Manufactumkatalog wie auch das schöne Leben. Oder von der Arschlangeweile der Koons-Kunst

„Ein Rennwagen, dessen Karosserie große Rohre schmücken,
… ein aufheulendes Auto … ist schöner als die Nike von Samothrake.“
(Filippo Tommaso Marinetti, 1909=)

Ich habe mit der Lektüre von Byung-Chul Hans im Juli erschienenen Büchlein „Die Errettung des Schönen“ begonnen, darin ich gleich zu Anfang eine harsche Kritik an der Kunst von Jeff Koons finde. Das freut mich zugegebenermaßen, denn richtig liegt Han mit seinem Urteil, daß die Kunst Jeff Koonsʼ an der Oberfläche bleibt, bewußt infantil sich spreizt und in ihrer Form banal ist – mit dem Ziel reiner Ökonomisierung von Kunst sowie einer veritablen Portion Anästhesie, so muß man Han ergänzen und zudem fragen, ob es sich überhaupt noch um Kunst handelt, sondern nicht vielmehr um einen Zwischenzustand: Von der Kunst borgt sich Koons den Impetus, veredelt, pfropft auf, wie der liebe Gärtner, um Seichtes zu veredeln: als Produkt oder genauer als Ware, die sich kunsthaft geriert, erscheint eine Art von Hybrid. Nicht benutzbar freilich, nicht einmal zum Anfassen: „Berühren verboten!“ prangt da als Schrift im Zeichen des Museums. Zum Ansehen und Kaufen gedacht.

Zudem kritisiert Han, daß diese Kunst kein Denken bzw. keine ästhetische Reflexion mehr notwendig mache. Insbesondere Koonsʼ glatten Ballon-Skulpturen, die lediglich einen haptischen Zwang auslösen – immerhin etwas, könnte man da noch entgegnen –, sind mehr einem Designobjekt verwandt als einem Kunstwerk. Trendgemäßes wird uns von fleißig werkelnden Manufactum-Gesellen geliefert, paßformgenau für die Rezeption aufbereitet: Reines Fühlen und Spüren ersetzen Reflexion und Denken; und etwas, das ich ebenfalls nicht müde werde zu kritisieren: Kunst ist beim bloß noch Genießerischen angelangt. (Von der Sphäre des Geistes, der für Hegel und in anderer Weise und unter anderem Begriff auch für Kant noch virulent war, ganz zu schweigen. Solche Höhe der Zeit erwarte ich heute nicht einmal mehr im Ansatz. Es setzte solcher Geist samt Metaphysik zudem zuviel voraus.)

08_08_07_D300_258

Dieser kunstkritische Befund Hans freilich, für den er pars pro toto Koonsʼ Kunst nimmt, ist so neu nicht. Es handelt sich im Hinblick auf die Künste der Spätmoderne um einen mittlerweile doch konsensfähigen Topos, der in die Breite der Meinungen vordrang: die Leere der bildenden Künste, ihr Leerlauf und ein System der kreisenden, zirkelnden Selbstreferenz und des Beliebigen. Die mit Blindheit und Taubheit Geschlagenen mobilisieren entsprechend die übrigen Sinne, wenn es Gesichts- und Hörsinn zu anderem nicht mehr schaffen. Touch too much!

08_05_03_D300_1503Wenn Han die Kunstwerke von Jeff Koons mit dem Brazilian Waxing gleichsetzt, weil es nur noch um die glatte wie auch die spuren- und makellose Oberfläche geht, mag dieser Zug bei Han in polemischer Absicht erfolgt sein, denn fairerweise muß man selbst Koons zugestehen, daß er in den 90er Jahren einmal Dinge gemacht hat, die insofern interessant waren, als seine Kunst – wenn auch ex negativo oder aber in der Form einer „Mimesis ans Tote“ – auf die Korruption oder höflicher geschrieben die Kaputtheit des Betriebs deutete, der die schöne Oberfläche zum Inhalt hatte und das Brutale, das Grausame der Kunst sowie ihr Abstoßendes zähmte. Bilder Kandinskys, die in einer Deutschen Bank hängen, so dachte ich bereits Ende der 80er Jahre, haben die Visionen, die Angriffe wie auch die Ausgriffe der klassischen modernen Kunst zum Beginn des 20. Jahrhunderts insgesamt verändert. Was von den Programmen der inzwischen historisch-musealen Avantgarden blieb, sind Verkaufszahlen, Kunst als Kulturspektakel, Distinktionsgewinnung qua Kunst sowie Galerien und Privatsammlungen, die zuweilen als Schenkung oder leihweise einem Museum Werke überlassen. Das erweist sich für beide gleichermaßen als eine Win-win-Situation. Das Museum veredelt das Werk durch einen öffentlichen Raum. Das Museum augmentiert sich mit einem feinen Namen. Freilich sind dies unhintergehbare Fakten, und es sind regressive Tendenzen, die auf einen unverstellten Zustand der Kunst im Zeichen von Versöhnung völlig unangebracht, solange realiter die Verhältnisse sind wie sie sind. Diese Regungen zeugen allenfalls von unserem sentimentalen und zugleich seriellen Charakter und verweisen auf die Tendenz der Latenz (um hier noch einen Reim draufzusetzen). Wie wir immer wieder diese sentimental journey einer Kunst als dem ganz Anderen lieben und schätzen.

