Der 1001. Blogeintrag – Zählerstandsanzeige

„Alles was verhüllt ist, alles Geheimnißvolle, trägt zum Schrecklichen bey, und ist deßwegen der Erhabenheit fähig. Von dieser Art ist die Aufschrift, welche man zu Sais in Egypten über dem Tempel der Isis las. ‚Ich bin alles was ist, was gewesen ist, und was seyn wird. Kein sterblicher Mensch hat meinen Schleyer aufgehoben.‘“ (F. Schiller, Vom Erhabenen)

 Geschichten zu erzählen, immer neue Geschichten, in Variation und eine nach der anderen, den eigenen Rahmen und Raum zu poetisieren, um das Leben zu wahren. Das Leben in den Text zu bringen, ohne in der trockenen Abstraktion zu erstarren oder dem Kitsch des Immergleichen objektloser Innerlichkeit zu frönen. Decamerone. Pesthauch und das gewetzte Messer des Scharfrichters. Ach was, ich brauche keinen Scharfrichter – dieser bin ich selber: Wörter müssen Waffen sein: eine Klinge, die wehtut, die ritzt. Rasiermesser, die in Kehlen schneiden. Niedermachen, was müllt. Der Gefühlsmüll der Internet- und Blogwelten, weinerlich und zur Akklamation vorgetragen, die Schriftkotze aus dem Hohlraum des Innen oder die Politclownieren mittelmäßiger Politblogger, die wie verdrecktes Abwaschwasser jedes gescheite und anregende Denken nicht nur aushöhlen, sondern massiv unterspülen, müßten durchs Magnetisieren der Server ins Nirvana befördert werden. Smells like Teen Spirit. Das Abhören von Telefonen und Datenleitungen durch den NSA oder anderer Geheimdienste, dort wo die Kabel kalt in den Atlantik tauchen und Abzweigungen sich lauschig verwinkeln, ist die mehr als gerechte Strafe. Sowohl für die Analysierenden, die, nachdem Computer vorsortierten, all den Stuß lesen oder auswerten müssen, als auch für die, die belauscht wurden. [„Wir treiben einen Weltverkehr auf schmalspurigen Gehirnbahnen.“ (K. Kraus)]

In Wahrheit genommen, ist der NSA-Skandal eine positive Angelegenheit, weil er uns mit der Frage konfrontiert, wie und auf welche Weise wir in Zukunft kommunizieren wollen. Das aber tangiert die Welt der Blogs nicht, denn das ist ja alles öffentlich und nicht geheim geschrieben. Wenngleich ich die geheime Gesellschaft durchaus schätze. Die Frage aber, was ein Blog sein soll, muß jeder für sich selber beantworten. Meist sind’s private Tagebücher, die im larmoyanten Ton sich im Schreiben versuchen und bloßes Dasein frönen, gute Literaturblogs existieren wenige. (Was Max Frisch mit seiner Erzählung „Montauk“ anrichtete, ist noch gar nicht zu ermessen.) Literaturkritiken gehen  im Modus „Ich finde …“ „Ich meine …“. Seichtes Gekrauche. Was soll das? Weshalb kein Mut mehr zum ästhetischen Urteil, weshalb keine Kraft mehr zu Analyse, um auszusprechen, was gelang und was schief lief? So saftlos, so mürbe. Ich lese mittlerweile, so muß ich gestehen, in wenigen Blogs. Andererseits ist es billig und auf die Dauer langweilig, sich über die Entäußerungen anderer zu belustigen. Andererseits müßte man, wie weiland Karl Kraus die Journaille beim Wort nahm und deren Sprachgeschwülste, um der Sprache willen, mit gewetzter Feder der Lächerlichkeit überführte, in dieser Weise des Pointierens ebenso mit dem Salms der Internetentäußerungen verfahren. Aber wer bringt diese Zeit auf und kann das Gekröse, alles das, sichten? Keiner. Die Handvoll Journalisten und Essayisten im Fin de Siècle und après waren von Belang und überschaubar; all die, die heute Schreibversuche starten, sind vielfach nichtssagend. Am Ende der Tragödie in Schrift und Erzählung sind wir im Angesicht des Weltkomplexen und unserer geschwundenen Sinne lediglich Karl Krause im Westentaschenformat. Besser aber dies noch, als im Tran der eigenen Befindlichkeit befangen zu sein, denke ich mir. Wenigstens bringt der tumbe Deutsche im nationalen Überschwange oder aus konsumistischer Laune heraus heute nicht mehr Kyffhäuser und Kaufhäuser durcheinander, weil er mit ersterem nichts mehr verbindet und Kaufhäuser sind ihm lediglich als Shopping Malls noch bekannt. Obwohl: Im Zeichen der digitalen Medienbohème Kreuzbergs in der Nähe des Görlitzer Parks könnten andere Verwechslungen auftauchen und naheliegen, wenn aus dem Coffee-Shop das Pfeifchen gereicht wird („Im Sagenkreis des Deutschtums wird dereinst ein großes Durcheinander entstehen zwischen Kyffhäuser und Kaufhäuser.“ K. Kraus. Im delirierenden Digitalen steht dies nicht mehr zu befürchten.)

