Schlagwort-Archive: Karl Ove Knausgård

Karl Ove Knausgård oder Berlinerisch ist Sächsisch mit niederdeutschem Einschlag. From Meißen with love

„Daher wird es dem Dichter so schwer, zugleich dichterisch zu seyn und vollkommen wahr und natürlich zu bleiben, da seine Einbildungskraft, um diesen Gipfel der Kunst zu erreichen, noch mitten im strengsten Gehorsam ihre Freiheit bewahren muß.“ (Wilhelm von Humboldt, … Weiterlesen

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Jahresendzeitfiguren oder auch: vom Erzählen – Hamburg unter dem Vollmond

Figura bedeutet Gestalt und Erscheinung. Es steckt in dem Begriff „Figur“ zugleich aber etwas Gespensterhaftes. Ein Wiedergängertum lauert, ein lebloses, reflexhaftes und dennoch irgendwie lebendes Wesen, das spukhaft umherstreift und jederzeit wiederzukehren bereit ist. Etwas Erstarrtes. Figur erinnert mich unter … Weiterlesen

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Kommt nun der Kältebus der Literaturkritik?

„Die Einsamkeit wäre ein idealer Zustand, wenn man sich die Menschen aussuchen könnte, die man meidet.“ (Karl Kraus) Im Blätterwald des Feuilletons ist das zum Glück anders. Ich kann mir auswählen, was ich lese. Dennoch ist manches unausweichlich, sticht ins … Weiterlesen

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Über die Lust der Dinge und den abzuschaffenden Realismus in der Literatur: Kein Lachen klingt vom Mond her

Res extensa. Diesen Nicht-Satz, der die bestimmte Form oder auch die Existenzweise einer Sache nennt, sollten wir mit einem Fragezeichen versehen. Zu schreiben also besser: „Res extensa?“, weil die ausgedehnte Sache bereits so etwas wie eine erkenntnistheoretisch motivierte Spaltung voraussetzt. … Weiterlesen

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