Charlie Hebdo und ein jüdischer Supermarkt

Einen lesenswerten Artikel bzw. Nachruf schrieb Jens Balzer in der FR und der Berliner Zeitung über den Cartoonisten Georges Wolinski. Ich selber kenne aus den Achtzigerjahren in Paris noch das Magazin Hara Kiri, das als Ableger aus Charlie Hebdo hervorging: immer böse und immer bitter und nie mit irgendwem den Schmusekurs gefahren. Dies ist nun einmal die Funktion und die Aufgabe von Satire.
 
B7A3oeiCcAEUV5Y
Quelle: Twitter
 

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Gewaltdiskurse abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Charlie Hebdo und ein jüdischer Supermarkt

  1. holio schreibt:

    Warum haben Sie Helllo denn mit drei L geschrieben? Sie schreiben doch sonst so gut.

  2. Bersarin schreibt:

    Sie wollten Allah versuchen. Aber es gelang ihnen nicht.

  3. summacumlaudeblog schreibt:

    Satire ist groß!

  4. Bersarin schreibt:

    Und unter den Bedingungen unserer Spätmoderne führt dahinter – zum Glück – kein Weg zurück. Vor allem ist Satire in ihrer besten Form immer ein Stück Aufklärung.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s