Was getan werden muß: Leopard 2

Es geschieht genau das, was ich und viele andere schon lange sagten und was bereits vor einem dreiviertel Jahr hätte geschehen müssen und was militärisch unbedingt erforderlich ist, als klar war, daß der blutige Lurch aus Moskau nicht verhandelt: Es werden Kampfpanzer geliefert und es wird die ukrainische Armee an jenen Panzern trainiert.

Was die Eskalation betrifft: diese geschah am 24. Februar 2022 mit dem Überfall auf die Ukraine – und wenn man es genauer nimmt, geschah sie bereits im Jahr 2014 mit der Annexion der Krim durch Rußland und dem russischen Einmarsch im Donbas samt Abschuß eines Passagierflugzeugs, bei dem 298 Menschen starben. Der einzige, der für eine derartige Eskalation verantwortlich ist, ist der blutige Lurch in Moskau. Die Ukraine wurde angegriffen. Sie besitzt, vom Völkerrecht gedeckt, das Recht auf Selbstverteidigung, und vom Völkerrecht ist es ebenfalls gedeckt, daß eine Koalition der Freiwilligen und all jener, die solches Gebaren nicht dulden, das vom russischen Aggressor überfallene Land mit allen Mitteln unterstützt – und dazu gehören insbesondere Waffen, da Worte und Telefonate bisher keinen russichen Panzer und keinen russischen Terrorangriff auf Zivilisten gestoppt haben. Für diese Unterstützung der Ukraine mit Waffen ist die Meinung eines Wladimir Putin unerheblich.

3 Gedanken zu „Was getan werden muß: Leopard 2

  1. Und das wäre auch möglich gewesen ohne sich vor der ganzen Welt lächerlich zu machen und die Verbündeten vor den Kopf zu stoßen.

  2. So ist es. Zwar wissen wir nicht, die die Gespräche im Hintergrund ausschauten, aber die Kommunikation in der Öffentlichkeit war desaströs. Zumal die Mitteleuropäischen Länder der EU und der NATO ja durchaus bereit waren, zu liefern. Und auch die Produktion von Waffen hätte schon lange in Gang kommen müssen. Und da Putin zu keine Stunde je ein Zeichen des Einlenkens aussandte oder je nur einmal signalisierte, daß er den Angriff abbrechen und sich auf die Ausgangsposition vom 23.2.2022 zurückziehen würde, sind auch all die Befürchtungen von Scholz lächerlich. Sollte Putin ein NATO-Land je angreifen, dürfte auch Putin klar sein, was dann wohl mit ihm passieren wird.

  3. Und noch besser und im Blick auf die 30 M1 Abram-Panzers aus den USA:

    „Das Feuerkontrollsystem und die 120-mm-Kanone könnten Ziele in mehr als drei Kilometer Entfernung anvisieren und treffen. Der Abrams „kann alles aufspüren und treffen, was die Russen besitzen, bevor sie überhaupt bemerken, dass sie entdeckt wurden“, beschreibt Hodges weitere Vorteile auf dem Schlachtfeld.

    Gemeinsam mit den zugesagten Infanterie-Kampffahrzeugen und Panzerartillerie wäre die Ukraine, laut Hodges, womöglich in der Lage, „die die russischen Verteidigungslinien zu durchbrechen“.

    Insbesondere nach den beiden erfolgreichen Offensiven der Ukraine im Sommer und Herbst, begann Russland damit, seine eroberten Gebiete durch massivere Verteidigungslinien abzusichern – unter anderem durch Schützengräben und Panzersperren aus Beton – sogenannte Tetrapoden. Um dagegen anzukommen, braucht es die Feuerkraft westlicher Kampfpanzer, sind sich Experten einig. So auch bei einer möglichen Rückeroberung der Krim, wie Hodges in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel analysierte.“

    https://www.tagesspiegel.de/internationales/30-m1-abrams-aus-den-usa-was-die-lieferung-des-starksten-panzers-der-welt-fur-die-ukraine-bedeutet-9238008.html

    Genau da braucht es. Putin verhandelt nicht ohne Druck.

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