Meine Quelle – Serielle Sequenzen: Texte als Nicht-Orte. Abwesend

Meine Quelle ist die Quelle des Seins. Die Quelle des Seins ist die Bestellung und das Bestellen als Geschick. Postschickung, sozusagen, bis direkt zur Haustür, von Amazon, per DHL, GLS, UPS oder TNT oder einem anderen Versandanbieter geliefert  (früher hätten wir gedacht, das wären Guerilla-Organisationen: Da brachte die Post, als Geschick und Schickung, noch die MPLA, die IRA, die RAF, die ETA, die RZ), die Quelle allen Lebens: der e-commerce, die Warensendung in der Logik des Konsums.

Was du auch machst
Mach es nicht selbst
Ob du versendest oder bestellst

Was du auch machst
Mach es nicht selbst

Auch wenn du dir darin gefällst,

Wer zuviel selber macht
Der macht sich krumm
(Ausgenommen
Selbstauslöschung)

Ob ihr verblendet oder erhellt

so singt es die Band Tocotronic. Schall und Wahn ist alles. The Sound and the Fury und auch das Licht im August kann wunderbar sein: Auf dem Dach von Fiat-Turin spielten einstmals in den guten alten Zeiten der 80er, als die Barrikaden noch brannten, die „Einstürzenden Neubauten“ ihren fragmentierten Sound der Industrie und der Gebrauchsgegenstände wie: Hammer, Elektro-Säge, Schlagbohrer, Stahlblech, Mülltonne, die sie zum Klingen brachten. Ich selber befand mich am 20.7.2013 auf dem Dach des ehemaligen Konzerns „Quelle“ in Nürnberg, wo im bescheidenen Rahmen von Nürnberg, sozusagen im Resterampenkapitalismus ganz im Zeichen der Burg und des Reichsparteitagsgeländes, eine kleine Kunstaktion stattfand. Im bereits geschlossenen Gebäude des abgewickelten Quelle-Konzerns, das für einige Stunden an zwei Tagen geöffnet wurde. Hiervon möchte ich meinen lieben Leserinnen und Lesern, meinen wohlgesonnenen Betrachterinnen und Betrachtern einige Sinneseindrücke in photographischer Form liefern – wie immer ehrlich und unverfälscht und in vollständiger Lebenskörperspürigkeit: denn die Quelle des Seins ist die Quelle allen Körper-Lebens und des sinnlichen Daseins. Der Mensch als Mensch. („Hier ist der Mensch noch Mensch“, rudimentär sozusagen.) Zumindest im Bestell-Kapitalismus, wo frei Haus geliefert wird, zumindest für einige.

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Die Quelle des Seins oder Sein als irgendwie statisch konzipiertes Fundament (unseres Lebens) – das gibt es nicht. Aber es gibt die Nicht-Orte, die Abwesenheit, die „Lost Places“, die Leere, die Destruktion, die Distribution des Zusammenhangs. Diese Nicht-Orte sind nicht utopisch oder positiv aufgeladen. Dennoch geschieht in ihnen etwas. Und es gibt Texte, die dies beschreiben, einzig Texte, singulär, abgekapselt, für sich, der Sache nachhängend, die Worte träumend, assoziierend, schreibend. Aufschreibsysteme. Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“ ist ein solcher Ort, Goyas „Desastres“ bilden einen Aufenthalt im Nicht-Ort. Jedes Kunstwerk ist in seiner Eigen-Logik ein Text, für sich, abweisend und doch clara et distincta perceptio: auch die Bilder, die als Strom vorüberziehen, bilden in ihrer Eigenlogik einen Text. Text kommt vom lateinischen textus bzw. textere, Verwandtschaft besteht zu téchne, was Kunst, Fertigkeit bzw. Handwerk bedeutet. Am Anfang war das Wort? Als Sprache? Hier stock ich schon. Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen. Ich muß es anders übersetzen. Geschrieben steht: Am Anfang war der Sinn: Aber ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft? Es sollte stehn: Am Anfang war die Kraft. Doch, auch indem ich dieses niederschreibe, schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe. Mir hilft der Geist! Auf einmal seh‘ ich Rat und schreibe getrost: Am Anfang war die Tat! Und gut im Sinne Hegels, wo kein Denken ohne Tun bleibt, denn das ist der Philosophie tieferer Sinn, so schlage die Trommel, denn Philosophie, Tat und Übersetzung sind doktrinär:

