9. Mai 2013 – Tag der Befreiung

Auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion wird der 9. Mai in Moskau als Tag des Sieges über das faschistische Deutschland traditionell mit einer Militärparade gefeiert. In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai kapitulierte die faschistische Wehrmacht in Berlin-Karlshorst bedingungslos. Für Deutschland war der Sieg der alliierten Streitkräfte eine Befreiung. Auch in Berlin wird dieser Tag der Befreiung begangen, und zwar am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow. Eine Vielzahl an Menschen, Junge und Alte, legten dort Blumen nieder, es kamen sehr viele Russen, sie sangen ihre Lieder, spazierten, aßen, tranken auf der Anlage dieses imposanten Denkmals. Und sie gedachten ihrer Toten.

Im Treptower Park wurde zudem ein kleines Fest begangen, es gab eine Bühne mit Musik, von dort kam irgendwann die Durchsage „Der kleine Johannes hat seine Eltern verloren. Er möchte gerne abgeholt werden.“ Dieser Satz besaß eine gewisse (unfreiwillige) Komik, die die dort versammelten Freunde der Sowjetunion eher nicht mitbekommen haben, denn das Abgeholtwerden konnte in der Sowjetunion allerdings schneller geschehen, als einem lieb sein konnte.

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Alle Photographien: © Bersarin 2013

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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21 Antworten zu 9. Mai 2013 – Tag der Befreiung

  1. XY-Ungelöst schreibt:

    Es ist gut, dass der Nazismus besiegt wurde. Doch es war falsch, dass 1945 der Kommunismus triumphierte. Im Übrigen ist es sinnvoll, wenn der Kapitalismus und Multikulturalismus beseitigt werden. Es muss eine nicht-grüne Ökopolitik etabliert werden. Mehr dazu auf meinem Blog (bitte auf meinen Nick klicken).

  2. summacumlaude schreibt:

    Mannmannmann Bersarin, Du hast ja Gäste hier….. mach großzügig vom Hausrecht Gerbrauch!

  3. Bersarin schreibt:

    Ich zum Beispiel finde es nicht gut, daß der Narzißmus besiegt wurde. Dies schränkt mein Betätigungsfeld ausnehmend ein.

    Ich zensiere zwar nicht, weil ich der Meinung bin, daß die Dummheit wie der Kommentar von XY-Ungelöst sie produziert, von selbst sich entlarvt und sich selbst gegen die Wand fährt. Allerdings habe ich mir erlaubt, den Namen und den Blog abzuändern, so daß niemand diesen Blödsinn von allein findet. Insofern mache ich natürlich von meinem Hausrecht Gebrauch.

  4. monologe schreibt:

    …man kann sich aber streiten, ob nun der „Nazismus“ oder der Narzißmus gerade dann am gepflegtesten wirkt, wenn er für „besiegt“ erklärt wird. Die „Betätigungsfelder“ sind allerdings ausnehmend“ eingeschränkt. Abgesehen von Pannen, die dem arroganten Hochmut schonmal passieren können. Jede Wette, dass summacumlaude sich als V-Hausmeister, hoffnungsvoll, was mitzukriegen, in der Menge treibt?

  5. Bersarin schreibt:

    @ monologe
    Ich verstehe Deinen Kommentar nicht ganz. Und was soll dieser Hinweis auf summacumlaude. Bitte erläutere doch etwas genauer, was Du sagen wolltest.

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    Zu XY-Ungelöst noch dies: eigentlich schmeiße ich hier nicht heraus. Aber wer bei mir irgend etwas ohne Bezug kommentiert, um Zugriffszahlen auf seinen Blog zu erhalten, der möge das woanders machen. Solches Verhalten nehme ich lediglich bei Blogs hin, die für mich ok sind, oder wenn Frauen dahinterstecken, die als extrem klug und sexy sich erweisen.

  6. summacumlaude schreibt:

    Schade! Ich dachte der Mono-Logiker erklärt uns noch ein wenig seine Intention. Aber sei hiermit wenigstens Du gegrüßt.