10_12_18_D_300_11067Koons ist, war und wird dies immer bleiben: ein überschätzter und oberflächlicher Künstler. Doch ist er nicht oberflächlich aus Tiefe, wie Nietzsche die Oberflächlichkeit und das Spiel seinerzeit noch zu rühmen wußte. Koons ist der Ausdruck einer objektiven Tendenz und passend zu einer Zeit, in der Reflexion und Denken zu seltsamen Tätigkeiten von skurrilen Menschen verkommen sind. Der Anstrengung des Begriffs wurden die Seichtigkeit  des Spürens, das unendliche Gefasel und der Instagram-Fotofilter entgegengesetzt. Am Ende freilich geht es bei Koons weniger um Kunst als um den Marktwert. Koons ist, wie viele andere Entäußerungen in diesem Betrieb ebenso, ein rein ökonomisches Phänomen. Kein ästhetisches. Das Phantasma der Kunst. Ich hörte Koons anläßlich einer Ausstellung in der Frankfurter Schirn, in einem Interview: Es war ein furchterregendes Gefasel, daß mich an einen Vertreter erinnerte, der mir ein Produkt schmackhaft machen möchte, das kein Mensch benötigt. Wenn Koons in einem Interview äußert, daß er mit seinen Kunstwerken „den Zuschauer automatisch in seiner Selbstgewissheit bestärken will“, so zitierte Byung-Chul Han, dann wäre es angeraten, Koons schörte in einem Beauty-Salon als Friseur das Menschenhaar oder arbeitete als einer jener Motivationstrainer, die auf einer Bühne herumspringen und chaka chaka ins Headset trompeten.

Koons ist Effekt – für kurze Zeit witzig, dann vergessen. Es ist die Pop-Art der Pop-Art als bloßer Nachhall. Doch heute ist alles Pop, Scherz, Ironie und seichte Bedeutung. Die unendliche Ironisierung von allem und jedem befreit uns noch von der subtilen Ironie und gemeindet diese in die Diskurse der unendlichen Verlachung. Und dies entleert am Ende auch den einstmaligen Witz, der in der Kunst von Jeff Koons stecken mochte. Sie ist zur bloßen Affirmation und zur Akklamation verkommen. Schöner Wohnen für eine sich kunstsinnig dünkende Schicht, die von der Kunst soweit entfernt ist wie ein Klumpen Kiffstoff von deus sive natura.

Oh Freunde, nicht diese Töne, denn es sind doch die immer alten und dieselben Lieder, und manche rufen mit dem Brustton der Empörung: „Ach, die konservative Kulturkritik! Wie unoriginell! Wie Botho Strauß“ Da jedoch die sich perennierende Langeweile sowohl der Kritik an der Kritik der Kulturindustrie wie auch diese Industrie der organisierten Kultur- und Kinderkunstfreizeit selber nur in ihren Ausprägungen sich änderte, hängt der Kritikersound in der Tonspur der Wiederholung, die sich freilich immer wieder neu ihren herabgesunkenen Phänomen anpassen muß, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Als Fazit ist jedoch zu ziehen – egal wie man Koons nun wertet und sieht –, daß diese Kunst als eine ausgesprochen langweilige sich behauptet. Am Ende halte ich den fein spiegelnden, glänzenden Lack eines Autos aus den 60er Jahren für sehr viel erotischer und sinnlicher als ein Objekt von Koons. Vor allem aber: ich kann etwas damit machen. Das geht bei Koons belangloser Kunst nicht. Nicht einmal ist es erlaubt, die Objekte zu berühren. Wie lächerlich und läppisch! Glotzen und weitergehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAByung Chul Hans Reaktion auf Koonsʼ Objekte liefert in diesem Buch über die Schönheit einen treffenden Befund. Daß er Koons in eine Reihe mit dem Brazilian Waxing oder dem iPhone stellt, mag einem maliziösen Blick geschuldet sein, scheint mir aber dennoch kein allzu übertriebenes Fazit des Kapitels zu Koons. Andererseits ist Koons ein Gegner, der es der Kritik leicht macht. Sehr viel interessanter wäre es, bei den subtiler sich gerierenden Kunstwerken anzusetzen. Aber dieser Aspekt von Identität und Wiederholung im Bezirk der Kunst wäre ein eigenes Thema, das die Logik der Innovation mit umfaßt, und es stellt sich die Frage, wie wir unsere Lektüren und Texte um diese Kunst gruppieren wollen und inwiefern wir uns ihr aisthetisch oder aber ästhetisch nähern. Oder inwiefern wir es verstehen, uns ihr als Praktik eines Textes zu nähern und in der Distanz zugleich einen neuen Blick zu setzen.
Ob man die von Han visierte Schönheit der Kunst jedoch wird retten können, wie es der Titel des Buches zunächst suggeriert, wird sich im Verlauf der Lektüre zeigen. Eine Buchkritik folgt im Laufe dieser Woche.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
Dieser Beitrag wurde unter Ästhetische Theorie, Bildende Kunst, Philosophie abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Manufactumkatalog wie auch das schöne Leben. Oder von der Arschlangeweile der Koons-Kunst