Schlage die Trommel und fürchte dich nicht,
Und küsse die Marketenderin!
Das ist die ganze Wissenschaft,
Das ist der Bücher tiefster Sinn.

Trommle die Leute aus dem Schlaf,
Trommle Reveille mit Jugendkraft,
Marschiere trommelnd immer voran,
Das ist die ganze Wissenschaft.

Das ist die Hegelsche Philosophie,
Das ist der Bücher tiefster Sinn!
Ich hab sie begriffen, weil ich gescheit,
Und weil ich ein guter Tambour bin.

Welch‘ wunderbare Ironie und  Doppelsinnigkeit in Heinrich Heines Gedicht. Dieser Doppelsinn und die Ironie: dies freilich gelingt im Leben und insbesondere im Text vielen nicht so recht und geht ihnen ab – jenen, die in ihrem Ressentiment und in ihrer beschaulichen Welt weder dem Schreiben, dem Lesen noch dem Leben gerecht zu werden vermögen. Es fehlt die entsprechende Melodie: Farben und Formen. Drüben auf dem Hügel möcht‘ ich sein!

[Let there be rock. Herrgottnochmal]

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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21 Antworten zu Meine Quelle – Serielle Sequenzen: Texte als Nicht-Orte. Abwesend

  1. anne schreibt:

    Die Kraft des Geistes ist nur so groß als ihre Äusserung.

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  2. anne schreibt:

    „In einer Welt, wo einige hundert millionen Satte von einigen milliarden Hungrigen umlungert werden, konstituiert sich die Natiion als Gemeinschaft der Priviligierten, die außer dem gemeinsamen Willen, nichts mit dritten zu teilen, herzlich wenig eint, die eine gemeinsame Kultur nicht besitzt, sondern nur beschwört, als Vorwand für die babarische Klage über kulturelle Überfremdung.“ W. Pohrt
    Wie sollen da noch welche schreiben können?

  3. Bersarin schreibt:

    @ Anne
    Schreiben läßt sich trotz alledem. Gerade deshalb.

  4. alterbolschewik schreibt:

    Wie schon der große Philosoph J. Rotten meinte:

    „Is it the M.P.L.A.?
    Is it the U.D.A.?
    Is it the I.R.A.?
    I thought it was the U.K.
    Or just another country
    Another council tenancy

    And I wanna be Anarchy
    And I wanna be Anarchy
    Know what I mean?
    And I wanna be anarchist
    Get pissed
    Destroy“

  5. ziggev schreibt:

    Das ist überflüssing, die als-ob-lyrik ohne etwas zu sagen zu haben, stattdessen, blasse Abklatsche über nichtverstandene philosophiche Topoi, mit einem unerträglichen „Rock“-Geschrammel realisiert, wichtiguereisch nur für sich selbst interessant, das Ganze letztlich lieblos gemacht, ohne jede Achtung vor der Tradition, Anfänger, die einfach mal möchtegern – intellektul losmachen wollen, was ja in guter, alter wave-tradition o.k. ist, wer sich schon derart aus der Tradition hinauskatapultiert, sollte aber den rechtzeitigen Zug gehört haben.

    Es geht hier wirkich nur um Zitate, nicht um Rock. Diese Pseudorocker bemerken nicht einmal, dass ihre Sounds nichts anderes als Beweis für ihre buchstäblich zu verstehende musialische impotez ist.

