Berlin, 21.6: „Die Toten kommen“ – Kein Mensch ist illegal!

Ja, es ist traurig – in der Tat. Manche beklagen sich darüber, daß die Aktion des „Zentrums für Politische Schönheit“, moslemische Flüchtlinge nach dem Ritual ihrer Religion in Berlin zu beerdigen, pietätlos sei. Diese Menschen, die bei ihrer Flucht im Mittelmeer ertranken oder auf eine andere Weise starben und deren Leichname jene Aktivisten dann – mit Genehmigung der Angehörigen – aus einem Massengrab aushoben und in die BRD überführte, sollen in Berlin eine Grabstätte erhalten. Der Ort dürfte mehr als passend sein, denn es handelt sich um die Hauptstadt der BRD: Was an dieser Aktion pietätloser und würdeloser sein soll, als Menschen im Mittelmeer wissentlich ertrinken zu lassen und billigend ihren Tod in Kauf zu nehmen, interessierte mich denn doch. Zumal es sich dabei eben auch um eine symbolische Aktion handelt. Denn die Särge waren ja leer. Nichts drinnen. Aber selbst ein leerer Sarg macht manchen Menschen noch Angst. Bloß nicht an den Problemen rühren und besser die drei Affen geben. Doch bei jedem Toten an der ehemaligen DDR-Grenze wurde – ganz zu recht übrigens – eine große Klage angestimmt. Wie unterschiedlich doch die Blicke gewichtet sein können.

An den Reaktionen der Öffentlichkeit sieht man dann gut, welche unterschiedliche Wertigkeit der Tod hat. Der Tod der eigenen Leute und das Sterben und Leiden der Anderen. Da könnte man nun schön mit der „Antigone“ kommen: Mit der von Sophokles, die von Anouilh ist mir zu einfach, reduziert und unterkomplex getextet. Wie und in welcher Weise darf man die Toten beerdigen und welches Gesetz steht eigentlich höher? Viel des Unheimlichen ist, doch nichts unheimlicher als der Mensch. In der Weise, wie wir derart unterschiedliche Wertigkeiten bei Leben und Tod setzen, läßt sich das Unheimliche als Skandalon gut beobachten. Jedoch: Es gibt ein Gastrecht. Der Zyklop Polyphem etwa mißbrauchte es grob und widerlich, als er Odysseus und seine Gefährten verspeisen wollte. Eine schöne und in diesem Zusammenhang passende Metapher: Sich etwas einverleiben – und sei es auch nur die Arbeitskraft von Menschen. Odysseus tat gut daran, diese Gestalt aus einer archaischen Vorwelt zu blenden und auf die Frage des Polyphem, wie der Name des Blenders laute, mit Niemand zu antworten. Wir sind viele. Wir haben keine Namen

Weshalb nicht ein Gräberfeld vor dem Bundestag? Die, die ansonsten bei jeder symbolischen Handlung, die Frau Merkel oder der lächerliche Bundesgauckler vorführen, alles prima, staatstragend und gehaltvoll finden, kommen mit einem Mal mit ihrer kruden, billigen Moral und geben sich würdevoll. Erbärmlich. Als ob diese Heuchler, diese dreimal getünchten lebenden Gräber sich ansonsten um die Pietät und die Würde der Flüchtenden scherten. Aber CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach salbadert: „Mit solchen Aktionen werden Grenzen der Pietät überschritten.“ Der war gut.

Bei einem Bericht wie dem von Hannah Beitzer heute in der SZ-Online über diese Kundgebung kann man dann nur noch mit dem Kopf schütteln. Widerliche Hofberichterstattung einer Journalistin, und das ohne Bewußtsein der Probleme, geschweige denn ohne Kenntnis von Kunst. Unterkomplex und ohne vor Ort zu sein. Wäre das, was vor dem Reichstag die Polizei durchzog, in Moskau passiert und die Polizei hätte den Demonstranten mit der Faust in die Fresse geschlagen und auf Köpfe eingeprügelt, so schriee Hannah Beitzer laut: „Welches Debakel für Menschenrechte und Demokratie“. So aber schweigt sie still und macht diese Aktion lächerlich, indem sie den Eventchakter hervorkehrt, weil sich Menschen mit Handys photographieren. Wie witzig Hännchen-Klein! Dieselben Journalisten, die jeden Scheiß twittern und die bei dem symbolischen Firlefanz der Regierenden brav den Hofknicks samt dreifachem Kotau tätigen und in die gebeugte Lage sinken, weil ansonsten die Brocken Information von den Mächtigen, die zuweilen abkrümmeln, weniger reichlich ausgefallen wären, spielen plötzlich Anstandsherr oder Anstandsdame. (Es gibt viel schlimmere und ekligere Journalisten, die einfach nur Kettenhunde sind. Hannah Beitzer ist da noch harmlos und im Grunde zu vernachlässigen.)

