Öde Orte – Berlin

„Wir werden die besten einsamen Menschen aller Zeiten sein.“
So singt es Wanda auf ihrer neuen Platte: Lascia mi fare.

„Niente
Amore lascia mi fare
Non lascia mi fare
Niente“

Was für eine schöne Musik! Ich will wieder weg aus diesem Berlin und will endlich wieder in mein geliebtes Wien, lascia mi fare!

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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4 Antworten zu Öde Orte – Berlin

  1. Uwe schreibt:

    Niemand ruft: „Wie öde! Das muss ich fotografieren!“
    Und selbst wenn es jemand riefe, so meint er damit:
    „Ich finde dieses öde Ding … schön.“
    Denn:“Niemand hat je durch Fotografien Hässlichkeit entdeckt.“
    (Susan Sontag)
    Und so kann man selbst Deinen öden Orten in Schöne(sic!)berg eine gewisse ästhetische Qualität nicht absprechen. Allein die Tatsache, dass Du sie für bildwürdig erachtest, hebt sie aus ihrer Umgebung heraus (Dislozierung) und setzt sie einer wie auch immer gearteten Würdigung aus. Das ist der Fluch und Segen des sog. „fotografischen Sehens“, das es noch im Gewöhnlichen oder Öden das Schöne oder zumindest visuell Interessante entdeckt und sichtbar macht. Und so könnte es kein Zufall sein, dass Du die Serie mit dem „Pfau“ beginnen lässt, gewissermaßen als Anspielung auf die Argusaugen des Fotoflaneurs 😉
    Gruß Uwe

  2. Bersarin schreibt:

    Wieder einmal eine gelungene Interpretation von Dir, und fein auch den Pfau bemerkt. (Sowie Schöneberg und damit auch die Korrespondenz zum Titel.)

  3. Uwe schreibt:

    NB Wien:
    „Das Kaffeehaus enthält die Utopie vom Sitzenbleiben, vom Warten-auf-nichts. Das Kaffeehaus hat ein stagnierendes Zeitmodell.“ (Franz Schuh)
    Und dazu gibt es ein neues Buch, das Dich als Wien-Enthusiasten interessieren könnte:
    Sepp Dreissinger, Das Kaffeehaus. Gespräche / Fotografien, Wien 2017.
    Ich selbst kenne es noch nicht, habe es heute aber im Perlentaucher angezeigt gefunden und sogleich an Dich denken müssen.
    Gruß Uwe

  4. Bersarin schreibt:

    Danke für diesen schönen Tip. Das kannte ich noch nicht. Beste Grüße nach HH

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