Tschicks on speed – Kirsten Fuchsʼ „Mädchenmeute“

„‚Jungs sind die am wenigsten vertrauenswürdigen Menschen überhaupt.‘“
(K. Fuchs, Mädchenmeute)

Diese Rezension kann man als einen knappen Beitrag zum Weltfrauentag lesen. Und da Männer oft zu spät kommen, folgt dieser kleine Strauß roter Nelken und roséfarbener Tulpen einen Tag nach dem Ereignis. Das grammatische Geschlecht von Mädchen ist sachlich, das von Jungs männlich. Hier werde ich jedoch, wie ich es bereits in anderen Texten dieses Blogs schon tat, beim bezugnehmenden Pronomen die weibliche Form benutzen: Nicht: „Das Mädchen hielt seinen Zorn im Zaum.“ Sondern: „Das Mädchen benutzt ihre Pronomen anders.“

So ein Pubertätsabenteuerjungsding, wenn die wilden Kerle losziehen und durch die Natur streifen, ist halt etwas völlig anderes, als wenn Pubertätspferdemädchen kichern und glucksen. Sehen wir bereits bei Tom Sawyer. Die süße Becky ist bloß die süße freche Becky. Jetzt also bei Kirsten Fuchs eine geballte Ladung Mädchenpower. Da ist die sozial gehemmte, eigenbrötlerische Protagonistin Charlotte Nowak. Eine Rätselfreundin, und die Rätsel löst sie im Internet in einem Forum, und zwar so gut, daß sie sich bereits eigene ausdenken kann. Für die Pubertät ist das nicht immer hilfreich. Von zu lösenden Rätseln und seltsamen Geschehnissen jedoch wird diese Geschichte voll sein. Es wartet auf Charlotte also Arbeit. Erzählt werden die Ereignisse konsequent aus der Sicht Charlottes, aufgebaut ist der Plot als Rahmenhandlung. Daß es sich um einen Coming-of-age-Roman handelt, darauf weisen die ersten Sätze des Buches:

„Es war der Sommer, in dem ich aufhörte, einen knallroten Kopf zu bekommen, wenn ich mehr als drei Wörter sagen sollte. Ich hatte am Ende eine Narbe an der Hand und meinen ersten Kuss bekommen. Ich war sogar fast ein bisschen berühmt geworden. Aber der Reihe nach.“

Charlotte wird von ihrer Mutter in ein Ferienlager in die einsame Wildnis Brandenburgs geschickt, ohne Internet, ohne Smartphone, mit Plumpsklo, Schweizermesser und Holzkoten. Zusammen mit sieben anderen Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren. Im Ton ist diese Prosa pfiffig geschrieben, locker, sehr locker. Aber gut gemacht, denn ansonsten hätte es für mich keinen Grund gegeben, weshalb ich einer 15jährigen Göre lesend folgen sollte. Im kleinen Reisebus geht es vom Bahnhof ins abgelegene Abenteuerlager:

„Dahinter saß ein Mädchen mit strubbeligen braunen Haaren. Sie kokelte mit ihren Blicken Löcher in die Fensterscheibe. Sie saß unter dem Notausstiegshammer und sah aus, als säße sie dort mit voller Absicht. Ich fand sie sofort cool.
Sie sah mich kurz an Ihre Augen brannten lichterloh.
Sie zischt: ‚Neben mir ist nicht frei. Hier sitzt meine Macke.‘
So lernte ich Bea kennen. Ich nenne sie für mich erst einmal Mackemädchen.“