Privatheit ist, auch etymologisch genommen, im Hinblick aufs Bloggen ein interessanter Aspekt: Leicht jedoch geraten in der Welt des Bloggens die Ebenen durcheinander: wenn Privates in einem Akt der Indiskretion ins Öffentliche gebracht wurde. Kollateralschäden. Zwischen sinnlosen Titten-Selfies und halberigierten Schwanzbildern im März und der Sehnsucht nach der verloren Geglaubten, Einzigen und Einen, die im ausklingenden Winter und als im Märzen der Bauer die Röslein anspannte, nicht da war: Sexy Lutherfrau auf dem Marktplatz zu Wittenberg, in Leipzig im Kleid, im Winterhotel, verregnet im Guß geschlendert, im Bett des Hotelzimmers, unter der Brücke, der Fluß. Die Zeit.

Iden des März: Der beste Modus ist der der Distanz. Zugleich bin ich bei manchen Blogs neugierig, wer dahinter stehen mag und wer das so und in dieser Weise macht. Ich bin zu neugierig. Manchmal freilich, wenn man’s weiß, wäre es besser gewesen, man hätte nicht gewußt. Andererseits muß der Vorhang beiseite gezogen werden, damit gesehen werde: um wieder einmal eine der zentralen Stellen aus Hegels „Phänomenologie“ aufzuschreiben:

 „Die beiden Extreme, das eine, des reinen Innern, das andere, des in dies reine Innere schauenden Innern, sind nun zusammengefallen, und wie sie als Extreme, so ist auch die Mitte, als etwas anders als sie, verschwunden. Dieser Vorhang ist also vor dem Innern weggezogen, und das Schauen des Innern in das Innere vorhanden; das Schauen des ununterschiedenen Gleichnamigen, welches sich selbst abstößt, als unterschiedenes Innres setzt, aber für welches ebenso unmittelbar die Ununterschiedenheit beider ist, das Selbstbewußtsein. Es zeigt sich, daß hinter dem sogenannten Vorhange, welcher das Innre verdecken soll, nichts zu sehen ist, wenn wir nicht selbst dahintergehen, ebensosehr damit gesehen werde, als daß etwas dahinter sei, das gesehen werden kann. Aber es ergibt sich zugleich, daß nicht ohne alle Umstände geradezu dahintergegangen werden könne; denn dies Wissen, was die Wahrheit der Vorstellung der Erscheinung und ihres Innern ist, ist selbst nur Resultat einer umständlichen Bewegung, wodurch die Weisen des Bewußtseins, Meinen, Wahrnehmen und der Verstand verschwinden; und es wird sich ebenso ergeben, daß das Erkennen dessen, was das Bewußtsein weiß, indem es sich selbst weiß, noch weiterer Umstände bedarf, deren Auseinanderlegung das Folgende ist.“