Egal wie: es handelt sich bei dem, was das „Zentrum für Politische Schönheit“ betreibt, um eine Aktion der Kunst. Dieser (nicht ganz ungewichtige) Umstand wird häufig vergessen und übersehen. Ja, es gibt sie noch: die Aktionskunst, die manchmal sogar provoziert. Nur dann, wenn es laut wird und manchmal knallt – so geht nämlich die Logik der bürgerlichen Presse – wird auch berichtet. Es handelt sich um praktizierte Politik, es handelt sich um Gesellschaftliches, das sich in bestimmten Szenarien symbolisiert. Gegen 14 Uhr sammelten sich nahe des Regierungsviertels die Teilnehmer dieser Aktion. Der Zug traf sich Ecke Charlottenstraße/Unter den Linden, wenige Schritte entfernt von der schrägen und seltsamen Veranstaltung „Open Classic“ auf dem Bebelplatz, wo Daniel Barenboim gerade den kitschig-schmalzigen und entsetzlichen Tschaikowsky dirigierte. Zunächst war es von der Polizei verboten, im Zug mit Baggern zu fahren (sic!), Särge mit menschlichen Leichen (oder was das Mittelmeer von ihnen anspülte bzw. übrigläßt) und Holzkreuze mitzuführen. Vereinzelt wurden Kreuzträger aus der Menge herausholt und die Kreuze beiseite gestellt. Dann aber war es doch erlaubt, Kreuze mitzuführen. Im Zug befanden sich zudem einige wenige Querfrontler von „Friedensfusion“, die auf ihrer Homepage den homophoben Schlagersänger und Deutschbarden Xavier Naidoo ganz ganz herzlich begrüßen. (Wenn schlimmer und dummer Pop-Kitsch auf einen Namen hört, dann auf jenen.)

An dieser Demonstration nahmen wohl an die 7000 Menschen teil, viele junge Menschen, aber ebenso Mütter und Familien mit ihren Kindern. Die Versammlung zog Unter den Linden entlang, manche malten Kreuze auf den Boden oder klebten mit schwarzem Gaffer Tape Kreuze an verschiedene Objekte. Dann knickte der Zug kurz vorm Brandenburger Tor rechts ab in die Wilhelmstraße und nach einem Linksschwenk über die Scheidemannstraße am Reichstag vorbei, gelangte er bis vor das Kanzleramt und verweilte dort in Stille. Symbolisch wurden dort vor einem Schild Särge deponiert. Bagger wurden bei dieser Veranstaltung nicht mitgeführt. Außer einer in Miniatur. Mit einem Male aber stieß der Bauzaun, der die gesamte Reichstagswiese umgrenzte, wie durch einen schönen Zufall um. Da rannten plötzlich Tausende Menschen friedlich auf die Wiese. Die Polizei ging immer wieder dazwischen, einige Polizisten mit unverhältnismäßiger Brutalität und in Hooliganmanier  mit Faustschlägen, auch Journalisten wurden angegriffen. (Wehe, wenn das in Moskau, Belgrad oder Peking passiert wäre!)

Daß die Berliner Polizei nicht besonders beliebt ist, dürfte gute Gründe haben. Da hilft dann auch kein anbiederndes Twittern. Eine Reihe von Photographien zeige ich in einem ersten Teil hier im Blog. Ein zweiter Bild-Teil folgt.

 

 

 

 

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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24 Antworten zu Berlin, 21.6: „Die Toten kommen“ – Kein Mensch ist illegal!

  1. che2001 schreibt:

    Danke für diesen Beitrag!!!!

  2. ohneeinander schreibt:

    Ihr Hinweis auf die Aktionskunst ist vollkommen in Ordnung und die Aktion fällt auch unter den persönlichen Sachbereich der Kunstfreiheit. Der Urheber (Künstler) der Aktion braucht für das Anfertigen der Kunstwerke eine straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis, da womöglich der Gemeingebrauch der Allgemeinheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird. Polizeiaufgebot und Absperrung sind vermutlich eine Maßnahme für das Nichtvorliegen einer Erlaubnis.
    Über den künstlerischen Anspruch des Urhebers werde ich mir kein Urteil erlauben.

  3. ohneeinander schreibt:

    Statt Sachbereich muss da Schutzbereich stehen.

  4. Bersarin schreibt:

    Allerdings geht es hier eben nicht nur um Kunst, sondern mit ihren Mitteln wird auf einen Umstand aufmerksam gemacht, der den meisten am Arsch vorbeigeht.

    „Der Urheber (Künstler) der Aktion braucht für das Anfertigen der Kunstwerke eine straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis, da womöglich der Gemeingebrauch der Allgemeinheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird.“ Gute Satire! In der Tat. Die Kunst braucht Sondernutzungsrechte und den Passierschein A38. Auf alle Fälle!

