Explosion auf der Krim II: schöner Reisen

Und Carlo Masala schreibt weiter:

„Und mal so. Wer während eines Angriffskrieges Urlaub auf der Krim macht, da hält sich mein Mitgefühl über deren Ängsten in extrem engen Grenzen. Und aller Wahrscheinlichkeit nach. Wären diese Menschen flüchtende Ukrainerinnen, hätten die Russen diesen Konvoi wohl noch angegriffen“

Putins Tote: Explosionen auf der Krim

Sehr gut: Russen in okkupierten Gebieten sollten sich auch in ihrem Urlaub am Krimstrand nicht allzu sicher fühlen. Wenn Russen meinen, in der Ukraine als Kriegsgewinnler Urlaub zu machen, so müssen sie mit Repressionen rechnen.

So schreibt der Tagesspiegel:

„Auf einem russischen Militärflugplatz auf der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat es heftige Explosionen gegeben. In sozialen Netzwerken kursierten Videos von Detonationen und Rauchwolken. Ein Mensch sei getötet worden, teilte Krim-Chef Sergej Aksjonow nach Angaben russischer Agenturen mit. Sieben weitere Menschen, darunter zwei Kinder, wurden nach örtlichen Angaben verletzt. Erst hatte es geheißen, dass es keine Opfer gebe.
[…]
Touristen verließen das Gebiet nahe des Badeortes Jewpatorija fluchtartig. Aksjonow sagte, dass ein Bereich im Radius von fünf Kilometern rund um den Stützpunkt abgesperrt worden sei. Der Brand sei gegen Abend unter Kontrolle gebracht worden. Zur Ursache der Explosion äußerte er sich nicht.“

Wenn Kinder im Krieg sterben, so ist es grausam. Aber es hat die Russen ebensowenig geschert und gekümmert, ob in der Ukraine die Kinder, die Alten, die Kranken, die Schwangeren durch Raketen und Artillerie verrecken. Sowas kommt von sowas. Und ich hoffe, daß es noch mehr „Sowas“ gegen Russen gibt. Daß die Russen ihre eigene Führung stürzen, ist so unwahrscheinlich wie der Sturz Hitlers durchs deutsche Volk. Beide Despoten sitzen nicht trotz, sondern wegen ihres Volkes fest im Sattel. Beide Despoten führen blutige Angriffskriege, die über Europa das Verhängnis brachten. Auch der russische Despot muß weg, um in Europa eine neue Ordnung zu schaffen, und zwar diesmal eine bessere als den eisernen Vorhang, der eben nicht die Befreiung vom Faschismus, sondern das Installieren einer neuen Diktatur bedeutete – zumindest für die Völker in Mittel- und Osteuropa.