 Der Gang des Wissens bleibt komplex, nichts ist, was es scheint oder wie es erscheint, und dieser Weg ist gleichfalls mit einer Gewalt konnotiert, wie Hegel das anhand des Begriffes der Kraft im selben Kapitel darstellt – Kraft nicht nur als physikalischer Begriff genommen, sondern ebenso im Kontext des Ästhetischen: als Bewußtsein, als sinnliche und als übersinnliche Welt. Der Gang dieses Wissens geschieht in einer Bewegung von Nähe und Ferne, Abstraktion und Konkretion. Durch die Welt hindurch, und diese eben ist zugleich ein Projekt des Poetischen. Das trockene Schwarzbrot gehört ebenso dazu wie leckere Törtchen und Kuchen. Das Flirren der Schleier, während wir sie beiseite ziehen, um zu betrachten (wie auch betrachtet zu werden), spielt nicht nur im Gebiet der Erkenntnistheorie oder der spekulativen Philosophie eine Rolle, sondern ihm kommt genauso im Aisthetischen und noch mehr im Ästhetischen Raum zu. Der mutige, der naive Jüngling zu Sais, der nach eingehender Betrachtung dessen, was er sehen wollte, des Morgens tot am Boden lag und die Wahrheit des Gesehenen nicht mehr preisgeben und über die Lippen hinaus bringen konnte, zeugt davon, daß der Fetisch gewahrt werden will. Die Wahrheit hat Gründe, ihre Gründe nicht sehen zu lassen, so Nietzsche. Ein Stück Wäsche, ein Tuch, eine vermeintliche Wahrheit. (Man kann auch in der Wahrheit lügen, wie Lacan in einem seiner Seminare schrieb.) Um seiner Macht willen. Im Duktus des Romantischen bedeuteten die radikale Enthüllung und das Sehen dessen, was nicht zu zeigen sich gewillt ist, den Tod. Wer das Geheimnis nicht wahrt, verliert. Sich sowie den Reichtum der Natur. In Bildern zu schwelgen und die Kontexte und Strukturen zu unterschlagen. Der Weg geht nach innen, in Bergmannsart, aber mystisch. Falscher Weg, falsche Abzweigung. North by northwest – nicht Flugzeuge im Bauch, sondern: We’re under attack, prangt’s im Newsletter.  Im Kontext Hegels freilich und diesseits der schlechten Unendlichkeit des Romantischen geht es sehr viel diffiziler zu, aufs Meer hinaus zieht’s den Mann und das Schiff, um zu fahren, bei Mond und bei Sonne, denn „Volies“, das sind Schleier und Segel in einem.

Das eine ist die Erkenntnistheorie, das andere das Aisthetische des Banalen. Zwischen Sennetts „Verfall und Ende des öffentlichen Lebens: Die Tyrannei der Intimität“ und Byung-Chul Hans „Transparenzgesellschaft“ liegen zeitlich Welten und dennoch verkörpern sie eine gemeinsame Tendenz. So aber geht die digitale Öffentlichkeit von Facebook und Twitter: es kann das Private schneller publikumsreif getrimmt werden als einem lieb ist. Das Epikureeische: „Lebe verborgen!“ gilt in den Zeiten des Digitalen, oder wie es im Dumpfenglisch heißt: unter dem Lichte von Post-Privacy wenig, sofern man den Computer und das Smartphone nicht ausgeschaltet läßt. Vor allem nicht in der Welt von Twitter, Facebook und der Blogs: unendlicher Mitteilungsdrang herrscht und flutet die Kanäle. Ständig sind die Entblödungen des Privaten oder Aufgeregtheiten des Politischen zu lesen. Entweder als Drama gewürzt oder schlicht langweilig, meist im Modus eins-zu-eins spurend, um dabei die Vermittlungen von Literatur und Leben sowie beider Komplexitäten auf gar keinen Fall in den Blick bekommen zu müssen. Allen Tönen fehlt die Farbe. In nur wenigen Blogs gelingt diese Balance: radikal privat, fast im etymologischen Wortsinne, und dennoch so fein, subtil und sprachlich genau. Andererseits ist jeder an seinem Glück oder Unglück selber schuld. Wer eine Nordpolfahrt unternimmt, sollte nicht nur T-Shirts einpacken, und wer auf dem Sonnendeck liegt, kann den Thermoanzug ruhig ausziehen. Ich jedoch möchte ausloten, wie die absolute Distanz funktioniert und wie es darin beschaffen ist. Je veux.

