Die Tonspur zu Alexandras 80. Geburtstag

„Der Traum vom Fliegen“, zum Ende der 1960er Jahre und eines dieser Lieder, die einem seit der Kindheit und seit es zum ersten Male gehört ward nicht mehr aus dem Kopf gehen: sozusagen die Kurzfassung von Hans-Christian Andersens Märchen „Der Tannenbaum“. Es mag dieser Alexandra-Text zunächst kleinbürgerlich erscheinen: Der Wunsch, hinaus in die große Welt und wenn man dann, wie der Tannebaum oder wie das kleine schöne Blatt an jenem herrlichen Baum, in die weite Welt trudelt, weg und fort von seinem Platze, so entdecken wir, wie schön und wesentlich jene Augenblicke, jene Routinen, jene dem Anschein nach langweiligen Stunden waren, von denen wir uns wegsehnten. Ein wenig steckt darin auch jenes Blochsche „Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.“ Es geht die Reise hinaus und bei Bloch vom Ich zum Wir. Bei Alexandra und bei Andersens schönem Märchen bleibt aber eine Sehnsucht, und im Vergehen erst, im Ende bemerken wir unseren Anfang.