Phantasierte Orte. Oder: die beste Art des Reisens

Während alle unterwegs sind, variiere ich in fröhlichem Ton den Rilke-Pathos: Denn bleiben ist bestens, und die oft zitierte Frage der Punkkapelle The Clash beantworte ich, was das Reisen betrifft, in eine Richtung hin: I stay. Sommers läßt sich gut darüber schreiben, weshalb es angeraten ist, hierzubleiben. Reisen bildet? Ein Irrtum, wenn man übers Forum Romanum eilt, wo Menschen sich vor Säulen tummeln und als Sichtachsenversteller wirken, um dann weiter zum Trajansforum zu hetzen, wo sich ebenso die Menschen drängeln. Sie schauen, ohne zu begreifen. Es ist heiß, viel zu heiß, die Stimmung kippt ins Ungnädige, verschwitzte Körper kleben aneinander. Während Paris in den Grand Vacances ausgestorben daliegt und wie die Seine träge dahinfließt wie in Apollinaires schönem Gedicht vom Pont Mirabeau und die meisten Geschäfte geschlossen bleiben, weil die Franzosen an den kühlen Atlantik fahren, tummeln sich im Louvre die Menschen vor den Bildern. Ins Gemälde sich zu versenken oder es zumindest still zu betrachten, stellt ein aussichtsloses Unterfangen dar. (Jedoch funktionierte der Wunsch nach Für-sich-sein erstaunlich gut, als ich mich im April in Courbets „Der Ursprung der Welt“ hineinkontemplierte. Kaum Menschen vor dem Bild. Manchmal macht es das Leben Voyeuren wie mir leicht.)

Soviel steht fest: Reisen birgt Gefahren! Diebische Italiener, hinterlistige Händler. Sich in die Pariser Banlieu zu begeben, um zu schauen, wie andere Menschen leben, sollte nur ein Reisender tun, der Kenntnisse des Ortes besitzt. Und wer aufs Land will, steckt unweigerlich auf der Autobahn im Stau. Trefflicher als Pierre Bayard kann auch ich es nicht ausdrücken:

„Der menschliche Körper, den wilden Tieren, Unbilden des Wetters und Krankheiten schutzlos ausgeliefert, ist ganz offenkundig in keiner Weise dafür geschaffen, seine vertraute Umgebung zu verlassen und sich in ferne Gefilde zu begeben, weit weg von dem Ort, an den Gott ihn gestellt hat.“

9783888978449In seinem Buch „Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist“ beschreibt Bayard einen Typus, den er als seßhaften Reisenden bezeichnen – Armchair Traveller, die sich keinen Zentimeter fortbewegen. Allerdings täuscht der Titel des Buches. Wer ihn unbefangen liest, mag denken, es handele sich um ein Werk, das den Leser zum Hochstapeln anweist. „Noch nie nach Tokio geflogen? Wir sagen, wie man eloquent über Japan redet, ohne dort gewesen zu sein.“ Nein, das ist es nicht. Kein Buch für Dampfplauderer. Bayard reflektiert als Literaturwissenschaftlers und teils auch mit den Mitteln der Psychoanalyse die Kunst des Nichtreisens. Das macht er auf eine unterhaltsame Art, und insofern ist das Buch eine gute Ferienlektüre – egal ob im Strandkorb oder im heimischen Ohrensessel. Wie schreibt man über Orte, an denen man nie war?

„Die Frage ist also nicht, was uns das Wissen über fremde Orte bringt, die zu besuchen für jeden aufgeschlossenen Menschen nur ein Gewinn sein kann. Die Frage ist, ob man sie tatsächlich aufsuchen muss oder ob es nicht weiser wäre, für die Begegnung andere Formen als die des physischen Ortswechsels zu wählen.“

Denn insbesondere die Literatur ist ein Medium, in fremde Räume zu gelangen, ohne sich beim  Entdecken fortbewegen zu müssen. In der Literatur können wir imaginieren, wir lassen die Phantasie schweifen, und es tut sich dort eine Topologie ganz eigener Art auf: wir sind in unseren Gedanken am fremden Ort, reiten mit Karl May durch den Llano Estacado – ein öder Ort, aber das wissen wir noch nicht. Vielleicht sind wir sogar im Akt des Lesens dem Llano Estacado  näher, als wenn wir direkt dorthin reisten.

