tddl (3)

Clemens Setz‘ dummes Twittergeätze (insbesondere als arrivierter Autor gegenüber nicht so bekannten) zu tddl 16 und Ada Doran ist so lustig und vor allem so angebracht nun auch wieder nicht. Zumal wenn man sich seine eigene, doch  stark überbewertete Prosa genauer anschaut. Es ließe sich gut zurückätzen. So Satz für Satz, Setz für Setz.

Zu Ada Doran: „Ich habe mich nie so gut gefühlt wie nach Lars von Triers ‚Melancholia'“ (Klaus Kastberger) Sehr schön. Das ging mir ganz ähnlich.

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Zumal wenn ich mir Clemens Setz‘ häßlichen und stillosen Schuhe bei Veranstaltungen betrachte, dann denke ich mir: Schuster und Leisten.

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Von Sharon Dodua Otoo hätte ich mehr als diese Gesinnungsprosa erwartet. Da hilft auch nicht die eingebaute Metaebene und der Rahmenhandlungsblick. Cis-Mensch und Jemensch: Auch das macht die Prosa nicht viel besser. Im Gegenteil.

Das schlimmste auf Twitter: die Präferenz (politischer) Bekenntnisliteratur.

 

3 Gedanken zu „tddl (3)

  1. „Wie absurd und lächerlich, wenn die Qualität von Hemden oder einzelne Sätze von Juroren bekrittelt werden.“ — Schuhe geht?

  2. Schuhe geht, weil da die Prosa mit dem Äußeren eine amalgamische Verbindung einging.

  3. Ich habe mir nochmal die Jurorenliste durchgesehen. Der Setz ist ja gar nicht dabei. Also ist es doppelt erlaubt. Ich bin glöcklich. Werde es morgen aber nicht mehr sein, weil vermutlich dieser absurd-doofe Loriot-Frühstücksei-Text das Rennen machen wird – zumindest beim Publikum (voraussehbar).

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