Ankündigungen, Versprechungen, Verheißungen

Heute keinen Text, heute nichts. Morgen bespreche ich dafür die Photo-Ausstellung von Larry Clark und am Wochenende gibt es die erste Sichtung zur documenta.

Über Kassel ist alles gesagt und geschrieben, was gesagt und geschrieben werden mußte. Es bleiben nur die Bilder, welche ich auf Proteus Image als zweiten Teil der Serien präsentiere.

Aber vielleicht doch ein wenig Kierkegaard zum Abschluß – es paßt so gut und im Schauder der Zeit, wie pathetisch:

„Alles Erlebte tauche ich hinab in die Taufe des Vergessens zur Ewigkeit der Erinnerung. Alles Endliche und Zufällige ist vergessen und ausgelöscht. […]

Da gedenke ich meiner Jugend und meiner ersten Liebe – als ich mich noch sehnte; jetzt sehne ich mich nur nach meiner ersten Sehnsucht. Was ist Jugend? Ein Traum. Was ist Liebe? Des Traumes Inhalt.“
(Sören Kierkegaard, Entweder – Oder)

Ich denken, dies hätte ich selber nicht schöner und besser formulieren können. Erst in der zweiten Reflexion offenbaren und zeigen sich die Dinge, die Aspekte, die Phänomene des Lebens. Wir hingegen, wir lesen Beckett, Kafka, Roland Barthes „Die helle Kammer“. Und machen die Photographien unseres Lebens zu alldem.

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