Das Kunstwerk in Zeiten seiner zeichentheoretischen Vielfältigkeit? – Die BERLIN BIENNALE 8 (Partie I)

 
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Gut! Es ist, das gebe ich zu, nur mäßig originell, die eintausendachte Variation des zwar hinreichend bekannten, leider oft unzureichend gelesenen Aufsatzes von Walter Benjamin zu liefern. Ganz gleich, ich tue es, nachdem mir gestern abend die mühsam geschälten Kartoffeln auf dem Gasherd verbrannten, so daß es nichts mit dem schmackhaften, muskatgewürzten und mit Fleur de Sel (vulgo Meersalz) bestreuten Kartoffelpüree an Fisch und Butterbohnen wurde, weil das Wasser einschließlich der Neige und das heißt dann: ohne Rest verdampfte, während ich diese Zeilen schrieb und im Prozeß von Treiben und Schreiben ins Analysieren, Träumen und Phantasieren kam, in all diese schönen Bilder gleitend, so daß ich die köchelnden Kartoffeln vergaß und nur noch im Kunst- und Denkstrom meinen Ort hatte. Insofern möchte ich wenigstens diesen Beitragstitel, der mir in der Zeit des großen Herdbrandes einfiel, beibehalten. Geneigte Leserin möge es mir nachsehen. Es blieb ein verbrannter Topf aus Edelstahl. Objekt des Seins.

Die achte Biennale geht ihrem Ende entgegen. Der kolumbianisch-kanadische Künstler Juan A. Gaitán kuratierte sie. Die Kritiken fielen gemischt aus, häufig schlecht, wie die in der FAZ. Seichter und auch belangloser als ihre Vorgänger, so die Meinung einiger. Durchaus: Manches ist anders als bei vorherigen Berliner Biennalen, die sich bisher aufs Zentrum des hippen Kunst-Berlins verschworen hatten. Nicht nur, daß die Berlin-Kreuzberg-, Mitte- oder Prenzlauer Berg-Kunstgängergemeinde sich mühsam und zu ihrem großen Erschrecken in die Peripherie nach Zehlendorf bzw. Dahlem bewegen mußte – Stadteile, die es tatsächlich gibt, deren ontologischer Status, deren Existenz, wie auch die Bielefelds, erst durch einen Besuch sich werden verifizieren lassen –, sondern auch Deleuzes Diktum „Deterritorialisiert euch“ erhält kunst- und wegetechnisch eine neue Bedeutung, die dem Eigensinn des Ästhetischen gerecht wird. Kunstsfroh Gestimmte müssen für einige Stunden ihre angestammten, bequemen, widerständigen Quartiere verlassen und ins Unwegsame, Ungewisse, weit draußen in den Westen aufbrechen.

Zudem weist diese Biennale durch die Wahl des Ortes darauf, daß die Tage des Museums für Völkerkunde in Dahlem gezählt sind, denn die in Vitrinen oder freifeld als Skulptur und Objekt ausgestellten und aus allen Erdteilen der Welt wie und in welcher Weise auch immer nach Forscher- oder Politikmaßgabe zusammengetragenen Exponate werden demnächst ins Humboldt-Forum in Mitte verschifft, verschoben, versetzt. Auch eine Form von Deterritorialisierung. Das Koloniale wandert. Allerdings in der umgekehrten Weise: nämlich von einem alten, abgelebten auf ein neues, hippes Zentrum zusteuernd. Berlin-Mitte, wo sich die Ströme des Geldes und der Touristen, der Kunstsinnigen und derer, die gerne dabei sein möchten, lokalisieren. Insofern passend. Nicht anders als in den übrigen westlichen Großstädten. (Solange sie nicht in die Situation von Detroit geraten.) Über die koloniale Perspektive und den Sinn sowie die Arbeitsweise ethnologischer Sammlungen, früher eben: Museum für Völkerkunde, wäre ebenfalls zu schreiben. Das mache ich im nächsten Teil.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer zweite Ort ist das Haus am Waldsee – der Name klingt beschaulich, verträumt, verweht wie eine Erzählung von Judith Hermann. Oder von der Schriftstellerin Utta Danella: Das Haus am Waldsee. Der Ort und das Gebäude sind durchaus beschaulich und laden zum kontemplativen Verweilen ein. Der Ton schwingt bürgerlich. Abgelegen ist die Villa ebenso – in der Argentinischen Allee 30, mit Blick auf einen See, von dem das Haus dann vermutlich seinen Namen erhielt: die Besitzer dachten sich: „Haus am Waldsee, klar, so nennen wir das!“ Wenn ich ehrlich bin: ich würde dort gerne wohnen. Es wäre der ideale Ort für den deterritorialisieren Poststrukturalisten sowie den negativen Dialektiker im Grandhotel Abgrund. (Nein, das ist jetzt keine Ironie.) Abends ein Glas Weißwein auf der Terrasse, ich blicke auf den See. Eine Frau mit kurzem blondem, stufig geschnittem Haar liest mir Geschichten vor. Ich erzähle ihr unerhörte Dinge und Begebenheiten. Wir sprechen über Breughel und Nauman, über Abramović und El Greco oder die wunderbare Brigitte Reimann. A propos Kunst: „Kunst du noch eine Flasche Weißwein aufmachen, Liebster?“ Ästhetik der Existenz. Leider wohne ich woanders.

