Unsere Bundeswehr

Wenn dies die Performance der Bundeswehr ist, dann wünsche ich im Verteidgungsfall allseits eine gute Nacht. Die Russen müssen eigentlich gar nicht mehr angreifen, sondern sie brauchen nur abzuwarten. Allerdings könnte es auch sein, daß diese Art der Öffentlichkeitsarbeit vielleicht doch die schärfste Waffe der Bundeswehr ist: Bridadegeneral Dr. Christian Freuding und Kaleu N. Ehlers vor die russischen Angriffswelle gestellt dürfte einen ähnlichen Effekt haben wie die von den Russen beim Havanna-Syndrom eingesetzten Mikrowellen-Waffen gegen US-Diplomaten: Tiefe Müdigkeit und der Verlust jeglicher Aktivität.

„So ähnlich stelle ich mir Produkte der nordkoreanischen Kultuindustrie vor“, kommentierte Magnus Klaue dieses Video.

20 Gedanken zu „Unsere Bundeswehr

  1. Es steht beides zu vermuten. Aber die Frau Kaleu sieht eigentlich ganz fesch aus, wenn sie etwas weniger streng schaute.

  2. Das ist nicht zu vermuten, diese Zahlenverhältnisse sind empirisch nachlesbar. Und Pressesprecherin des Bundesverteidigungsministeriums ist eine Frau Fregattenkapitän, die viel fescher ist als die Frau Kaleu.

  3. Das war auch eher ironisch gemeint. Vermutlich hat sogar Liechtenstein im Verhältnis zur Einwohnerzahl eine schlagkräftigere Armee um sich zu verteidigen.

  4. Liechtenstein hat überhaupt keine Streitlkräfte und verlässt sich darauf, von der Schweiz verteidigt zu werden. Das polnische Heer gehört aber zu den stärksten in der NATO, nach USA, Frankreich und Türkei.

  5. Eben. Und die Polen wissen sehr genau, weshalb sie eine gut gerüstete Armee haben. Norwegen ebenfalls. Eine ziemlich schlagkräftige Armee hat im übrigen auch Finnland, das bald NATO-Mitglied sein wird. Davon abgesehen, daß für die baltischen Staaten, für Polen sowieso der Bündnisfall nach Artikel 5 greifen würde, wenn sie von Rußland angegriffen werden, und dazu die NATO Response Force, die dann zum Einsatz kommt. Was wir alle eben nicht hoffen wollen.

    Die Ausbildung bei der Bundeswehr soll im übrigen gar nicht so schlecht sein. Nur die Ausrüstung ist es leider.

  6. Auch nicht die Ausrüstung im Allgemeinen, sondern die Ausstattung (=Ausrüstung am Einsatz/Stationierungsort, eine Frage der Logistik, nicht des Materials) und das neu angeschaffte fliegende Gerät sowie der Puma. Leos, Eurofighter und Tornados haben keine Probleme.

    BTW vorbildlich für richtige Ausrüstung am richtigen Ort im richtigen Zustand sind Israel und die Schweiz.

  7. Nee, das stimmt nicht ganz. Der Puma und Eurofighter haben Probleme:

    „Der Panzer mit dem Wildkatzennamen hat den Satz in die Beschaffungs-Geschichtsbücher spielend geschafft: Vergingen doch seit dem ersten Projektvertrag im Jahr 2002 und der Auslieferung aller Modelle fast zwei Jahrzehnte – Milliarden-Kosten-Steigerungen inklusive, sowie der einen oder anderen Kuriosität: Hatte man doch zwischenzeitlich nicht ohne Erstaunen festgestellt, dass Panzergrenadiere auf den Rückbänken – anders als beim Vorgängermodell „Marder“ – eine Größe von 1,84 Meter aus Platzgründen nicht überschreiten durften.

