Ein Flaneur in Warschau

Die Japaner haben mir zum Hotel-Frühstück und vor meinen Augen den Joghurt weggefressen. Ich dachte immer, die hätten alle eine Lactose-Intoleranz. Scheint aber nicht so zu sein. Doch ganz egal – solches steht auf einem anderen Blatt. Vielmehr dies: Ich muß vorweg eine Triggerwarnung anbringen: Es kann geschehen, daß sich Frauen durch einige der folgenden Passagen dieser Assoziationen aus Warschau herabgewürdigt fühlen und in den von mir geschriebenen Zeilen eine Diskriminierung lesen. Weiterhin könnten einige der Bilder als anstößig empfunden werden. Diese Frauen bitte ich eindringlich, hier abzubrechen, nicht weiterzulesen und nicht hinzuschauen, da der Blogbetreiber für Schäden (an Leib und Psyche) im Sinne des Haftungsausschlusses nicht aufkommen kann. Andere Frauen wiederum werden diese Zeilen als Kompliment oder als was auch immer werten. Einige der Photographien sind sexistisch. Da gibt es nichts zu deuteln.

Im Jahre 1974 fand in der BRD die Fußballweltmeisterschaft statt. Bekanntlich wurde die BRD Weltmeister, und ich besaß, weil das alle Jungen hatten und ich nicht außen vorstehen wollte, ein Album, in das wir die Sammelbilder mit den Portraits der Fußballer aus den verschiedenen Nationalmannschaften einkleben konnten, nachdem wir ein Tütchen gekauft hatten, in das – von außen nicht sichtbar – ein oder zwei Bildchen gepackt waren. Obwohl ich mich für Fußball schon damals nicht die Bohne interessierte – um so mehr aber meine Schwester, die auch aktiv spielte – machte ich mit. Mein Album war am Ende gut gefüllt. Von Zeit zu Zeit blätterte ich damals darin und dabei erschrak ich zutiefst, als ich die Männer der polnischen Mannschaft sah. Kein Land besaß häßlichere Spieler als die Polen. Ja, polnische Männer sehen grauenvoll aus.

Ganz anders hingegen die polnischen Frauen: Sie sind allesamt ausgesprochen hübsch, ich besäße damals schon gerne ein Sammelalbum der FrauenfußballfrauInnenschaft Polens, und die polnischen Frauen sehen nicht nur attraktiv, sexy und gut aus, wenn sie mit ihren engen Hosen, ihren ausgesprochen kurzen Jeansshorts, ihren schlanken Beinen oder in feinen und manchmal auch vulgären Kleidern (siehe dazu das Bild meines ersten Berichts aus Warschau) durch die Straßen schlendern, sondern auch in einer kaum ausgefallenen Kleidung. Selbst Ola Rosiak gehört für polnische Verhältnisse zum Mittelfeld. BHs der Körbchengröße A werden in Polen nicht verkauft. Und noch die häßlichste Polin ist hübscher als die schönste Deutsche. Einzig lovely LL aus der BRD macht da mit ihren 45 Jahren die strahlende Ausnahme und übertrifft jede Polin, wenn man denn schon so verdinglicht und mit dem Raubtierblick vergleicht. (Es gibt von Roland Topor, glaube ich, ein Buch, das heißt „Notizen eines alten Arschlochs“) Aber lovely LL besitzt eben einen slavischen Zweig in sich – was für ein Wunder also. Das erzeugt hier in Warschau bei mir eine gewisse Melancholie, die ich nachts in Bars mit Wodka herunterspüle. Viele dieser polnischen Frauen lächeln mir auf der Straße zu und sprechen mich auf polnisch an. Sie halten mich für einen polnischen Mann. Schade, daß ich nicht verstehe, was sie sagen.

