Waffen für die Ukraine!

Die beste Friedensbewegung sind Panzer und Raketenartillerie, die den Russenrotz aus der Ukraine vertreiben. Es ist eine Sprache, die gut verstanden wird. Sie ist blutig, ja, sie ist schlimm. Aber da sich nun einmal gezeigt hat, daß die Russen durchs Absingen von „Ein bißchen Frieden“, von „Sag mir wo die Blumen sind“, von „Give Peace a Chance“ nicht zu vertreiben waren, blieben nur die Waffen als einzige Option übrig. Nun sehen wir also in den letzten Tagen, wie ich es hier lange schon schrieb, wie wichtig Waffenlieferungen für die Ukraine sind und wie wichtig die Unterstützung der USA ist – denn es dürfte ein offenes Geheimnis sein, daß diese Erfolge nur mit der Unterstützung der USA und vermutlich auch der Briten möglich gewesen ist. Offensivkämpfe lassen sich nur mit Offensivwaffen führen und dazu braucht es, neben der Unterstützung durch Flugabwehr und Artillerie auch der Panzerverbände. Die russische Luftwaffe zumindest scheint ausgeschaltet.

Und zu solchem Offensivkampf gehören im Hinterland auch jene Partisanen, die die russische Logistik bekämpfen und die jene von den Russen eingesetzten Satrapen mit Bomben und Kugeln beseitigen. Und ebenso solche Leute, die aktiv und offensiv mit den Russen kooperieren. Und für alle, die nun mit moralischem Empörungsfuror rufen: „Aber das ist ja Terror!“: Etwas anderes hat die Résistance in Frankreich, hat der tschechische Widerstand (Stichwort SS-Obergruppenführer Heydrich), hat der jugoslawische, der griechische und der polnische Widerstand auch nicht gemacht, als sie sich gegen die Besatzung durch den deutschen Angriffskrieg zur Wehr setzten. Wer Länder mit einem Angriffskrieg überfällt und Länder besetzt, der muß damit rechnen, daß ein Volk zum letzten Mittel greift: dem Partisanenkrieg.

Nebenbei: es zeigen die mutigen und riskanten Aktionen dieser tapferen Frauen und Männer, die mehr als nur ihr Leben dafür opfern, weil sie nämlich, wenn sie in russische Gefangenschaft geraten, der Folter durch Russen ausgesetzt werden. Und auch für die friedlich vor sich hinschlummernde westliche Gesellschaft zeigt sich nun, wie wichtig tapfere Menschen sind. Für solche Menschen gibt es ein Wort: Helden. Und insofern: nein, wir leben nicht in einem postheroischen Zeitalter, wie wir gerade sehen und wie manche gerne suggerieren möchten. Schon gar nicht, wenn ein Land sich auf Leben und Tod gegen einen übermächtigen Feind, gegen eine Horde Russenorks verteidigen muß. Man kann von niemandem solche Tapferkeit einfordern, es ist dies eine Tugend, die man sich auf unterschiedlichste Weisen erworben hat und wozu es vielleicht auch eine gewisse Veranlagung gibt, aber man sollte diese Tugend des Mutes und des Heldenhaften nicht kleinreden oder sich gar lustig über sie machen, wie es in bestimmten Kreisen der identitären Linken geschieht, wenn da dann von weißer, heternormativer toxischen Männlichkeit geredet wird und diese Begriffskombination auf alles und nichts verallgemeinert wird.

Waffen also für die Ukraine. Das ist der Weg, und er ist richtig, wie sich zeigt. Und nun möchte man doch gerne hören, was all die Prechts, Zehs, Flaßpöhlers, Schwarzers, Welzers und die untertänigsten Zarenknechte sagen, die vor Waffenlieferungen warnten und der Ukraine rieten, sich doch besser dem Russenjoch zu beugen und stillzuhalten. All die Abwiegler. Ja, seltsam, mit genau diesen abgelehnten Waffen werden nun die blutigen Russen, die auf ukrainischem Gebiet Zivilisten ermorden, die dort foltern und die Welt mit einer Atomverseuchung bedrohen, zurückgedrängt. Daß man einen Krieg nur mit Waffen gewinnen kann und nicht mit Worten, zumal bei einem Despoten, wie dem blutigen Lurch aus Moskau, der kaum gewillt ist zu verhandeln: Dieses Wissen hätte man bereits mit einfachem logischen Nachdenken erlangen können.

Man sollte aber diese Waffenlieferungen nicht nur als Wohltätigkeit für die Ukraine nehmen. Diese Lieferungen würden, wenn sie von Deutschland her massiver noch erfolgten, indem etwa die in Lagerhallen herumstehenden alten Leopard-Panzer wieder instandgesetzt werden, auch Deutschland in einem ganz egoistischen Sinne nützen. Es ist im strategischen, wirtschaftlichen Interesse der Bundesrepublik, die Ukraine mit Waffen zu beliefern und allein aus wirtschaftspolitischen Gründen sollten alle Rüstungsfirmen ihre Fließbänder anschmeißen. Gas zu normalen Weltmarktpreisen wird es nämlich erst wieder geben, wenn Putin gestürzt ist. Und das heißt also: auch die Krim und auch der Donbas müssen wieder unter der Verwaltung der Ukraine stehen. Und mit Bananarama nochmals zu singen: „It’s for the russians a cruel, (cruel) cruel summer„.

Und mein Ceterum censeo: wann fand die letzte Großdemonstration der sogenannte „Friedens“bewegung vor der russischen Botschaft oder vor anderen russischen Einrichtungen statt? Kann mir jemand da ein Datum nennen?