Der Gewalt verschrieben. Eine changierende Reflexion im Hinblick auf Navid Kermanis Frankfurter Rede

Verena Lueken sagt in der FAZ: „Die Glorifizierung von Sadismus zum Tode ist ein Marketingmerkmal der westlichen Kulturindustrie. Die Verwendung von ‚Snuff‘ in Kermanis todtrauriger Rede verweist auf uns.“ Luekens Text setzt mit einer Kritik der Gewaltbilder ein, die uns im Cinema geboten werden und die vom IS gleichsam geklont wurden. Aber stimmt es, daß mit den Bildern der Gegenwart, die uns Kino und Medien vorsetzen, eine neue Stufe der Eskalation zündete? Wurde in den Kulturen, nicht nur den europäischen, Gewalt nicht immer schon medial vermittelt und teils drastisch dargestellt, mit Lustkitzel aufgenommen? Glorifiziert, als natur- und mythoshaft gepriesen. Film zehrt vom Mythos und verbrät die Urszenen zum kulturindustriellen Hackbraten. Mal schlecht, mal besser.  Bis hin zu  den Bildern von 9/11, das uns als Mythos stilisiert wird. Doch diese Gewalt in Bildern ist kein Phänomen, das sich speziell in dieser gerade mal 120 Jahre alten Kunst des Films manifestiert. Allenfalls in der medialen Vermittlung, wie sich diese Bilder und Szenen verbreiten, gibt es einen quantitativen Sprung, der zu einer neuen Qualität führt.

Gewalt aber ist alt, unvordenklich und webt in allen Formationen von Gesellschaft. Man lese Aischylosʼ Orestie, Ovids Darstellung von Marsyasʼ Häutung oder Homer, wenn er Hektors Tod schildert, den Pferde zwölf Tage lang um die Mauern Trojas schleiften. Solche Szenen scheinen mir durchaus ISIS-kompatibel. Nicht von Orientalen in Toyotas, sondern von den edlen Griechen hoch zu Roß gezogen.

Das Phänomen der Gewalt wie auch die Ergötzung an solchen Darstellungen deutet auf eine tiefer sitzende Schicht im Menschen. Das Medium, das die Botschaft macht, ist unzureichend, wenn es um die Tiefendimensionen und um das Unbehagen an der Kultur geht. Nietzsche war es, der diese rohe Gewalt der Griechen in seiner frühen Schrift „Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik“ als Grund von Subjektivität nannte – Subjektivität hier in einem weiten Sinne verstanden, da das Dasein der Griechen kaum mit unseren Kriterien von Subjekt kongruent ist. Zugleich verwies er auf das Kompensations-phänomen. Denn in der Diktion Nietzsches verdeckt gerade die Kunst diese unaufhebbare Abgrundstruktur. Mildert sie.

Ebenso ist de Sade einer jener Ahnherren, die die düstere Seite der Aufklärung in luzid-grausame Literatur brachten und den Zusammenhang von Zwang, Macht, Subjekt und Gewalt im harten Spiel der Sexualität veranschaulichten: bis hin zur Auslöschung des Subjekts, bis hin zu seiner vollständigen funktionalen Vernutzung. Gewalt ist unser Immanenzphänomen, sie mag sich gesellschaftlich je anders strukturieren, doch bleibt sie in ihren Variationen konstanter Begleiter, und sie greift zugleich in die Transzendenz aus, die in der Form des Religiösen diese Gewalt perpetuiert und aufsteigert.

Kermanis religiös motivierter Ansatz dürfte in linken Kreisen auf Unverständnis stoßen. Vielleicht ist Kermanis Beten am Ende seiner Friedenspreisrede inmitten all der Aporien naiv. Zugleich zeugt diese Haltung jedoch von einer Umgangsweise, die das bloß Politische verläßt und mit einer Geste auf eine andere Form deutet. Diese Geste hängt in ihrer Wirkung und Glaubhaftigkeit sicherlich mit der Person Kermani zusammen. Als solche und losgelöst bleibt sie leer, insofern trifft hier, wie auch in Moralfragen der performative Aspekt. Kermani begreift – dies zeigt ebenso sein neues Buch – das Religiöse als ein ästhetisches Phänomen. Dieser Zugang erscheint einem Agnostiker wie mir nicht uninteressant.

