Queen Elisabeth II. †

Ich kann leider zur Queen nicht viel schreiben, weil ich das englische Königshaus zu wenig kenne: Was mir an ihr aber immer gefiel und was ich hoch achte, ist ihre Pflichterfüllung, ihre Disziplin und daß sie all diese Dinge, die für ein Staatswesen eben so anstehen, immer mit Würde getan hat. Genau das ist es, was ein Staatswesen braucht. Und wer einen derart herrlichen Gatten an seiner Seite hatte, wie HRH Prince Philip, Duke of Edinburgh, der muß unbedingt Sinn für einen sehr speziellen Humor haben. Es ist der Humor, den auch ich teile. Und ich bewundere es, daß es in der heutigen Zeit, in diesem letzten Jahrhundert und bis in dieses hinein noch Menschen gibt, die derart lange Zeit gemeinsam diesen Weg der Ehe gehen. Den Weg zu zweit – oder wie „Grauzone“ es sang: „Der Weg zu zweit ist halb so weit.“ Bei einer dertigen Paarung mag es wohl stimmen.

Very British eben, so lebte und so wirkte Queen Elizabeth und mit Very British und mit der tatkräftigen Untestützung von UK wird auch der Verteidigungskrieg gegen Rußland gewonnen werden. Mit Elizabeth II geht sicherlich eine Epoche zuende. Das alte 20. Jahrhundert ist wieder ein Stück mehr in die Ferne gerückt und eine Gestalt des Lebens grau geworden.

Es gibt Bilder, die sind ikonographisch. Diese Photographie ist eines dieser Bilder. Vom Aufbau, vom Antlitz her wirkt es wie ein Gemällde. Nur eben in der modernen Form: als Photographie. Ich liebe dieses Bild. Und vor allem: Queen Elizabeth II war eine hübsche Frau. Nun ist sie – so Gott es will – bei ihrem über alles geliebten Philip und darf über seine schwarzen Scherze lachen und lächeln. RIP.