Bea ist eine Type für sich, und sie ist die zweite Heldin dieser Geschichte, was Mut, Ausdauer und Kraft betrifft. Weitab liegt das Lager und die einzige Betreuerin ist ebenfalls ein eigenartiges Wesen, das in den Augen Charlottes nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint. Als die Gruppe die Gegend erkundet, entdecken die Mädchen an in einer Wand merkwürdige, anscheinend mit Tierblut geschriebene Sätze: „Brüder der Sünde“. Leichter Thrill, etwas Grusel. Aber Fuchs arbeitet vom Suspense her gut. Nicht zu dick aufgetragen, aber auch kein Understatement. Allein im Wald ist nicht ohne; dazu muß sich nicht einmal so Schauerliches wie in „Blair Witch Project“ abspielen. Der kleine Kopfhorror oder besser: die Kopfangst reicht aus. Alles ist möglich, alles geht. Doch Fuchs übertreibt in ihren Beschreibungen nichts. Der Mädchenblick Charlottes taxiert, registriert, wundert sich und hat manchmal Angst, ist oft pfiffig, Charlotte besitzt Beobachtungsgabe.

Im Ferienlager geschehen eigenartige Dinge. Die einzige Betreuerin ist plötzlich verschwunden, eines der Mädchen entflieht der Lagergemeinschaft. Über Nacht sind die Mädchen in einem Holzhaus eingeschlossen, irgend jemand hat plötzlich hinter ihnen die Tür verriegelt, und ihr Gepäck ist verschwunden. Nach einigen weiteren merkwürdigen Vorfällen beschließen die Mädchen gemeinsam aus den Wäldern zu fliehen und ihre Betreuerin zurückzulassen.

Sieben Mädchen unterwegs, Abenteuerurlaub wie für alle Mädchen angedacht, nur diesmal ohne betreutes Reisen. Freiheit heißt die Parole. Jedes der Mädchen verkörpert auf diesem Trip einen eigenen Typus, hat ihre Ticks, ihren eigenen Willen, ihre Macken. Eines der Mädchen kennt einen versteckten Bergwerksstollen im Erzgebirge. Dorthin machen sich die sieben auf. Unterwegs klauen sie das Auto eines Hundefängers. So kommt die Mädchenmeute in den Besitz von Hunden, die – nicht anders als die Mädchen – ihren eigenen Charakter haben und die Schar fortan begleiten. Das Abenteuer Wald und Wildnis kann also beginnen. Auf sich, ihre Instinkte und Fähigkeiten angewiesen. Am Ende aber nimmt die Geschichte eine erstaunliche Wendung.

„Der Wald will nichts von euch. Ihr wollt etwas vom Wald“, heißt es in einem der Sätze. Und das ist richtig. Der dritte Protagonist des Buches ist nämlich der Wald selbst. Die Natur, in die sieben Mädchen mit ihren Hunden gestellt sind. Die Einsamkeit des Waldes, seine Gerüche, seine Struppigkeit, das dichte Unterholz, durch das sich die Mädchen kämpfen, die Lichtungen, auf denen die Pflanzen und Büsche sprießen. Vor allem aber die Geräusche, die tags und nachts aus dem Wald in die Mädchenohren dringen. Als Variante zu Mädchenmeute müßte man Henry David Thoreaus „Walden“ lesen. So handelt diese Geschichte genauso über ein Leben am Rande von Zivilisation.

Im Rhythmus ist das Buch rasant und teils komisch geschrieben, flott und lakonisch, klug sind die Spannungsbögen gebaut, so daß wir mit Freude weiterlesen. Keine Sekunde Langeweile, und der Leser fragt sich nirgends „Was soll das?“ Ein richtig cooles Mädchending liefert uns Fuchs. Die Sprache klingt, ist geladen, auf Spannung gestellt. Jungs können rumrockern und strömern, Mädchen können es genauso: manchmal sogar besser, manchmal anders. Die Konflikte, die sich in der Gruppe in Waldeinsamkeit ergeben, klingen realistisch. Sich miteinander zank und unterschiedliche Meinungen sich ins Gesicht sagen, gemeinsam baden, die Nächte bei Regen durchstehen, toben mit den Hunden. Die Art wie, Hierarchie sich aufbaut, aber auch, daß die Mädchen die Gruppe nach Kompetenz organisieren, scheint mir eine eher weibliche Spezifik zu sein.