Liebe also? Nein! Kunst, Destruktion und Gewalt: Die Bilder des Kinos jedoch konterkarieren diesen Abgrund, der in Nietzsches Sicht durch die Kunst gemildert, wenn nicht verdeckt wurde, aber dennoch konstitutiv bleibt, verschieben ihn gewissermaßen. Anthropologisch. Sie legen ihn nicht offen, als Wunde gar, weil sie Drastisches und Grauenvolles zeigen, sondern sie entleeren ihn im Reigen an Gewaltbildern, im inflationären Gebrauch all der bilderhaften Narration. Machen ihn im Spektakel käuflich. Konstituieren ihn als Warenform. Die Videos des IS sind mit den Mitteln der Hollywoodästhetik gedreht und exakt auf uns zugeschnitten, sind die andere Seite der Kino- und Videoclipmedaille. Darin ist Lueken zuzustimmen. Beim Snuff-Movie wie auch in den MTV-Verheißungen ist es am Ende ganz egal, ob diese Bilder real sind und ihnen ein Faktum korrespondiert oder nicht: es zählt der Kitzel und der Mythos. Aisthetisches also. Ob es solche Snuff-Movies, solche Bilder wirklich gibt, wie vielfach gerätselt wird, oder ob es nicht vielmehr Fakes sind wie auch die MTV-Ästhetik: Kino also, Filmkunst, Unterhaltung? Eine im Grunde unsinnige Frage. Was macht es für die Grausamkeit aus, ob den Bildern als Index ein Referent, ein Objekt, eine Szene korrespondiert? Andererseits legen Bilder Zeugnis ab. Darin liegt der Unterschied zwischen Hollywood und dem IS. Das Zeugnis Hollywoods sind Verkaufszahlen. Die Ideologie bleibt dem System gleich, solange es keine commies sind.

Ich glaube, was das Politische und die Kontinuität der Gewalt betrifft, nicht an Rettung. Weder im Gebet, noch in der Hoffnung, in der Kunst und schon gar nicht in der politischen Tathandlung. Allenfalls besitzen wir Europäer das Privileg, daß wir uns im Theater der Grausamkeit die besten Plätze aussuchen können, wenn wir den letzten Tagen der Menschheit zusehen und beiwohnen. Treffen wird es am Ende auch uns. Es gibt keine anderen Bilder, es gibt keine anderen Erzählungen, wie Lueken sich erhofft, die als Korrektiv wirkten. Die Kunst mag den Snuff oder das Grauenhafte der Bilder irgendwie transformieren, auf eine Wirklichkeit anderer Ordnung deuten, noch im Exzeß ein Moment von Utopie und Andersheit mobilisieren. Aber Kunst ist keine moralische Lehranstalt, wie ich überhaupt denke, daß Moral nicht primär lehrbar ist. Wir sind der Gewalt verschrieben.

[Praktisches Interludium: Gewalt hegt man nur mit Gewalt ein, darin liegt der circulus vitiosus, den wir äonenlang befolgen und weitertreiben. Wenn aber, wie in Syrien und anderswo auch, jeglicher Maßstab abhanden gekommen ist und von Gut oder von Böse sich im Ernst nicht mehr sprechen läßt, was freilich nicht die Freund/Feind-Unterscheidung tangiert, die jede Politik trägt, dann sollten wir in diesem Falle und pragmatisch das kleinere Übel wählen. Die Übel heißen Assad und Putin, der Feind jedoch ist der politische Islam. Mit Assad bekommen wir einen halbwegs säkularen Staat geliefert. Wie islam-totalitäre Diktaturen funktionieren, können wir uns anhand des von den USA gestützten Regimes in Saudi-Arabien gut betrachten. Im Augenblick ist das westliche Eingreifen in Syrien mehr zu fürchten als das der Russen.]

Das Dasein, das Desaster als ästhetisches Phänomen wahrzunehmen, macht nicht immer Freude. Bei den schmerzhaften oder verstörend harten Szenen ist es wie in einem guten Film, der mit Schema und Spannungsbogen arbeitet. Scripted Reality. Was sind Tatsachen, was sind Bilder, was sind Fakten? Unsere Interpretationswelten gruppieren die Diskurse und Szenen. Hollywoods Kriegsbilder werden auch diesen Konflikt zu medialisieren wissen und ihm entweder eine ästhetizistische oder reißerische Note verpassen.

Man mag über Kermanis Redeabschluß spotten. Mir bleibt er fremd. (Wie auch der Spott.) Vielleicht sind, ganz gleich ob Gebet, Skepsis oder Kritik, sämtliche unserer Regungen bereits derart von der kulturindustriellen Warenstandards und von Präformierung durchdrungen, daß alles, was geäußert wird mit dem Makel behaftet ist. Das mag auch in diesem Falle zutreffen. Manchmal jedoch können Gebete Gesten sein, etwas wie ein Andenken, eine Weise des Er-Innerns, wie wir uns die wunderbare Geliebte, die in der Ferne weilt, nahe wünschen und den Geruch ihrer Haut, ihrer Haare, den Duft ihres Geschlechts imaginieren und aufsaugen. (Diese Korrespondenz zwischen arabisch-persischer Liebesmystik und körperlichem Begehren stellt Kermani in seinem Roman „Große Liebe“ her.) Vielleicht sind es solche oder ähnliche Gesten, die kurz nur, als dialektisches Bild gleichsam, aufscheinen und im Benjaminschen Sinne den Weltlauf knapp unterbrechen. Die Puppe Materialismus und der im Schachautomat verborgene häßliche Zwerg namens Theologie. Über die Dinge und die Fakten hinauslauschen. Metaphysik und Transzendenz müssen nicht im Hokuspokus münden. Sie sind genuin ästhetische Akte.

