Die Bratwurst zum Sonntag oder ein fairer Kompromiß für den Asta der Alice Salomon Schule

Ich denke, ich kann für die Wand als Kunstprojektion jene Lösung anbieten, die manche Partei befriedigt und kostengünstig ausfällt. Zufriedene Frauen, zufriedene Männer, denn die Grillwurscht eint Ost wie West, Thüringer und Berliner, Pfälzer und Sachsen, Mann, Frau, alles dazwischen und anderswo als im Po. Oder wie es in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“ heißt: „Kant will Wurst“. Statt ohne Avenidas machen wir es ohne Bratwurstzange.

„Ist das eine Stimmungsschwankung oder die alte Grunderkrankung?“ Rösingers „Joy of Ageing“ – Die Tonspur zum Sonntag

Bei solchem Lied fühle ich mich arg ertappt. Stimmt es doch einen Ton an, dem ich mich – wie vermutlich auch viele andere in meiner Kohorte der Babyboomer – nicht werde entziehen können. Aber weniger ist es der Ton, sondern vielmehr springt der Text ins Gemüt. Wie dem auch sei. Politisch kommen Christiane Rösinger und ich zwar nicht gut zusammen, weil ich im Protestdenken woanders stehe, eine Aversion gegen das Kreuzberger Biotop hege, doch zum Glück weit, sehr weit entfernt von diesen Gebieten lebe. So kommt man einander nicht ins Gehege. Aber fein und pointiert dichtet sie doch, die Rösinger, sie hat – in Ironie – den Blick für die Gesellschaft, so in ihrem Song Eigentumswohnung (wobei ich nur raten kann, früh Eigentum zu bilden, sofern man irgendwie kann, und schon haben wir die nächste Differenz in Sozialsachen). Rösinger hat den Blick für das Schöne im Schlechten, fürs Absurde im Verfahrenen.

Abgeklärt musiziert sie das Menetekel in ihrem Song Joy of Ageing, aufgespießt mit dem Hauch Zartheit, der spökenkiekerische Sinn für das, was danach kommt, wenn das Beste vorbei ist und der Szenenapplaus nicht einmal mehr nachhallt. Diese Aftershow singt sie zur Gitarre ruhig, sachlich und verschmitzt hinaus, greift mit Musik nach dem, was der süße Vogel Jugend uns an Gaben abwarf oder wie er böse uns traf und hackte, und dann: mit einem Mal der Schlag, der Schuß und die Stille davor. Konziliant betrachten wir: Nervous and Blue. Die Zeit geht so schnell dahin. Das bemerken wir erst, wenn Zeit sich dem Ende neigt. In diesem schönen Verhängnis, im Wissen um den unwiederbringlichen Verlust jener wunderbaren Jahre, die sich an Theorien und Menschen knüpften, Spinnennetze woben, liegt die Melancholie aller Erkenntnis.

In der Jugend sind wir. Sind einfach da. Dort oder woanders. Oder auf dem Sonnendeck. Wild im Trend, im Ton, gierig nach Körpern, oder wie wir Philosophierenden waren, trieb uns die Sucht nach den Texten. Und diese herrliche Langeweile. Jenen einen Abend, diesen einen kriminellen Abend! Dazu rauschen die Gitarren bei „Langeweile“ so im Schlag, im Gleiten durch Hamburger Nächte. Fischmarkt und Evas Zunge tief im Mund. Wir versuchten in der Theorie das Subjekt in allen möglichen Varianten und Ableitungen zu dekonstruieren. Mit Foucault, Derrida, Adorno, Deleuze und Lacan wollten wir es bannen und sperren und führten es doch mit jeder Handlung, mit jedem Satz und mit jeder Geste, die wir in jenen wilden jungen Nächten taten, von hinten her und durch die kalte Küche wieder ein. Immer wieder dieses Subjekt. Wir nannten es dann kühn in der herrschenden Begriffssprache unserer Zeit das „Subjekt des Begehrens“:

Wenn Rösinger in Joy of Ageing von unserer argen Vergänglichkeit berichtet, so ist es fast schon unser Ableben, das sie besingt, unser langsames Ableben versteht sich. Aber nicht bei allen ging es so langsam, daß wir uns beim Prozeß des Alterns zusehen dürfen, manche gingen früher, so wie das andere Urgestein der Lassie Singers, Almut Klotz. Musik bindet sich an Lebensszenen, illustriert sie für den schönen Augenblick und im Rückblick illuminiert sie die Erinnerungen gediegen im Feinschliff. Die Lassie Singers stehen für diese Jugend mit ihren Alben: Sei à gogo. Ich bin alles, was ich habe auf der Welt. Aber es war nie Egomanie, die uns Ewigtwens trieb. Immer ein Schuß Politik mit dabei. Heute wurde uns das zum Verhängnis. Beim Blick zurück. Das Subjekt ist immer noch da, wie jener Igel im Wettlauf mit dem Hasen und wir haben gelernt, uns mit Descartes zu vertragen. „Omnis determinatio est negatio“, immerhin diesen Satz noch trugen wir arg im Hinterkopf und bewahren ihn im Hinterhalt.

