Zum 85. Geburtstag – 1000 Mann und ein Befehl

Nicht nur hat der Bundesrepublikanische Wahlkampf endlich begonnen, wenn man sich die Dauerberichterstattung von Bild am Montag (vulgo SpON) anschaut, könnte man dies zumindest annehmen, und man weiß eigentlich nicht, wer sich nun ähnlicher sieht – Trump und Clinton oder Clinton und Trump, Cholera und Pest oder Skylla und Charybdis –, sondern auch Freddy Quinn feiert an diesem Tag seinen 85. Geburtstag. AISTHESIS gratuliert herzlich, sofern man denn beim Blogbetreiber ein Herz ausmachen kann.

Nein, falsches Video (unser Wiener Jung):

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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5 Antworten zu Zum 85. Geburtstag – 1000 Mann und ein Befehl

  1. Herwig Finkeldey schreibt:

    das überdeckt Thomas Brasch natürlich bei weitem.

  2. Bersarin schreibt:

    Was aber ist denn heute bei Thomas Brasch? Geburtstag ist es nicht, Todestag auch nicht. Vierzig Jahre Ausbürgerung aus der DDR ist doch auch noch ein paar Monate hin.

  3. Herwig Finkeldey schreibt:

    Der Gedichtband „Der schöne 27. September“ ist gemeint. Korrespondierend mit Christa Wolfs alljährlicher Tagesbeobachtung am 27.09. („Ein Tag im Jahr“)

  4. Bersarin schreibt:

    Ach, so – ich war bei den Jahrestagen. Das ist natürlich ein feines Stück Text, ein Epigramm, auf einen einzelnen Tag gemünzt, wie ich es auch schreiben möchte: im reinen Beisichsein und im Modus der Ruhe:

    Ich habe keine Zeitung gelesen.
    Ich habe keiner Frau nachgesehn.
    Ich habe den Briefkasten nicht geöffnet.
    Ich habe keinem einen Guten Tag gewünscht.
    Ich habe nicht in den Spiegel gesehn.
    Ich habe mit keinem über alte Zeiten gesprochen und
    mit keinem über neue Zeiten.
    Ich habe nicht über mich nachgedacht.
    Ich habe keine Zeile geschrieben.
    Ich habe keinen Stein ins Rollen gebracht.

  5. Bersarin schreibt:

    Erinnert mich von Duktus und Tonfall her ein wenig auch an einige der Gedichte von R.D. Brinkmann in „Westwärts 1 & 2“

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