„Ein Friedenspreisträger soll nicht zum Krieg aufrufen. Doch darf er zum Gebet aufrufen. Meine Damen und Herren, ich möchte Sie um etwas Ungewöhnliches bitten – obwohl es so ungewöhnlich in einer Kirche dann auch wieder nicht ist. Ich möchte Sie bitten, zum Schluss meiner Rede nicht zu applaudieren, sondern für Pater Paolo und die zweihundert entführten Christen von Qaryatein zu beten, den Kindern, die Pater Jacques getauft, die Liebenden, die er miteinander vermählt, den Alten, denen er die Letzte Ölung versprochen hat. Und wenn Sie nicht religiös sind, dann seien Sie doch mit Ihren Wünschen bei den Entführten und auch bei Pater Jacques, der mit sich hadert, weil nur er befreit worden ist. Was sind denn Gebete anderes als Wünsche, die an Gott gerichtet sind? Ich glaube an Wünsche und dass sie mit oder ohne Gott in unserer Welt wirken. Ohne Wünsche hätte die Menschheit keinen der Steine auf den anderen gelegt, die sie in Kriegen so leichtfertig zertrümmert. Und so bitte ich Sie, meine Damen und Herren, beten Sie für Jacques Mourad, beten Sie für Paolo Dall’Oglio, beten Sie für die Christen von Qaryatein, beten Sie oder wünschen Sie sich die Befreiung aller Geiseln und die Freiheit Syriens und des Iraks. Gern können Sie sich dafür auch erheben, damit wir den Snuffvideos der Terroristen ein Bild unserer Brüderlichkeit entgegenhalten.“ (Navid Kermani in seiner Friedenspreisrede in der Frankfurter Paulskirche)

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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12 Antworten zu Der Gewalt verschrieben. Eine changierende Reflexion im Hinblick auf Navid Kermanis Frankfurter Rede

  1. almathun schreibt:

    Interessante Fortführung des FAZ-Artikels. Mir fehlt bei dieser Diskussion ein wenig der gender Aspekt. Die Gewalt in den tiefen Schichten des Menschen, heißt wohl eher, dass sie im Patriarchat eingeschrieben ist. Das Weibliche als ewiges Opfer, dessen man sich andächtig im Gebet erinnert. Männer, die mit Symbolen der Gewalt und des Friedens hantieren, der Selbstdarstellung dienend.

  2. Bersarin schreibt:

    Ich bin bei dem Begriff Patriarchat eher zurückhaltend, weil in diesen westlichen Systemen der Gegenwart ebenso Frauen mittun und sich ursprünglich patriarchale Strukturen verschoben haben. (Nicht aufgelöst freilich.) Anders als zu vorhergehenden Zeiten: Die Mythen und Geschichten des Homer und Ovid wie auch die reale Geschichte der Antike sind patriarchalisch organisiert.

    Die Frage nach dem Weiblichen zu stellen, bleibt unabdingbar. Die Frage ist freilich, wie man diese Frage und in welcher Weise man sie formuliert. Das Weibliche als andere Seite des Männlichen und in kruden Oppositionsbegriffen zu denken, greift in der Tat zu kurz. Hier die Andacht, da die Gewalt, hier das Sanfte, da das Grausame ist genau das binäre Schema, das unterlaufen werden sollte. Wobei ich, wie geschrieben, skeptisch bin und wenig Hoffnung hege, daß sich andere Formationen werden freilegen lassen und sich nicht vielmehr das alte perpetuiert. Und dies eben hängt wesentlich mit ökonomischen Faktoren zusammen.

  3. Günther Quast schreibt:

    Der zweite Atem,der dich mitbewegt,und der sich manchmal sanft verströmend über alles legt…ist nun einmal nur in 2.Natur des Vaters zu vernehmen.Dazu aber bedarf es der in der Zeit stattfindenden Reinkarnation…Jesus- Nikodemus….nur dazu gehört die Wiedergewinnung der Jungfräulichkeit und der erneuten Problematisierung des Sexus als Falls bzw.der Erkenntnis,dass in ihm etwas anderes,ein sanftmütiges Mehr-Sein wohnt…..dass uns aus dem historischen Wüsten-Status befreit,nun einmal unhistorisch ist,nichterzeugt zeugend.Ob dies jemals gesellschaftspolitisch vermittelbar ist,daran habe ich meine Zweifel…..aber Peter Rühmkorf:Es bewegt sich etwas wie mit Kletten im Haar,dem Licht zu.