Insofern bleibt ob all der Vergänglichkeit und dem Traurigen, das daraus ästhetisch resultiert, für die gerade erschienene Platte Lieder ohne Leiden festzustellen, daß wir darauf manch schaurig- schönes melancholisches Lied finden. Kein Diskurspop, keine Schlagermusik wie die schreckliche Gruppe „Blumenfeld“ seinerzeit, aber auch kein Hau-drauf-Geschrammel mehr, dieser irre, wirre, laute, freche schöne Sound der Lassie Singers, damals, als uns zwar nicht die Welt, aber doch vieles vom Leben noch zu Füßen lag. Stadt Land Fluß. Hamburg, alte Schatzstadt, wo am Hafen, die Schiffe und die Fische schlafen. Skianzüge am Hans-Albers-Platz, und auch Sorgenbrecher. Ach süße Melancholie und süßer Zeit Jugend, oder wie schrieb es Öden von Horvath in seinem so traurigem Ton, und in die Schlußszene von Kasimir und Karoline baute er dieses alte Volkslied hinein:

Erna singt leise – und auch Kasimir singt allmählich mit:

Und blühen einmal die Rosen
Wird das Herz nicht mehr trüb
Denn die Rosenzeit ist ja
Die Zeit für die Lieb

Jedes Jahr kommt der Frühling
Ist der Winter vorbei
Nur der Mensch hat alleinig
Einen einzigen Mai.

In anderer Weise singt diese stille Melancholie auch Christiane Rösinger auf ihrer neuen Platte. Die Dinge ähneln sich furchtbar und sind doch ganz anders:

 

In der schönsten Jugendzeit
warst du voller Traurigkeit.
Loneliness, ein Leben lang,
da wird’s manchem Angst und Bang.
Dabei ist es doch offenbar,
daß es zwischendurch ganz lustig war.
Hast du das erstmal kapiert,
lebst du frei und ungeniert.

Gestern noch ein junger Falter
gehst du gramgebeugt durchs Alter
Das Ende naht, Later or soon,
ach für uns alte Babyboomer
Die Typen sagen „Wir stehn super da“;
die Frauen sagen „Wir sind unsichtbar‘
(…)
Alles Essig, alles Mist,
Wenn Du aus Schwermutforest bist

Wie wahr sie sind, diese geilen Zeilen.

Die Tonspur zum 3. Oktober

(Musik: Liederjan)

Die schlesischen Weber

Im düstern Auge keine Träne,
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten
In Winterskälte und Hungersnöten;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
Den unser Elend nicht konnte erweichen,
Der den letzten Groschen von uns erpreßt
Und uns wie Hunde erschießen läßt –
Wir weben, wir weben!

Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt –
Wir weben, wir weben!

Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht –
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch,
Wir weben, wir weben!
(Heinrich Heine)

Zum 85. Geburtstag – 1000 Mann und ein Befehl

Nicht nur hat der Bundesrepublikanische Wahlkampf endlich begonnen, wenn man sich die Dauerberichterstattung von Bild am Montag (vulgo SpON) anschaut, könnte man dies zumindest annehmen, und man weiß eigentlich nicht, wer sich nun ähnlicher sieht – Trump und Clinton oder Clinton und Trump, Cholera und Pest oder Skylla und Charybdis –, sondern auch Freddy Quinn feiert an diesem Tag seinen 85. Geburtstag. AISTHESIS gratuliert herzlich, sofern man denn beim Blogbetreiber ein Herz ausmachen kann.

Nein, falsches Video (unser Wiener Jung):

Die Tonspur zum Sonntag – in Erinnerung an Rio Reiser

20. Todestag vom legendären Rio Reiser, gestern, und ein immer noch aktuelles Lied vom Sklavenhändler – allerdings wird es so sein, daß die letzte Schlacht, wie Ton Steine Scherben annahmen, weder „wir“ (wer immer sich hinter dem kollektiven Subjekt verbergen mag: die emanzipatorischen Kräfte?) noch sonst irgendeiner gewinnt.