Doch auch diese Weisen der bürgerlichen Kunst sind nicht mehr das, was sie waren. Zentral für deren Sichtung, deren Lichtung, deren Dichtung und Wichtung ist im Kontext der Gegenwart der Begriff der ästhetischen Erfahrung. (Dazu mehr in einem Beitrag über ästhetische Erfahrung und Wahrheitsästhetik der Kunst, den ich die nächsten Tage schreibe.) Rätselhaft mag im ersten Moment des Betrachtens ihr materiales Erscheinen im Raume sein. Manches an dieser Biennale läßt die Betrachter ratlos – wie bei jeder Kunstschau eigentlich, wo Werke zusammengetragen werden, ob Venedig oder Kassel. Was ist die verbindende Klammer? Wir müssen dann an den Orten und auf die Werke genau hinschauen und uns unseren eigenen Reim aufs ästhetische Objekt machen. Aber wie, ohne ins bloß Subjektiv-Beliebige des Geschmacksurteils oder der zuweilen zwar kreativen, aber in letzter Instanz doch blinden Assoziation zu verfallen? Beginnen wir im „Haus am Waldsee“, eingerichtet mit Objekten der Kunst wie die Villa eines Privatsammlers.
 
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Christodoulos Panayiotou, der auch auf der documenta 13 ausstellte, weist auf den Warencharakter des Kunstwerkes. Schuhkartons, auf denen – nicht anders als im Schuhgeschäft – die ausgepackten Schuhe zur Ansicht lagern. Der Geruch des Leders, selbst wenn er nicht mehr wahrnehmbar ist, dringt in die Nase, so wie es – zumindest früher – in den Schuhgeschäften der Kindheit roch. Insofern geht es in dieser Installation sicherlich noch um mehr als den ausgestellten Warenwert von Kunst, und inwiefern ein paar Schuhkartons samt Schuhen in einem Schuhgeschäft von ihrem Status her (gerne wird der Zusatz ontologisch verwendet, ich mache das mal nicht, weil es keinen Seinsstatus des Kunstwerkes gibt) etwas anderes sind als ein paar Schuhkartons in einem Museum oder einer Galerie. Nicht anders als die Flaschentrockner von Duchamp oder die Brillo-Boxen von Warhol, an denen der Philosoph Arthur C. Danto die Frage aufspannte, was ein Kunstwerk zu einem Kunstwerk macht, wenn es zwei äußerlich völlig identische Gegenstände gibt, von denen der einen eben Kunst und der andere ein Gebrauchsobjekt ist. (Die Details hier auszuführen, sprengt den Rahmen.): „Die Verklärung des Gewöhnlichen“. Solche Frage, was ein Objekt zu einem Kunstwerk oder bloß einem anschaulichen Exponat in einem Museum macht, berührt übrigens ebenso die Frage nach dem Status einer ethnologischen Sammlung oder überhaupt der nach den Kunstkammern, die in ihrer Weise (teils skurrile) Schätze zusammenbringen.

