Schlagwort-Archive: Anja Niedringhaus

Kriegsgebiete – Anja Niedringhausʼ „At war“

Photographien vom Krieg sind trivialerweise nie einfach nur Bilder vom Krieg, die wir neutral betrachten oder die uns eine Ansicht geben. Kriegsphotographien zeigen uns, was wir sehen sollen. Sie sind selektiv, sie bilden einen Ausschnitt von Realität ab, der unsere … Weiterlesen

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Die Bilder des Krieges: Eine Ästhetik des Schreckens oder ästhetische Lust am Schrecklichen?

Eigentlich eher eine rhetorische Frage, mit der ich einen mehrteiligen Besprechungsessay zu drei Photo-Büchern einleite: Kann man Krieg in Photos verklären, und inwieweit beeinflussen Photographien unsere Sicht auf ihn, indem Zeitungen ästhetisch ansprechende Kriegsphotographien drucken statt der Schockbilder? Diesen Vorwurf … Weiterlesen

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In Memoriam Anja Niedringhaus

Es ist das passiert, was ich immer vermutete und befürchtete: Die Kriegsphotographin Anja Niedringhaus wurde in Afghanistan von einem Polizisten erschossen. Ihre Kollegin Kathy Gannon erlitt schwere Verletzungen. Beide arbeiteten für die Agentur AP. Es ist diese Arbeit als Photographin … Weiterlesen

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„Unheimlich vertraut. Bilder vom Terror“ (2)

Politik der Bilder Der Realität der Bilder entspricht kein Sachverhalt, kein Objekt. Photographien sind anwesend und präsentieren sich, aber ohne einen Referenten. Photographien verweisen auf ein Außerhalb, welches aber nicht das vermeintlich Abgebildete ist. Bilder sollen Dokumente, sollen Zeugnisse abgeben, … Weiterlesen

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Kurvenstar

Die für den letzten Samstag geplante Fahrt in den Osten des Ostens wurde zu einer Fahrt in den Westen des Ostens, weil ich bei meinen Vorbereitungen des Ausfluges befand, daß es nicht gut ist, in der ersten frühmorgendlichen Angriffswelle direkt … Weiterlesen

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