  6. Bersarin schreibt:

    @ alterbolschewik
    Ja, das waren die Hochzeiten der Philosophie. Als Destruktion. Postmoderne. The Great Rock ’n‘ Roll Swindle.

    @ziggev
    Du schreibst sicherlich über AC/DC. Aber ich habe die nicht zitiert, sondern die großartige Band Tocotronic mit ihren unverwechselbaren Liedtexten: Subtil, voll von Anspielungen und dem Reichtum an Assoziation. Mit das beste, was deutschsprachige Pop-Musik hervorbrachte – zumindest sprachlich. Unmittelbarkeit, die ihre eigenen Unmittelbarkeit zum Thema macht und damit eben durchstreicht.

  7. ziggev schreibt:

    Ja, AC/DC ist schon ganz richtig getippt, aber wenn ich mir die Unsterbliche Eine anhören, dann bin ich von so einem Reichtum an musikalischer Vielfalt überschüttet, dass dieser selbstgewählte Reduktionismus der Wave-Mudiker, dann, wenn sie sie sich dazu selbst bestimmen, damit tatsächlich etwas aussagen zu wollen, mir als eine ohne Übertreffung lächerliche Veranstaltung zu sein scheint.

  8. Bersarin schreibt:

    Welche Wave-Musiker? Ich schrieb von keiner Wave-Band.

  9. ziggev schreibt:

    Na ja, diese Anfänger, dieses Geschrammel, gehörten nicht Toccotronik (ich hoffe, ich habe jetzt keinen Fehler in Buchstaben gemacht – diesen letzten Respekt würde ich dann doch zollen) dazu ?

    Wave – waren das nicht diese Nichtkönner, die immer fröhlich drauflosschrammelten? Die Sache war doch mit dem Ende der 60er erledigt gewesen, oder nicht ? Desh. ja Velvet Underground …

  10. ziggev schreibt:

    Also jetzt hoffentlich richtig: Tocotronic !

    Die Band, die für das für das größte Missverständnis der deutschen Pop-Musikgeschichte verantwortlich ist ! Dieser Fehlgriff ist derart tiefgreifend, dass diese Wunde nur Ella mit Schwierigkeiten, aber letztlich nur Lady Day wird heilen können

  11. Bersarin schreibt:

    Die Welt des Pop lebt von den Wiederholungen. (Siehe die spannende Musik von VU) Tocotronic inszenieren einen Anfang („Drüben auf dem Hügel“ und viele Stücke mehr), der aber in der Ironieeinhüllung als haltlos sich erweist. Insofern dekonstruieren sie in ihrem Anfangsgeschrammel jeglichen Anfangsdiskurs als Garagenrock. Es gibt keine Unschuld und keinen Anfang. Musik steht in den Bezügen und in der Tradition von der man sich in jugendlicher Volte doch freispielen möchte. Und daß sie Teil einer Jugendbewegung sein möchten, in jenen Anfangsjahren in Hamburg, ist ernst und unernst zugleich gemeint. Musik und Text von Tocotronic erweisen sich bereits auf ihren ersten Alben als reflektiert, ohne das sie diese Reflexion nun als sogenannter Diskurspop (wie Blumfeld z.B.) zum System machen.

  12. ziggev schreibt:

    Schon wieder ne Bildungslücke: Wer oder was ist VU ? Irgendein Calipso-Woodoo-Electro-Projekt ?