Die höchste Weisheitsdichte im Leben findet wir sicherlich nicht in der Pubertät, eher ist es die Naseweisheit, aber doch wirft sich in diesen wunderbaren, wilden und manchmal auch traurigen Jahren ein Blick in die Welt und schweift unverstellt in die Weite, wie es in späteren Jahren nur selten noch geschieht. Die Kraft des Naiven eben und daß alles möglich ist. Fuchs übertreibt in diesen Passagen nichts, es geben sich diese Mädchen ganz dem Hier und Jetzt hin. Kein Gedanke wie: „Was mache ich nach dem Abi? Wie wird das mit den Jungs?“ Keine Bekundungsprosa, sondern der Roman erzählt ganz einfach und daraus entwickelt sich dann in  den inneren Monologen von Charlotte, in ihren Dialogen und Beobachtungen ihr ganz eigener Charakter, wie auch der der übrigen Mädchen, die zwar je für ein bestimmtes Prinzip stehen, aber das geschieht erzählerisch nicht aufdringlich, daß es nervt.

Kirsten Fuchs kommt von der Live Performance der Berliner Lesebühnen, und dies merkt man dem Text an. Durchaus wohltuend. Gerade für den schnodderigen Teenagerton paßt diese Sprache und funktioniert als Stilmittel. Eine 15jährige Göre muß nicht unbedingt wortsurreal wie die geniale Zazie in Paris schnattern, aber sie sollte als Mädchen in der Pubertät eben auch nicht wie Botho Strauß on speed essayistisch über Landschaft und Menschen sich ergehen. Solcher Ton bleibt zum Glück aus. Nichts Altkluges, der Roman fährt eine eigene Sprache. Es sind die aufmerksamen Beobachtungen eines Mädchens, das zur Frau wird, ein Mädchen, das am Ende sogar geknutscht wird, und da kommen die Tücken der Pubertät dazwischen, aber in keinem Zug artet das irgendwie in dummes Jungsanhimmeln aus. Charlotte ist ein cool-realistisches Mädchen, zwar nicht mit der Kodderschnauze von Bea, aber mit einem ganz eigenen Kopf.

„Dieser Abend mit Inken am Feuer, wo wir Brennesselsuppe mit Würstchen aßen, war der letzte Abend meines bis dahin normalen Lebens. So ganz normal war dieser Abend aber auch nicht. Er war genau dazwischen. Wie eine Schwelle zwischen zwei Zimmern. Vom Kinderzimmer ins Jugendzimmer, oder von der Diele nach draußen.“

Klar, das hat Pathos, aber es sind die Sätze zugleich ein starkes Bild für ein altes Mädchen, das zur jungen Frau wird.

Ob „Mädchenmeute“ gute Literatur ist, im Sinne von ästhetisch avanciert und mit neuen Formen spielend, weiß ich nicht – ich denke eher nicht. Aber allemal besser als bedeutungsschwer Aufgeblähtes. Schlecht Aufgeblähtes. Vor allem ist die Geschichte gut erzählt. Und gut erzählt ist allemal besser als schlecht gekünstelt.

Wenn es eine Skala gibt, dann hängen an deren einem Ende Alexander Kluge, Peter Handke, Thomas Hettche und an dem anderen Kirsten Fuchs. Diese Skala will nichts über die Wertigkeit sagen, sondern sie zeigt die Extreme wie auch die Vielfalt von Literatur an. Aber man mag es drehen wie man will, es ist eine phantasievoll geschriebene Geschichte. Gut gemacht und man möchte sie als Schullektüre empfehlen. Nicht nur, weil auch Mädchen ein Rule model liefern, sondern weil ganz einfach das Buch packend ist.