Was für den Leser gilt, kann ebenso für den Autor zutreffen. Er muß niemals an jenen Orten gewesen sein, von denen er schreibt. Die bekanntesten Beispiele, die Bayard nennt, sind der Westmann und Orientreisende Karl May sowie Immanuel Kant, der aus Königsberg nicht hinauskam und doch Berichte von fremden Ländern zu Papier brachte, die sich lasen, als wäre er dorthin gereist. Kant legte verblüffende Ortskenntnisse an den Tag. Kant reiste im Sessel, las Fremdes mit Phantasie und schrieb. Im Grunde eine sehr viel höhere Kunst, als irgendwo hinzugondeln, sich die Tower Bridge anzuschauen und über Eindrücke zu berichten. Denn das kann jeder. Aber nie in London gewesen zu sein und derart viel Lektüre aufzusaugen, um dann zu schreiben, als ginge man in dieser Stadt ein und aus, bedeutet eine hohe Gabe. Bayard nennt Kant den Inbegriff eines seßhaften Reisenden und widmet ihm dieses Buch. Kant als Schutzheiliger – nicht schlecht. Ob es den rationalen Aufklärer jedoch freute, ist eine andere Sache.

In einer Typologie dekliniert Bayard mit Witz verschiedene Arten dieses Reisens durch. Angefangen mit Marco Polo, der in Konstantinopel feststeckte, oder Rosie Ruiz, der Marathonläuferin von Boston, die die Strecke nicht zu Fuß, sondern zu Teilen mit dem öffentlichen Nahverkehr zurücklegte. Bayard findet verwegene Konstruktionen, weshalb solche Tricks ihren Reiz haben:

„Betrachtet man das Ganze aus historischer Sicht, scheint sie mir nicht im Geringsten gegen den Geist des Marathons verstoßen zu haben, der doch genau darin besteht, die wirksamsten Mittel zu finden, um sich in begrenzter Zeit von einem Punkt zum anderen zu bewegen.“

Ebenso schreibt Bayard über verschiedene Typen von Orten: Orte, die man bloß durcheilte, wie in Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“, wo aber gerade durch die Eile der intensive Blick auf das Wesentliche des Ortes geschärft wird. Solche Orte, an denen man nie war. Wie Marco Polo. Oder der US-Journalist Jayson Blair, der über die Familie eines US-Soldaten berichten sollte, der im Irak-Krieg vermißt wurde. Doch alles, was der Mann beschrieb, die Fahrt über die US 77 Richtung Süden nach Texas, die Tabakfelder hinter dem Haus der Familie, war erfunden. Jayson Blair verließ in Wahrheit niemals sein Appartement in Brooklyn. Schreiben aus der Distanz. Moralisch mag das verwerflich sein, so Bayard, aber philosophisch genommen wirft dieses Verhalten die Frage auf, was es bedeutet, „an einem Ort zu sein.“

„Wir alle haben es – Schriftsteller wohl noch stärker als andere – also mit komplexen Räumen und ihren unbestimmten Grenzen zu tun, die sich nur unvollständig mit den Räumen der realen Welt decken, welche wir im Laufe unserer Reisen in unserem inneren Land ununterbrochen verwandeln.“

Genauso aber existieren ferne Orte, an denen wir uns auszukennen glauben und an denen dennoch unsere Beobachtung uns trügt. Im schlimmsten Falle passiert das dem Ethnologen. Er sitzt einem Irrtum auf, weil er die These, die er unter Beweis stellen will, bereits im Vorfeld auf seinen Gegenstand projiziert und lediglich solche Tatsachen auswählt, die zur Theorie passen. Referenzrahmenbestätigungen wie die US-Ethnologin Margaret Mead sie tätigte, als sie in den 30er Jahren Samoa bereiste und dort ihre Studie zu „Jugend und Sexualität auf Samoa“ erarbeitete. Das gegenüber der prüden US-Moral freizügige Sexualleben, das Mead auf Samoa auszumachen meinte und ihre These des Einflusses von Kultur aufs Verhalten von Individuen, beruhte nicht auf ihren eigenen Beobachtungen, sondern sie erhielt ihre Daten durch Informanten. Diese erzählten Mead Geschichten, die sie durch ihre Einstellung womöglich suggestiv hervorkitzelte, anstatt der Sache selbst Raum zu gewähren. Eine Forschungsreise in ein „imaginäres Land“, das mehr mit den USA und ihrem prüden Sex zu schaffen hatte als mit den althergebrachten Regeln der Inselbewohner. Für Bayard ein Beweis über die „Verheerungen der teilnehmenden Beobachtung“.