    Die Bild-„Zeitung“ beklagte die Kosten für die zerstörte Wiese. Nein, wie traurig! Mir wäre es lieber, die Menschen würden sich einmal nur über etwas anderes aufregen. Aus rein erzieherischen Gründen hoffe ich, daß wir in diesem Lande und in ganz Europa irgendwann einmal wieder eine Flucht erleben müssen, wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Und ich hoffe andererseits, daß den Flüchtlingen aus Europa dann nicht die gleiche Mitleidlosigkeit ins Gesicht schlägt und wir als Flüchtlinge nicht ebenso empfangen werden, wie wir die Menschen, die von woanders kommen, hier an- und aufnehmen.

    Vom Vorgehen der Polizei erwarte ich mir nichts anderes. Man kann ihre Aktionen nur dokumentieren und in entsprechenden Fällen immer wieder Strafanzeige stellen. Wie geschrieben: Wenn Polizeiübergriffe in Moskau oder Peking geschehen, ist bei unseren Qualitätsjournalisten von den Qualitäts- und Leitmedien sofort Kreischalarm angesagt. Passiert es hier oder in den USA bleibt es meist still.

  5. silberfink schreibt:

    Oh, ja! Danke für diesen Beitrag. Endlich gibt es mal eine Fotoserie zum Flüchtlingsthema. Es gab ja in den letzen (4) Jahren (in Berlin) einfach keine Gelegenheit sich für Flüchtlinge oder mit Flüchtlingen zu engagieren und deshalb auch nichts zu dokumentieren. Da musste erst die (Theater)Kunst eingreifen. Wurden denn schon die Namen der Künstler erwähnt, die sich endlich mal dieses Themas angenommen haben?

  6. ohneeinander schreibt:

    Es gibt rechtliche Regelungen in Deutschland die durch Aktionskunst nicht außer Kraft gesetzt werden können. Provozieren Sie, aber bitte mit einer starken Meinung. Und wenn man etwas verändern will, sollte man Lösungen parat haben. Ein Transparent mit der Aufschrift „Dagegen“, Blümchen und Kuscheltiere helfen niemand. Auch keinem Flüchting.

  7. Bersarin schreibt:

    @ silberfink
    Besser spät als nie. Das Thema Flucht, Migration, Vertreibung kann man sicherlich auf ganz verschiedenen Gebieten behandeln. Aktiv, indem man sich beteiligt und bspw. Flüchtlingen hilft; passiv, indem man mediale Räume öffnet und besetzt, indem man das Thema immer wieder auf die Tagesordnung setzt, bspw. durch solche Aktionen: auf der Ebene der Praxis, auf der der Theorie. Mächtig sind insbesondere Journalisten, die Reportagen unterbringen können. Don Alphonso könnte mal einen Artikel schreiben: „Meine Reportermonat zusammen mit Michi Seemann in einem Flüchtlingslager auf der Peleponnes“. Hannah Suchmichmal bei bei SZ ebenfalls. Und viele viele mehr.

    Einer der Regisseure heißt Nicolas Stemann, der ein Stück von Jelinek inszenierte, und zwar mit Flüchtlingen. Der Titel des Stückes ist „Die Schutzbefohlenen“, darin spielen Flüchtlinge mit. Solche Arbeit ist sinnvoll insofern, weil sie ein Stück Partizipation ermöglicht, wenngleich darin zugleich auch wieder ein Stück Ideologie steckt. (Aber alles im Leben hat nun einmal zwei Seiten.) Die Intendantin von Kampnagel in Hamburg tat ebenfalls ihren Teil. Immerhin ein Anfang. Wenngleich es mehr sein könnte.

    Über den Flüchtlingsmarsch von Würzburg nach Berlin berichtete die Presse durchaus. Ebenso gab es Beiträge über den Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor. In diesem Falle wurde vom „Zentrum für Politische Schönheit“ eine weitere Aktion gemacht, die für eine gewisse Reaktion sorgte. Dazu gehören dann halt auch mal kaputte Wiesen und eine sanfte Provokation.

    @ ohneeinander
    Da muß ich Ihnen widersprechen: Kunst, Aktionskunst oder Protest der Öffentlichkeit muß keine Lösungen beitragen. Sondern vielmehr geht es darum, die Gesellschaft zum Nachdenken zu bringen und die Politik durch Protest zum Handeln zu bewegen. Natürlich helfen auf der unmittelbaren Ebene keine Kuscheltiere oder irgendwelche blinden Slogans, die gerufen werden. Daß ich von solcher Sozialromantik nichts halte, dürfte den Stammleserinnen und -lesern dieses Blogs nicht entgangen sein. Auch daß ich ein hohes Maß an Skepsis hege. Andererseits verwechselt man die Ebene des Symbolischen mit der des Realen, wenn man von solchen Protesten nun sogleich einen Katalog von Lösungen fordert. Es sind dies soziale Probleme, die von einer Gesellschaft gelöst oder zumindest diskutiert werden müssen und nicht von einzelnen Individuen. Weshalb dann auch Sprüche wie „Dann nimm doch all die Flüchtlinge bei dir auf!“ von einer gewissen Beschränktheit zeugen. Genausogut könnte ich diesem Menschen zurufen, wenn er Krebs hätte: „Dann streng halt mal dein Immunsystem ein bißchen an!“

    Bestes Beispiel für solche Art von Protest, sind die massiven Kundgebungen nach Fukushima und die verlorene Landtagswahl der CDU in Baden-Württemberg. Plötzlich regte sich in dieser Partei und in der Politik etwas.