Skeptischer und mit weniger erotisch aufgeladenem Blick als der Flaneur verfolgt das Treiben auf den Straßen der Stadt die Warschauer Polizei, die überall gegenwärtig ist. Sie kontrolliert die, welche aus der Reihe fallen. Um nicht zu sehr in den Blick von Kameras und Polizei zu geraten, gibt es in Warschau die Unauffälligen, die sich nicht hinsetzen und betteln, sondern die mit einer Plastiktasche beständig umherziehen. Meist sind es Männer. Sie schauen und wühlen in den Papierkörben nach den Flaschen oder anderen noch verwertbaren Dinge; dieses Sortieren und Analysieren geht sehr schnell, dann ziehen die Unauffälligen weiter. Sie gehen nicht gehetzt und nicht zu langsam. Sie sind zwar arm gekleidet, wirken aber nicht heruntergekommen. Meist sieht man es an ihren Schuhen, die abgelaufen sind. Sie streifen auf den Spuren unseres Wohlstandsmülls, den wir hinterlassen. Diese Reste und diese für uns unnützen Dinge graben sie aus und verwerten sie weiter. Die Armut ist in Warschau, wie in vielen westlichen Städten, wenn sie nicht durch Maßnahmen draußengehalten wird, deutlich sichtbar. Was die Wohnungen betrifft, so ist das Zentrum Warschaus zwischen dem Kulturpalast, der Nowy Swiat und dem Stare Miasto mit seiner unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruierten Altstadt nur für Menschen bewohnbar, die Geld besitzen, bzw. es entstanden dort Hotels, Hostels und die üblichen Geschäfte sowie Ketten, wie man sie in ihren Abwandlungen von Tokyo bis London findet. Sobald ich mich jedoch in die Bezirke außerhalb der Innenstadt bewege, fällt die Armut sofort ins Auge. Andererseits muß man, wie im Stadteil Praga Północ, fast froh sein, wenn Häuser heruntergekommen aussehen, denn dann sind die Mieten noch zu bezahlen. Aber das ist in Berlin nicht anders als in Warschau. Sehen die Gebäude irgendwann pastellfarben aus, kommt schnell eine Filiale der Deutschen Bank oder von einem anderen Geldinstitut hinein. (Nein, ich habe mich nicht verschrieben oder fabuliere: mindestens dreimal sah ich in  Praga Północ die Deutsche Bank.)

Ausgeprägt ist in Polen der Katholizismus. In vielen der Hinterhöfe, insbesondere in Praga, befinden sich Marienaltare oder Marienbilder, die geschmückt sind und an denen die Hausbewohner frische Blumen aufgestellt haben.

Ich müßte alle diese Aspekte mit Photographien dokumentieren. Aber es erfordert viel Zeit, ohne die entsprechenden Programme auf dem Rechner zu arbeiten. Bei 5000 Bildern, die ich hier bereits schoß, verliere ich ein wenig den Überblick, welches Photo sich wo und in welcher Kamera bzw. auf welcher SD- oder CF-Karte befindet, und ich verreise schließlich nicht für meinen Blog. Demnächst also, wenn ich wieder in Adobe Lightroom arbeiten kann, liefere ich Texte und Bilder, die zueinander passen. Sowieso will ich von der Stadt einige Photoserien zeigen, damit Leserin und Leser sich einen Eindruck verschaffen können, und so greife ich dieses Mal willkürlich einige Photographien heraus, die ich machte, weil ich in dieser komplizierten unliebsamen Weise der Recherche meines Bildmaterials und aufgrund der hohen Menge an Photographien den Spaß verloren habe.

Soviel für diesen Tag und zum Ende meiner Reise hin. Um jedoch für alle versöhnlich zu enden, so sei das letzte Bild dieser Serie ein harmonisches.

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Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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13 Antworten zu Ein Flaneur in Warschau

  1. hanneswurst schreibt:

    Hier die (immer noch) passende musikalische Untermalung: http://www.youtube.com/watch?v=j9rELaQztqk

    Jetzt habe ich schon so viel über die polnischen Frauen gehört. Ich überlege nicht nur aus diesem Grund, zu diesem Festival zu düsen: http://festiwalnowamuzyka.pl/en/

  2. frauwunder schreibt:

    ob es an den wangenknochen liegt, an den hohen? ich find slawische gesichter im allgemeinen sehr attraktiv, maenner eingeschlossen. wahrscheinlich waren sie noch nicht in portugal, da sah ich hässliche männer…

  3. Bersarin schreibt:

    @Hanneswurst
    Ein sehr elegisches Stück, das jedoch ehe zum Wetter in Berlin paßt, um es etwas despektierlich zu sagen.

    Der Besuch eines solchen Festivals kann lohnend sein, sofern man denn solche Aktivitäten mag.

    @Frauwunder
    Ja, es sind auf alle Fälle die Wangenknochen.

    Und die Schönheit? Kommt es nicht auf die inneren Werte, auf die moralische Haltung an? Auf Anmut und Würde? Tja, gute Frage. Mein Konzept von Schönheit liegt dicht bei Baudelaire und Benn. Frauen und Männer sind nur Mittel zum Zweck.

  4. mittel zu welchem zweck? frauen und männer sind doch menschen, menschen mit bedürfnissen…

  5. Bersarin schreibt:

    @FraufriederikeWunder
    Das verrate ich Ihnen nur in Vertraulichkeit. Ein kleiner Tip aber: mal schreibe ich ironisch, dann aber auch wieder nicht. Die Grenzen fließen, und manchmal kann ich sie selber nicht mehr auseinander halten.

    Warum sind Sie eigentlich mal Frauwunder und dann wieder FraufriederikeWunder? Verraten Sie mir das auch vertraulich?