Doch ganz so einfach ist es nicht. An solchen Stellen gleitet Bayard schlicht oberflächlich über seinen Gegenstand hinweg. Er liefert mit seinem Buch zwar eine feine, anekdotische Tour d’Horizon, doch fehlt es an der Maulwurfsarbeit. Es läßt sich mit den Geschichte und den imaginären Reisen fein parlieren, wir bekommen einen Eindruck, was es bedeutet, nicht am Ort zu sein. Insofern handelt es sich bei diesem Buch weniger um Exkursionen in ferne Welten, sondern qua Phantasie um Möglichkeiten der Selbstgewinnung:

„Denn nur wenn man Zugang zu sich selbst hat, kann man den andern mit auf die Reise nehmen und eine Begegnung der inneren Länder bewerkstelligen. Eine Begegnung in einem gemeinsamen inneren Land, in dem das eigene Unbewusste mit dem des anderen in Dialog tritt, um einen symbolischen Raum der Gemeinsamkeit zu erfinden, der beiden, wie in einer erfüllten Liebesbeziehung, den Versuch erlaubt, wieder zu sich selbst zu finden.“

Das klingt als Lebensform genommen nett, bleibt aber eine Plattitüde oder wie man heute sagt: eine Pathosformel. Du mußt der Fliege den Ausgang aus dem Fliegenglas zeigen und was der Ratschläge mehr sind. Die Reise-Szenen Bayards sind anregend, die Moral seiner Erzählung ist dröge. Und was schlimmer ist: voraussehbar. „Es gilt vor allen Dingen, auf sich selbst zu hören …“ Das freilich möchte man nicht jedem raten, und mancher Ratgeber wirkt besser, indem er zu gar nichts rät.

Über Bayard hinausgehend, bleibt festzuhalten, daß die Literatur eine ausgezeichnete Weise ist, ein Draußen als Inneres zu entwerfen und Inneres ins Draußen zu projizieren. In diesem Sinne sind die (literarischen) Phantasmen Formen des Reisens. Wir tun als ob, wir tun so, als ob wir dort wären. Der Konjunktiv ist eine Lebensform. Auf der Galerie – die Artisten ratlos. I would prefer not to.

Der Scheincharakter der Literatur vermittelt sich mit dem Schein des Lebens, wie jene Marathonläuferin ihn produzierte. Unser inneres Afrika rumort nahe, denn um ins Herz der Finsternis zu gelangen, bedarf es keiner Schiffsreise. Maupassants „Horla“ ist nicht draußen wie gemutmaßt, sondern schlägt im Inneren. Bereits Poe wußte das 40 Jahre vorher, als er die Erzählung „Das verräterische Herz“ schrieb. „Wahrhaftig! – reizbar – sehr, fürchterlich reizbar warn meine Nerven gewesen, und sind sie noch; doch warum meinen Sie ich sei verrückt? Das Leiden hat meine Sinne geschärft – und keineswegs zerrüttet oder abgestumpft.“ Is There Anybody Out There? Sehr französisch gedacht und wir, die das weiterentwickeln wollen, nehmen Foucaults Aufsatz „Das Denken des Draußen“ oder Maurice Blanchots „Der literarische Raum“ mit hinzu.

Bayard wirft zumindest Schlagschatten auf diese Möglichkeiten der Literatur, sich in der Lüge oder im Fabulieren aufzuführen. Wer diese Art von Reise im eigenen Zimmer vertiefen möchte, sei auf ein anderes Buch noch verwiesen. Detailreicher in die Literatur tauchend und als Physiognom von Räumen untersucht Bernd Stiegler dieses Phänomen in seinem Buch „Reisender Stillstand“. Es gibt viele gute Gründe, ganz einfach zu Hause zu bleiben.

Pierre Bayard, Wie man über Orte spricht, an denen man nicht gewesen ist, Kunstmann Verlag, 2013, 224 Seiten (Originalausgabe), in Lizenz jetzt beim Goldmann Verlag erhältlich für 8,99 EUR.

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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20 Antworten zu Phantasierte Orte. Oder: die beste Art des Reisens

  1. ziggev schreibt:

    eben gerade:

    noch unentschlossen, ob ich mich einer kontemplativen Lektüre Christian Thomas´ Stippvisite, die er Cees Nooteboom, Reisen zu Hieronymus Bosch Eine düstere Vorahnung, heute in der FR abstattet, hingeben würde, einem sich gänzlich der Erinnerungsbilder und sich aus ihr und ihnen ergebenden Assoziationsketten – die im Falle Boschs bis in meine Kindheit zurückreichen – überantwortenden Lesevorgang, überkam mich, quasi als Rückwirkung dieser projektierten Vorübung in kultivierter sommerlicher Langer Weile, dann doch so etwas wie gegenläufige Reiselust zu diesem vor ein paar Tagen gefassten Entschluss, denn diese Phantasie in die Ferne, wenn auch noch lediglich als Raum von Möglichkeiten im Moment der innehaltenden Selbstbeobachtung tagträumerisch sich darbietend, war natürlich lediglich eine Erinnerung an einen wirklich einmal stattgefunden habenden fernen Sommeraufenthalt – in Venedig – in einem anderen Gewand gewesen. Das passierte eben gerade. Doch nicht nur aus bloßer langer Weile, – jedenfalls diese Gemütsunterströmung noch nicht zuenderegistriert, klicke ich diesen Blog-Artikel an. Und, siehe da! – Es geht darin um fast genau dieselbe Frage: Wie eine Reise unternehmen, ohne sie tatsächlich anzutreten?