    Ansonsten möchte ich jeden Menschen einfach mal zum Perspektivenwechsel überreden: Vor genau 70 Jahren endete in Europa der Zweite Weltkrieg. Bürger des untergegangenen Deutschen Reiches, die 12 Jahre ohne große Proteste und Regungen einem Regime zuschauten, das mörderische Verbrechen beging und Millionen von Menschen ermordete, mußten nun fliehen oder saßen mit ihrem Arsch in ausgebombten Gebäuden. Viele flüchteten. Wie wenn diese Bewohner dieses Staates derart mitleidslos und erbarmungslos von der USA und insbesondere von den Russen, die alles gute Recht der Welt dazu hätten, behandelt worden wären, in der Art wie die Bewohner des Reiches die anderen behandelten? Wie wenn sie die bedingungslose Reparation gefordert hätten? Wie wenn man die Bewohner des Deutsche Reiches dazu verurteilt hätte, alles das, was deren Soldaten zerstörten, wieder aufzubauen. In Polen, in Frankreich, in Italien, in Rußland, in Jugoslawien, in Griechenland? Wir würden heute noch mit nichts als einem Hemd überm Arsch dasitzen und wären immer noch am Schutt wegräumen und am Aufbauen. Übrigens eine Überlegung, die man angesichts der sogenannten Griechenlandkrise auch einmal anstellen sollte. Wer wohl wem noch was schuldet. Wenn wir uns die Sache also mal von dieser Seite betrachteten, dann ginge vielleicht manchem ein Licht auf, was Solidarität bedeutet. Hätten wir im Westteil diese nicht von den USA erfahren – aus sehr pragmatischen Gründen freilich –, dann sähe es hier anders aus. Stichwort Morgenthau-Plan. Hätten die Sowjets bedingungslose Entschädigung verlangt, dann gäbe es heute keine BRD wie wir sie in dieser Form kennen.

  8. ohneeinander schreibt:

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Politisches Straßentheater ist aus meiner Sicht besser geeignet Gesellschaft und Politik zum Nachdenken zu bringen ( siehe Anachronistischer Zug). Bei der Aktion in Berlin, die von Ihnen in einer Fotoserie festgehalten wurde, ist der Charakter von Kunst nicht erkennbar. Das erweckt bei mir den Eindruck einer wilden Rauferei.
    Die Politik handelt doch sehen sie hier: https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_02/-/362854
    Und der Wirtschaft geht der aktuelle Gesetzesentwurf zur Reform des Bleibe-, Ausweisungs- und Abschiebungsrecht sogar nicht weit genug. Die Wirtschaft in Bayern und auf Bundesebene fordert zum Beispiel, dass die Aufnahme einer Schul- oder Berufsausbildung ein dringender persönlicher Grund für die Aussetzung von Abschiebung sein sollte und die Forderungen gehen noch weiter „3+2“ was soviel heißt – nach einer in 3 jährigen Ausbildung sollen die Absolventen die Möglichkeit haben, zwei weiter Jahre in Deutschland bleiben zu dürfen, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Wenn das gelingt muss eine Duldung in eine dauerhafte Aufenhaltserlaubnis umgewandelt werden. Wie Sie sehen, Herr Bersarin, sind Wirtschaft und Politik nicht ganz untätig.

  9. Bersarin schreibt:

    Politische Aktion, Demonstration, Kunst und Protest vermischten sich hier. Zumal diese Begräbnisaktion bereits seit einigen Tagen lief. Der Sonntag sollte dann sozusagen der Höhepunkt sein, damit der Protest auch dorthin getragen wird, wo die Entscheidungen der Politik (teilweise zumindest) getroffen werden. Wobei es sich hier eher um einen symbolischen Ort für eine symbolische Aktion handelt. Die Aktion der Begräbnisse ist drastisch. Ohne Frage. Und deshalb wurde sogar in der Tagesschau darüber berichtet. Wären die Menschen wie immer und ohne diese Aktion durchs Regierungsviertel geschlendert, hätte keine Sau sich dafür interessiert. Daß der Zaun plötzlich umfiel, ist einer dieser schönen Zufälle, derer es im Leben bedarf. Symbolisch nettes Zeichen zudem. Europas Mauern werden fallen//An die Anemonen und Korallen …“ singen Tocotronic.