  7. monologe schreibt:

    Man wird doch ein paar Tage überlegen dürfen, wie man seinen Kindern die Intentionen eines V-Hausmeisters erklärt? Sei Du wenigstens dann erstmal auch gegrüßt. Also, wenn man schon jemanden aus irgendeinem Etablissement „schmeißt“, „schmeißt“ man ihn nicht „heraus“, sondern „hinaus“. Ein zufälliger Passant könnte, wenn ers ganz genau nähme, sagen, der Mann sei heraus geschmissen worden oder heraus geflogen gekommen, indem er hinaus geschmissen wurde. Klugscheißer freilich, extrem unsexy, den Feingeist oft als erregend sich erweisend trotzdem. Ich selber hab gar nichts gegen sexuell und klugheitsorientierte Verschrobenheit, und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sie sich manchmal, wenn ihr etwas nicht so recht passen will, noch nicht passend gemacht ist, ein wenig begriffsstutzig gibt, es aber überhaupt nicht so meint. Darum hat sies mit mir leichter. Mir muss man nicht erläutern, was einer sagen will, der sich „summacumlaude“ nennt, und dieser muss auch nicht viel zu „Mono-Logiker“ ausführen; ich weiß, wer Bersarin war und dass „summacumlaude“ mit Recht von „uns“ spricht, wenn ich Bersarin was erläutern soll, denn es ist klar, dass er mit wehendem Haar hoch oben neben ihm auf dem Kommandantenhügel stehend darauf gespannt ist. Also irgendwie brüderlich schöngeistig, ne. Soviel soll immerhin erläutert werden, dass ich mir in meiner MonoLoge zwar keine Faktoten halte, keine Claque, keine Logismen führe, aber ganz besonders von keinem Blogwart geführt werde. Auch nicht grußweise. Das mag daher kommen, dass ich nicht verständlich sein will und es inzwischen tatsächlich verlernt habe, es zu sein, selbst wenn ich es sein wollte, was Corps-Geister aller Couleur und Ränge abhält, sich also bewährt hat. Der Effekt ist, dass unliebsame Gäst schon abprallen, bevor sie eine Zensur verursachen können. Andererseits ist mir der stets interessante Versuch, die bzw. eine/seine Welt verständlich zu machen, ihr Verständlichkeit abzuringen, bis heute noch immer darum höchst sonderbar und dabei erheiternd gewesen, weil er für gewöhnlich sprachlich verhindert, was er leisten zu wollen vorgibt. Was einen Berliner Fensterputzer nich juckt, das kann ihm so kompliziert erklärt werden, dass er es erbaulich findet. Man sollte ihn darum achten, er bietet dem Schlaumeier Arbeit und Legitimation. Man sollte gnädig mit ihm sein, wenn er sich auf dem BLOG Bersarins auch mal wichtig machen will. Es ist nicht nötig, Äußerungen als „Dummheiten“ zu klassifizieren, zugleich Name und Blog-Name dessen zu ändern, sodass sie unzugänglich sind, weil es so eine Denunziation bedeutet. Ganz hübsch indessen natürlich das „Hausrecht“, von dem „Gebrauch“ gemacht wird. Herrlich! Das nenn ich Selbstzerstörung. Diese Anwendung kann jedenfalls auch immer die Heuchelei wettmachen, einem heutzutage übel zu nehmen, dass er auf seinen blog und auf seine Ansichten aufmerksam machen will: lest mir! Dit is erstma intressant!
    Neenee, im Ernst: sauber bleiben.

  8. Bersarin schreibt:

    Gibt es, Monologe, solche wie Dich nun trotz oder gerade wegen des Internets?

  9. summacumlaude schreibt:

    Kommentare in einem Blog sind immer an alle Mitkommentatoren gerichtet, und es darf dann auch jeder seinen Senf dazugeben. Wenn der Mono-Logiker das Zwiegespräch möchte, muß er andere Medien probieren. Nun weiß ich aber, dass ich mit der Betonung auf MONO richtig lag.
    Mono-Logiker gab es immer. Ihre Existenz erscheint mir internetunabhängig. Ihr wesentlicher Charakterzug ist die Ironieresistenz.