    Als die Neukonstruktion des längst als „Problem-Panzer“ verspotteten „Puma“ 2020 endlich in großer Zahl an die Truppe geliefert wurde, bewerteten die zuständigen Generäle die Einsatzbereitschaft als „unbefriedigend“. Erst im vergangenen Jahr erklärte die Truppe dann den Puma, wie es im Fachjargon heißt, als „taktisch gefechtstauglich“. Nun lobt die Truppe das Gerät als den „modernsten Schützenpanzer der Welt““
    https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-ruestungsprojekte-107.html

    Ähnliches beim Eurofighter:

    „Schon seit Jahren gibt es Probleme mit dem Eurofighter. Laut einem Bericht der Bundeswehr zur Einsatzbereitschaft aus 2018 waren von 128 Eurofighter-Kampfjets im Schnitt nur 39 einsatzbereit. Immer wieder hieß es, Deutschland könne wegen der mangelhaften Einsatzbereitschaft seine militärischen Zusagen an die Nato nicht mehr erfüllen. Bei der Nato habe Berlin insgesamt 82 Jets für Krisenfälle zugesagt.“
    https://www.focus.de/politik/deutschland/ein-toter-eurofighter-crash-warum-es-seit-jahren-probleme-mit-dem-prestigeprojekt-gibt_id_10858788.html

    Und wenn dann noch unsinnige Arbeitsplatzbestimmungen dazukommen und ein Panzer wie der Puma auch für eine Schwangere .ausgelegt sein muß, dann wird es leider kurios:

    „So schildert der frühere Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels im Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ einen kuriosen Fall. Dabei geht es um den Schützenpanzer Puma. In dessen hinterem Kampfraum waren Feinstaubwerte vorgeschrieben, die so niedrig sein mussten, dass dort Schwangere hätten arbeiten dürfen.
    Laut Bartels lag das daran, dass sich die Bundeswehr an zivilen Vorschriften orientiert hätte, welche dann auch im Militär galten. Das führte offenbar dazu, dass der Puma erst losfahren durfte, wenn auch die hintere Luke vollständig geschlossen war. Im Gefecht unvorstellbar und lebensgefährlich. Armeen anderer Länder haben solche absurden Regeln nicht.“

    https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/feinstaubwerte-fuer-schwangere-schuetzenpanzer-puma-ex-bundeswehrbeauftragter-schildert-kuriosen-regel-fall_id_71088786.html

    Man kann sich also auch selbst außer Gefecht setzen.

  8. Und der Tornado ebenfalls:

    „Fast jeder zweite Kampfjet muss am Boden bleiben
    Ein technisches Problem legt 39 von 85 „Tornados“ der Bundeswehr lahm. Betroffen sind auch die Maschinen im türkischen Incirlik.“
    https://www.tagesspiegel.de/politik/panne-beim-tornado-der-bundeswehr-fast-jeder-zweite-kampfjet-muss-am-boden-bleiben/14655906.html

    Es ist also eine Mischung aus Dysfunktionalität in den Abläufen sowie der Materialbeschaffung und vermutlich auch der Wartung des Geräts und damit verbunden dann einer Technik, die nicht funktioniert. Und damit ist dann die Ausrüstung nicht gut funktionsfähig. Hinzu kommt mangelhafte und auch fehlende Ausrüstung für die Soldaten. Und das alles ist bereits lange schon bekannt, so hieß es 2020:

    „Jahresbericht des Wehrbeauftragten:“Bundeswehr als Ganzes bemerkenswert wenig einsatzfähig“
    https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-wehrbeauftragter-bericht-1.4774621

    Und es ist nicht etwa das fehlende Geld, sondern anscheinend eine schlechte Organisation und Verwaltung, was das Beschaffungsamt und die Bürokratie betrifft:

    „Verärgert reagiert der Wehrbeauftragte darauf, dass es den Soldaten immer noch an persönlicher Ausrüstung fehlt trotz anderslautender Bekundungen aus der Ministeriumsspitze. Vor einem Jahr hatte Bartels ein Sofortprogramm gefordert, damit sich die Lage bessert. Passiert ist jedoch wenig. „Nicht zu verstehen ist, dass es bisher nicht einmal gelungen ist, die Soldatinnen und Soldaten komplett mit neuer persönlicher Ausrüstung auszustatten, etwa mit Schutzwesten.“ Nur auf Drängen des Wehrbeauftragten sei durchgesetzt worden, statt lediglich 5000 Schutzwesten im Jahr 10 000 Stück anzuschaffen. „Bekleidung, Gefechtshelme, Rucksäcke, Nachtsichtgeräte – alles kommt zu langsam und in zu geringen Stückzahlen“, moniert Bartels.“

