Beethovenvariante zu Europa

Hingewiesen sei im Kontext dieses identitären Beethoven-Quarks von Bernadette La Hengst (siehe letzte Woche) auch auf Kurt Sowinetz‘ Beethoven-Version, die da lautet „Alle Menschen san ma zwider“, wofür ich meinem Facebookfreund Martin Ross herzlich danke, der mich auf dieses herrliche Musikstück brachte. Wiener Schmäh in seiner besten Form. Kombinieren möchte ich es mit einem Zitat aus Walter Benjamins Essay zu Karl Kraus aus dem Jahre 1931:

„Der Satiriker ist die Figur, unter welcher der Menschenfresser von der Zivilisation rezipiert wurde. Nicht ohne Pietät erinnert er sich seines Ursprungs und darum ist der Vorschlag, Menschen zu fressen, in den eisernen Bestand seiner Anregungen übergegangen, von Swifts einschlägigem Projekt, betreffend die Verwendung der Kinder in minderbemittelten Volksklassen bis zu Léon Bloys Vorschlag, Hauswirten insolventen Mietern gegenüber ein Recht auf die Verwertung ihres Fleisches einzuräumen.“

2 Gedanken zu „Beethovenvariante zu Europa

  1. „Ist das hier das Forum für Menschenhasser?“ „Ja, verpiss Dich, Du Kackbrazzen!“

    Oder auch: „Ich wünsche dass Du hebbest eine grosse Haus mit 100 Stubn. Sollen sein in jeder Stube ein scheenes Bett. Und soll Dich werfen die Cholera von Bett zu Bett zu Bett!“

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