  10. monologe schreibt:

    Ja, solche wie mich, warum gibts die? Trotz solchen wie Dir, Bersarin? Deinetwegen? Trotz aller Hausmeister, Saukerle, Germanisten, Kommandanten, Herrenjüngelchen, Hetzer, Prediger, Huren aller Art, Schönredner, Verschwörungstheoretiker, Nazis, Salafisten, Politiker, trotz der Realität, der Verdorbenheit, Oberflächlichkeit, trotz des Senfs, der eh wurscht ist – aber wegen? Wegen des Internets? In dem Sinn, als gäbe es einen wie mich ohne das Internet nicht? Ohne das, was das Internet bedeutet, wäre/hätte einer wie ich eine zweifelhafte, keine Existenz? Und es wäre richtig? Glück gehabt, dass das Internet erfunden wurde, einem wie mir Möglichkeiten eröffnete zu sein? Ein heißes Thema für eine Dissertation. Einem wie mir würde das auf den Nägeln brennen, den offensichtlichen Chauvinismus in klare Worte zu fassen. Wäre ich gegenüber meinem Schicksal, einer wie ich zu sein, nicht ironieresistent, müsste ich lachen. Solche wie solche wie ich gab es vor dem Internet noch ein paar mehr, und wäre der Nationalsozialismus nicht aufgekommen, hätte „beseitigt“, was es trotz ihm und hinsichtlich „solcher“ erst recht nicht wegen ihm geben durfte, es wären noch ein paar mehr gewesen nach jenem Kampf gegen den „Ungeist“, nachher, in einer Zeit, als man etwa „Ironieresistenz“ noch nicht zu den Charakterzügen zählte, aber Hausmeister für ihren Charakterzug ironisiert wurden, aus ihren Souterrain-Wohnungen gelaufen zu kommen und zu schreien, das Asi-Pack möge woanders Lärm machen, sonst werde ers dem Direktor melden. Das scheint sich gründlich geändert zu haben – wegen des Internet? In dem man mit einer „Betonung“ leichthin „richtig liegen“ kann? In dem es bis dahin ungeahnt leicht ist, sich auf die eigenen, freilich großartigen, Resistenzen dummdreist die Möglichkeit zugute zu halten, sie andern anzuhängen; die Welt der Etiketten, Schubladen, Schweineschwänzchen, totgerittenen Chimären? Hier kann einer liegen wie er will, ob richtig oder falsch ist vollkommen und im wahrsten Sinn des Wortes unerheblich. Nein, ICH suche kein Zwiegespräch, und wenn man begreift, dass einer wie ich aus Gründen der Realität seinen blog konsequent MonoLoge genannt hat, tatsächlich aus Gründen der Logik – und hätte ichs bis hierher noch gesucht und gewollt, so wäre mir die Hoffnungslosigkeit spätestens hier vor solchem DUO logischer aufgegangen.

  11. summacumlaude schreibt:

    Mein lieber Mono, mal ganz jenseits flotter Kommentatorensprüche: Was mich doch ein wenig bedenklich stimmt ist die Tatsache, dass Sie Kritik an Ihren kryptischen Äußerungen assoziativ mit den Verfolgungen seit 1933 in Verbindung bringen. Ich fürchte, da gehen Ihnen ein wenig die Begriffe und vor allem die Dimensionen durcheinander. Hierüber sollten Sie reflektieren, bevor ihre Tastatur erneut durch Sie bearbeitet wird.
    Vom Hausrecht kann übrigens auch eine Demokratie Gebrauch machen, z.B. wenn sich ihre Feinde gemütlich im Parlament räkeln. Leider ist das 1933 nicht geschehen.

    Für Bersarin zur Info: XY-ungelöst ist bei genova ganz aus dem blog geflogen (heraus oder hinaus, wer weiß das schon) wegen schlimmer Tendenzen.

