Lyrik am Sonntag. Das Blumengedicht

Hier ist das Reich der Finsternisse
Es blüht kein Krokus. Nur Narzisse

Schlafbenommen im SMS-Verkehr, wie im Fluß in die Tasten geschrieben. An einem Sonntag, kurz vor Frühstück und Kaffee, als Antwort, am Frauentag schreibe ich diese Zeilen schnell auf. Damit sie nicht sich in der Reflexion verlieren. Oder in den nächsten Sekunden ins Vergessen entgleiten. Aktives Vergessen als Kulturleistung zwar, wußte Nietzsche. Ich gehe immer näher an dieses Denken. Man muß zu hämmern verstehen. Ok, kein Baumarkt, keine Kabelbinder, kein Mode-BDSM, und keine grauen Schatten. Weltenbunt am Frauentag.
 
 
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2 Gedanken zu „Lyrik am Sonntag. Das Blumengedicht

  1. Kabelbinder, Baumarkt, kicher. Was rund um Shades of Grey vermarketingt wird ist schon enorm, inklusive Wundsalben, die aber bitteschön kein Heparin enthalten dürfen. Da, wo ich unterwegs bin ist das eher Essigsaure Tonerde, Jod und auch mal Mullkompressen. Entweder BDSM in echt oder Finger von lassen.

  2. Ich benutze den Kabelbinder nur, um meine Einbildungskraft zu fesseln – diese ungeheure Imagination, die mich umtreibt, das Biest, das Tier meines Denkens. Ansonsten würde auch ich raten, BDSM den Profis und Kennern zu überlassen. Oder vielleicht für die Anfänger: Herantasten und den Schmerz testen.

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