Putins Tote, Putins Opfer: Yevhen Olefirenko, Brittney Griner

„The girl named Dzvinka bids farewell to her father, Yevhen Olefirenko. Next to her is Oksana, the mother of the fallen defender.
Yevhen was killed in the battle with the invaders near Bakhmut on July 7.
Photo: Roman Pilipei
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Währenddessen verbreiten in Deutschland Verschwörungspropagandist wie Dirk Pohlmann ihre Dummheiten. Der Tagesspiegel schreibt über das Festival „Pax Terra Musica“ in Brandenburg:

„Den russischen Einmarsch in die Ukraine hält Pohlmann für „eine begrenzte Militäroperation“, schließlich habe Wladimir Putin lediglich 200 000 Soldaten in das Nachbarland geschickt. Russland habe also „sehr zurückhaltend reagiert“.
Dirk Pohlmann stellt auch infrage, ob es die Gräueltaten, die russische Soldaten an Zivilisten in Butscha verübt haben, tatsächlich gegeben hat. Er sagt: „Wenn aus emotionalen Ereignissen mit Sachen wie Massaker strategische Entscheidungen abgeleiten werden, die weitreichende Folgen haben, hat man es mit einer 95-prozentigen Wahrscheinlichkeit mit inszenierten Fake-Ereignissen zu tun, die extra zu diesem Zweck hergestellt werden.““

Auf diesem „Festival“ traten Ende Juli Putin-Anhänger zusammen mit Querdenkern und Teilen der Rußlandfreunde aka Friedensbewegung auf. Die ganze Reportage gibt es hier zu lesen. Daß Putins Rußland seit Jahren eine Gefahr für seine Nachbern darstellt, war dort nicht das Thema.

Daß die US-Baskettballerin Brittney Griner wegen eines Fläschchens Cannabis-Öl für neun Jahre in Haft geht: auch darüber schweigen sich Leute wie Pohlmann und Konsorten aus. Wer bei Assange die Hände hebt und zu recht laut protestiert und bei Nawalny und Griner schweigt, ist als Kritiker nicht ernstzunehmen. Und das gilt auch für die Zarenknechte und ihr Gefolge in der Linkspartei.