  1. irisnebel schreibt:

    das hat gesessen, haha.
    gut und witzig argumentiert.
    ich mag ihn auch nicht sonderlich, v.a. nicht seine aufgeblasenen werke.

  2. Bersarin schreibt:

    Man nimmt diese Kunst, sofern man es denn Kunst nennen möchte, was ich im Grunde verweigere, dann beim Wort und wird ihr gerecht, wenn man sich über sie lustig macht und qua Humor und Ironie ihre Banalität aufzeigt. Genauso schlimm, wenn nicht schlimmer, sind jedoch die Umstände, unter denen es geschieht, daß solche Objekte herausragenden Status erhalten.

  3. hANNES wURST schreibt:

    Wahrscheinlich haben Sie die eine oder andere Koons Ausstellung besucht und die durch Größe, Farbe oder Material überzeichneten Objekte aus Kitsch, Alltag und Popkultur haben bei Ihnen nichts ausgelöst – oder nicht mehr, also eben ein schöner Oldtimer. Koons kann bei mir dagegen sehr effektiv ein Schwärmen nach dem so nicht Möglichen erzeugen, wie beim Anblick eines stillgelegten Freizeitparks, bei dem man sch irgendetwas wünscht, aber eigentlich nicht, dass er den Betrieb wieder aufnähme.

  4. Bersarin schreibt:

    Also, mir sind die stillgelegten oder aber auch die im Betrieb sich befindlichen Freizeitparks, die aber ruhen, weil es noch früh am Tage ist und der Rummel also noch nicht geöffnet hat, sehr viel lieber.

  5. hANNES wURST schreibt:

    Wieso hat das so lange gedauert? Ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben. Ja, der ruhende Rummel, das haben Sie doch bestimmt im Prater erleben können, die kleinen Fahrgeschäfte am Rande, die am frühen Abend noch aussehen, als wäre die Menschheit gerade untergegangen. Zumal bei dieser Affenhitze in diesem schönen Wiener Juli. Erst wenn man am Schweizerhaus ankommt, merkt man, dass die Menschen keineswegs verschwunden sind, sondern sie stapeln sich gerade dort und saufen und lärmen wie eh und je und fressen dazu das leckere Paradeiskraut. Ich nehme es Ihnen übrigens nicht übel, dass Sie im Kern nicht inhaltlich auf meinen Kommentar eingehen. Sicherlich wurde Ihnen plötzlich klar, dass Sie mit einer Kritik der Kunst (dazu noch des Mainstreams) nur hart erarbeitetes Renommee aufs Spiel setzen, denn schließlich weiß jeder Affe etwas zur Schönheit des Kunstwerks und niemand wird das Gegenteil beweisen können. Eine Diskussion dieser Art haben wir glaube ich schon einmal geführt, es endete mit meiner unübertroffenen, unwiderlegbaren Definition von Kunst. Natürlich schmerzt Ihnen das in diesem Fall besonders, weil Sie es nicht ertragen können, wie Damien Hirst und Jeff Koons den Kunstmarkt unter sich aufteilen – und Sie können es nicht wegdefinieren.

  6. Bersarin schreibt:

    Da ich auf Reisen immer seltener den Laptop mitnehme und ich ein internetfähiges Handy nicht benötige, mußte ich Sie leider warten lassen.

    Das eine sind die Fakten des Marktes. Das andere binnenästhetische Kriterien und im Kontext mit Koons das vollständige Mißlingen eines Werkes. Hirst ist ein seiner Weise noch witzig und es paßt das, was er macht, so etwa „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“: dieses Werk ist eine geistreiche Persiflage auf den Betrieb. Koons Ballonblödsinn oder eine Michael Jackson-Statue mit Äffchen mag fürs Kinderzimmer taugen, ist ansonsten jedoch die abgetratschte Wiederholungsschleife dessen, was wir nun schon seit 60 Jahren vorgesetzt bekommen. Wer sich dies gerne betrachtet, der kann das machen. Nur sollte es niemand ein Kunstwerk nennen, nur weil ein Galerist und jener Händler Koons dies behaupten. In diesem Zusammenhang ist ein Ford Taunus P5 eher noch ein Kunstwerk. Zumal ein solches, das wenigstens einen Nutzen hat. Wenn etwas ästhetisch schon nicht taugt, weil es leeres Insichselberkreisen ist, dann sollte man es wenigstens benutzen können.