  12. monologe schreibt:

    Also wewnn es schon Sie sein soll: Ihr „lieber Mono“ bin ich noch lange nicht, da wir noch nichts miteinander gehütet haben. Von irgendeiner „Kritik an meinen Äußerungen“ kann ich nichts erkennen, und das, was an dem, was ich hier geäußert habe, reflektieren Sie „kryptisch“ wohl nur von Ihrer inneren spiegelblanken Hirnschale. Belieben den Ton zu bemerken, in dem Sie mit mir „kommunizieren“. Die „Begriffe“, die ich von diesem oder jenem habe, sind vor allem dann nicht „kryptisch“, wenn man mir mit „solche wie Du“ kommt. Die Dimensionen gehen meist in der vollkommenen Ahnungslosigkeit durcheinander, was man selber assoziieren sollte, ehe solche wie ich von „unschuldig Gesagtem“ – denn als das hätte ich es doch wohl halten sollen? – etwas assoziieren, was jenen nicht schmeckt, die immer von nichts wissen, nichts assoziieren und auch die Dimension ihrer großen Klappe nicht klein genug ansetzen können. Ja, da gehen dann die Begriffe und die Dimensionen der Anderen durcheinander – aber nur denen, wie ich einer bin. Die eigenen stehen fest? Von „Verfolgungen“ habe ich nicht gesprochen, auch habe ich nicht im Ansatz bezweifelt, dass in Demokratien Albernheiten geschehen können, noch, dass in Republiken jeder jeden andern unterdrücken kann. Reden Sie nicht von „Feinden“! Da schaut unter dem rosa Unschuldsröckchen wieder die Denunziation durch, und das sollte Sie allerdings bedenklicher stimmen als die Tatsache, dass wann „heraus“ und wann „hinaus“ durchaus noch mancher weiß. Über ´33 und Gebrauch des Hausrechtes reden Sie ohnehin erstaunlich kindischen Unsinn. Das muss hier aber nicht ewig weitergehen. Vergebliche Mühe. Hören Sie auf, tu ichs sehr gern auch.

  13. Bersarin schreibt:

    @ Monologe
    Du hast sicherlich in Deinem Leben viel Zeit zum Schreiben, das freut mich. Tu mir aber bitte den Gefallen und verbreite das in Deinem eigenen Blog. Ich möchte hier inhaltliche Diskussionen und nicht Dein Käsegefasel! Hast Du das verstanden oder muß ich erst die Dichtung bemühen?:

    Monologe ist ein Textversager, dafür kommt er ins Arbeitslager. [Wenn wir uns schon auf dieser Ebene der Analogien bewegen.]

  14. ziggev schreibt:

    DFTT, … aber vielleicht mal die Monologe bei Dostojewski studieren oder überhaupt in der russischen Literatur, oder mal ne Kurzgeschichte schreiben über jemanden mit ner Lokomotive in der Garage etc.

  15. che2001 schreibt:

    Alles, was mir dazu einfällt ist:Treffen sich zwei rote Uboote im Wald. Sagt das Eine: Na und?

  16. monologe schreibt:

    Jawohl, habe verstanden. Soviel Zeit „in meinem Leben“, wie ich gerne möchte, kann ich zum Schreiben nun allerdings nicht aufwenden – auch wenn es hier das Geringste ist von dem, was ich tatsächlich aufwenden muss – , und so musste zunächst das „Q.e.d.“ genügen, das so zu verstehen ist: Was zu beweisen war. Bewiesen ist mit Deinem „Kommentar“, dass ich keineswegs derjenige bin, der für Missliches auf Deinem blog verantwortlich ist. Zwar versagt mein Text in Deinem „Haus“, besser gesagt, Deiner Kommandantur, noch weitere 20 Witzbolde und Feingeister, Zyniker und Ironiker könnten bezeugen, dass die Texte versagen, ich selbst weiß es am besten, gewiss, aber gegen die Texte besagt das gar nichts, gegen mich erst recht nichts. Für Deine Entgleisung auf das Gleis ins Arbeitslager für Textversager bin ich nicht zuständig, bei mir käme Derartiges nicht vor und „Schlimmeres“, nein Witzigeres, kann der blog etwa von „xy-ungelöst“ kaum zu bieten haben. Es ist, ich weiß es ja und sagte es schon, nicht so gemeint. Es ist Zynismus, einen-oben-drauf-geben, entwaffnend; es ist wie der zynische Schrei an der Tankstelle, man möge doch die Preise gleich auf 3 Euro erhöhen – und was ist, wenn es geschieht? Hat sich der Schreier selbst zuzuschreiben, ist allein dafür verantwortlich, nicht wahr, Bersarin? Wenn man sich schon auf die Ebene der Analogien bewegt. Da ist man ebenso schnell in einem Lager verschwunden wie seinerzeit in der Sowjetunion. Es galt ein Schicksal klaglos tragen, Väterchen hats nicht so gemeint, es war oft nur ein Federstrich. Ein paar Witze über schief gelaufene Wünsche gibts ja auch. Immerhin haben meine Texte, also ich, doch etwas bewirkt, was durchaus einer gewissen Komik nicht entbehrt: dass man einem wie mir mit Literatur droht. Ach, mach Dir doch die Mühe, gib mir die Ehre, Bersarin, ich bitte untertänigst mit schlotternden Knien. Vielleicht kommt dadurch etwas Glanz in Deinen blog, wenn er von Dir – jedenfalls was die Kommentare angeht – schon nicht ausgeht? Deine sonstigen Texte sind ja sehr viel besser – aber Deine „Klartexte“ wider meine Wenigkeit, nun, zugegeben, haben mich überrascht. Die Drohung mit der Literatur birgt insofern auch eine gewisse Tragik, indem ich zwar der Textversager bin, aber wenigstens noch mit eigenen, und indem Du, wenns auf die eigenen Texte ankäme, jämmerlich versagst und die Lütteratur ins Feld führst. Dabei müsste es Dir doch leicht fallen, das, was du „Käsegefasel“ genannt hast, auseinander zu nehmen, denn Du weißt doch sicher ganz gut, dass nur eine Etikettierung, auch wenn sie eine recht ansehnliche Schweinerei bedeutet, die Deiner Claque natürlich gefällt, nicht ausreicht? Aber vielleicht sind Texte von Deiner Hand, aus Deinem Hirn für diesen Zweck zu schade? Nimmst Du Dostojewski, der sich nicht mehr wehren kann? Na, ich würde mich ja geehrt fühlen. Wenn ichs durch diese Erklärung gehindert hätte, wäre es mir sehr recht. Wie schon gesagt würde ich das hier gern beenden (alles kann sich auch einer wie ich nicht bieten lassen) – ein Zeichen Deines kleinen Fingers, Bersarin, genügt…

  17. ziggev schreibt:

    selbst in Absurdistan – eine untergegangene Kultur – wurde das Sinnlose noch als ernsthafte Wissenschaft betrieben. Davon, monolog, bist Du noch Lichtjahre entfernt. Was Du hier ablässt, würde nichtmal mein Psychotherapeut als responsefähige Äußerung akzeptieren.

  18. Bersarin schreibt:

    Monologe, ich bitte Dich wirklich inständig, hierüber, über diese Textzeilen einmal intensiv nachzudenken: das ist essenziell, denn neben einigen anderen Blogs hat auch dieser einen Bildungsauftrag, um einen Gedanken des geschätzten Nörglers aufzugreifen:

  19. monologe schreibt:

    Ich warte auf die Literatur, Mob und Zigg-Idyotel ev kannst Du in der Essenz lassen, Inständiger. Aber wirklich schön, dass es einen „geschätzten Nörgler“ gibt. Die Wahl ist auf den Herbert gefallen, der Glückliche. Hätte er sich nicht schon wegen dem Schröder im Grab umgedreht – naja, er hat dem Bildungsauftrag des Schröderschen Mobbings halt schon entsprochen. Mir ist der für einen wie mich rechte erst jetzt intensiv bekannt geworden aus einem responsefähigen Lautsprecher hoch oben an der Mauerkante der Bersarinschen Kommandantur. Habts noch mehr? Gehts noch weiter? Noch ein wenig „Bildung“ an mir zur vollen Größe auslassen, bis man den dicken Auftrag ganz intensiv wahrnimmt? Aus der Ménage-à-trois? Oder ist es genehm, dass ich Euch weniger intensives Nachdenken als vielmehr eine intensive Respondierung zuwende, die selbst Eure Psychoanalytiker als ernsthafte Initiierung empfinden und anerkennen könnte?

  20. summacumlaude schreibt:

    Mein Gott, was ist das denn hier? Aber bei 7 Milliarden Menschen kommt eben hin und wieder auch so etwas bei rum. Schreibt der ob seiner antizipierend richtig gestellten Diagnose „Ironieresistenz“ nicht unstolze Summacumlaude.

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