„Aisthesis“ stellt sich hinter den Bundespräsidenten

Halten auch Sie zu ihm: Denn wenn Christian Wulff nicht mehr im Amt bleibt, so wird uns Joachim Gauck beschert. Und dies kann wahrlich keiner wollen. Andererseits: einer ist wie der andere: Charaktermasken.

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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11 Antworten zu „Aisthesis“ stellt sich hinter den Bundespräsidenten

  1. MelusineB schreibt:

    Ich reihe mich ein. Hinter dir.
    „Junge Frauen sind teuer.“, wurde landauf, landab von Männern mit Bauchlappen und kurzen Schwänzen mal neid-, mal verständnisvoll geseufzt. „Wir bleiben doch auch bei unserem Schmarotzer-Hausmütterchen.“
    Tatsächlich ist es so, wie jede weiß: Doofe Männer sind sehr teuer – und unbezahlbar. Sie taugen für jedes Amt. Bettina Wulff wird´s gewusst haben.
    Bloß das Krüppelwalmdach macht mir Bauchschmerzen. (Wie wohnt Gauck?)
    Sei´s drum.
    Zur Not nehmen wir den Herrn, der so poetisch bei dir schreibt. Nebst Gattin. (nee, nee, die stört das nicht, wenn man sie so nennt, bestimmt nicht!). Die sind Gold unterhaltungswert. Und schicke Freunde haben sie auch. Donnerkeil – oder so, aus Hollywood. Das macht ordentlich was her, für Volk und Vaterland, Glanz und Gloria regional und weltweit beim Verkauf von Rüstungsgütern aller Art.

  2. Bersarin schreibt:

    „Ich reihe mich ein. Hinter dir.“
    Natürlich hinter mir. Denn hinter jedem Manne steht eine starke Frau. Oder so ähnlich.

    Im Grunde kannste nehmen, wen man will: es bleibt dieselbe Mischpoke.

  3. muetzenfalterin schreibt:

    Masken haben wir genug. Am Charakter fehlt es.

  4. hanneswurst schreibt:

    Reihe mich ebenfalls ein. Ich bin aber dafür, dass Kai Diekmann zurücktritt, weil er den Bild Lesern Informationen vorenthalten hat. Wullf und sein hübschen Artemis-Girl sollen in Ruhe gelassen werden, jetzt einen neuen Bundespräsidenten zu finden wäre auch viel zu teuer (erst recht im Angesicht von Eurogeddon). Es sei denn, man könnte vielleicht unauffällig Köhler recyclen oder das Amt günstig mit Ausschuss füllen (Guttenberg).

  5. hf99 schreibt:

    Plagiat! Schon Brecht stand hinter ihm! Das hättest Du erwähnen müssen. http://kritikundkunst.wordpress.com/2012/01/04/bert-brecht-uber-christian-wulff/

  6. summacumlaude schreibt:

    Keine Angst um unseren Präsidenten, Di Lorenzo wird helfen. Ganz bestimmt!

  7. Bersarin schreibt:

    Ja, die Frau von Wulff! Artemis ist sehr gut, und die Jagdsaison auf blonde Frauen hiermit für eröffnet erklärt.

  8. hanneswurst schreibt:

    Ausdrücklich möchte ich den Bundespräsidenten jetzt auch einmal loben. So viel Unterhaltung bei so kleinem Risiko – wo bekommt man das sonst? Ich wünsche mir noch viele vergleichbare Wulff-Affären. Höchster Boulevardgenuss ohne Reue, denn es leiden ja keine Menschen (bzw. wenn, dann nur sehr wenige). Tatsächlich bekommt das Amt für mich erst durch solche Affären einen Sinn, und ich muss mich nicht mehr fragen, warum so viel Geld für einen Popanz-Amt ausgegeben wird, dessen tiefere Bedeutung sich mir nicht erschließt.

  9. Bersarin schreibt:

    Ich danke Ihnen für diese staatstragenden Worte, Hanneswurst. Ich meine, daß sie dem Bundespräsidenten guttun werden. Meine Mitgefühl geht auch an seine Frau, die hier auf Aisthesis hoffentlich mitlesen werden.

  10. summacumlaude schreibt:

    Falls er zwischenzeitlich die Orientierung verloren haben sollte, weil der Werte-KOMPASS nur noch um sich selbst kreiselt, möge man ihm zurufen: Nur geradeaus Christian, Du bist gerade am Nordpol! Von da aus geht es in jeder Richtung nach Arkadien.

  11. hf99 schreibt:

    You. Immer wieder ran an die Betonwand. Es war beim letzten Mal sooooo schön, als der Schmerz endlich nachließ. Oh scheisso mio!

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