Aber es ist bei diesen Schuhen nicht bloß der zu Schau gestellte Warenwert. Panayiotous Schuhe sind keine gekauften Exemplare, sondern sie wurden extra gefertigt, und zwar aus Leder und Kunstleder von Frauenhandtaschen, die Freundinnen von Panayiotou gehörten. Insofern ist auch das zunächst warenmäßig aufgeladene Kunstwerk mit einem einerseits materialen, sinnlichen Aspekt (Leder, Handtasche, Schuhmaterial) verknüpft; und durch die Konnotation mit diesem Wissen ergibt sich zugleich in der Wahrnehmung noch einmal ein anderer, sehr viel persönlicherer Effekt, der sich vom Subjekt her konstruiert (und zugleich eben dekonstruiert). Ob hierbei zudem die Assoziation mit van Goghs Bauernschuhen sowie daran anknüpfend Heideggers Kunstwerkaufsatz und Meyer Schapiro genial-lakonische Entgegnung darauf einen weiteren Referenzrahmen bilden, sei dahingestellt.

Aufgrund dieser Bezüge, die untergründig im Strom oder aber durchaus in der Sache gegründet, mitgemeint sind, läßt sich zu recht behaupten, daß die Betrachter auf eine falsche Fährte geführt werden, wenn sie lediglich auf den Warenwert blicken. Auch das Exzeptionelle stellt sich in diesem Werk als sinnlich-übersinnliches Ding aus: Die Transformation des Gegenstandes. Vom Gebrauchsding, das Geld kostete und in seiner Eleganz den Warenwert ostentativ zur Schau stellt, hin zum Kunstding, das aus Persönlichem gewoben wurde, bis hin zu den Assoziationsketten. Kein Bauernschuh mehr, der von der Mühe der Arbeit zeugt, sondern – und da sind wir wieder am Anfang – eine Waren, deren Wert sich beziffern läßt. Auch als Kunstwerk. Christodoulos Panayiotou entzündet anhand eines Repräsentationsobjektes einen genialen Kreislauf.
 
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Auch Matts Leiderstams (Reproduktions)-Bilder aus der Serie „Unkown unkown“ befassen sich mit dem Status von Kunst, genauer, mit dem von Bildlichkeit und Repräsentation im Portrait. Betritt man den Raum, so sind zunächst die (abphotographierten) düster-schmutzigen Rückseiten von Gemälden als Drucke zu sehen, auf denen sich Herkunftsetiketten befinden, bewegt man sich dann auf die Rückseite, die in Museen ansonsten die Vorderseite darstellt, findet man dort Portraits von unbekannten Menschen, die im Stile der alten Meister gemalt sind. Versehen sind diese „Gemälde“ mit Titeln wie „Nach Venezianisch ‚Bildnis eines Herren‘“. Portraits, die uns einerseits bekannt vorkommen und uns andererseits doch, wie aus einer fremden Welt, entrückt sind. Originale, deren Originalität lange abhanden kam und deren Auratisches sich durch den Kunstkonsumenten im Schauwert verdünnte. Das Spiel mit der Reproduktion. Wie nehmen wir wahr, was sehen wir, wenn wir Bilder sehen, reichen Reproduktionen, die in Museen hängen nicht vollständig aus? Was ist eigentlich der Sinn und auf was deutet die Reproduktion eines Portraits, das einen uns ansonsten unbekannten Menschen zeigt? Das vom Kunstkonsumenten oder aber auch vom Kenner hundertfach Gesehene rückt im Spiel der Kunst vermittels dieser Bilder in einen anonymisierten Kontext.

Was bei dieser Biennale auffällt, ist der Umstand, daß sie mit unseren Blicken und unseren Erwartungen spielt. Der Ausstellung vorzuhalten, sie sei nicht aus einem Guß oder beliebig, verfehlt sicherlich das Konzept dieser Biennale. Sie ist vielleicht nicht sonders laut und schrill, was sicherlich auch an den gewählten Orten liegt, die als Location naturgemäß nicht kunstpartytauglich sind. Ebenso klug ist es, daß diese Biennale nicht unter einem Motto steht, wie die bisherigen, wo dann den Betrachtern ein banales Occupy-Camp aufgetischt wurde: „Forget Fear“ mag als Titel subtil erweiterbar sein, doch dieses Camp als Ausstellungsort von Politik hatte etwas Läppisches. Ein besseres Motto ist eigentlich jene eigenwillig geschriebene 8, die als Motto ohne Motto und anonym titelgenerierend für sich steht, die sowohl geschwungene eine Klammer, aber zusammengeschoben ebensogut das Zeichen für die Unendlichkeit sein kann. Genauso aber auch das Glied einer Kette, was im Zusammenhang mit dem Volkskundemuseum einen durchaus kritischen Beigeschmack auf die westlichen Bild- und Kunstgebungsverfahren liefert. Diese Zeichenverweise passen insbesondere im Hinblick auf eine Kritik des westlichen Blickes (Ethnozentrismus) sowie eine Ästhetik der Repräsentation, die die Weisen von Bildlichkeit kritisiert und damit sozusagen einen anti-repräsentationistischen Effekt anstößt. (Davon mehr im zweiten Teil.)
 