    Mir war eine Alternative eingefallen: Kurzerhand krank werden! Wie der junge Marcel in Prousts Recherche, dessen Gesundheit durch die alleinige Aussicht, jene Lagunenstadt zu besuchen, so stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, dass er tatsächlich in Paris bleibend wochenlang das Bett hatte hüten müssen. Ich werde krank werden müssen, ohne krank zu werden.

  2. hANNES wURST schreibt:

    In der Politik ist die Übernahme rein vermittelten Wissens mit weniger Skrupel behaftet. Die allerwenigsten meiner Gesprächspartner kennen die Motive von Putin, Erdogan, Trump oder Seehofer aus erster Hand oder wissen wirklich wie der Machtapparat funktioniert, der hinter diesen Menschen steht. Auf diesem Grund gemeinsamen Unwissens kann dann fröhlich über den Lauf der Welt fabuliert werden – man wird selten als Scheinweiser entlarvt werden. Wenn sich ein Gesprächsteilnehmer dann doch einmal als ranghoher Mitarbeiter der Bayrischen Staatskanzlei entpuppt, hat man eben seltenes Pech gehabt.

    Bei der Verwendung von Reiseinformationen aus dritter Hand ist es jedoch viel wahrscheinlicher, dass die Täuschung auffällt. Erstens wird schnell gefragt, wann man denn das Land bereist hätte. Zweitens ist eine Reise von persönlichen Eindrücken geprägt, die oft genau aus dem Stoff bestehen, der nicht im Reiseführer steht. Hat man jedoch eine Reise gemacht, wie ich z.B. 2003 nach Syrien, so lohnt sich das sehr, und man kann noch lange mit gutem Gewissen damit in Blogs angeben, obwohl man tatsächlich rein gar nicht verstanden hat, wo man überhaupt war.

  3. Herwig Finkeldey schreibt:

    -Gibt es etwas amüsanteres als ein Gespräch über ein Buch, das niemand gelesen hat?
    -Ja. Ein Gespräch über ein nicht gelesenes Buch, das über nicht bereiste Räume berichtet.
    -Und worüber dann die Rede? Über das Buch oder über die Räume?
    -Über beides!
    -Ach so…(Schweigen.)

  4. Bersarin schreibt:

    Deine Idee des Krankwerdens, ziggev, hat etwas für sich – sehr schön; zumal sich in fieberndem Zustand die Erregung und die Bilder der Phantasie steigern. Allerdings muß es eine Krankheit sein, die heilbar ist, damit nicht Sorgen und Nöte Überhand nehmen, die jenes gefordert Imaginieren und Schweifen verhindern. Noch besser ist natürlich die Krankheit ohne Krankheit.

    (Zur Bosch-Ausstellung dieses Jahr in seiner Heimatstadt wollte ich allerdings mit einer Freundin reisen. Aber das Ticketkontingent war zu den uns genehmen Zeiten ausgebucht. Nicht einmal den Prado, wo Bosch bis zum 12.9. zu sehen ist, schaffe ich noch. Immerhin aber sah ich dort seine Werke 1989 im Original. Du siehst – ich reise manchmal doch. Ein wenig. Für die Kunst. Und nach Wien manchmal in meine Traumstadt, wo unterm Schiefer und unter dem Pflaster die Ungeheuer hausen.)

    In Gesprächen, hanneswurrst, würde ich ebenfalls meinen, daß die Kunst des Schwindelns nicht weit trägt. Aber schriftlich, denke ich, funktioniert das gut.

    Nach Syrien wäre mir, auch damals, zu weit. Ich habe als junger Mensch nicht einmal Interrail und Rucksack-Urlaub gemacht, weil mir diese Art des Reisens zu unbequem war. Sogar auf die andere Seite des Flusses der Stadt zu fahren, in der ich einst lebte, war mir zu mühsam. Sie dürfen nie vergessen, hanneswurst: ich lebe im Lesen. Ich habe sogar den Fall der Mauer verschwitzt, weil wir zu der Zeit Kants „Kritik der reinen Vernunft“ Satz für Satz studiert haben. (Einen Umstand übrigens, den ich mit der von mir geschätzten, von Ihnen aber, so vermute ich, ganz und gar nicht geschätzten Sahra Wagenknecht teile.)

    @ Herwig: Bei den nicht gelesenen Büchern denke ich, daß es schwieriger wird. Man müßte dann etwas über sie lesen und in der Zeit könnte man genauso das Buch selber gelesen haben. Es sei denn, es handele sich um „2666“, den „Mann ohne Eigenschaften“ oder, um auf ziggevs schöne Proust-Episode zurückzukommen, um die „Suche nach der verlorenen Zeit“.

