Schlagwort-Archive: Esther Kinsky

Residenz in Ruinen – Esther Kinskys „Hain“

Müde bin ich angelangt, In diese Bergeinsamkeit, Umstarrt von nahen und fernen Felsen, Vor mir die dunkle kleine Stadt, Drüben am zackigen Gipfel Hängend die Burg. (Ludwig Tieck, Olevano) Der Hain war im Altertum ein Ort, der dem Gotte geweiht … Weiterlesen

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Von den Flüssen und vom Abschied: Esther Kinskys Grenzgänge – Ein Rezensionsessay mit Blick aufs Photographieren (2)

Der River Lea streift die Stadt London und „ihre Abseits liegenden Geschichten“, er berührt kein Zentrum oder durchdringt die Metropole, sondern er fließt vorbei. Er verliert sich und mündet schließlich in der Themse. Brachland, das sich mit Natur, Menschenseelen und … Weiterlesen

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Esther Kinskys Grenzgänge – Ein Rezensionsessay mit Blick aufs Photographieren (1)

Esther Kinsky erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse, was eine erfreuliche Nachricht ist, erfreulicher allemal als all der Alarmismus oder rechtsaußengängerische Landnehmer. Ich hatte vor einigen Jahren etwas über ihr Buch Am Fluß geschrieben und stelle diese Kritik nochmal hier … Weiterlesen

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Ortlos-epiphanisch: Eine Phänomenologie des Liquiden. Esther Kinskys „Am Fluß“

„Jeder Fluß ist eine Grenze, das war eine der Lehren der Kindheit. Er bildet den Blick auf das Andere, zwingt zum Stehenbleiben, zum In-Augenschein-Nehmen der gegenüberliegenden Seite.“ (Esther Kinsky, Am Fluß) Eine Person spaziert, schlendert, flaniert durch den Osten Londons. … Weiterlesen

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Photographie und Literatur (1) – am Beispiel von Esther Kinsky

Inwiefern Literatur und Photographie zusammenspielen, läßt sich in verschiedenen Positionen ausmachen. Zunächst direkt vom Gesichtspunkt der Technik her: Wie hat das seinerzeit neue Medium der Photographie die Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts in ihrer Erzählweise beeinflußt und inwiefern trug … Weiterlesen

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