Die Tonspur zum Sonntag

Heute spielen „Veronica Falls“ im Rahmen des Queer Beats-Festivals im HAU 2, ich kann nicht dabei sein, weil ein Virus mich niedergeschlagen hat. Aufgrund dieses Virusniederschlages kann es zu meinem großen Bedauern die Rubrik „Der Blogtrinker“, in welcher ich – in der Logik des Exzessses und der Verausgabung – die Weinempfehlungen in hoher Dosierung ausprobiere, bis auf weiteres, also bis zur vollständigen Genesung, nicht geben.

Dafür dann als Tonspur zum Sonntag dieses:

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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7 Antworten zu Die Tonspur zum Sonntag

  1. bubi zitrone schreibt:

    Da dir Veronica Falls offenkundig gut gefallen und die Dum Dum Girls auch zu sagen, ereifere ich mich hier eine kleine Empfehlung zu machen. Einerseits ein kurzes Stück von Frankie Rose (Dum Dum Girls, Crystal Stilts, Vivian Girls): http://soundcloud.com/slumberland-records/frankie-rose-know-me als auch die irgendwo zwischen Flin Flon und Grass Widow verortbaren Household: http://household.bandcamp.com/

  2. Bersarin schreibt:

    Vielen Dank für diese HInweise, ich werde ihnen nachgehen. Momentan bin ich für jede Erbauung sehr dankbar und aufgeschlossen.

  3. genova68 schreibt:

    Dann wünsche ich gute Erbauung.

  4. genova68 schreibt:

    Schöner Titel, danke. Überhaupt möchte ich mich mal für die vielen Tonspuren bedanken, die ich fast alle höre und die ich fast alle interessant finde. Ich bemerke dabei mit Erleichterung, dass du musikästhetisch den Adorno einen lieben Mann sein lässt und genau das hörst, aufgrund dessen er dich wohl als eine Mischung von Bildungshörer und emotionalem Hörer einstufen würde.

  5. Bersarin schreibt:

    Nein, nein, genova: das ist schon alles in Absprache und in Rückhalt mit Adorno getroffen. Es liegt ein Plan dahinter …

    Was schreibt Ihr eigentlich alle um 9:15, 11:05 Uhr? Habt Ihr auch Viruserkrankung oder wird das Schreiben gar von der Arbeitsstelle aus erledigt? Tz, Tz …

  6. summacumlaude schreibt:

    Zustand nach Nachtdienst mein Lieber. da arbeitet die graue Masse trotz Schlafbedürfnis dann einfach weiter. Übermüdung, Hypoxie, Begehren und Kultur gehören zusammen, feiern in jener „dünnen Luft da oben“; siehe auch das, was ich um 09:15 schrieb.

  7. Bersarin schreibt:

    Ja, das war ein sehr schöner, sehr guter Text von Dir; die besten Gedanken kommen (manchmal) nach der totalen Übermüdung, nach Drogen oder in der äußersten Konzentration und Abgeschiedenheit. Ganz selten auch in der Gesellschaft eines Menschen, aber dies sind dann sehr, sehr besondere Menschen.

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