Elsaß – Obernai

In den dunklen, schmalen Gassen der kleinen Fachwerkhäuserstädte des Elsaß spielt sich die französische Provinz ab. Es ist jene Mischung aus Bigotterie, Langeweile, Spießertum, Behaglichkeit, Tourismus, fragiler Schönheit, Verschlafenheit, und ein wenig sind es auch die Phantome des Hutmachers. Claude Chabrol besaß den richtigen Blick für jene Provinz und ihre Menschen. Der großartige Inspektor Lavardin reagierte darauf in der ihm eigenen Art, die genau richtig war: ironisch, zynisch, sarkastisch. Bösartig. Und natürlich überführte der Inspektor den bürgerlichen Verbrecher.

Auf den ersten Blick muten jene Städte und kleinen Ortschaften des Elsaß charmant an: all das Fachwerk. Diese Behaglichkeit laugt sich aber nach einer Weile aus. Die Fassade ist eine gebrochene. Wie überall auf der Welt, freilich je nach Lokalität in jeweils anderer Ausprägung und Gestalt, ist es das Gleiche: man erinnere sich an jene erste Kamerafahrt in David Lynchs „Blue Velvet“, die den Auftakt abgab und die durch eine amerikanische Stadt ging. Zum Beginn eine Musik wie in einem Filmdrama der 40er Jahre. Greller bonbonfarbener Kitsch und die Behaglichkeit, das amerikansiche Blumenidyll der Vorstädte. Sonntags in der kleinen Stadt, und das Verhängnis beginnt mit einem Gartenschlauch und einem Schlag. Ein grotesker Todesauftakt. . Nch der Idylle. Darunter aber, bei der Fahrt in den Garten, in das Gras und Gestrüpp hinein, da gelangt der Blick in das Reich der Insekten: all das Krabbeln und Kriechen. Wie Maden in einer Leiche. Auf Mallorca sah ich auf einem Gang durchs Gebirge zwei verweste Schafe liegen, deren ehemals weiße Wolle sich in ein durchgesupptes, weiches Braunschwarz verwandelt hatte. Der Übergang zwischen Gestalt und Zermatschtem war fließend. Die beiden Tiere lagen dort, ihre Köpfe auf die Erde gebettet, es krochen nicht einmal mehr Maden im Fleisch oder Fliegen umschwirrten es, jedoch ging von dem Aas ein widerlicher Geruch aus. Bei „Blue Velvet“ handelt es sich um einen der besten Filmanfänge. Er bringt den Abgrund, der überall, in jedem Detail in jeder Regung wohnt – von der Liebe bis in die gesellschaftlichen Verhältnisse hinein – in das Bild.

Weilt man etwa eine Woche lang in solchen französischen Fachwerkstädten, dann realisiert man mit etwas Fähigkeit zur Empfindung sehr schnell das, was Flaubert gesehen haben muß und das er nicht müde wurde, mit Spott zu bedecken und in die Schrift der Literatur zu bringen. Man lese hierzu sein „Wörterbuch der Gemeinplätze“, „Madame Bovary“ oder „Bouvard und Pécuchet“.

Aber zurück zum Elsaß zu der kleinen Stadt Obernai, welche etwa 30 km südwestlich von Straßburg liegt. Einige Photographien gibt es auf Proteus Image zu sehen. Machen Sie sich ansonsten ein schönes Wochenende und bis demnächst.