    Ach, und ich will mich ein wenig – aber deutlich – entschuldigen. Einfach meiner wiederentdeckten Liebe zum Jazz und meinen dort anzusiedelnden Lieblieblingsmusikern geschuldet, war meine haltlose Polemik. Wie du ja weißt, höre ich fast nie Musik von Tonträgern. Aber als ich neulich mal wieder zu den Jazzern ging, und ihnen mein Problem schilderte, die Fingersätze würden noch sitzen, ich hätte aber das Gefühl verloren, es würde (subjektiv so erlebt) nicht mehr klingen, einsam und allein in der Küche mit dem Notentext, beruhigten die mich: Das wird schon, einfach weiter üben, kennen wir, das kommt schon … ! Und ja, sehe ja ein, sie (Tocotronic) erlagen nicht der Versuchung, sich selbst zum Selbstabbild zu werden. Dieses einer grundsätzlichen – wenn ich denn Deinen Worten trauen darf, und ich traue Dir – ironischen Haltung geschuldet. Das klingt schlüssig, wie Du Tocotronic von Tendenzen im sog. „Diskurspop“, sich selber zum System zu machen, ausgenommen haben willst.

    Und sie mach(t)en manchmal das, was Pop at it´s best ist: Großartigen Lärm (Geschrammel). Nur ist diese Ironie letztlich nur das verständliche Bedürfnis, sich von dem Material zu emanzipieren. Diese Emanzipation erlaubte es ihnen, sich zu halten, und eigentlich ist allein diese Leistung bewunderungswert, weil es dafür natürlich Gründe gibt/gegeben hat. Und da kann es niemand ihnen zum Vorwurf machen, dass sie sich lediglich auf dieses Schrammel-Material beziehen in ihrer zugleich glaubwürdigen Eigenständigkeit.

    Und ich fand es immer wieder relativ faszinierend, wie sie mit relativ geringen und geschrammelten Mitteln doch immer wieder das Phänomen des überraschenden „Großartigen Lärms“ zu erzeugen vermochten.

    Ich finde es nur etwas schade, dass europäische Pop-Musik, die letztlich ihre Existenz afrikanischen Einflüssen auf die amerikanische populäre Musik verdankt, so wenige dieser afrikanischer Einflüsse sich angeeignet hat. Was mir nämlich dieser Kerl aus Togo neulich verdeutlichte, als er mir ein paar afrikanische Folkslieder zeigte, war, das in Afrika Harmonien immer als Arpeggios gespielt werden, obwohl er einmal sagte, „ach, du meinst südafrikanische Musik!!!“, und offenbar innerafrikanisch große Unterschiede ausmachte.

    Dieses Nichtpolyphone Verständnis, dass etwa alle Instrumente unisono dasselbe Riff spielen (wie bei „You Really Got Me“ und dergleichen Beispiele viele mehr) in der Beat-Musik, dem sixty-Punk, aus welcher Quelle, wenn mich nicht alles täuscht, das „Geschrammel“ von „Wave“-Bands und dieser „independend“-Kram sich speiste, ist eben genau konträr zum polyphonen Verständnis, das Du aber immer noch hören kannst bei den Rhythm & Blues Sachen aus den 50ern.

    Ich werd das Gefühl, dass es sich dabei um einen faktischen Verrat handelt, einfach nicht los. Jedenfalls irgendwie mag ich das dann nicht.

  13. ziggev schreibt:

    es geht gegen meine musikalischen Instikte.

  14. bersarin schreibt:

    Wie schon geschrieben: ich bin ein Musikhörer, der nicht strukturell hört. Vom Musikästhetischen betrachtet, wird Tocotronic sicherlich nicht der Rede wert sein. Und genau deshalb geht es ja darum, die Ebenen, auf denen man sich bewegt, zu differenzieren. Was z.B. Genova mit seinen Einwürfen nicht gelingt. Popmusik besitzt eine performativen Charakter, sie zählt nicht zu einer Kunst, die sich noch autonom wird nennen können. MIt dem Pop gehen Praktiken einher. Man kann zu diesen Musiken meist tanzen, sich bewegen, es sind Ausdrucksformen, die zugleich ein bestimmtes Konsumverhalten kommunizieren. Dies alles geschieht bei einer Symphonie von Mahler nicht. (Zum Glück kann man sagen.) Mahler wird anders gehört als Tocotronic. Wobei ich dieser Band eine Besondere Fähigkeit zusprechen würde, gute Texte zu komponieren.