    Ausrüstung, die entweder gar nicht vorhanden ist oder aber die zwar irgendwie da ist, aber nicht funktioniert. Mithin anscheinend auch eine Frage schlechter Koordination. Denn Geld scheint ja durchaus vorhanden zu sein.

  9. Zu den Tornados noch dies als Ergänzung:

    „Auch die Dauer der Inspektionen und Reparaturen hat sich in den letzten Jahren deutlich verlängert: eine größere Inspektion dauert heute bis zu eineinhalb Jahre. Während dieser Zeit fehlen die Tornados für den Flugbetrieb und für Einsätze. In der Nutzungsrate, also der Anzahl der Flugstunden eines Tornados pro Jahr, zeigt sich das Fehlen der Flugzeuge drastisch.

    Besonders kritisch wird die Lage ab etwa 2025, wenn Deutschland nach Außerdienststellung des Tornados in Italien und Saudi-Arabien alleiniger Nutzer sein wird. Dann ist mit einer erheblichen Verschärfung beim „Supplier Sustainment“ zu rechnen – also den Lebenserhaltungsmaßnahmen für das Flugzeug. Von Lieferengpässen bis hin zu möglicherweise nicht mehr zu kompensierenden Ausfällen von Herstellern und Wartungspersonal. Daher haben alle anderen Nationen ihre Tornado-Flotten bereits außer Dienst gestellt oder aber längst über eine Nachfolge entschieden.“ (Quelle: bundeswehr.de)

    Die verbleibenden Tornados sollen erst 2030 ausgemustert werden. Die letzten fünf Jahre werden also noch lustiger als zuvor.

  10. Das wusste ich nicht. Uuups.
    Als ich meinen Zivildienst leistete gab es noch redundant gehaltene Intensivstationen für den Verteidigungsfall.

  11. Ich denke, es ist vor allem Mißmanagement und entsetzlich komplizierte Verwaltungswege. Nichts gegen deutsche Arbeitsschutzgesetze, ganz im Gegenteil, aber ein Panzer wie der Puma muß nicht für schwangere Soldatinnen ausgelegt sein. Wir wollen in einem Krieg (welcher niemals kommen möge) ja nicht das letzte Aufgebot einsetzen.

  12. Hände statt Gabelstapler

    „Hinzu komme, dass das russische Militär technologisch rückständig sei und für das Verladen von Material weder über Kräne noch Gabelstapler verfüge.

    Trent Telenko, ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums, fügt hinzu, dass Putins Invasionstruppen auch keine Paletten oder ISO-Container hätten, die ein einfaches und schnelles Verladen, Befördern, Lagern und Entladen von Gütern ermöglichen. Stattdessen setzt das russische Militär seine Soldaten ein.“
    https://www.n-tv.de/politik/Russlands-Invasionstruppen-haengen-an-der-Schiene-article23450843.html

  13. Na ja, die Russen haben eben Menschenmassen. Und russische Diktator scheut sich nicht, sein eigenes Volk zu verheizen.

  14. die menschenmassen verlieren schnell ihre geilheit unsinniges zu glauben wenn sie zwangseingezogen werden was putin bis jezz ja nicht getraut hat
    so sicher isser seines volkes nicht
    die kampagne: „der 2. grosse vaterländische krieg“
    wird nicht auf offene ohren fallen
    wir reden nicht über menschenmassen bersarin
    sondern reservisten die nicht geschult sind an modernen waffensystemen
    und genau wissen das sie verheizt werden sollen

    putin hat den krieg verloren!
    wenn er keine atomwaffen einsetzt!