 

 

Und mein immerwährendes Lieblingsstück darf hier im Raum der Befindlichkeiten natürlich nicht fehlen, Berlin bleibt eben Berlin:

Die Tonspur zum Sonntag – North by Northwest mit Wintersound

 
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Ich habe heute beim Spazieren die ersten Kastanienfrüchte fallen sehen. Im Regen. Es geht in den Herbst über. Ich träumte vor einigen Tagen, daß dies die letzte EM sei, die der Kontinent austrägt. Ich ziehe mich und mein kaltes Herz wieder in den Norden zurück. Tromsø. Da wo der Schnee fällt. In der Zeitlupe. Du und ich: Schneekönigin, nordisch, teutonisch, zackig. Es wird Winter, es wird der Winter dieses Jahr früh kommen, das bemerkte ich an den Kastanien, und ich genieße den Gedanken, bald meinen schwarzen Mantel aus Schurwolle zu tragen und den dunklen Schal aus Kashmir um den Hals mir zu schlingen. Pelzfutter. Wintersonne. Während die Hunde neben mir laufen. Während die Hunde neben uns laufen.
 
 

 

Die Tonspur zum Sonntag – statt Shakespeare und Welttag Buch

Denn heute vor 25 Jahren starb Johnny Thunders – unter anderem bei den New York Dolls dabei. Und dieses Datum vergessen wir natürlich nicht und niemals. Post-Punk-Zeit der frühen 90er Jahre, Bierschwemme, Philosophieren mit Adorno, ein Leben und ein Labern in der Bar, ein Konzert in der Markthalle, sein letztes in Hamburg. Wir witzelten angesichts seines Aussehens – dürrer und dürrer der Körper – blöd: „Wie lange macht er noch?“ Ihre Hand an meiner Seite, während die Gitarre ins Ohr drang, Haut an Haut. Du kannst Deine Arme nicht um die Erinnerungen schlingen – es ist das sein schönstes Lied. Tanzbar. Im Moment zu sein – wie heute in Meißen an der schönen Elbe und auf der Burg.

Die Tonspur zum Sonntag und ein Blick auf On Kawara

Auch ein wenig für Frankreich, eine nette Reminiszenz an Plastic Bertrand, von einer der besten Bands, die sich leider 2011 ehetrennten, und für alle Freunde schneller Musik sowie des schnellen, Begrenzungen von Geschwindigkeit überschreitenden Autofahrens. Seien wir ehrlich: Geschwindigkeitsschilder sind Kann-Bestimmungen, kein Muß: „Rund und rot – ein Gebot: Fahre 130! Oder mehr!“

Vielleicht wäre dies sogar ein schönes Kunstprojekt – im Geiste On Kawaras: Raum ist durchschrittene Zeit plus überschrittenes Tempo: weiße quadratische Kartons, die an einer Galeriewand hängen, Format ca. 20 x 20 cm, in einer serifenlosen Beschriftung mit den Autobahn- oder Ortsnamen versehen oder wenn kein Ort in der Nähe war, dann steht auf dem Karton der Autobahnkilometer sowie die Nummer der Trasse: A 7, A 9, A 4, Heidelberg, Frankfurt, Hamburg, Leipzig. Im Karton befinden sich die Photographien des Blogbetreibers Bersarin, die ihn hinter dem Steuer zeigen, als er von einem Überwachungsgerät geortet und aufgenommen wurde. Dazu in jede Box eingelegt jene Geldsumme, die es mich kostete, sowie der zugestellte Strafbefehl. Wer das Kunstwerk dann ersteht, kauft zugleich Geld mit. Das aber unsichtbar bleibt. Man könnte ebenso, um die Referentialität und das Subjekt der Kunst, des Raumes, des Tempos und der Zeit sichtbar zu machen, über der weißen Box die Photographie an die Wand pinnen, statt das Bild in der Box zu belassen. (Was sicher auch etwas für sich hätte.) Die Körnigkeit und die Unschärfe der Photographie sowie die dort angezeigten Daten geben dem Portrait eine besondere Aura. Entweder gerahmt oder hinter Glas oder einfach mit einer Cutterklinge oder einer Nadel an die weiße Wand geheftet. „Speed Dating“ würde ich dieses serielle Werk nennen. Wer kauft?

„Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warensammlung‘, die einzelne Ware als seine Elementarform. (…) Die Ware ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache. Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bedürfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel.“
(Karl Marx, Das Kapital)

Im Zusammenhang mit der Kunst werde ich in nächster Zeit sicherlich vermehrt auf diesen Satz zurückkommen.

Nun aber zum musikalischen Teil und zum Autofahren.