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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9 Antworten zu Tschicks on speed – Kirsten Fuchsʼ „Mädchenmeute“

  1. summacumlaudeblog schreibt:

    na, det is ja wat für meene Mädels…

  2. Bersarin schreibt:

    Das denke ich auch – das ideale Jugend- wie Erwachsenenbuch.

  3. Amike schreibt:

    Merkwürdiger Blogpost. Hier wurden ja schon diverse Bücher ausdrücklich empfohlen, allerdings klingt einzig dieser Text sehr nach Reklame.
    Sollte ich raten, würde ich behaupten, die Erwähnung auf dem Blog ist eine Gefälligkeit für die Autorin, die dem Blogbetreiber evtl. persönlich bekannt ist. Finde ich an sich ok, allerdings wäre es dem Leser gegenüber nett, sowas auch ausdrücklich zu erwähnen.

    Natürliche spekuliere ich nur, es fällt aber deutlich ins Auge, dass diese Rezension nicht wie sonst mit dem Seziermesser in der Hand verfasst wurde, sondern eher mit der Sahnetülle.

    Sollte ich falsch liegen, entschuldige ich mich natürlich und hoffe, der Blogbetreiber gehabt sich wohl und wurde nicht von galoppierender Altersmilde befallen.

  4. summacumlaudeblog schreibt:

    „Ob „Mädchenmeute“ gute Literatur ist, im Sinne von ästhetisch avanciert und mit neuen Formen spielend, weiß ich nicht – ich denke eher nicht. Aber allemal besser als bedeutungsschwer Aufgeblähtes. Schlecht Aufgeblähtes. Vor allem ist die Geschichte gut erzählt. Und gut erzählt ist allemal besser als schlecht gekünstelt.“
    Ich denke, das ist deutlich. Hier wird ein nach Meinung des Rezensenten flott und gut geschriebenes Buch nicht als Dernier cri der Avantgarde hin gestellt. Sondern als ein Buch, das eventuell man selbst, v.a. aber z. B. meine Töchter fast sicher gerne lesen würden. So habe ich diese Rezension zumindest verstanden. Gefälligkeitsgutachten? Persönliche Bekanntschaft? Mhh… wees nich. Eher zeigt es für mich, dass der Rezensent nicht nur „Schwieriges“ gelten lässt, was manchmal ja auch einfach nur überambitioniert und gewichtig daherkommt. Sondern auch auktorial erzählte Storys. Wenn sie denn nicht mehr sein wollen, das natürlich vorausgesetzt.

  5. Bersarin schreibt:

    @ Amike
    Summacumlaude brachte das entsprechende Zitat, und auch sonst teile ich seine Entgegnungen.

    Wenn ich eine Autorin oder einen Autor persönlich gut oder gar freundschaftlich kenne, dann sage ich dies in meiner Rezension deutlich. Kennte ich Fuchs, schriebe ich vielleicht: „Fuchs ist eine freche Räuberbraut, mit der ich bereits durch viele Kaschemmen Berlins gezogen bin.“ Gefälligkeitsbesprechungen mache ich nicht. Wenn ich von einem Buch überzeugt bin, dann schreibe ich eine gute Kritik. Ich kenne Hartmut von „Kritik und Kunst“, ich schätze seinen Ostseeripper und wenn ich das Buch irgendwann rezensieren sollte, so wird es, trotzdem wir einander kennen, eine gute Besprechung. Nicht aus Freundschaft, sondern weil das Buch gut ist. Richtig ist allerdings, daß ich es nicht verreißen würde. Zumal es sich um ein Debüt handelt und Hartmut nicht arriviert ist.

    Gefälligkeitsrezensionen sind ein Thema für sich. Ein heikles.

    Fuchsʼ Roman gefällt mir gut, weil es unterhaltsam erzählt und klug gemacht ist, handwerklich sauber gearbeitet. Klar, Schwächen werden wir in jedem Text finden, wenn man es will. Überwiegt bei meiner Lektüre der positive Eindruck und bleibt er im Nachsichten von Textpassagen und Rezensionsnotizen bestehen, dann schreibe ich, auch wenn es den einen oder anderen Punkt gibt, der mich störten könnte, eine gute Besprechung.

