Daily Diary (58)

Dem perfekten  Abschied wohnt das Moment der Inszenierung inne. So wie die Identitäten inszeniert waren. Der Blick in den Personalausweis reicht nicht aus, um die Identität zu bezeugen. Und es läßt sich in den Versicherungen und auch in der Wahrheit gut mit den Masken spielen. Wir wechseln die Gesichter, die Namen und die Zugangscodes, die Schlüsselreizbegriffe. Doch am Ende aller Inszenierungen bleib der Abschied absolut und endgültig, und er sollte in vollendeter Form geschehen – eben als Inszenierung, dem Gesetz der Ästhetik gehorchend, als Objet trouvé dargeboten. Die Wahrheit ist bekanntlich dem Menschen zumutbar. Allerdings als erratische. Schöner als in dieser Weise, wie auf den Photographien festgehalten und gebannt, läßt sich ein Blumenstrauß nicht an den Straßenrand werfen oder aber dort drapieren – von der Zeit erfaßt. Und es gesellten sich im Laufe dieser Zeit noch andere Blumen hinzu. Vom Betreiber dieses Blogs am Straßenrand gefunden und festgehalten als zwei ganz besondere Momente im Lauf der Zeit. Melancholie ist Zeitbewußtsein

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