Die Tonspur zum Sonntag – „Roher Fisch auf kaltem Reis mit Algen …“

 

(Achtung Triggerwarnung für den TugendwächterInnenrat des katholisch-pietistischen Gesangsvereins auf 1.44)

 

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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13 Antworten zu Die Tonspur zum Sonntag – „Roher Fisch auf kaltem Reis mit Algen …“

  1. hANNES wURST schreibt:

    -1 für diese bisher schwächste Auswahl der Tonspur am Sonntag. Der Humor dieser Furzballade ist ungefähr so ätzend wie Kleinkindersabber.

  2. Bersarin schreibt:

    Im fernen Andersland mag das so wirken. In Berlin jedoch ist das kein Spaß und Humor, sondern Lebenswelt.

    Partyleben eben.

  3. hANNES wURST schreibt:

    Naja, sogar als Gelegenheitsbesucher Berlins finde ich: das Thema war aktuell, als man sah was aus dem Prenzlauer Berg wird, es war noch erwähnenswert als Kreuzberg die vollständige Mutation durchlaufen hatte und jetzt ist es so ein Klischee geworden wie der Opa mit dem langen Ledermantel der mit seiner bepelzten Trulla über die Kö wackelt. Das ist leider so, aber auch keine sechsminütige Ballade mehr wert. Und Sushi ist inzwischen weniger exotisch als Pommes. Okay, ich stänkere herum ohne überzeugenden Anlass, im Grunde hat mich das Lied einfach gelangweilt und den Typ finde ich nervend.

  4. bersarin schreibt:

    Ja, es sind die längsten 6 Minuten. Und nun stellen Sie sich vor, das ganze zieht sich über 3 Stunden hin. Ist nicht Grebe, wie Sie auch, Ruhrpottler?

    Zu Sushi fällt mir übrigens noch ein Witz ein (Triggerwarnung: er ist frauenfeindlich oder könnte mit mangelnden Wohlwollen zumindest von den politisch korrekten Moraljakobinern so ausgelegt werden.): Spricht eine Frau einen Mann in der Bar an: „Wenn Du von meinem Geschlechtsteil den ersten Buchstaben wegläßt, dann weißt Du meinen Vornamen!“ „Hm“, macht der Mann, „Otze? Ist das nicht ein merkwürdiger Vorname?“

  5. FrauWunder schreibt:

    der grebe fetzt doch, ganz im gegenteil zu dem witz von 9.42(ganz üble altherrenschmonzette; dagegen hift nur kontersexismus;

    Was haben Adorniten und kaputte Fahrstühle gemeinsam? NA?
    – Sie kriegen keinen mehr hoch! –

    ansonsten kann ich nur sagen; die Prenzlauer Berge sind überall…

  6. hANNES wURST schreibt:

    Ich wünschte ich wäre Ruhrpottler, leider bin ich Düsseldorfer. Deshalb hier noch ein Spendenaufruf für den derzeit bekanntesten Düsseldorfer Raucher: http://www.netzwerk-rauchen.de/component/content/article/1-aktuelle-nachrichten/641-spendenaktion-ein-dach-fuer-raucher.html Ich habe eben 20€ gespendet.

    Heute Nacht habe ich geträumt, ich hätte ein Gebäude ausgemacht, das aussah wie mehrere übereinander gestapelte Mehrzweckplastikboxen und es schallte ordentlich Musik heraus. Drinnen fast nur Schwarzlicht und die Besucher saßen in Terrassen um die Tanzfläche herum, wie das in den 80ern so war. Aber so richtig ging mir das Herz auf als ich sah, dass das Rauchverbot schlicht ignoriert wurde. Was ein Sehnen.

    Klar, die vorherrschende, super angepasste Schmalspurmentalität nervt, ist für mich aber nicht wirklich relevant, dafür bin ich zu alt. Und die Jugend muss selber wissen, was sie tut.