Elsaß (3)

Der Elsaß ist nicht bloß eine Landschaft, so wie keine Landschaft nur eine feine, ästhetisch ansprechende Natur- oder Kulturlandschaft ist, in der man vom Unbill des Alltags, den Zumutungen der Arbeitswelt reflexionslos oder im Sinne der Anreicherung sich erholt – Natur und Naturschönes gleichsam als ein Ort ästhetischer Kontemplation. Genauso wie keine Landschaft bloß eine abstoßende oder langweilige Landschaft abgibt, welche ästhetisch betrübt, weil sie arm am Reizen ist. (Letzteres gibt es im Grunde gar nicht. Die Halden des Ruhrgebietes, die norddeutschen Geest- und Marschlandschaften, der Weg zum Brocken hoch im Harz, wo nur noch die Baumstümpfe stehen oder die Moore Ostfrieslands sind alles andere als öde Orte.) Manche halten den Norden mit seiner unendlichen Ebene, wo man morgens sieht, wer abends kommt, für die Ödnis schlechthin, andere Meeresstrände aufgrund ihres ewigen, monotonen Einerlei. Daß dem nicht so sein muß, kann man gut geschildert im Kapitel „Strandspaziergang“ im „Zauberberg“ nachlesen, denn es geht dem Betrachter, dem Versinkenden beim Spaziergang am Meer etwas vom Zeitbewußtsein auf. Dieser Spaziergang stellt innerhalb der Klassischen Moderne die andere Form der Suche nach der verlorenen Zeit dar. Hier geschieht dies über eine Landschaft in der man gewissermaßen das Bewußtsein von der Zeit verliert – wie im Schneegestöber. Bei Proust hingegen ist es ein Ensemble von Eindrücken, das sich verdichtet und in einem Schluck und in dem Geschmack einer Madeleine evoziert wird. Oder man schaue in die „Buddenbrooks“, wo die Ausflüge an die Ostsee und an die Trave geschildert werden. Andere bekommen in den Bergen ihre Beklemmungen, weil alles erdrückt und beengt. Ganz gleich.

Der Elsaß ist, wie keine Landschaft, die in die Reflexion kommt, bloß Landschaft, sondern zugleich eine politische Landschaft. Überformt von der Geschichte, und so sind im Grunde auch sämtliche Bilder, die von einer Landschaft gemacht werden – sei es gemalte oder photographierte – implizit politische und soziale Bilder. Sie zeigen etwas und sparen anderes aus. Die friedliche Landschaft in der Photographie ist keine friedliche Landschaft. Ein Photograph dokumentierte dies kürzlich in einer Ausstellung, indem er großformatige Bilder von ehemaligen Kriegslandschaften oder überhaupt von Erinnerungsorten zeigte, auf denen zu sehen ist, wie es heute dort aussieht.

Der Erste Weltkrieg fand heftigst im Elsaß und in den Vogesen statt. Zahlreiche Kriegsfriedhöfe und Mahnmale erinnern daran. Der Erste Weltkrieg besaß für Frankreich, teils zumindest, einen höheren Symbolgehalt als der Zweite. Die Maginot-Linie wurde ab 1930 errichtet und ist an manchen Stellen noch heute zu besichtigen. Und es findet sich im Elsaß beispielsweise das KZ Natzweiler Struthof. Wer durch die Landschaften und Städte streift, sieht nur scheinbar neutral.

Man versuche einmal, die Landschaftsbilder von C.D. Friedrich oder von Nolde politisch zu lesen bzw. zu sehen.

Jede Naturlandschaft ist immer schon, beim Betrachten, eine Kulturlandschaft. Es gibt keine bloße oder reine Natur. Außer für Bienen oder für Rehe.

Weitere Photographien vom Elsaß gibt es hier zu sehen.

Einige Bemerkungen zum Elsaß (1)