  5. hANNES wURST schreibt:

    @Bersarin: Warum sollte ich etwas gegen Sahra Wagenknecht haben? Mir gefiel nur nicht, dass Lafontaine sich auf sie eingelassen hat – und umgekehrt. Das hat auch mit meiner Eifersucht zu tun. Schade, dass Wagenknecht jetzt den Weg von Horst Mahler einzuschlagen scheint. Schuld ist sicherlich auch diesmal Hegel.

  6. Sehe ich ganz anders. Ich habe auf meinen Reisen mehr gelernt als aus allen Büchern.

  7. Bersarin schreibt:

    @ hanneswurst: Wieso? Leugnet sie den Holocaust? Sie hat in den letzten Wochen doch sehr vernünftige Sache gesagt – insbesondere, wo die BRD-Linke plötzlich zu Merkel hinüberwanderte.

  8. Bersarin schreibt:

    @ El Mocho: Mag sein, für mich stehen jedoch angesichts überfüllter Straßen, notorisch verspäteter Bahnen und langer Reisezeiten, wenn es nach Übersee geht, Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis mehr. Meine Idealziele bleiben Wien, Paris, der Südwesten von Mallorca, weil alle diese Orte relativ mühelos zu erreichen sind und sie sich durch unterschiedliche Formen von Schönheit auszeichnen. Und dann noch Lissabon, wenn es mal in die Ferne gehen soll. Nach Kuba möchte ich wohl schon, solange diese alte Zeit präsent ist, um das dann in Photos festzuhalten, aber mir ist die Dauer der Reise zu lang.

    Am meisten lernt man, denke ich, immer noch, wenn man die Menschen beobachtet und hört, was sie sagen – egal wo.

  9. Herwig Finkeldey schreibt:

    Ein Gespräch über ein Buch, das NIEMAND der Gesprächsteilnehmer gelesen hat, hat durchaus etwas. Die Blase platzt dann durch den ersten Leser.

  10. Bersarin schreibt:

    Stimmt allerdings, Herwig – in dieser Variante verspricht es interessant zu werden und kann eine amüsante Angelegenheit sein. Trainiert die Phantasie und die Erfindungsgabe.

    (Auch für die nächste Party ein interessantes Spiel.)

  11. hANNES wURST schreibt:

    Empfehlen kann ich auch eine Reise ins Phantasialand, man erfährt Einiges über Afrika und Colorado, da kann man schon mitreden. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass der Afrikaner die Kartoffeln für seine Pommes Frites nicht schält.

    Bzgl. Wagenknecht: was sie in den letzten Wochen so gesagt hat habe ich nicht mitbekommen, aber davor hieß es doch sie wolle Flüchtlinge abschieben, die Deutsche Reichsmark wieder einführen und Preußen wieder vereinen.

  12. Bersarin schreibt:

    Zwei der Ideen sind doch gar nicht so schlecht. Wäre zumindest ein Experiment. Bei den Flüchtlingen bin ich allerdings anderer Meinung. Ich würde lediglich Straftäter in ihre alte Heimat abschieben. Alle anderen bleiben.

    Merkwürdige Pommes, aber interessant. Leider mag ich keine Pommes. Hier gibt es ebenfalls Kartoffelsorten, die mit Schale gekocht werden. Schmecken lecker.

  13. ziggev schreibt:

    el_Mocho,

    ein Gegenbeispiel. Lernerfolg durch Reisen zeigt sich daran, inwieweit sie zukünftige Lektüren bereichern. So endete meine erste Italienreise als trampender Rucksackturist (das ist nicht zu empfehlen, die Italiener sind ‚kein Stück, also wirklich absolut gar nicht, also nicht auch nur‘ in Ansätzen tramperfreundlich – und haben damit ja eigentlich recht) in eine kleine Kluft eines heißen Strandfelsens ohne sonstigen Schatten gezwängt mit täglicher Essensration von einem Viertel Weißbrot und einer Tomate kurz vor Neapel, was ich allerdings irgendwie überstand, weil ich Joseph Conrads „Lord Jim“ zu lesen hatte. Einer der ganz großen Erzähler, diese Meinung hat sich seitdem nur noch mehr gefestigt …

  14. ziggev schreibt:

    bersarin (OFF TOPC):

    Eigentlich finde ich, dies ist nicht der Ort, um diese Dinge zu diskutieren, plane jedoch z.Z. noch meine alle Register ziehende Medien-Kampagne. Wir werden also noch genug Gelegenheit haben für solche politische Diskussionen, die leider m.E. notwendig geworden sind. Ich sehe keine andre Möglichkeit, als Dir in einem Punkt zu widersprechen. Einige Argumente habe ich bereits bei summacumlaude zu artikulieren mich bemüht. (Falls ich Deine Bemerkung zu Waagenknecht richtig verstehe.)

    die BRD-Linke wanderte nicht zu Merkel hinüber. Falls Du Dich auf die Reaktionen der Linken auf Wagenknechts geäußerten und nur zu berechtigten Bedenken meinst, so handelt es sich um ein Hinüberwandeln zu einer rein fiktiven Merkel, welches Phantasma Seehofer & AFD (PEGIDA) in die Welt gesetzt haben.

