Der Bademantel. Oder: könnte auch eine Komödie von Sternheim sein

Ich denke mit dem katarischen Bademantel ist es wie mit dem Schottenrock. Ich habe das in meinem karabennemesischen Orientreiseroman „Die Eier des Falkners“ beschrieben.

7 Gedanken zu „Der Bademantel. Oder: könnte auch eine Komödie von Sternheim sein

  1. Oder aber so gerne auch:

    „Durch die Wüste Leverkusen zieht eine kleine Karawane
    An der Spitze der Sultan Lorenz von Kohlrabien
    Nach 30 Tage Durst die erste Kölsche Kneipe
    und sehnsuchtsvoll fängt der Sultan an zu singen:

    Dummer ne, dummer ne, dummer ne Klore!
    und die Karawane:

    Dummer ne, dummer ne, dummer ne Klore!
    Hammer nit, hammer nit, hammer nit! hammer nit!
    Hammer nit, hammer nit, hammer nit! hammer nit!

    Oh jeh! Su ne Driss, su ne Driss, su ne Driss!
    Oh jeh! Su ne Driss, su ne Driss, su ne Driss!

    Oh Sultan wat jips?
    Jommer in en andere Kaschämm! Schämm!
    Jommer in en andere Kaschämm!“

  2. Er folgt den Gesängen
    dort, wo die Datteln hängen,
    dem Trugbild namens Laila und sah nicht die Gefahr.
    Ein alter Beduine
    saß auf einer Düne,
    biß in die Zechine und sprach: „Inschallah!

    Oh Effendi, man nennt mich Hadschi Halef Ibrahim.
    Befreie Dich von ihrem Zauber,
    sonst bist Du des Todes!“ rief der Muezzin,
    und weg war der alte Dattelklauber.

    https://www.verunsicherung.de/diskografie/songs/fata_morgana.html

    Der kleine Sohn eines österreichischen Freunds nennt arabische Touristen gerne „Fetznmandl“. Aber der ist erst drei.

  3. Beim Barte des Propheten, jetzt muss ich abtreten sprach er und hob noch einmal seine Hand und sah am Himmel die Fata Morgana, und er starb im Lande der Arabier. Die Geier über ihm krächzten „Inschallah! Endlich wieder ein Kadaver!“.

  4. Sie laufen nicht nur in Bademänteln herum, sondern tragen auch noch eine Windel um den Kopf.

  5. Na ja, die Kleidung der Araber ist sicherlich aufgrund der klimatischen Bedingungen gut gewählt. Sie ist mir auch egal im Grunde. Schlimmer sind die politischen Umstände in diesen Ländern und der großenteils entsetzliche Einfluß der Religion. Oder wie es auf Facebook Stefan Laurin schrieb: „Mir tun die armen Männer aus Katar so leid, die sich jetzt nach Wagners Bademantel-Spruch von ihren Sklavinnen die Tränen trocknen lassen müssen.“

    Die Äußerung von Wagner ist nicht unbedingt optimal zu nennen, aber eine Gesellschaft, die derart viel Zeit aufbringt, sich über solche Kinderscheiße aufzuregen, hat anscheinend keine wirklichen Probleme. Oder man greift aus Faulheit einfach zum Naheliegendsten und Bequemsten: nämlich irgendwelchen irrelevanten Aussagen, die im Eifer des Kommentargefechts manchmal so fallen, hochzuschaukeln.

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