  4. Bersarin schreibt:

    Die Grenze zwischen religiösen Gefühlen und Kitsch erweist sich leider häufig als durchlässig und so fließt eines in das andere und ineinander. Diese Auflösungstendenz ist bedauerlich für eine Theologie, die es noch ernst meint. und sie sollte insofern mit der Peitsche des Begriffs und der ästhetischen Form gegen das Formlose und Abgestandene mancher Wortwahl gegenangehen. Auch bei Kermani scheint mir teils dieser Kitschverdacht gegeben. Die Rede des Mystikers, die sinnfrei flottiert und zum Dadaismus neigt, konterkariert das Anliegen der Mystik. An diesem Punkt setzt meine Skepsis ein, und ich sehe zwischen Weisheiten aus einem Magazin wie flow und den Ergüssen des Mystikers keinen Unterschied – Produkte der Kulturindustrie, standardisiert, Phrasen und mithin Massenware beide gleichermaßen.

  5. Günther Quast schreibt:

    vielleicht ist es aber auch zu „schön“ für den Agnostiker,um wahr sein zu dürfen,dass Unteilbares,Ungeteiltes erfahrbar IST,auch wenn es durch die Kulturindustrie mißbraucht wird….die mit Sicherheit den vorher notwendenen Leidensprozess dorthin nicht erwähnt,hinter dem aber dennoch das Klischee,das Einzelteil auch rahmenlos lichtgefüllt ausblühen kann…ohne aus dem Zusammenhang zu fallen,oder gar sich aufzulösen….

  6. Bersarin schreibt:

    Das Problem ist nicht die Erfahrbarkeit, sondern der Mangel an ästhetischer Ausdrucksfähigkeit. Der Kenner genießt und schweigt, sofern er nicht Wort findet, die der Sache angemessen.

  7. alterbolschewik schreibt:

    Neulich bei Fefe: „Falls jemand nicht weiß, was Plenken ist (und zu faul ist, das selber zu googeln *GRRRR*): Plenken heißt, dass man vor Satzendezeichen ein Leerzeichen lässt. Das machen viele Leute, bis ihnen jemand mitteilt, dass das auf einer Stufe mit Deppenleerzeichen und dem Deppenapostroph steht. Wenn ich jemanden plenken sehe, dann weiß ich, dass ich mich mit dem nicht zu unterhalten brauche, weil der Rest von dessen Allgemeinbildung wahrscheinlich ebenfalls große Defizite aufweist.“

    Es gibt offensichtlich auch das umgekehrte Phänomen, daß jemand nicht in der Lage ist, *nach* den Satzzeichen ein Leerzeichen zu setzen. Die Konsequenz sollte aber die selbe sein…

  8. alterbolschewik schreibt:

    Ich sollte vor dem Kommentieren googeln, dann müßte ich keine Ergänzungskommentare nachschicken: Das Komplementärverhalten zu „plenken“ heißt „klempen“.

  9. Bersarin schreibt:

    Du liest bei Fefe? Also nein – ich finde es bei ihm unübersichtlich und typographisch grauenvoll zudem. Nerdseitenbau. Wer Texte über die volle Bildschirmbreite laufen läßt, hat nicht nur keine Ahnung von Textgestaltung, sondern möchte nicht wirklich gelesen werden. Form follows function.

    Schreibfehler, Satzzeichen u.ä. zu korrigieren, zu monieren, habe ich mittlerweile aufgegeben. Das Unwissen demaskiert sich in der Regel selber und der Stil weist aufs Wesen. Oder eben wie in diesem Fall aufs Unwesen.

  10. ziggev schreibt:

    Form follows funktion? Ich sage: Funktion follows Form: Was sich überhaupt sagen läßt, läßt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann – lasst uns mit Stil drüber plaudern! Oder: Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.

  11. ziggev schreibt:

    PS. Fehler.
    „Form“ (deutsch) statt „form“ (englisch), was richtig wäre, stellt keine Verbesserung des Gedankens dar, auch gerade dann, wenn ich diese berühmte Maxime parodistisch auf den Kopf gestellt habe …

  12. Bersarin schreibt:

    Über die Umkehrung kann man trefflich streiten, ich denke jedoch, daß die Form der Funktion folgen sollte, wenn es um Gebrauchsdinge geht. Insofern unterscheidet man Design für Alltagsdinge und Kunstobjekte.

    Klar läßt sich alles sagen. Nur ist es nicht immer für jeden verständlich, wenn es sich um komplexe Sachverhalte handelt. Marx bspw. schreibt glasklar. Nur verstehen ihn heuzutage leider wenige.

    Richtig im Englischen, auch ich schrieb fehl, muß es natürlich „function“ heißen.

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