    Niemand scheint diesen erdrutschartigen Wandel in der deutschen Öffentlichkeit bemerkt zu haben. Alle lassen sich von AFD & Co vor sich hertreiben. Aus Angst vor Seehofer und AFD, die sich schwarz darüber ärgern, dass Merkel ihnen durch ihr „welcome“ zuvorgekommen ist. Nur dadurch sind die „Faschismusvorwürfe“ gegen Wagenknecht möglich geworden, denn niemand hat bemerkt, wie die gesamt Öffentlichkeit umstandslos dazu übergegangen ist, das Spiel von Seehofer und AFD zu spielen. Der sich ach so rechtschaffen gebende Populismus der AFD darf sich nun als Opfer solcher Vorwürfe darstellen.

    Niemand hat überprüft, inwiefern und in welchem Falle Merkels Optativ „Wir schaffen das“ sich als berechtigt herausstellen würde können. Dass er den Zweck hatte, Bedenken, wie sie Waagenknecht äußerte, einfach wegzuwischen, ist die Propaganda von AFD und Seehofer. In Wahrheit ist genau das eingetreten, was zu prognostizieren war, wenn man annahm (wie ich – offenbar der einzige in Deutschland), dass der merkelsche Optativ der einzig richtige politische Schritt zur rechten Zeit war.

    Georg Dietz hat in seiner Kolumne auf SpO mit recht gegen das „Reflexionsniveau einer Streichholzschachtel“ Öffentlich-rechtlichen Sender polemisiert; deren Unfähigkeit, „sich von der staatstreuen Dackelhaltung der Fünfzigerjahre zu lösen“. Die Folge des von Dietz Diagnostizierten scheint zu sein, dass, wenn die Kanzlerin als einzige etwas wagt und die Öffentlichkeit mal etwas fordert, unterschwellig und das gesamte Wahlvolk ergreifend, AFD und andere Populisten á la Seehofer als einzige Politische Akteure übrigbleiben. Besser, dem Druck der Straße also ausweichen. Dietz scheint es nicht zu bemerken. Und bemerkt folglich auch nicht, dass er genau das Spiel derer spielt, die durch die Folgen ihrer Propaganda auf die in Duldungsstarre hypnotisierter Kaninchen verfallene Öffentlichkeit ihn widerlegen.

    Nicht ist verlogener, als im dünkelhaften Überlegenheitsgestus der AFD, PEGIDA die Rede von der „Lügenpresse“ vorzuwerfen. In Wahrheit hat die mediale Öffentlichkeit, vorne heran die „Öffentlich-rechtlichen“, die AFD hochgeschwiegen, also eigentlich hochgeschrieben. AFD brauchte nur an der „Lügenpresse“ festzuhalten, damit das nicht deutlich wurde.

    Selbst die FAZ glänzt mit einer die einfachen Fakten übersehenden, unterkomplexen, was freundlich ausgedrückt ist, Kritik an Merkels angeblicher „Flüchtlingspolitik“. Weltweit (USA, Brexit) werden Krokodilstränen über die sich abgehängt fühlenden Unterklassen vergossen, die für den Brexit stimmten und (jetzt zum Glück wohl nicht mehr) Trump zum Präsidenten wählen werden. Links-Intellektuelle in Britannien, die dort sich as a matter of fact als Elite sehen dürfen, wachen jetzt langsam auf. Zadie Smiths Artikel in der NYRB

    Erst als die AFD in den Parlamenten saß, wurde Merkel öffentlich verteidigt, fast auf den Tag genau. Dennoch scheint niemand zu bemerken, wer im letzen Jahr in der medialen Öffentlichkeit der politische Akteur in Deutschland gewesen ist. Ich wünsche mir aber in Deutschland kein spätes Erwachen wie in England. Dass es hier keine links-intellektuelle Elite gibt, stimmt mich wenig optimistisch.