    Interessant in diesem Zusammenhang wie die, die jeden Mauertoten bitterlich beweinen sich im Falle der an der EU-Außengrenze Getöteten so schön still und bedeckt halten. Kein Wort des Protests.

    Daß es vereinzelte Bemühungen gibt, um diese Situation zu verbessern, mag sein. Nur die nützen bisher wenig. Abgeschoben wird nämlich dennoch. Ertrunken wird weiterhin. Richtig ist allerdings, daß es in dieser Sache keine einfachen Lösungen gibt. Große Teile des Problems liegen ebenso in den Ländern in Afrika. Wenn Menschen kein Essen und keine Perspektive haben, dann gehen sie eben dahin, wo es Essen und Perspektive gibt. So einfach sind die Dinge.

    Ja, es ist eine Rauferei gewesen, weil die Polizei immer wieder mit unverhältnismäßiger Härte dazwischen ging, anstatt sich einfach vor dem Reichstag und den übrigen Regierungsgebäuden in Kette zu postieren, so daß hier eine Absperrung gegeben ist. (Den Reichstag zu stürmen hatten die Menschen sowieso nicht vor.) Wäre das, was hier geschah, in Moskau passiert, hätte die sogenannte Qualitätspresse sich nicht genug echauffieren können. Wobei man sagen muß, daß es Demonstrationen gibt, wo die Polizei noch viel härter vorgeht. Nämlich dann, wenn keine Medienvertreter vorhanden sind. Etwa nachts beim Hungerstreik vorm Brandenburger Tor, sobald der rbb und die Journalisten weg waren.

    Wenn die Wirtschaft sich derart intensiv um Flüchtlinge bemüht, dürft der nächste Niedriglohnsektor vorbereitet sein.

    Daß man anregende, phantasievolle, kreative und laute (politische) Aktionen macht – so wie seinerzeit Schlingensief in Wien mit seinem Asylanten-Big-Brother – halte auch ich für gut. (Es geht nun einmal auch ums Geschäft des Medialen) Bei dieser Demo jedoch, und das ist ein gutes Zeichen, waren sehr sehr viele junge Menschen und besonders viele Mütter mit ihren Kindern.

  10. silberfink schreibt:

    Bersarin, Dein Beitrag und die Schleimspur die Du hinter Dir herziehst sind wirklich sehr peinlich. Wenn es noch eines Beweises bedurfte zu zeigen wo Du in dieser Gesellschaft stehst, dann hast Du ihn hiermit erbracht. Ich werde evtl. demnächst noch einen eigenen Beitrag zu diesem Thema liefern. Aber erst muss ich mich beruhigen, damit ich nicht meine Manieren vergesse.
    Das einzige was Dich an dieser Aktion interessierte war, wie Du zu möglichst spektakulären Randalefotos mit der Polizei kommst, mit
    denen Du heldenhaft verwegen glänzen kannst, ohne ein wirkliches Risiko oder echtes Engagement eingehen zu müssen.
    Das letzte Mal vorm Reichstag hat es ja nicht geklappt. Du bist mir so unsympathisch wie noch nie und nicht wert, dass ich noch eine Zeile mehr an Dich verschwende.

  11. Bersarin schreibt:

    Du hast ein psychisches Problem. Löse es! Und ein intellektuelles dazu. Dieses wirst Du aber vermutlich nicht lösen können. Das ist schade für Dich. Mir ist es egal. Vom Wesen der Photographie hast Du leider nichts verstanden.

  12. Bersarin schreibt:

    Ansonsten: Dumpfbacken wie Dich braucht weder diese Welt noch dieser Blog. Insofern bleibst Du ab jetzt hier fern.

  13. summacumlaudeblog schreibt:

    Kaum ist man in der Blogosphärenfastenzeit wegen des Suizids eines guten Freundes, schon spielt meine Männerspielwiese wieder verrückt! Was ist den hier los?
    Schade, daß Silberlfink nun ausgesperrt worden ist, denn die behauptete „Schleimspur“ hätte ich dann doch gerne etwas näher erläutert bekommen. Und wo „steht“ bersarin nun angeblich in dieser Gesellschaft?
    Wir jedenfalls „stehen“ da wie Tucholsky zuletzt beim witzeerzählenden Ehepaar: Mit einem halben Witz; die Türen sind zugeschlagen und uns fehlt der Anlass zum Lachen. Was sagte der Bauer noch zur Magd?

  14. Bersarin schreibt:

    Ja, dagegen sind dann die Angelegenheiten des Virtuellen doch eher Petitessen.

    Typinnen wie Silberfink sind unerheblich. Sie interessieren nicht. Es sind Menschen, die sich wichtig machen, ihr eindimensionales Denken als links ausgeben, jedoch in Friedrichshain in ihrer abgeschotteten Komfortzone hocken und dies als Ausweis ihres politischen Handelns ansehen. Traurige Gestalt eher.

