Jack Wolfskin – Tatzenklau

Heute ziehen wir einmal nicht ins Feld der Ehre oder in den Frühtau zu Berge mit Marschgepäck, sondern machen ein dem Wetter angemessenes gemütliches Samstags-In-door-sitting und lesen dabei die Empfehlung des Tages: Zeigt her Eure Pfoten:

Tatze1

Tatze2

Abb 1: Serielle Monotonie, Fragment.
Oder: Man muß in den Fragen des geistigen Eigentums nicht so pingelig sein.
Kompositionscopyright: Bersarin 2009

Die Tatze: Sozusagen zum In-door-slapping auf den Hinterkopf zu gebrauchen, um bei Nieten in Outdoor-Nadelstreifen die Denktätigkeit anzuregen. [Seinerzeit empfahl die Springerpresse ja auch einmal, mit dem Polizeiknüppel das Gehirn von Studenten zurechtzurücken, so meine ich mich zu erinnern, in jener seligen Zeit als die Polizeiwagen noch dunkelgrün, die Haare zumeist lang und die Frauen noch nicht so schlimm rasiert waren wie heute. Sartre hingegen, so entnehme ich der Biographie von Lévy, empfand in den 40ern die Beine einer seiner Frauen allerdings als zu stachelig. Doch ich schweife hier, sozusagen durch den Sartreschen Duktus genötigt, ein wenig vom Eigentlichen ab. Zurück also vom rasierten Bären zur Situation:]

Genaueres zu der Posse um die Tatzeist hier nachzulesen sowie auf dem immer wieder empfehlenswerten Blog „Exportabel“, der mich zu diesem Text anregte. (Eine Freundin erzählte es mir bereits letzte Woche am Telefon.)

PS und zur Abbildungsunterschrift: Wer hat‘s gesagt?

PPS: Für die Freunde der Bären und nicht nur die auch dieser Blog.