    Also: Get real! Nicht dass es Leute in der Linken gibt, die Waagenknechts Besorgnis gleich als AFD-Propaganda identifizieren, sollte uns Sorgen machen, sondern dass die dackel-unterwürfige Haltung der gesamten medialen Öffentlichkeit gegenüber Seehoferischem Populismus und AFD-Propaganda dafür gesorgt haben, dass die Zustimmung zur Kanzlerin um ein Drittel gefallen ist, und dass dieser Zusammenhang allem Anschein niemandem in diesem Lande klar zu sein scheint, ist etwas, das jedes Besorgnis erregen sollte.

  15. hANNES wURST schreibt:

    @ziggev: Wie lange hat es gedauert, bis Sie sich endlich ihre Hand abgehackt haben um aus der Felsspalte zu entkommen?

  16. ziggev schreibt:

    naja, es war eher eine Kluft, deren eine Seite sich abgespaltet hatte; sodass eher etwas wie eine Stufe entstanden war. Etwa in der Höhe einer Bordsteinkante. Wir hielten dort so zw. 10 Tagen und einer Woche aus.

  17. Uwe schreibt:

    Schöne Ergänzung Deines Artikels: http://www.glanzundelend.de/Artikel/artikelalt/stieglerreisen.htm
    Grabe, wo Du stehst, reise, wo Du lebst!
    Gruß, Uwe

  18. Bersarin schreibt:

    @ Uwe: Vielen Dank für den Link zur Rezension!

    @ ziggev: Populismus ist keine angemessene Haltung – egal aus welcher Richtung der kommt, egal ob es sich um Beschönigungen handelt oder um Rassismus. Allerdings muß man Probleme benennen. Eine Unterwürfigkeit gegen Seehofer, geschweige gegenüber der AfD sehe ich nicht.

    Merkel wird seit etwa 13 Jahren von der Presse relativ gut behandelt. Davon würde manche SPD-Schranze nur träumen. Wer das Flüchtlingsproblem angehen will, der muß die USA mit in die Verantwortung nehmen, der muß in Syrien Frieden schaffen und für eine Wirtschaft sorgen, die Menschen nicht aus Ländern fliehen läßt.

    Merkels Schachzug ist rein politisch motiviert. Die USA macht die Waffen- und Drecksarbeit in Syrien, indem dort islamistische Kräfte unterstützt werden, die Assad stürzen sollen (Stichwort russische Mittelmeerhäfen), Europa nimmt die Flüchtlinge. An die so großartige Humanität der Angela Merkel glaube ich nicht – allerdings sind mir ihre Wort immer noch lieber als „Ausländer-raus“-Parolen. Daß jedoch solche Entscheidungen aus reiner Humanität getroffen werden, von einer Partei ausgerechnet, die bisher nicht durch eine besonders hervorstechende und gerechte Sozialpolitik auffiel, mag ein Narr glauben. Ich tue es nicht. Oder wie sagte es eine Freundin: da hängt in den USA noch irgendwo eine Rosenholz-Stasi-FDJ-Akte unter Verschluß. Übrigens halte ich unkontrollierte Eineisen in die BRD für keine wirklich gute Lösung, wie uns die letzten Ereignisse gezeigt haben. Denn leider reist hier nicht das Revolutionskommando Sozialismus ein, sondern Typen, die alles andere als eine gerechte Gesellschaft sich auf die Fahnen geschrieben haben. Wäre mal eine interessante Aufgabe für die Sozialforschung.

  19. ziggev schreibt:

    Mag sein, dass Merkel-BRD sich militärisch weiterhin gerne heraushält, was ich eigentlich eher begrüße (könnte ja sogar Anschläge hier unwahrscheinlicher machen); und stattdessen Flüchtlinge aufzunehmen, mag zynisch erscheinen (anstelle den Hebel bei den Ursachen anzusetzen). Aber wer glaubt denn eigentlich an moralische Werte, die die Politik bestimmen? Was ist damit gewonnen, wenn eine Analyse der politischen Absichten Merkels auf einen Zynismus hinausläuft; wenn also die angebliche Inanspruchnahme moralischer Werte für die sog. „Flüchtlingspolitik“ (sehe ich nicht, oder nur am Rande) sich als korrupt herausstellt? Überspitzt: Wenn die „guten“ Absichten einer Politik in Abrede gestellt werden können – oder müssen, damit in der Gesamtsicht endlich Klarheit geschaffen werden kann -, ist es dann verwerflich, eine Politik zu betreiben, die sich im Ergebnis als human herausstellt? Humanitärer Pragmatismus im Dienste eines politischen Zynismus? Mehr kann man in Sinne einer konsequentialistischen Moral nun wirklich nicht erwarten. Gesinnungsethische Reinheit zu fordern, läuft auf einen konsequentialistischen Zynismus hinaus. Ich habe es da gerne umgekehrt. Denn eine Kritik der BRD-Außenpolitik, die sich ausschließlich im Paradigma einer Absichtsmoral bewegt, ist dann in der Real-World konsequentialistisch ihrerseits zynisch.

