Und es hat „bumm“ gemacht (frei nach Klaus Lage) und was das mit Banaramas „Cruel Summer“ zu tun hat.

Und wieder gab es heute neue Explosionen auf der Krim in einem Munitionslager. Gut so. So schreibt die WELT:

„Auf einer russischen Militärbasis auf der Halbinsel Krim ist nach Angaben der Regierung in Moskau ein Brand ausgebrochen und danach Munition explodiert. Das Feuer sei gegen 05.15 Uhr (MESZ) in einem provisorischen Munitionslager des Stützpunkts im Bezirk Dschankoj im Norden der von Russland annektierten Halbinsel ausgebrochen, hieß es in einer von den russischen Nachrichtenagenturen veröffentlichten Erklärung des Verteidigungsministeriums in Moskau. „Infolge des Brands kam es zu einer Explosion der Munition“.

Der Krim-Verwaltungschef Sergej Aksjonow sagte vor Ort im Gebiet Dschankoje, es gebe zwei Verletzte. Zu den Gründen der Detonation müsse sich das russische Verteidigungsministerium äußern, sagte er.

Die Explosionen gingen weiter, erklärte Aksjonow in einer Videobotschaft in seinem Blog beim Nachrichtenkanal Telegram. „Es läuft eine Evakuierung, für die Sicherheit der Bewohner wird eine fünf Kilometer große Sicherheitszone gebildet“, sagte er. Kräfte des Verteidigungsministeriums, der Nationalgarde und des Zivilschutzes seien im Einsatz.“

Auch das Verteidigungsministerium der Ukraine beweist erheblichen Humor in ihrem Pop-Remix von Bananarama mit „Cruel Summer“:

Viel Spaß sei den Russen bei ihren Sommerferien auf der Krim gewünscht. Und wer meint, im Ausland Urlaub machen zu müssen, wer meint in besetzten Gebieten sich zu erholen, dem wird es Feuer und Schwefel vom Himmel regnen. Kann man wirklich so dumm sein und denken, daß eine solche Okkupation unendlich lange gut geht, um dort mitten im Krieg in die Sommerfrische zu fahren, als sei man bei den Tschechows zu Hause?

Und dieser Angriff auf die Krim hat, anders als manche das sehen, durchaus auch für die russische Besatzungsmacht dort Folgen. Nämlich für die Immobilien, sofern diese Angaben vom März 2022 stimmen:

„The blue dots are apartments and other residential property put on sale by their #Russian owners in the last couple of days in #Crimea Estate agents report that these properties are mainly owned by people employed in the #FSB They know we will come and take back what’s ours“

https://mobile.twitter.com/DmytroNatalukha/status/1501967048229937153?

Und wenn diese Meldung bei SpOn stimmt, dann ist es ebenfalls erfreulich und zeigt, daß es Wirkung hat, Russen direkt anzugreifen, und zwar überall wo sie sind:

„Britische Geheimdienste: Russische Flotte kann Schwarzes Meer offenbar nicht mehr kontrollieren
Die russischen Seestreitkräfte sind laut London nur noch eingeschränkt in der Lage, die Invasion der Ukraine zu unterstützen. Das liege auch am Verlust des Flaggschiffs »Moskwa«. Odessa drohe von See keine Gefahr mehr.“

Solche Effekte ergeben sich nicht durch Nichthandeln und durch Nicht-Waffen-Liefern, sondern ganz im Gegenteil, weil High-Tech-Ausrüstung vorhanden ist, die die Kriegsschiffe der Russen dezimiert. Und wie wichtig schwere Waffen und auch die HIMARS sind, zeigt diese Meldung der BBC vom Angriff auf Putins neofaschistische Söldnergruppe Wagner sowie die Zerstörung ihres Hauptquartiers:

„Ukrainian artillery has struck a headquarter of Russia’s shadowy Wagner paramilitary group of mercenaries in eastern Ukraine, reports say.
The extent of damage to the military base of the group – which has been linked to war crimes – is not clear.
Luhansk’s governor claims its secret location was revealed after a Russian journalist shared its address.
Last week, pro-Kremlin correspondent Sergei Sreda posted a photo on Telegram of the base with its apparent address.“
„The Wagner group was deployed to Crimea and Ukraine’s Donbas region in 2014, when Kremlin-backed forces ousted Ukrainian troops from areas they later declared to be part of Russia.
Wagner units have also been sent to Syria, Libya, Mali and the Central African Republic.
The Kremlin does not acknowledge Wagner’s existence, but Western intelligence links the group to Yevgeny Prigozhin – nicknamed „Putin’s chef“ because his catering business has long helped President Vladimir Putin and the armed forces.“
„Ukrainian MP Oleksiy Honcharenko wrote on Facebook: „There is no more Wagner HQ in Popasna. Thank you, Himars and the Armed Forces of Ukraine!“

All das geschieht nicht durchs Nichtstun oder durch Abwarten.

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