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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17 Antworten zu Der 1001. Blogeintrag – Zählerstandsanzeige

  1. juttareichelt schreibt:

    Da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken, aber das dürfte ja im Sinne des Verfassers sein …

  2. Bersarin schreibt:

    Auf alle Fälle. Darum geht es ja. In der Provokation, in der Zuspitzung scheint Wahrheit oder zumindest ein Moment derselben auf. Sowieso mag ich es, wenn ich Themen verschlingen.

  3. Ein wutentbrannter, ordnungsschaffender Text, so will mir scheinen, dieser 1001. Blogeintrag! Ich trau mich kaum, etwas dazu zu schreiben und bin im Begriff, es abzubrechen. Geht es mir wie Ihnen, frage ich mich, der ich angesichts der bald komplett fehlenden Distanz dem wie auch immer gearteten „Anderen“ gegenüber mich geradezu zu flüchten habe ins Geheimnisvolle? In den Bergfried? Andererseits klingeln mir die Begriffe „Wechselwirkung“ und „Symphilosophie“ im Kopf herum, Durchdringung von Außenwelt und Innenwelt (Novalis) und auch die von Friedrich Schlegel erkannte „philosophische Freundschaft“, die entsteht, wenn man in der Mitteilung der Gedanken abwechselt zwischen absolutem Verstehen und absolutem Nichtverstehen. Aber wechselt „es“ überhaupt noch? Und wenn ja, auf welchem Niveau, welchem Level? Der kleinste gemeinsame Nenner scheint bald in der Tat nur noch die (politische, moralische, sexuelle) Erregung als solche sein zu können, auch die, ins Privateste hineinsehen zu können, zu dürfen, was immer dann möglich ist wenn, wie Sie schreiben, „Privates in einem Akt der Indiskretion ins Öffentliche gebracht wurde“, ohne zuvor aus seinem Ich ein anderes Ich zu machen, jene kleine Verschiebung vorzunehmen, die im Lesen eine Wechselwirkung mit dem Leser hervorrufen kann, sollte und muß. Aber ich sehe schon, ich schreibe mich hier um Kopf und Kragen und ziehe mich also zurück! Aber nicht den Kopf ein!

  4. Bersarin schreibt:

    Nein, nein, schreiben Sie weiter! Denn Sie haben da ganz und gar recht. Diese Symphilosophie treibt auch mich um, und ich lese immer wieder in den Fragmenten des Novalis.
    Genau auf dieses absolute Verstehen und absolutes Nichtvestehen – oder wie es im „Prozess“ von Kafka heißt, das völlige Verstehen bei gleichzeitigem vollständigen Mißverstehen – kommt es an und das macht die literarische Romantik auf eine interessante Weise an den Poststrukturalismus Derridas anschlußfähig. Nämlich die Position des Sich-Verfehlens, des Nicht-Sinns, des Anderen und des Nicht-Kompatiblen.

    Bei solchen Dingen kann man sich nur um den Kopf und um den Kragen schreiben.