  15. silberfink schreibt:

    @summacumlaudeblog

    Es ist hier wie bei: ‚Wenn man das Buch nicht gelesen oder den Film nicht gesehen hat…‘
    …dann kann man sich von Bersarin einen vom Pferd… äh, von Kunst erzählen lassen.

    Wenn man meinen aufgebrachten Einwurf nicht wenigstens ansatzweise versteht, hat man sich (zuvor) nicht wirklich für die Belange der Flüchtlinge interessiert.
    Mit dem: „Besser spät als nie.“ versuchte Bersarin sich aus der Affäre zu ziehen. Allerdings, wenn man die Kunstaktion und deren (m.M. nachgereichte) Botschaft ernst nimmt („Wenn man Humanismus zur Kunst erklären muss…“), dann haben sich tatsächlich vor allem die Zugaufspringer und Kunstmitläufer selbst entlarvt. Ein wichtiger Teil von Aktivisten hat aus Solidarität am Sonntag für die gelungene Aktion gesorgt.
    Sie sind in ihrer Kreativität und ihrer (notwendigen) Virtuosität dieser krampfhaften Kunstaktion weit überlegen. So. Ende Gelände.

  16. Bersarin schreibt:

    @silberfink
    Ja, wenn die Friedrichshainer Komfortzone sich für die Belange der Flüchtlinge einsetzt … Ich erinnere noch Deine hilflos-holperige bzw. betroffenheitsselige Zahlenaktion auf Deinem Blog. Sie ist im Gegensatz zu dem, was das Zentrum für Politische Schönheit tat, von netter Harmlosigkeit. Also erzähle hier niemandem etwas von Flüchtlingspolitik. Zumal, wie Du unschwer erkennen wirst, es bei diesen Statements und Aktionen immer auch um das symbolische Element ging und geht.

    Erstens einmal solltest Du Dich ein wenig informieren, bevor Du auf anderen Blogs auf dem Wohnzimmerteppich herumkotzt. Das „Zentrum für Politische Schönheit“ beschäftigt sich wie auch dieser Blog, mit verschiedenen mehr oder weniger relevanten Themen. Dieser Blog ist, wie selbst Du irgendwie bemerkt haben wirst, keiner, der sich permanent mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigt. Es geht um die Dokumentation bestimmter Aspekte des Alltags. Hier wurde seit Jahren über verschiedene Demos berichtet, und es wurden Photographien gebracht. Niemand muß sich diese ansehen. Ich halte die Bilder, die ich mache, für hinreichend relevant. Das kann ich bei Deinen Photographien nicht erkennen. Sie folgen keiner Struktur.

    Im Gegensatz zu Deinem inhaltsleeren Solidaritätsgerede hat dieses Zentrum für Politische Schönheit mit seinen Aktionen einiges in der öffentlichen Diskussion bewegt. Dies kann man von Deinen deklamatorischen Äußerungen leider nicht behaupten.

    ________________

    Wer sich genauer informieren möchte und das Zusammenspiel der politischen und der ästhetischen Ebene sich betrachten möchte, der höre auf Deutschlandfunk im Audioarchiv diese Sendung:

    http://www.deutschlandfunk.de/kunst-und-politik-muss-das-performance-theater-die-welt.1301.de.html?dram:article_id=323575

    Und hier der Beitrag im Ton. Sehr hörenswert.

    [audio src="http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2015/06/26/dlf_20150626_1915_d503d37d.mp3" /]

    Dabei kommt dann Gescheiteres herum als bei irgendeinem dümmlichen Rant.

  17. silberfink schreibt:

    Bersarin,

    Du wirst die Struktur schon entdeckt haben sonst würdest Du sie nicht leugnen. Obwohl, möglicherweise hast Du ein Problem mit der Mehrdimensionalität? Aber um meine Fotos geht es hier nicht.

    Ich nahm schon an mehreren Veranstaltungen dieser Gruppierung teil und fand sie von Anfang an schrecklich schlecht und wenig überzeugend. Denn was ist diese Aufmerksamkeit wert, wie nachhaltig wird sie sein, da ihre Erzeugung doch nur den Regeln der neoliberalen Aufmersamkeitsdoktrin gehorchte? Die angestrebte und notwendige gesellschaftliche Veränderung wird nicht durch moralische Anklagen und bloße Forderungen erreicht, sondern durch konsequent verändertes Handeln (Und das bezieht sich ganz konkret auf die aktuell politische, wirtschaftliche und soziale europäische und globale Situation.). Davon abgesehen, dass hier noch zu klären bleibt, ob da wo Kunst drauf steht auch zwingend Kunst drin ist, ist rückschrittlich handelnde Kunst das Schlimmste was uns passieren kann.
    Die Inszenierung des ZPS setzt auf die Arbeit der bestehenden politischen, sehr aktiven Bewegung auf, ohne sie zu würdigen oder einzubeziehen, wird durch die angewandte neoliberale Methode zum Trittbrettfahrer und generiert selbst Trittbrettfahrer. Jede Regung im Zusammenhang mit den Flüchtlingsprotesten wird jetzt dem ZPS zugeschrieben.