Die Tonspur zum Wochenende – „Schnipo Schranke“

Selten daß der Ennui et nausée im Grandhotel Abgrund einmal aus seinem schwertiefen Traumschlaf der Geschichte geschreckt wird. Manchmal aber, im Oberton des Pop oder der klassischen Avantgarden (ganz einerlei), geschieht es dennoch. „Schnipo Schranke“ also. Was für eine neue, tolle, unbändige, großartige Musik! Was für eine Weiberband! Ein Rhythmus stimmt sich am Schlagzeug und Klavier pochend, samt einer Lyrik, die brachial und doch so unsinnig sinnlich sich in die Intimzonen einschwingt, musikalisch zwischen Chanson und Elektronik, und die dabei weiß, was das ist: Verlust und Liebe in einem Ton zu singen, zu beschwören. Das, was sein müßte, sein sollte, was nicht ist – im dreckigen Bereich und in den Trauerzonen, den Entzugsgebieten der Bindungsmenschen, da wo es nach Intimspur stinkt. Das Faktum des Faktischen ist, so zumindest scheint es, Pseudos oder Emanation, im Lebensweltlichen unhintergehbar, es ist die Geruchszone, denn wir können einander riechen oder eben nicht. Aber es funktioniert nicht immer direkt über den Sinn. Es gibt manchmal, wie sich nach Zeitläuften herausstellt, Widrigkeiten: Es ist, wie es ist, wie es pauschal von den pauschal Gebundenen heißt. „Na, ich lieb dich nicht ein Bisschen,//ich lieb‘ dich übertrieben.“ Heißt eine der Strophen aus dieser hinreißenden Tonspur. Und davor noch: „Ich bin auch nur ein Mädchen,//wenn auch unrasiert.//Brauche Liebe, brauche Halt//und Einen, der mich knallt.//Kein Stößchen mehr, kein Küsschen.//Was ist uns geblieben?“ Erotik in der Imago, Dinghaftes und in Resistenz.

Der beste, klügste und lustigste Pop-und-Kultur-Redakteur der Berliner Zeitung, Jens Balzer, berichtete in selbiger bereits letztes Jahr über diese Band. Ich habe das zunächst nur am Rande beachtet, fand’s zwar interessant, vom Tagesbericht her hörenswert, allein wegen des Ordinären, aber im Strom der Meldungen ging es unter, und ich parkte die Nachricht auf die Zu-hören-Liste, den bekannten Zettel des Vogels Todo, natürlich ohne zu hören, so gehen die Fehler, wenn wir nicht auf Jens Balzer hören. Dann aber, diese Woche, weil seit Anfang September das erstes Album von „Schnipo Schranke“ da ist, denn doch hineingehört. Intimzonen zwischen Julibesuch und August und September. Diese Musik steht in der Tradition, die ich mag: von den Lassie Singers angefangen. Synthie-Pop, Hip-Hop-Mackertum, das als solches genommen wird, wie es ist, nämlich läppisch. Aber diese Persiflage kommt ohne das sattsam langatmige, feministische Quengeln an dicken Hosen aus, sondern verfährt wie es kluge Komik immer schon konnte, indem sie ihren Gegenstand einfach nur beim eigenen Begriff packte.

Was ist das für Musik! Singer-Songwriter? Nein, ja, aber gebrochen. Und gerade weil es nicht als bedeutungsschwangerer, pathoshohler und hoher Poesiealbumsschwestern-irgendwas-mit-Lyrik-Ton auftritt, die todernsten Pathosbedeutungslyrikschwinger, sondern weil diese Band sich selber mit Witz zu nehmen versteht und zu lachen weiß über die Diffizilitäten samt den Subtilitäten, funktioniert das Hohe und Liebevolle entschwundener Liebe wie auch das Prinzip Pop, das sich mit klugen Reimen zu paaren versteht. Nein, das ist eben nicht bloß ironisch, sondern das Reale des Imaginären: „Warum schmeckt’s, wenn ich Dich küsse, untenrum nach Pisse?“ Solche Fragen können einzig Frauen an Männer stellen. „Schnipo Schranke“ machen das ohne verquastes Aushilfsgehilfenlyriktum, sondern unverschämt. Sogar mit Blockflöte.

Und oh weh, wie berührend und cool ist dieser Song, diese Musik! Liebe ist Liebe ist Liebe, ist vergeblich schön und alles zwischen Lyrik und Ordinäriat. Die neue Platte „Satt“ ist Anfang September erschienen. Kaufen, kaufen, kaufen, hören, hören, hören: Schnipo Schranke! Liebe Leserinnen und Leser, wir sehen uns am 3.12. zum Konzert im Bi Nuu.