    In meiner Rubrik „Lauter Lobreden“ (frei geklaut bei RRR) fehlt mir noch die Hymne auf Clemens Meyers Debüt „Als wir träumten“. Auch ihn kenne ich leider nicht.

  6. Amike schreibt:

    Mir fiel nur auf, dass sich der aktuelle Text deutlich von anderen Rezensionen hier unterscheidet.
    Offenbar hat mein Eindruck mich getäuscht. Klar enthält der Post auch Kritik am vorgestellten Buch, sie scheint mir aber doch recht vorsichtig. Die spitze Feder scheint der werte Rezensent allerdings nicht verlegt zu haben, daher werde ich auch in Zukunft den Serviceblog Aisthesis konsultieren wenn es um Literatur geht.

  7. Bersarin schreibt:

    Ich schätze es, wenn ein Schriftsteller einen bestimmten Sound und Ton gut trifft. Wenn ein Text funktioniert und wenn nicht auf dicke Bedeutungshose gedichtet wird, sondern ein Autor erzählen kann. Ebenso emphatisch habe ich übrigens Aléa Toriks Debüt wie auch ihren zweiten Roman und ebenfalls Thomas Hettches „Pfaueninsel“ rezensiert. Weniger rauschhaft würde ich Heinz Strunks Honka-Buch besprechen: es ist überflüssig und unwichtig. Wie es auf die Liste für den Leipziger Buchpreis kam, vermag ich nicht zusagen. „Fleisch ist mein Gemüse“ trifft es in diesem Serienmördersinne ganz gut: die Wiederholung der Wiederholung im Szene-Slang, nur diesmal an anderem Objekt durchexerziert.

  8. Dieter Kief schreibt:

    @ bersarin, amike und summacumlaudeblog

    Mir ging es letzten Sommer ganz ähnlich mit einem ähnlichen Buch, nämlich dem Roman „Hellwach“ – ichab Freunden, die einen Schwung Kinder haben, so geschrieben:

    ‚allo A und B – und all eure Jungs und Mädels, insofern sie über 14 sind bzw. es bald werden –

    – – „Hellwach“ von Hilary T. Smith ist ein wirklich toller, glockenhellwacher Roman, und es ist auch ein Jugendbuch; insofern sortierte die FAZ es letzte Woche korrekt ein. Aber es ist sosehr ein Jugendbuch wie „Der Fänger im Roggen“ oder Rilkes „Malte Laurids Brigge“ oder Wolfgang Herrndorfs „Tschick“. Anders rum: Es ist jedenfalls auch ein tipptoppes Erwachsenenbuch; für mich eines der beglückendsten im ganzen Jahr. Ichab das gleich weiterempfohlen und geschenkt usw. Super Szenen übers Radfahren. Über klassische Musik (übend) und Rockmusik (ebenfalls ausübend: Live-Auftritt!). Über das zwischen arm und reich gespannte Amerika. Darüber wie sich die Realität anfühlt, wenn sie sich gut anfühlt – und wie es sich anfühlt, wenn das Gefühl dafür verloren geht.
    Und noch ein kleiner Hinweis. Das sei, so wird in der FAZ gesagt, ein Debut. Ja stimmt, aber nicht ganz: Bereits 2010 hat Hilary T. Smith mit einem recht erfolgreichen Sachbuch über bipolare Störungen debutiert: „Welcome to the Jungle: Everything You Ever wanted to Know About Bipolar Disorder but Were Too Freaked Out to Ask“.

  9. Bersarin schreibt:

    Für diesen feinen Tip danke ich Ihnen. Auch wenn ich das Buch nicht kenne, aber die Art wie Sie Enzensberger empfahlen und Marquard stark machten, läßt mich nicht zweifeln, daß es sich um Lesenswertes handelt.

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