  5. Gut, unter diesen Umständen … Immerhin treiben uns offensichtlich die selben Dinge um, und wenn man diese dann noch kombiniert mit den Fichte-Parodien Jean Pauls und also dem tragischen Ende Leibgebers, der womöglich das „ich bin ein Ich“ Jean Pauls zu sehr auf die Spitze trieb und sich selbst begegnete, nachdem er viel früher bereits die Identität mit Siebenkäs tauschte …

    Fällt mir grad noch ein: Auf Wikipedia wird dem Artikel zum Begriff der Dekonstruktion ein (doch gefälligst zu behebener) Mangel bescheinigt, denn dieser Artikel, so heißt es dort, sei „nicht allgemeinverständlich formuliert“. Aber was soll’s, lachen ist ja gesund!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dekonstruktion

  6. Bersarin schreibt:

    Dieses „nicht allgemeinverständlich formuliert“ besitzt im Kontext der Dekonstruktion und insbesondere im Hinblick auf den Text Derridas (den ich ausgesprochen schätze) eine unfreiwillige Komik. Gut zumindest, daß Lacan nicht unter die Dekonstruktion fällt – denn was stünde dann dort im Artikel?

  7. summacumlaudeblog schreibt:

    Eintaisendundeinenacht funktioniert ja nur, WEIL Schahrsad eben immer etwas offen lässt, nie die Geschichte ganz zum Ende hin erzählt. Wäre Schahrsad eine alles entblößende Bloggerin gewesen, sie hätte die erste Nacht nicht überlebt.
    Aber auch ich will überleben, deswegen später mehr….

  8. summacumlaudeblog schreibt:

    Herje, aus tausend wurde taisend, das kann am Ende der Nacht schon einmal geschehen. Verzeih es Schahrsad…….

  9. Bersarin schreibt:

    Keine Ursache, der Fehler macht nichts. Du bist ja von weither aus dem tiefen Osten Brandenburgs gereist. Sofern Deine Lesung stattfand.

  10. summacumlaudeblog schreibt:

    Sie fand statt – eine deftige Provinzerfahrung!

  11. Bersarin schreibt:

    Ich hoffe sehr, daß das Deftige für einen irgendwie anregenden Zustand steht. Wirst Du bei Dir im Blog über die Lesung noch berichten?

  12. summacumlaudeblog schreibt:

    Nicht berichten aber eine kurze Erzählung könnte es geben: Die Autorenlesung vielleicht, der fragwürdige Pfadfinderautor Hesse hat so einmal über die Provinz erzählt. Bei mir käme das Moment des Gegenanlesens gegen den Lokalmatador hinzu, das Auswärtsspiel. Und die drei Damen aus dem Dorf, die es nie verlassen aber dort alles mitnehmen, was kommt. Bringe ich denen die Welt oder komme ich zur Welt, indem ich zu ihnen komme? Bin ich Welt? Oder bin ich nur Werk und sie sind Welt? Wohl eher das Zweite. Und was verrät das über die Welt und über das Werk?…. naja so in dem Sinne. „Aber das ist eine vollständig improvisierte Hypothese…“ (Zitat aus einer anderen Lesungserzählung nämlich aus „Beim Propheten“ von Th. Mann). Kurzum: ich muß mal sehen.

  13. Bersarin schreibt:

    Eine solche Erzählung wäre fein, und ich bin gespannt darauf. Sowieso ist das Erzählen besser als der bloße Bericht.

  14. FrauWunder schreibt:

    „Ich jedoch möchte ausloten, wie die absolute Distanz funktioniert und wie es darin beschaffen ist. Je veux. auseinandergehen ist schwer.“

    ach darum gehts. und ich hab mich schon gewundert. glauben sie ernsthaft das sie das mit mir zusammen durchstehen können? ist es das was sie umtreibt, antreibt,vortschreiben laesst. über jede grenze des guten geschmacks hinaus?

  15. Bersarin schreibt:

    Nein, das glaube ich nicht. Ich habe einen Fehler begangen. Schwerwiegend.

  16. FrauWunder schreibt:

    was konkret glauben sie nicht, das durchstehen oder das umtreiben?

  17. Bersarin schreibt:

    Das Umtreiben. Das Zusammen ist eine Sache für sich.

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