  7. Bersarin schreibt:

    @ Frau Wunder
    Und ich dachte, daß dieser Witz um 9:42 Uhr vom Verständnis sowie vom Tiefsinn her und von der Humorkompatibilität gedacht, bei den Nicht-Adorniten und -innen ankommt. Immer schön anti-intellektuell ist doch die Devise oder?

    @Hannes Wurst
    Ist Düsseldorf nicht Ruhrpott? Na ja, beides: eine Mischung aus Rheinland und ein wenig Restruhr. Ich schaffte es 2010 nur bis Duisburg. Ich liebe Duisburg!

    Auch ich bin zu alt für diese Dinge wie sie Grebe besingt und komme mit solchen Menschen nur am Rande in Berührung. Rauchen ist eine schöne Sache, allerdings habe ich es aufgegeben. Dennoch gehöre ich nicht zu den militanten Nicht-Rauchern. Jeder nach seiner Façon, ist meine Devise.

  8. Und zum Weglassen von Buchstaben noch einer: Kommt Uschi zum Arzt „Herr Doktor, ich glaube ich habe *Agina pectoris.“ Darauf der Arzt: „Dann muss ich Ihnen wohl eine Peni*cillin-Spritze geben.“ Und das war dann der Sonntag.

  9. bersarin schreibt:

    Ja, so geht sie dahin: Die Zeit

  10. hANNES wURST schreibt:

    Jetzt hören Sie doch bitte mit den doofen Witzen auf, alle miteinander. Obwohl, mir fällt gerade ein Klassiker ein:

    Der Lehrer sagt: „So, hier rechts hänge ich die Frau Dr. Merkel hin, und hier links den Herrn Gabriel. Weiß denn jemand, wer da noch in die Mitte passt?“ Meldet sich das Fritzchen: „Herr Lehrer, der Adolf Hitler!“ Schreit der Lehrer: „Was weißt Du denn über den Führer?!“ Winselt das Fritzchen: „Aber der Heiland hing doch auch zwischen zwei Verbrechern…“

  11. Bersarin schreibt:

    Von Ihrem Sinn für Humor her, scheinen sie in der Tat ein Rheinländer, eine rheinische Frohnatur zu sein. Ich schätze das Rheinland und ich liebe den Ruhrpott!

    Ich habe da auch noch einen schönen Witz, wenn wir schon in Plauderbloglaune sind. Aber warum soll ich es nicht auch mal so machen, wie all die anderen? Einmal nur vom Ernst der Theorie und von der Heiterkeit der Kunst abzulassen und mich dem sogenannten authentischen Leben zu widmen: dieser Witz ist aus eben jenem geschöpft:

    Ein Mann unterhält sich mit seinem Freund: „Du, die ganze letzte Woche war ja so verheerend und schrecklich. Am Montag hatte ich einen Autounfall und nun ist das Auto ein Totalschaden. Am Dienstag bin ich von der Leiter gefallen und habe mir das Bein gebrochen. Am Mittwoch hat mich meine Firma gekündigt. Am Donnerstag dann hat mich meine Frau verlassen.“ „Oh, mein Gott!“, sagt da der Freund, „gab es denn in Deiner Woche gar nichts Positives?“ „Doch, am Freitag. Der Aidstest.“

  12. Teddy schreibt:

    Schöner Witz … denn bring ich doch gleich mal morgen in meiner Maßnahme (muss nur der passende Moment sein)… denn man, ich muss doch zuverisichtig sein, ja, positiv denken… ja sonst sabotiere und demotiviere ich doch nur die anderen Teilnehmer … also, immer auch an das Positive zuletzt denken…

  13. Thomas schreibt:

    PS: Ach ups, jetzt steht da „Teddy“ dabei nannte ich mich zuletzt hier doch Thomas (na, ja, Tommy wäre die angemessenere Abkürzung, gefällt mir aber nicht so).
    Liegt wohl auch daran, daß das bei wordpress so gespeichert blieb von einer anderen Seite wo ich der Teddy war.

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