    seine armee ist in jämmerlichen zustande durch und durch durch korruption ausgehöhlt
    durch modernes kriegsgerät aus dem westen kann alles was er an nachschub hat radikal und vernichtend ausgelöscht werden!
    seine generäle sind im 2. weltkrieg verblieben
    an unfähigkeit nicht zu überbieten

    bersarin grosser panzerkommandeur !

    so blöd wie sich das anhört
    und empathiemässig nicht gut ankommt
    DIE RUSSEN ZEIGEN UNS MILITÄRISCH ALLE IHRE SCHWÄCHEN AUF WIE DER KAISER OHNE KLEIDER

    und der britische geheimdienst ist vor freude ausser sich
    (wir haben ja keinen)

    mit unserer wirtschaftskraft
    russland ist ja ein null-land diesbezüglich
    wird china sich ernsthaft umorientieren müssen
    und wenn der grosse kaiser in china nicht um seinen job fürchten müsste
    aufgrund krassester fehleinschätzung bei corona und putin
    was ja manchmal am galgen endet
    was aus natürlicher weise der kaiser nicht will aus eigenem interesse

    verbinden tut die beiden ja nur der taiwan und ukraine-wahn
    sonst nix

    der unterschied zu putin ist aber:
    der kaiser ist von wirtschaftlichen ergebnissen abhängig
    putin von labereien der propaganda

    so gleich die systeme in china und russland sind
    so lebt china davon: es geht jedem besser wenn ihr auf die partei schwört
    das sind völlig andere ziele der bevölkerung
    in china will man immer das es jedes jahr besser geht
    da kannst du nix vom fasten darben und finstersten zitterwölfen erzählen die aus dem dunkel der nacht am kommen sind

    WENN ER KEINE ATOMWAFFE ZÜNDET IST PUTIN TOT!

  15. Nein, ziwo, so einfach ist es nicht. Der Krieg wird noch lange dauern. Der Vorteil der Russen ist der Bodycount. Und deshalb müssen Nato-Truppen in die Ukraine. Natürlich nicht offiziell.

  16. „Die ukrainische Informationsbehörde veröffentlicht einen Film, der 30 Angriffe mit HIMARS-Raketenwerfern auf russische Munitionsdepots, Transport- und Kommandozentren sowie Treibstoffdepots am gestrigen Samstag zeigen soll. Die ersten dieser Raketenwerfer hatte die Ukraine im vergangenen Monat von den USA erhalten. Experten vermuten, dass die ukrainische Armee seitdem etwa ein Dutzend russische Munitionslager oder mehr weit hinter den Frontlinien zerstört hat. Die USA wollen der Ukraine noch weitere HIMARS liefern, wie ein hochrangiger Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Freitag mitteilte.“

    was ich hier erklären wollte das die verteidiger ungelogen obwohl sich ja im krieg die balken biegen mit dieser meldung aussnahmsweise mal der realität entspricht

    die russen haben ihren nachschub an den bahnlinien weit hinter der front
    der war bisher unereichbar

    im übrigen sind auch unsere und von den europäischen partnern gelieferten waffensysteme angekommen die ebenbürtig sind
    die russen sind da völlig wehrlos
    und ohne nachschub kein krieg!

    lieber bersarin die ukraine braucht keine nato-truppen
    sie brauch diese effizienten waffen!

  17. Hoffen wir, daß weitere Waffen an die Ukraine gehen und daß damit die Russen zurückgedrängt werden.In jedem Fall braucht die Ukraine dringend unsere Hilfe. Die nächsten Wochen werden sicherlich entscheidend sein.

    Und dann steht die Frage mit dem Gas und der Energie im Raum. Putin wird erst verhandeln, wenn er mit dem Rücken an der Wand steht. Wenn überhaupt. Ich fürchte, es wird dies ein langer Krieg werden. Und eben ein kalter Winter.

  18. Es wäre gut, die Ukraine wäre nicht nur ein dem Namen nach, ein Familienmitglied der EU; sondern ein Teil und Mitglied der NATO. Die unteilbare Menschenwürde muss verteidigt werden.

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