    Im Podcast werden die meisten und richtigen Kritikpunkte hastig verhuscht vorgetragen, während den Großteil der Sendung das Aber der Selbstbeweihräucherung einnimmt. Ich teile das vorgebliche Ziel des Humanismus, der Menschlichkeit und der Schönheit als Abstraktion dieser Werte. Die mediale Umsetzung steht aber in krassem Widerspruch zu diesen Werten. Nachgereichte verklärende Interpretationen, sprachliche Zurechtrückungen – wohlgemerkt auf Aktionskunst – entsprechen nicht einer wünschenswerten Entwicklung oder einer an anderer Stelle behaupteten Lernfähigkeit, sondern der Vertuschung von Fehlern – ganz im neoliberalen Stile.

    Mich macht dieses eitle, selbstgefällige Theater wütend. Womit wir wieder bei Deiner Position wären. Statt diesen Kunstjahrmarkt zu hypen, hättest Du mehr als vier Jahre Zeit gehabt, die teils dramatischen Ereignisse um die Proteste und Aktionen der Flüchtlinge zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen oder einfach nur zu beobachten. Polizeigewalt gab es da in allen Formen und Ausprägungen. Also verzeih, wenn ich an Deinem aufrichtigen Interesse an der Flüchtlingsproblematik zweifle bzw. Deine Prioritäten kritisiere. Dabei hättest Du beweisen können wie sehr Du tatsächlich über den jeweiligen persönlichen Befindlichkeiten und/oder Intentionen von tätigen (Texte erzeugenden) Menschen stehst.

    Und wenn Du mir nochmal „inhaltsleeres Solidaritätsgerede“ unterstellst, werde ich Dir beim nächsten Kunstevent, bei dem Du aus Deinem virtuellen Loch gekrochen kommst, persönlich in Deinen eitlen Arsch treten. Dafür hast Du Dich bereits ausreichend unflätig und ordinär angeboten, wie Du es immer gern tust… :-)

  18. silberfink schreibt:

    Könntest Du bitte die Endtags funktionabel machen oder sie rausnehmen.

  19. Bersarin schreibt:

    Du bekommst die Differenz der Ebenen nicht in den Blick. Es geht hier im Blog nicht um das persönliche Engagement irgendeines Subjekts X oder Y in seiner je eigenen (Blasen-)Welt, sondern um die Dokumentation bestimmter Ereignisse. Ich habe es bereits geschrieben, ich weiß nicht weshalb ich alles immer zweimal sagen muß: Wer diesen Blog sich betrachtet und die Texte liest, wird unschwer bemerkt haben, daß dies kein Blog ist, der sich primär mit dem Flüchtlingsproblem oder primär mit der NSA, primär mit dem NSU oder primär mit wirtschaftlichen Verwerfungen beschäftigt, sondern es werden bestimmte Ereignisse dokumentiert. Ich photographierte den Karneval zu Berlin im schönen Monat Februar, ich photographierte einen Neonaziaufmarsch, ich machte Bilder vom lustigen Al Quds-Tag, vom 1. Mai, von der versuchten Besetzung des damaligen Flughafens Tempelhof und vieles mehr, was mich an Ereignissen interessiert und sofern ich Zeit habe. So auch von diesem Ereignis. Ausnahmsweise habe ich mich dazu positioniert. Ich griff hierzu Aspekte des Gastrechts und überhaupt des Rechtsbegriffs von der „Antigone“ her auf, die weiterzuverfolgen sind. Du mußt das nicht mögen, geschweige denn verstehen. Du mußt das ebensowenig lesen. Es sind mir die Leserinnen und Leser dieses Blogs und wie ihre persönlichen Verfaßtheiten aussehen, grundsätzlich egal. Ich halte solche Texte allemal für besser und wichtiger als inhaltsleeres Solidaritätsgerede, wie Du es produzierst. Daß alle Verhältnisse umzuwerfen sind, in denen der Mensch ein geknechtetes und entfremdetes Wesen ist, bleibt in Deinem Falle bloßes Lippenbekenntnis und tausendmal gehörtes Gerede der Hoch-die-Solidarität-und-nieder-nie-wieder-Verbalfraktion. Von Hallervorden gab es in Wessieland „Der gespielte Witz“. Und in diesem Falle die Poser-Politik-Posse „Die inszenierte Solidarität“.

    Wenn Du in Deinem echten Leben Dich für Flüchtlinge engagierst, so freut mich das. Es ist dies eine mehr als wichtige Arbeit.