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OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuf seine Art überraschend-spritzig fand ich Jimmi Durhams Garderobenansicht „In a Cabin in the Woods“. Tiere sehen Dich an, so könnte man in Abwandlung eines Rilkes-Wortes schreiben. Gespenstisch gewandelt, witzig gemacht. Die Assoziation zu dem das eigene Genre kolportierenden Horrorfilm „The Cabin in the Woods“ liegt nahe. Und irgendwie bekomme ich, überlasse ich mich den kunstsinnigen Assoziationen, nach diesem Ständer Hunger auf ein gutes Stück Fleisch. Vielleicht mit Kartoffelpüree. Denn der Mensch, der Mensch, der hat nun mal ein Raubtiergebiß und lebt nicht von der Kunst allein. Auch wenn wir es gerne verschweigen. Lieber als Vegetarier sind mir da Menschen, die sich im Umgang mit anderen ansonsten angemessen verhalten, als daß sie das Leid der Tiere monstranztös und mit Brimborium vor sich hertragen. Die Moral der Kunst freilich ist es, keine Moral zu haben. Witz und Selbstironie zumindest sind keine ihrer schlechten Eigenschaften. [Was wir am großartigen Martin Kippenberger sehen konnten.] Andererseits ist die Kunst des Kochens –zumindest wer nichts anbrennen läßt – etwas anderes als die Kunst der Kunst. Aber angesichts der transzendentalen Obdachlosigkeit bleiben die Bedingungen schwierig. Nach wie vor.

Ästhetisch anspruchslos und lieblos gemacht, ist der „Katalog“ bzw. das eher auf die schnelle produzierte Handout, das im Verlag Hatje Cantz erschien, der es ansonsten versteht, hervorragende Kunstbücher zu fertigen. Vom Kauf des Buchs sei dringend abgeraten! Andererseits kann niemand für 12 Euro mehr erwarten. Gute Bücher haben ihren Preis. Der Umkehrschluß – leider – ist nicht immer richtig. Und für die monetär aufgepimpte bildende Kunst gilt er schon gar nicht. Gott hab sie selig!
 
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Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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2 Antworten zu Das Kunstwerk in Zeiten seiner zeichentheoretischen Vielfältigkeit? – Die BERLIN BIENNALE 8 (Partie I)

  1. juttareichelt schreibt:

    Nicht zum ersten Mal geht es mir so: Ich sehe in meinem „Reader“ einen neuen AISTHESIS-Beitrag, lese Titel und die Anzahl der Wörter und beschließe, die Lektüre auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, in dem mich weniger Tagesgeschäfte bedrängen. Kann es dann aber doch nicht lassen, einen ersten Blick zu werfen, lese mich fest, fluche – und fühle mich beschenkt von einem so sorgsam formulierten und durchdachten Beitrag!

  2. Bersarin schreibt:

    Danke für Dein sehr schönes Lob. Das hat mich sehr gefreut. Und so soll es nämlich auch sein: daß ein Blogtext anspricht seine Leserinnen und Leser anspricht, ihn mehr mitgibt als nur ein wohliges Gefühl oder daß am Ende ein Grundrauschen zurückbleibt, sondern ein Text soll ins Zentrum oder zumindest doch zur Sache vordringt bzw. sich ihr annähern. Sie umkreisen, immer wieder in Bahnen und Bewegungen. Meine Texte sind manchmal zu lang. Ich weiß um das Problem, insofern teile ich sie dann in mehrere Teile ein, sofern möglich. Andererseits mag ich keine Gefällt-mir-/Gefällt-mir-nicht-Texte schreiben, die bloß davon berichten, was ich gerade gut oder nicht gute finde.

    Solche Besprechungen zu schreiben, macht in der Tat Arbeit. Aber das wirst Du wahrscheinlich selber am besten wissen – da erzähle ich Dir nichts Neues. Schönster Lohn ist dann, wenn diese Texte bei einem Leserin, einer Leser etwas auslösen und wenn Denken in Bewegung gerät. Da ich weiß, daß ich einige Stammleserinnen und -leser habe, die hier gerne und mit Gewinn lesen, betreibe ich diesen Blog gerne.

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