Rückblickend: das Elsaß – Daily Diary (110)

Durch die Kommentatorin Irisnebel auf die Idee gebracht, mir meine Photographien aus dem Elsaß noch einmal zu betrachten, zeige ich dieses (schon einmal hier im Blog präsentierte) Bild. Manchmal ist es angenehm, in den Erinnerungen zu graben, Photographien auszugraben, deren Fertigung mehrere Jahre zurückliegt, sie zu wiederholen. Das Elsaß ist, was den Ersten Weltkrieg betrifft, ein blutgetränkter Boden, wie alles rund um den Rhein und nach Frankreich hinein. Aber das ist nicht anders als in den Weiten des Ostens oder beim Krieg in den Alpen, wo die Menschen ebenfalls bestialisch starben. Herr Ludendorff, Herr Falkenhayn, Herr Hindenburg sitzen mit ihrem Arsch naturgemäß im Trockenen, trinken Champagner und lassen für Sieg und Champagner andere die Zeche zahlen – frei nach dem Motto „Hannemann, geh du voran!“ Das ist heute nicht anders als vor 100 Jahren.

100 Jahre sind diese Ereignisse nun her. Für Gott und Vaterland zogen sie alle in den Krieg. Es muß sehr viele Götter geben, oder dieser eine verteilte seine Gunst gleichermaßen unter die Nationen, so wie Herr Krupp die Kanonen.

Eine kurze Reiseempfehlung in diese Region, liefere ich hier in diesem Kommentar. Natürlich ist auch der gesamte Beitrag lesenswert. Wie immer, wenn die spekulative Theologie ins Spiel gerät.
 
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