    Wenn ich Ihnen einen Wackeldackel mit einer umgehängten Goldkette zum Kauf für sagen wir mal 80.000 Dollar anböte mit dem Hinweis, daß dies der letzte abgefahrene heiße Scheiß der Kunstszene sei: Würden Sie mir den Dackel abkaufen? Große Kunst, sage ich Ihnen. Wenn ich ihn noch in ein Museum bekomme, am besten in die Schirn, dann veredelt sich das Tierchen noch einmal und reichhaltig. Ich müßte dann den Preis auf 3 Milliönchen erhöhen. Bitte teilen Sie mir Ihr Kaufinteresse mit. Einen Vorverkaufsvertrag habe ich bereits ausfertigen lassen.

  7. hANNES wURST schreibt:

    „Wackeldackel mit Goldkette“ (schön wäre so eine Run DMC Kette mit Mercedesstern-Anhänger) würde mich schon interessieren, müsste aber mindestens zwei Tonnen wiegen. Wir sind wieder beim beliebten Thema „Was ist Kunst“, siehe https://hanneswurst.wordpress.com/2012/01/19/wursts-philosophisches-worterbuch-kunst/ Dort haben Sie auch eine Definition der Kunst in Ihrem Blog versprochen, mir scheint aber, dass Sie – ganz Chefästhetiker – eher Beispiele dafür sammeln, was keine Kunst ist. So nähern Sie sich natürlich auch einer Definition, nur dauert es sehr lange.

  8. Bersarin schreibt:

    Das Werk heißt übrigens „Heard of Gold in my Mind“ Es ist aus Echthartschalenplastik, Papier und einer hochkarätigen Goldlegierung gefertigt. Format ca. 10 x 5 x 5 cm. Der Clou ist jedoch, daß Photographie wie auch die Skulptur eine Einheit bilden.

    Ich habe naturgemäß keine Definition versprochen, sondern Texte zur Kunst. Definieren kann man solche Prozesse nicht. Man kann aber die Frage beantworten, was Kunst ist, oder vielleicht eher „Was war Kunst?“, und zwar in immer neuen Umkreisungen und Versuchen. Ästhetische Theorie, die ihrem Gegenstand als angemessen sich erweisen will, wird auf fragmentarische und essayistische Formen zurückgreifen müssen.

  9. Bersarin schreibt:

    Es scheint so, verehrter Hannes Wurst, daß Ihnen jenes Werk „Heard of Gold in my Mind“ , das aus meiner Werkgruppe „Morpheus und Orpheus: Traumpfade im Wandel zwischen Wandel und Annäherung“ stammt, nicht gut zu gefallen scheint, da von Ihnen keine weitere Reaktion erfolgte. Ich kann Ihnen jedoch genauso etwas Klassischeres anbieten, und zwar, wenn es Ihnen denn plaisir bereitet, einen Rodin, den ich gerade günstig im Angebot habe. Was Werk heißt „Der Mann mit der gebrochenen Nase“. Es handelt von Kunstkäufern, die ihre Galeristen nicht gut und angemessen bezahlen.

    PS: Das im Hintergrund der Photographie ist übrigens Eichenparkett, kein Laminat, wie man aufgrund des Gelbstichs im Bild vielleicht annehmen könnte. Die Frau entstammt einem Werbeprospekt vom Optiker Bode. Ich wollte damit auf die Gegenwart und meine zunehmende Augenschwäche beim Lesen referenzieren.

  10. hANNES wURST schreibt:

    Tatsächlich hatte ich das Bild gar nicht gesehen – ich habe den Kommentar mit meinem Datex-P Terminal gelesen, dort werden die Bilder ganz einfach verschluckt. Der Wackeldackel ist wirklich schön (er müsste nur auf Koons Format gebracht werden und also zwei Tonnen wiegen). Dass sie das Optikerkatalogbild dazudrappiert haben, halte ich für den beklagenswerten Versuch, die angebliche Un-Kunst Ihres Objekts zu betonen.

  11. Bersarin schreibt:

    Die Größe des Dackels entspricht dem Koons-Format.

    Nein, das Bild soll lediglich den Gedanken an das Prinzip des Environments schärfen und bietet Ihnen und anderen zudem einen interpretatorischen Mehrwert.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s