    Du kennst VU nicht? Also nein. Na ja, ich verrate es auch nicht. Das nennt man Herrschaftswissen. Wir Adorno-Geprägten sind nun mal so,

  15. ziggev schreibt:

    … ach! ich Spätzünder! Dafür wird heute bei mir der verbleibende Vormittag Velvet Underground (dank Wunderding Internet) gewidmet sein. (und klar, die Texte sind gut, vielleicht für den Textanspruchsvollen die Musik dadurch erst hörbar. und mit deiner Bemerkung „es sind Ausdrucksformen, die zugleich ein bestimmtes Konsumverhalten kommunizieren“ hast du, as far as I can see, eine nicht zu vernachlässigende Wahrheit, was den Konsum von Pop-Musik betrifft, ausgesprochen. aber für so Sachen, wie Crack, Aitsch, Koks usf. fühle ich mich selbst an einem Sonntagsmorgen wie dem heutigen einfach schon zu alt. nee heute nicht)

  16. Pingback: shit happens | wortanfall

  17. che2001 schreibt:

    Ihre eigentlich große Zeit hatten Tocotronic in den Neunzigern und Nullern, und da haben sie Diskurspop gemacht. Ich stehe der Band ja aus Gründen reserviert gegenüber, für die sie selber nichts können (auftretensmäßige Ähnlichkeit mit einer Fraktion der radikalen Linken mit der wir im Zoff lagen) und bevorzuge aus dieser Ecke, der Hamburger Schule, eher die Sterne. Aber dieses ganze Spektrum ist stark!

  18. ziggev schreibt:

    ach ja, die Hamburger Schule – war ich ganz am Rande auch mal ganz kurz mit dran beteiligt. aus dem weiteren Umfeld von ‚Les Robespierres‘. Ein Auftritt, ein paar Sessions und ne Plattenaufnahme (Single). Lief sogar mal als Jingle im Freien Senderkombinat (FSK). Ein Musikjournlaist soll zu meiner Spielweise mal gesagt haben: „Johnny Guitar Watson auf LSD“ – was ich frech als Kompliment auffasse.

    aber eigentlich gehörte ich nicht dazu. ich begrüßte jedoch diese Bewegung. endlich mal wieder handgemachte Musik unter die Leute bringen. Ü-Raum-Sound. alte, verstaubte Verstärker. kein Perfektionisten-Wahn. Studios nicht als Tempel der Perfektion zu betrachten. ist lange her. war aber ne gute Zeit. der Keyboarder sagte zu mir: „es muss so abgefahren-intellektualistisch-schräg wie möglich klingen“ – oder so ähnlich. Gabor Zabo. darunter sollte nichts laufen.

  19. ziggev schreibt:

    und natürlich auf einer aus einem anderen Jahrhundert zu stammen scheinenden analogen Bandmaschine aufgenommen. das war noch so richtig cult

  20. Bersarin schreibt:

    Ich lasse alle die Beiträge zur Musik, zur Pop-Musik mal so stehen. Als ich gestern in einem Interview mit dem großartigen, von mir hochverehrten Schriftsteller Clemens Meyer, dessen Buch „Im Stein“ ich gerade lese, hörte, daß er unendlich gerne Mahler hört, da staunte ich nicht schlecht. Ich konnte nie sagen warum und weshalb, aber Mahler eröffnete mir eine neue Welt. Seine Kindertotenlieder und die Lieder eines fahrenden Gesellen brachten mich zum Gesang, brachten mich zur Oper.

  21. che2001 schreibt:

    Im Grunde lebe ich musikalisch immer noch in der Welt des Spulentonbands. 4 Stunden aufgenommen und abgespielt, das Programm für eine Party. Urheberrecht wg. Aufnahme? Häh, was sprechen?

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