  6. frauwunder schreibt:

    erklärt sich ironie nicht von selbst oder glauben sie blonden frauen die welt erklaeren zu muessen? aber schoen zu wissen das all der abgefuckte zynismus nur spielerei zu seien scheit, nur mittel zum zweck. ja erklaeren sie es mir, gern auch vertraulich an die eine oder andere mail adresse der frau f von w.

  7. Aléa Torik schreibt:

    Lieber Bersarin,

    „ich verreise schließlich nicht für meinen Blog“. Auf den ersten Blick eine wunderbare Formulierung. Auf den zweiten Blick allerdings tun sich Abgründe auf. Denn wenn du nicht fürs Blog verreist, wofür dann? Erholung? Weil du gestresst bist? In Wahrschau zur Erholung vom Berliner Stress? Das ist wahrscheinlich eine klare Fehlentscheidung. Aus Wissensdurst – wer hat eigentlich diese miese Metapher erfunden? – ? Das ist keine sehr zukunftsträchtige Entscheidung. Ich habe gerade Franz Werfel gelesen, „Stern der Ungeborenen“. Die Ereignisse finden im „Elften Weltengroßjahr der Jungfrau“ statt, etwa hunderttausend Jahre in der Zukunft: Wissen ist zu der Zeit nicht mehr interessant. Man weiß viel zu viel. Man sucht Intensitäten. Warum verreist du? Auf der Suche nach der Vergangenheit? Die wirst du in Osteuropa nicht finden. Regnen tut’s auch hier, Bilder machen kannst du hier. Ins Hotel gehen ebenfalls, lactoseintoleranzresistente Japaner gibt es sicher ausreichend. Verreist man, weil man etwas sucht, was man sonst nicht sucht? Weil man vergessen oder erinnern will? Weil man die Kamera bewegt werden muss? Das Auge geschult? Weil die Welt nicht ewig auf einen wartet?

    Auf dem zweiten Bild von unten: der Himmel ist grandios, während er auf anderen eher dramatisch ist. Aber von Dramen am Himmel habe ich in diesem Jahr genug. Bei den Polizisten dachte ich, die suchen eine Leiche. Das wäre jedenfalls das einzige, was mir an dem Beruf Spaß machen würde, das durchkämmen von Privatgrundstücken auf der Suche nach der eingegrabenen Großmutter.

    Aléa

  8. Bersarin schreibt:

    @ Frauwunder
    Wenn sich Ironie – insbesondere die eines Textes – von selber verstünde und als solche unmittelbar einleuchtete, dann fielen manche Dinge im Internet sicherlich leichter und es gäbe weniger Mißverständnisse in der Welt von Texten. Texte stehen aber in der Auslegung, sie öffnen sich für vieles und in mancherlei Weise docken die Diskurse daran an. Insofern halte ich Mißverständnisse und gegenseitiges Nicht-Verstehen für konstitutiv. Da ist es auch gut, wenn die Ironie nicht mitgelesen und Anführungszeichen überlesen werden – solange es keine Schwamigkeit bzw. leeres Begriffsgeklappere ist. Gelungene Kommunikation, Einheit und Einssein sind Fiktionen. Es gibt nur Differenz. Für Heraklit von Ephesos (der Dunkle) ist der Polemos – das heißt: Differenzstruktur – das Prinzip.

    Mit der Ironie beim Sprechen verhält es sich noch etwas anders, weil da Gestik, Mimik, Stimmlage hinzutreten, zumeist kennt man die Person, welche spricht. Aber selbst wenn ich rede, gibt es viele Menschen, die nicht genau wissen, ob ich es ernst oder nicht ernst meine. Und das ist auch gut so. Ich lege auf Verständnis schon lange keinen Wert mehr. Das sind die Fiktionen der Hermeneutik. Der Sinn des Sinns ist nicht der Sinn.

    Und ich erkläre übrigens niemandem die Welt, auch blonden Frauen nicht: Ich schreibe hier, und wer das lesen will, der kann das machen und wer nicht, der geht nach Hause. Es ist in der Blogwelt wie mit dem Fernseher: Jeder kann den Ausknopf betätigen. (Beim Gebrabbel mancher Menschen würde ich mir freilich so einen Knopf auch wünschen.) Ich mache hier im Blog teils Theorie und teils schreibe ich Essays. Man kann meine Art der Berichterstattung über das Reisen oder über irgend etwas aus dem Alltag auch Gonzo-Journalismus nennen. Aber in der äußersten Subjektivität erscheint die Objektivität. (In der doppelten Bedeutung von „Scheinen“ – vom Griechischen her.)

    Ja, ich bin ein abgefuckter Zyniker mit einem Hang zu guten alkoholischen Getränken, der leider das Rauchen aufgegeben hat. Aber ich weiß: Sie mögen solche Menschen, und ich muß gestehen, Sie machen mich neugierig. Auch spracherotisch.