Steile Thesen lassen sich über diese Region aufstellen: Der Elsaß ist Deutschland, bloß mit dem Unterschied, daß er nicht zu Deutschland gehört. Seine Bewohner könnten Deutsche sein, obwohl sie es nicht sind. Der Elsaß ist so unfranzösisch, daß er im Grunde eine autonome Region abgeben müßte. Der Elsaß stellt sich derart spießig dar, daß er natürlich zu Frankreich gehört, denn wer meint, der Franzose oder die Französin an sich seien per se unkonventionell, der irrt. Der Kleinbürger ist, nach Region genommen, auf seine Weise spießig – mit Heidegger gesprochen handelt es sich, in Anklang in die Jemeinigkeit aus „Sein und Zeit“, um die Je-Spießigkeit. Wer die alemannische Spießigkeit lesen möchte, der mag einen Blick in Heideggers Text „Warum bleiben wir in der Provinz?“ werfen. Es mangelt Heidegger, wie Adorno zu recht feststellte, vollständig an der für die Moderne nötigen Urbanität. Man lese die „Feldwege“. Ich selber bin, Gott sei es gelobt und gepriesen, nicht spießig, da ich mich für das Nichts, für die Unentschiedenheit für den Deus absconditus entschieden habe, und stehe insofern als gutes (transzendentales) Bewußtsein, als Hegelscher Geist außen vor (und doch mittendrin, denn in Hegels Denken gibt es kein Draußen). Und weil ich es mit der Bartlebyschen Methode des „I would prefer not to.“ halte, kann ich mich sogar als den großen Verweigerer bezeichnen. Wie hieß es einst in der DDR? Keiner schweigt so schön wie Stephan Hermlin.

Der Elsaß ist, wie die meisten ländlichen Regionen, bodenständig. Manche nennen diese Verwurzelungen und Kultivierungen des Regionalen „Tradition“, andere „Heimat“. Dies läßt sich in den verschiedensten Weisen ausspielen – im Guten wie im Schlechten. An diesen Begriffen mag als Rettung gegen die Zumutungen einer Moderne etwas dran sein, wenn sie frei vom Ressentiment und von jenem Geist der Rache sind, den bereits Nietzsche im „Zarathustra“ als das große Übel und das eigentlich zu Überwindende charakterisierte. Dabei sind in der sprachlichen Darstellung dieser Phänomene Heimat und Tradition die Grenze zum Gesinnungskitsch und zu blubbernder Sprache, zum (unfreiwillig) Komischen sowie zum gelungenen poetischen Versuch, das Spezifische in der Sprache zu bewältigen und einen adäquaten und ganz neuen Ausdruck zu finden, teils fließend. Die Nähe Handkes und Heideggers, die ich freilich beide auf ihre Weise durchaus schätze – ich perhorresziere Heideggers nicht vollständig, er ist ja nur ein Nazi – müßte untersucht werden. Das Ringen um den Ausdruck, die Dingontologie: es changieren diese Aspekte bei Handke und Heidegger zwischen dem Dichterischen und dem Gestanzten. Handkes drei Versuche rechne ich zu den großen Texten der Gegenwartsliteratur.

Und in einem guten Sinne geben solche Begriffe wie „Heimat“ und „Tradition“ bzw. die regionalen Spezifika ein Korrektiv ab gegen jenes urbane Einerlei, daß sich vor allem in der Architektur manifestiert: In den Städtezentren vermag man anhand des Baustils neuer Funktions-Gebäude und der dort siedelnden Einheitsgeschäfte – teils – kaum noch den Unterschied wahrzunehmen, ob sich der Reisende nun in Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart oder München befindet. Lediglich dort, wo historischer Stadtkern vorhanden ist, existieren Differenzierungen. Dabei ist dem Reisenden jedoch nicht immer ganz klar, was echt und was simuliert ist. In Straßburgs Zentrum, rund um das Münster herum, vermag ich nicht zu sagen, ob es sich bei diesem Fachwerk um Rekonstruktionen handelt oder ob diese Straßen- und Gassenzüge eine ursprüngliche Altstadt darstellen. Doch zu den Spezifika schreibe ich später mehr.