    Im Gegenteil: Merkels Amoralität stellt sich als politisch-strategische Klugheit heraus, was linker Heile-Welt-Sehsucht und der Schlafmützigkeit der linksnotorischn Gewissheit des Rechthabens wie immer nicht auffällt. Beiläufig das moralische Feigenblatt der deutschen Asylgesetzgebung in den Wind zu schlagen, was den Dublin-Zynismus amtlich gemacht hat, zählt dazu. Eben nicht von Anfang an von den EU-Grenzländern die Sicherung der Grenzen zu fordern und von den Balkan-Ländern für das Nichtdurchkommen der Flüchtlinge zu sorgen, machte das offenbar. Das Kalkül, leicht zu erkennen, ist natürlich gewesen, die anderen „die Drecksarbeit“ machen zu lassen. Brillant gemacht: Die Balkan-Länder kommen lassen, jedenfalls auf dem Papier bzw. in Lippenbekenntnissen, in Zugzwang bringen, die sich zur „europäischen Zusammenarbeit“ verpflichteten. Hat auch keiner bemerkt. Wie gefährlich eine „Gutmensch“-Politik ist, zeigt sich nicht an Merkel, der das aber nichtsdestotrotz angstmacherisch vor der „linken“ Merkel von Seehofer & AFD vorgeworfen ist, sondern an der Linken, der nichts besseres einfällt, als Merkel zu kritisieren, weil sie sich im globalen Maßstab Ansprüchen einer Gesinnungsethik nicht genügt. Nichts deutet darauf hin, dass z.B. Waagenknechts Forderungen, also Konsequenzen aus der Zuwanderungen zu ziehen, nicht mit einkalkuliert worden ist. Im Gegenteil hat Merkel von Anfang an angekündigt, dass die „freie Zuwanderung“ Stück für Stück eingeschränkt werden würde (diese Konsequenz ließ sich jedenfalls unschwer aus ihren Äußerungen herauslesen). Genau das ist passiert. Die Rechnung von Seehofer und AFD ist aufgegangen, wenn Waagenknecht von „links“ als „faschistisch“ oder „rassistisch“ beschimpft wird, die Rechnung von Seehofer und AFD, die Merkel als gefährliche linke Traumtänzerin hingestellt haben.

    Wenn nach 13 Jahren überwiegend gefälliger Ausdeutung merkelscher Politik sich plötzlich Merkelkritik darauf beschränkt, auf vermeintliche Stimmungen im Volk zu reagieren und damit sich an populistischer Stimmungspolitik zu beteiligen, indem zuerst sich darüber empört wird, dass Länder zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden, die böse Angie dem Palästinenser-Mädchen erklärt: nee, keine Chance für Dich, nach Deutschland zu kommen; dann jedoch nicht einmal gefragt wird, „was plant die Irre als nächstes“, wie bei Kohl noch üblich, und Merkelkritik auf die von den Populisten vorgegebenen Themen sich beschränkt, dann ist das zwar vielleicht nicht „Unterwürfigkeit“ gegen Seehofer oder AFD. – Inder Konsequenz führte das aber – und das war vorauszusehen – zur Stärkung der AFD und deren Einzug in die Parlamente.

    Politische Meinungsbildung wurde, weil dies vorhersehbar gewesen ist, absichtlich verhindert, indem nicht einmal um „Erklärungen“ regierungsseits der nun mal betriebenen Politik nachgesucht wurde. Als Merkel ihre „Flüchtlingspolitik“ im langen Interview „verteidigte“, wurde darauf nirgends, ich habe genau drauf geachtet, nirgends Bezug genommen – nicht einmal erwähnt! Die Äußerungen über Sorgen um die Zustände in Deutschland sind unglaubwürdig und (um es freundlich auszudrücken) spielen dem Populismus in die Hände, wenn zugleich, eben anders als Waagenknecht, das Politische als solches sabotiert wird.

    In der Konsequenz ist das dann doch Unterwürfigkeit unter die herbeigeredete Stimmung im Lande. Unter solchen Umständen lässt sich eine Behauptung wie die, dass „hier [leider] nicht das Revolutionskommando Sozialismus“ einreist, „sondern Typen, die alles andere als eine gerechte Gesellschaft sich auf die Fahnen geschrieben haben“ als plausibel hinstellen, ohne mit sachlicher Kritik rechnen zu müssen. Jedenfalls als jemand, der hilft, Tschetschenen, Afghanen und Syriern Deutsch beizubringen, kann ich das nicht bestätigen.

  20. ziggev schreibt:

    hmm, bleibt ja trotz der Kursivformatierung ab „human“ ja trotzdem lesbar …

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