Die andere Seite des Flusses. Auto-Flanieren, Spazieren in Werften

Man kann ebenso mit dem Automobil flanieren, wie man es auch zu Fuß vermag – sicherlich auch mit dem Fahrrad, das ist für Körper und Geist gut, solange man beim Radeln nicht unters Auto gerät. Das Flanierfahren geht dann ganz gut, wenn ich durch Industrielandschaften kreuze und wenn wenig Verkehr ist, so daß die Aufmerksamkeit auf die Stadtlandschaft geht. Ausschau halten, in den Rückspiegel lucken, Perspektiven checken. Anhalten, schauen, schlendern, photographieren und dann weiterfahren. Das geht mit einem Auto sehr schnell. Und über die Köhlbrandbrücke gelangt man nicht mit dem Fahrrad. Noch interessanter aber ist dieses inzwischen schon wieder veraltete Bauwerk, unter das manche der Containerschiffe nicht einmal mehr passen, von unten anzusehen. Davon mehr in einem späteren Teil dieser Hamburg-Serie.

4 Gedanken zu „Die andere Seite des Flusses. Auto-Flanieren, Spazieren in Werften

  1. Gelöschter Kommentar.
    Hinweis des Blogbetreibers: Kommentare, die in keinem sinnvollen Bezug zur Sache stehen oder die sich in trollhaftem Gepöbel ergehen, werden hier leider nicht freigeschaltet. Ich gebe diese Art der Kommentare zur Überarbeitung an den Kommentator zurück. Dies gilt auch für solche Kommentare, die als bloße Meinungsbekundung auftreten.

  2. dein marxistisches denken werden zitterwöfle schon mit rheinmetall austreiben

    *****

    Hinweis Bersarin: Diesen Kommentar schalte ich aus Anschauungsgründen frei. Wer mehr über den Zitterwolf wissen will: Es schreibt der „Spiegel“ in „Kleines Lexikon des Bloggens“:

    „Zitterwolf
    Ein Troll, der aus der Ursuppe der deutschen Blogosphäre Antville stammt und die Community an den Rand der Verzweiflung trieb. Nach erregten Diskussionen – die Nervensäge bei der Polizei anzeigen oder erdulden? – entschied man sich, lieber öfter mal Kommentare zu löschen.“

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/von-abmahnung-bis-zitterwolf-kleines-lexikon-des-bloggens-a-906389.html

    Wir haben es hier also mit einer Institution zu tun. Bei Blogger.de, wo er viele seiner Auftritte hatte, ist der Ziwo inzwischen gesperrt, da er bei che2001 zweimal einen komplexen Kommentarstrang gelöscht hat.

  3. Eine schöne Serie, die dazu einlädt, in der Sequenz wahrgenommen zu werden. So lässt sich die Bewegung durch den Raum nachvollziehen, aber auch das Umkreisen und Beschneiden der Motivzusammenhänge. Fotos sind eben wesentlich Fragmente. In der Sequenz können sie sich zu einem provisorischen Ganzen fügen. Auch revidieren sich Fotos mit demselben Motiv wechselseitig und heben so hervor, dass es hier um Perspektiven, Sicht-Weisen geht.

    Die Aufnahmen selbst sind dokumentarisch, ungeschönt und neutral, selten anekdotisch, was auch daher rührt, dass Du wieder einmal die Dinge ohne die Menschen ablichten konntest (arbeitsfreier Tag?!). So stehen sie für sich, und ihre Oberflächen und Strukturen werden sichtbar.

    Ich fühlte mich wegen des Werft-Sujets an Erzählungen von Siegfried Lenz erinnert, deren sachliche Lakonie durchaus mit der unspektakulären Art korrespondiert, mit der Du diesen Ort ins Bild gesetzt hast.

  4. Ich freue mich immer wieder über Deine genauen und inspirierenden Kommentare. An Lenz hatte ich noch gar nicht gedacht, aber das ist gar nicht so schlecht und das ist auch einer dieser Autoren, die wieder zu entdecken sind.

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