Zumindest jedoch ist der Elsaß eine Region, die insofern etwas Besonderes ist, als daß dort nicht nur verschiedene Sprachräume aufeinander treffen und sich vermischen, sondern auch die nationalen Grenzen variierten, was sich bereits an den Namen von Ortschaften ablesen läßt. Es stellt sich die immer wieder absurde Frage: Wo und an welcher Stelle ist eine Grenze, eine Markierung zu setzen, und warum ist sie gerade dort zu setzen? Eine „natürliche“ Markierung zumindest ist der Rhein: Rechtsrheinisch der Schwarzwald, linksrheinisch die Region Alsace, die sich in die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin unterteilt. Westlich begrenzen die Vogesen den Elsaß. Wer gerne spaziert, wandert oder gar bergwandert, der ist in den Vogesen gut aufgehoben. Ich selber bin nicht nur bequem, sondern ganz benjamin-mimetisch den Strapazen eines Aufstiegs bei Hitze und ohne Training nicht gewachsen und habe auch keine Lust dazu. Warum wandern (ich meine nicht spazierengehen), wenn man auch ins Restaurant gehen kann? Während der Elsaß zumindest am Wochenende doch gut von den Deutschen frequentiert wird, schien mir das in den Vogesen ein wenig anders. Hier hielten sich überwiegend die Franzosen auf.

Was im Elsaß auffällt ist, daß die meisten Franzosen dort mühelos Deutsch können. Wer kein Französisch spricht, der kommt trotzdem gut durch diese Landschaft. Das ist ganz anders als in anderen Regionen von Frankreich. Wer zu den mürrischen, störrischen Bretonen fährt und des Französischen nicht mächtig ist, der wird noch unhöflicher behandelt als die in der Bretagne urlaubenden Franzosen. Die bretonischen Eingeborenen behandeln selbst ihre Landsleute wie lästige Anwesende, denen gleich zum Beginn klargemacht wird, daß sie möglichst bald und schnell wieder fort sollen. In dem Ort Le Conquet durften meine Freundin und ich im Jahre 2004 beobachten, wie ein bretonischer Wirt den schweren Eisenfuß eines Tisches, welchen er umzustellen beliebte, der Frau eines Ehepaares mit Kindern auf den Fuß knallte. Als diese auf Französisch Aua schrie, schaute der Wirt kurz und ging ohne ein Wort zu sagen weiter. Wer andererseits die Asterix-Comics gelesen hat, der kann diese Region gut einordnen.

Mir hat die Bretagne dennoch gut gefallen, denn als Deutscher Besatzungsoffizier habe ich in Frankreich wenig Probleme, ich verhalte mich meist jüngermäßig und ästhetisiere. Meine Freundin wollte nach der Bretagne niemals mehr in diese Region fahren. Lediglich Brest hat sie fasziniert, und ich muß sagen, daß ich die Faszination für diese Stadt teile. Sie ist, das sei erwähnt, durch den Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und von den Alliierten zerbombt worden, weil sich dort die Häfen für die Deutsche U-Bootflotte sowie die Marinebasen befanden. Bei Wikipedia heißt es: „macht Brest heute eher den Eindruck einer weitgehend gesichtslosen Planstadt mit Betonbauten.“ Dies ist architektonisch großer Blödsinn, denn wer die Architektur der 50er, 60er Jahre schätzt, der wird in Brest fündig. Diese Stadt ist architektonisch und von ihrem Flair her ein Ort, der dazu einlädt, länger zu verweilen, genauer hinzusehen.

Aber zurück zum Elsaß. Man spricht Deutsch. Es schadet freilich nicht, Französisch zu reden, auch wenn einem die Einheimischen dort ihr Deutsch aufdrängen. Lediglich bei den Verhandlungen mit unserer Vermieterin war ich froh, daß diese Deutsch konnte, denn so gut ist mein Französisch nicht, als daß ich Details der Wohnungswirtschaft und Appartementwirtschaft kenne. Wir wohnten in Obernai. Dieser Ort liegt etwa 30 km südwestlich von Straßburg, und es ist eine für diese Region typische pure Fachwerkstadt. Ein Fachwerkhäuschen reiht sich ans andere. Es gehen zuweilen freilich Menschen durch diese Stadt, die ich in Berlin für Kleindealer oder Junkies halten würde – wenige zwar, aber ich sehe das als Berliner sofort. Denn auch Obernai hat neben dem Fachwerk kleine Vororte, die außerhalb der alten Stadtmauer liegen, wo der Raum geschaffen wurde für den Bodensatz des Kapitalismus. In Frankreich spaziert man nicht einfach durch eine Vorstadt und denkt sich: „Och, is ja ganz interessant!“ In Straßburg zumindest sollte man ein wenig hinschauen, wo man sich befindet und flaniert.