    „Die angestrebte und notwendige gesellschaftliche Veränderung wird nicht durch moralische Anklagen und bloße Forderungen erreicht, sondern durch konsequent verändertes Handeln (Und das bezieht sich ganz konkret auf die aktuell politische, wirtschaftliche und soziale europäische und globale Situation.)“ So ist es. Und dazu bedarf es der Aufmerksamkeit für Themen, die einzig medial und durch bestimmte Aktionen erzeugt werden kann. Wie langsam der Wandel vor sich geht, zeigt die Entwicklung des Umweltbewußtseins. Was vor 30 Jahren noch exzeptionell war, steht heute selbst im CDU-Parteiprogramm und bestimmt das Handeln. Der Kapitalismus hat die schöne Fähigkeit, alles zu schlucken und zu verwerten, was irgendwie verwertbar ist.

    Was den Kunstbegriff betrifft, so handelt es sich bei den Aktionen des „Zentrums für Politische Schönheit“ um eine Grenzform, angesiedelt zwischen Kunst und Politik, vergleichbar etwa mit den Aktionen von DIE PARTEI. Es ist das, was da getan wird, provokant und es erzeugt eine Öffentlichkeit. Das kann man von dem, was Du machst und was ich mache, nicht behaupten. Inmitten einer leerlaufenden (bildenden) Kunst, die nur noch auf den Eventcharakter zielt, wie etwa der letztes Jahr den Himmel über der Nationalgalerie illuminierende Otto Piene, scheint es mir nicht unbedeutend, wenn auch die Kunst sich wieder in einem Feld bewegt, das nicht mehr einfach nur den Sinn fürs Schöne und Gefällige berührt, sondern dort bohrt, wo es – zumindest symbolisch – weh tut. Auch das Theater betreibt das – zu einem sehr kleinen Teil freilich. (Auf das Politische der Kunst komme ich ein andermal zu sprechen. Daß ich von politischer Kunst nicht viel halte, steht dabei noch einmal auf einem anderen Blatt. In diesem Falle aber heiligt der Zweck die Mittel und ich möchte da dann mal gnädig sein.)

    Der Vorwurf des Neoliberalismus (immerwährendes Totschlagschlagwort) geht an der Sache vorbei. Die Öffentlichkeit wird am ehesten noch durch solche Aktionen erreicht, wie sie im Falle des „Zentrums für Politische Schönheit“ getätigt werden. Oder denkst Du ernsthaft, es spricht irgendwer von der zweihunderteinundsiebzigsten läppischen Refugee-Demo, die vom Kottbusser Tor über das Schlesische Tor irgendwo durch Kreuzberg und Kreuzkölln oder nach Friedrichshain durch Eure schöne heile Blasenwelt zieht und wo alle „Alerta, Alerta“ und „Hoch die internationale Solidarität“ rufen, und es änderte irgendeiner danach sein Handeln? Nichts gegen diese Demos. Aber in der Regel bleiben diese Proteste so unbeachtet wie ein weggeworfenes Taschentuch oder eine Träne im Ozean.

    „Jede Regung im Zusammenhang mit den Flüchtlingsprotesten wird jetzt dem ZPS zugeschrieben.“ Dieser Satz ist einem restringierten Blick geschuldet.

    Du kannst mir gerne in meinen Arsch treten und gerne auch für den Rücken blutfördernde Schlaginstrumente verwenden: ich stehe auf sexuell übergriffige und starke Frauen. (Ich hoffe, Du bist blond.) Ich mag das. Trau Dich also ruhig!

  20. Bersarin schreibt:

    Und noch etwas: Es gibt viele Möglichkeiten, das Thema Flucht und Flüchtlinge anzugehen. Multiperspektivisch sozusagen. Eine davon, aber beileibe nicht die einzige sind die Aktionen, die das „Zentrum für Politische Schönheit“ betreibt. Ebenso wichtig wäre es, wenn diese Auseinandersetzungen samt Kunst und Diskussionen auch außerhalb von Berlin stattfinden. Dort insbesondere, wo die sowieso schon schrecklichen Unterkünfte für Asylbewerber brennen.

    Kindisches Herumranten, um sich selber interessant zu machen und in den Vordergrund zu spielen, ist in dieser Sache Flüchtlingspolitik schlicht unproduktiv.

  21. silberfink schreibt:

    Du mich auch, Bersarin. :-)

  22. Bersarin schreibt:

    Ich wußte nicht, daß wir dieselben Vorlieben und Neigungen hegen.

  23. silberfink schreibt:

    Das Fotografieren? Hätte ich das früher gewusst… Nunja, was soll’s.

  24. Bersarin schreibt:

    Wenn Du am Stück 45 Minuten in Ausrüstung hinter und vor den Bullenketten zu laufen und zu sprinten und zu agieren vermagst, dann geht es. Bullen photographieren ist wie Western:

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