Schlagwort-Archive: Aléas Ich

Von der Kunst ein und zugleich gar kein Ich zu sein – Fernando Pessoa zum 125. Geburtstag

Es grenzt sich ein Buch über sich selber hinaus, multipliziert und dividiert zugleich, und es trägt diese Bewegung bereits im Titel: „Das Buch der Unruhe“. Es entfernt und entfesselt sich dort das Ich einer fiktiven Person, die sich als Hilfsbuchhalter … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geburtstage, Literatur, Postmoderne | Verschlagwortet mit , , | 9 Kommentare

Lost in Fiction: „Aléas Ich“ im destruktiv-disseminatorischen Malstrom postdigitaler Kompressionsdiskurse: Oder auch: LIFE is LIVE

Verloren und verdorben und verschollen. Im Nirwana, in der Leere des weißen Zen-Zimmers, im unendlichen Raum, im schwarzen Loch des Internet, im Nichts der Datenströme, im Mikrokosmos des Glasfaser- oder Kupferkabels – nein, nicht einmal im Nichts verraucht oder mit … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Literatur | Verschlagwortet mit , | 12 Kommentare

Rahmungen eines Textes – „Aléas Ich“, zweite Lesung. Der Realismus der Literatur ist nicht die Realität

Und weil das für einige nicht ganz klar zu sein scheint, so sei ein Disclaimer vorausgeschickt: Dieser Text handelt von einem Text. Er hat nichts mit empirisch-faktischen Subjekten zu tun. Es geht um den Bezirk der Imagination – eine Welt, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ästhetische Theorie, Buchkritik, Literatur, Postmoderne | Verschlagwortet mit , | 84 Kommentare

Spiegelungen des Autors, Brechung des Auktorialen, Spiele der Prosa – „Aléas Ich“ in erster Lesung, erste Szene

Der Schein des Scheins ist das Wesen der Kunst. Potenzierung und Depotenzierung. Diese Leseszene, die Anordnung des Textes, die Wörter, die Identität sowie die Positionierungen von Erzählerin oder Erzähler lassen sich in bezug auf den Roman „Aléas Ich“ trefflich mit … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Literatur, Postmoderne | Verschlagwortet mit , | 28 Kommentare

Konstruktion, Dekonstruktion, Dekonspiration, „Aléas Ich“

Es tut sich in diesem Buch ein spannendes Spiel auf, das sich – unter anderem – um die Autor(innen)schaft und um Fiktionalität von Autoren gruppiert, und es stellt sich in dieser Prosa zudem die Frage „Wer schreibt?“, „Wer spricht?“ Aber … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ästhetische Theorie, Literatur, Postmoderne | Verschlagwortet mit , , , , | 108 Kommentare

Perspektivierung von Liebe und Identität: Fluchtpunkte. Über Aléa Toriks „Das Geräusch des Werdens“

Ich mag keine Buchbesprechungen schreiben. Das liegt daran, daß ich es sterbenslangweilig finde, Inhaltsangaben zu verfassen, wie es im Grunde notwendig ist, damit jene Leser, die das Buch nicht kennen, überhaupt wissen, worum es darin geht und damit die Leserinnen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Buchkritik, Literatur, Postmoderne | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare