Putin go home: Für eine freie Ukraine!

Morgen laufen in Berlin diverse Demonstrationen gegen Putins Angriff auf die Ukraine. Mit Bomben, Streumunition, Granaten, Panzern, Schiffen und Flugzeugen überfiel er das Land am 24. Februar. Und dagegen wollen wir protestieren: Ab 13 Uhr am Brandenburger Tor, über die Straße des 17. Juni, bis vor die Russische Botschaft und hoffentlich auch mit einem gewissen, nun ja, Druck, auf dieses Gebäude. Hoffentlich mit vielen Deutschen, Ukrainern, Russen. Und nein: ich gehe morgen auf keine Friedensdemonstration, sondern wir fordere die Bundesregierung auf, Waffen an die Ukraine zu liefern, sofern Putin nicht aus der Ukraine sich zurückzieht.

Und um die Situation nochmal auf den Punkt zu bringen: Wenn Diktator Putin mit seinem Krieg aufhört, ist in der Ukraine wieder Frieden. Wenn die Ukraine mit dem Krieg aufhört, gibt es keine Ukraine mehr.

Putin hat am 21.2.2022 eine rote Linie überschritten. Und wir sollten morgen nicht nur gegen Putin demonstrieren, sondern auch dafür, daß die Bundesregierung nun auch Waffen an die Ukraine liefert. Zu den 5000 Helmen liefern wir 5000 Flugabwehrraketen, 50.000 Haubitzen, 50.000 Gewehre, Bazookas, Granaten, Panzer. Diese Sprache versteht der blutig-blutleere Lurch. Solange der Korridor von Slowenien, Ungarn, Rumänien und Polen noch offen ist, müssen Deutschland, Frankreich, England, die Niederlande, Dänemark und das ganze freie Europa liefern, liefern, liefern, schnellstmöglich, sofern die ukrainische Regierung dies wünscht und sofern sie dies braucht. Denn viel Zeit bleibt nicht. Und ebenfalls sollte man den Widerstand gegen russische Soldaten mit Präzisionsgewehren und allen Mitteln der Guerilla stärken. Denn diese Art von Guerilla-Widerstand könnte bei einer derart schwachen Armee der EU auch für das freie Europa eine Option sein. Kein russischer Soldat darf sich auf dem Territorium der Ukraine sicher fühlen. Dazu humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge.

Herrlich aber, Anlaß zur Hoffnung und ein Symbol des tapferen Widerstands ist Präsident Wolodymyr Selenskyj! Ich hätte es niemals gedacht und es ist dieser Mann über sich selbst hinausgewachsen: im sogenannten postheroischen Zeitalter finden wir einen Helden und einen mutigen Mann wie Selenskyj, der Haltung zeigt. Er flieht nicht, sondern er bleibt in Kiew. Da verfangen Putins widerliche Lügen nicht, und es zeigte sich Selenskyj dann auch am Samstagmorgen lebend in Kiew. Das ist nicht nur ein mutiger, sondern auch ein kluger Schachzug, denn nun muß Schlächter Putin zusehen, was er macht. Wenn der demokratisch gewählte Selenskyj, Präsident eines souveränen Staates, durch Putins Schergen stirbt, wird man dies Putin zurechnen können und man wird dann diesen Mann irgendwann vielleicht vor einen Internationalen Strafgerichtshof bringen.

Oder aber man kann nur hoffen, daß ihn die eigenen Leute stoppen und daß es im Militär vernünftige Menschen gibt, die gegebenenfalls einen Putsch gegen Putin veranstalten. Wenn er dabei das Schicksal Ceaușescus erleidet, dürfte die Trauer in Europa nicht sehr groß sein.

Was wichtig ist: morgen zu zeigen, daß Putins Armee aus der gesamten Ukraine verschwinden muß und daß, wenn er es nicht tut, der blutige Diktator mit seinen Faß- und Streubomben mit erheblichen Widerstand zu rechnen hat.

Wir sind alle keine Hellseher und auch keine Experten für die konkrete Lage und was passieren wird. Aber um der Freiheit willen, darf man in solchem Fall niemals klein beigeben. Wir sollten uns in der Causa Ukraine an den ehemaligen Premierminister Winston Churchill erinnern!

#StandWithUkraine

4 Gedanken zu „Putin go home: Für eine freie Ukraine!

  1. PS: ein kluger deutscher Machtpolitiker mit Hang zum Denken in geopolitischen Räumen würde jetzt Putin Verhandlungen über die russische Enklave Königsberg anbieten. Diese wird an Polen abgetreten.

  2. Nun auch Luftraumsperrungen und Rauswurf aus SWIFT: Sehr gut! Und am besten noch: Die Oligarchen und die Satrapen gegen Putin aufbringen, weil sie bemerken, daß ihr Luxus, den sie sich im Westen einkaufen, flöten geht. Keine Kinder mehr, die auf französischen oder englischen Internaten lernen und sich bilden werden, solange Putin an der Macht ist. Es ist an der Zeit, ihm die Luft abzudrehen. Hitler hatte treue Vasallen bis zum letzten. Putin hat Speichellecker, die sich nach dem nächsten umsehen, wo sie kriechen können, wenn ein Pfeiler fällt. Das ist der Unterschied. Und das bringt womöglich auch Putin zum Sturz. Hier hängt am Ende viel am freien Rußland und am russischen Volk, das die Schnauze voll hat.

    All das Appeasement und abwiegeln und all das „man muß mit Putin leben“ usw. usf.: das ist genau dieser fatale Gedanke, dem wir bisher aufgesessen sind, dem ich aufgessen bin: Man glaubt, wenn man Putin nichts tut, wird er auch dem lieben, braven Westen nichts tun. Das ist leider ein Irrtum. Aber der Despot hat sich mit dem Angriff auf die Ukraine verschätzt. Er hat die Welt nun gegen sich. Und wenn irgendwann China merkt, daß der blutig-blutleere Lurch aus Moskau wankt, wird auch Xi dieses Geschöpf sehr schnell fallenlassen.

    Vielleicht jetzt noch ein größeres Manöver, eine Art Übung mit 200.00 Soldaten in Lettland, Litauen, Estland und Polen. Und Putin gegen Putin zitieren: „Es ist ja nur ein Manöver!“

  3. Ein Mann der seine eigenen Landsleute in’s Gefängnis wirft nur weil sie in der Oposition sind, der Berichten nach Leute vergiften läßt, nur weil sie die Wahrheit veröffentlichen und ein Mann der unheimliche Lügen der Welt erzählt und dann Unmenschlich einen Krieg anfängt, der Leiden und Not für die Menschheit bedeutet, gehört mindestens in ein Lager in Sibirien – mit Brot und Wasser als Verpflegung. Putin hat Weltweit verspielt und ich würde hoffen das er bald abgesetzt wird, – zum Wohl der Menschheit !!

  4. Das ist leider etwas, das die Russen nur entscheiden und vor allem machen können. Meinetwegen kann man die Sau an einer der Laternen von Moskau aufhängen, es wäre nicht schade um diesen Wicht. Aber leider geht die Geschichte so nicht zu. Insofern ist eben die Unterstützung der Ukraine mit allen erforderlichen Waffen nötig. Auch, um ein weiteres Vordringen der Russen aufzuhalten – und nun muß man eben doch auch mal sagen: nicht nur Putin, denn ist ja nicht der Mann allein, der die Ukraine überfällt. Und um diese westlichen Gebiete derart zu sichern, daß die Russen dort nimmer hingelangen. Und um es noch einmal klarzumachen: Nicht die NATO greift Putin an, wenn sie den tapferen Widerstand der Ukraine unterstützt, sondern Rußland hat ein souveränes Land angegriffen. Dafür wird es in the long run zur Rechenschaft gezogen.

    Wichtig vor allem: Luftabwehr liefern. Die Stinger-Raketen haben schon in Rußlands Afghanistan-Debakel beste Dienste geleistet. Und vor allem Luftabwehr auch gegen Putins dreckige Angriffe auf die Zivilbevölkerung. Was er in Syrien anfing, setzt er in der Ukraine fort. Gelernt ist eben gelernt. Und Flugzeug abgeschossen ist Flugzeug abgeschossen.

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