    Und um mit Heraklit zu enden:

    „Krieg ist von allem der Vater, von allem der König, denn die einen hat er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien gemacht.“ (DK 22 B 53, Übersetzung nach Jaap Mansfeld)

    Fürwahr, dieser Satz ist dunkel.

    Ich werde Teile dieses Textes vielleicht auch als separaten Blogbeitrag posten, weil mir das hier zu gut gefällt, als daß ich es im Irgendwo der Kommentare verspült wissen will. Aber Sie sehen: ich gebe Ihnen viel meiner Zeit und meiner Aufmerksamkeit.

  9. Bersarin schreibt:

    Liebe Aléa,

    schön einmal wieder etwas von Dir zu hören und (hier bei mir) zu lesen. Ich schreibe Dir einen längeren Beitrag, einen Text, ich will den nicht als bloßen Kommentar versenken, sondern mache das als eigenen Text „Warum verreisen?“. Und wenn ich schreibe, dann kann ich mich geschickt vor dem Lesen des Materials zur Documenta und vor den Büchern Derridas und Agambens drücken. Auch will ein Reisebericht von R. L. Stevenson gelesen werden

    Stimmt übrigens: es wäre ziemlich cool, sich in einem Hotel in Berlin einzuquartieren. Für eine Woche. Irgendwo in Lichtenrade oder Spandau.

    Beste Grüße

    Bersarin

  10. wenn einer eine reise tut, dann kann er was erzählen…
    als erstes kam mir der gedanke, das man verrreist, um der ewigen wiederkehr des gleichen einen knüppel zwischen die beine zu schlagen. aber das stimmt so nicht. man verreist um sich an fremden orten von diesem gedanken in einem ganz anderen kontext in beschlag nehmen zu lassen. für mich ist reisen viel weniger suche nach neuem als entdecken von ähnlichem in einem anderen zusammenhang….

    das schönste am reisen ist immer das eintauchen in die welt des alltäglichen. das wahrnehmen von stimmungen, haltungen, geschwindigkeiten, klängen, gerüchen, bewegungen etc….

    es ist immer ein rastern und abgleichen mit bekanntem aus dem hier, welches den reiz einer reise ausmacht. das bekannte im neuen entdecken, die nuancen und spielarten der immer gleichen abläufe menschlichen lebens erfahren. den alltäglichen schwarz- weiß film um einige farben punkte eines riesigen spektrums erweitern….

  11. Bersarin schreibt:

    Was das Entdecken von Ähnlichem in einem anderen oder verfremdeten Kontext betrifft: So ist es, und manchmal versucht die Photographie, versucht ein Text dies festzuhalten. Und um dieses Alltägliche in den Blick zu bekommen, muß der Reisende ein Flaneur sein. Er sollte die Muße mitbringen, sich für eine Zeit lang auf einen Platz oder in ein Café mit ausgemacht guter Möglichkeit zum Beobachten setzen. Er muß in der Metro oder mit der Tram fahren. Bis zur Endhaltestelle womöglich, dort an einem unwirtlichen Ort aussteigen, wie es in Heiner Müllers Stück „Der Auftrag“ geschieht, wo das Subjekt dieses Textes nach einer unendlichen Fahrstuhlfahrt zum Chef im tristen Büroalltag mit einem Male und jenseits aller Gesetze der Physik in der peruanischen Hochebene landet. „Warum habe ich in der Schule nicht aufgepaßt. Oder die falschen Bücher gelesen: Poesie statt Physik.“ Magisches Denken. Als ob das (richtige) Lesen über den Erfolg einer Unternehmung entschiede.

    Wie dem auch sei: Sie formulierten diese Aspekte des Reisens sehr schön, wobei ich den Ton Ihres Optimismus nur bedingt teile. Es bleibt am Ende der Schwarz/Weiß-Film. Das wußte bekanntlich auch schon Nina Hagen und stellte dies gegenüber Micha (freilich mit Bedauern) fest. Hiddensee in s/w!

  12. frauwunder schreibt:

    oh wer haette das gedacht, eine gemeinsamkeit. ich flaniere auch sehr gern und wie sie es beschreiben macht es auch lust auf mehr. reisebeobachtungen, leben oder lebensbeobachtungen. ich bin fast geneigt zu rufen: nimm mich mit sunnyboy auf das abenteuer „leben“ und so weiter. aber wenn dann nur in getrennten hotels, ich ziehe in kein grandhotel abgrund ich mein herr bevorzuge das chelsea.

  13. Bersarin schreibt:

    Getrennte Hotels müssen aber keine getrennten Betten bedeuten?! ;-)

    Ich komme gerne ins Chelsea herüber, da ich die Ausschweifungen und das Verwilderte mag. Aber zum Frühstück speise ich gerne im Grandhotel.

    Ja, flanieren ist wunderbar: Und schauen beobachten, in Cafés sitzen.

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