Diese Anderen in Obernai, die welche keine Touristen waren, die allerdings von den Einheimischen nicht als ihresgleichen gesehen werden, gingen freilich in der Menge unter. Wesen, die an der Grenze dazu sind, Rechtssubjekte zu sein, die herausfallen. Der Homo saccer von Agamben fällt einem hierbei – zumindest in einem übertragenden Sinne – ein,. Die meisten Menschen in dieser Fachwerkstadt sind Touristen, viele Franzosen, die sowieso gerne in ihrem eigenen Land verreisen, aber auch Deutsche, insbesondere die Motorradfahrer.

Zum Elsaß muß man schreiben, daß er eine der Hochburgen der „Front National“ ist und auch die nationalistische Partei „Alsace d’abord“ lag dort gut im Trend. Wenn man für eine kurze Zeit in die Region reist, merkt der Reisende jedoch davon wenig, es sei denn, man hält gezielt Ausschau. Die bürgerlichen Kleinbürger dort sind zumindest dem Habitus nach arg konservativ. Anders freilich als in Paris und in seiner unmittelbaren Umgebung der Banlieus – insbesondere in den 80er Jahren – entdeckte ich im Elsaß kaum faschistische Schmierereien, was freilich wenig aussagt, denn es ist diese Region eine solche, die extrem vom Tourismus lebt und insofern, so steht zu vermuten, von jeglicher Devianz unmittelbar gereinigt wird. Nur wer ein wenig den Blick hat, der sieht die Verborgenen. Im Elsaß fallen die Reisende und der Reisende zwischen den Menschen bereits auf, wenn sie jung oder im mittleren Alter sind und zudem noch ohne Kinder reisen. Aber Kinder sind nun einmal wie die Pest. Nur schlimmer.

Es geht im zweiten Teil dann mit dem Bericht weiter, und es gibt Reisephotographien hier zu sehen.

Ich mache bei den Photographien keine Ortsangaben, außer dort, wo ich es aus dramaturgischen Gründen für wichtig halte. Die Bilder sind an verschiedenen Orten des Elsaß photographiert. Fragen wie „Wo ist das denn?“ bitte ich nur dann zu stellen, wenn dafür ein wichtiger Grund existiert.

Elsaß-Lothringen, Mühlhausen. Heimkehr und Heimat

Was mag in diesem Kofferraum wohl stecken? Man weiß es nicht.

X

X

Öffnete ihn einer, so fände er entweder eine Leiche darin oder entdeckte  eine große Menge an Photographien, die ich aus dem Elsaß, dem Schwarzwald und Freiburg mitbringe: So in etwa 3500 Bilder stecken in den beiden Kameras. Zu meinem nächsten Urlaub habe ich die Photographien dann durchgearbeitet, entwickelt und kann sie in meinem Blog zeigen. Bis dahin muß ich die Leserinnen und Leser um Geduld bitten.

Heimat, liebe Heimat. Ich bin also wieder zurück aus dem Elsaß, mit einem Abstecher nach Freiburg und einem weiteren nach Hamburg, wo ich mir die kleine, feine William Turner-Ausstellung anschaute. Für die Freunde der Freien und Hansestadt Hamburg liefere ich eine Bilderserie.

Die Bilder sowie einen Reisebericht aus dem Elsaß gibt es demnächst, wenn ich die erste Sichtung der Photographien hinter mich gebracht habe. Über das Verhältnis von Flanieren und Photographieren und die Arten des unterschiedlichen Blickes, der diesen beiden Weisen von Wahrnehmung innewohnt, wäre außerdem zu schreiben.