3 Gedanken zu „Daily Diary (11)

  1. gigantisch. ich hätte mir nie träumen lassen, wie furchteinflößend ein hinter dem Horizont verschwindender, überdimensionierter Klappstuhl sein kann. ist das überhaupt ein Klappstuhl? man fragt sich, wie die Windräder in diese an Max Ernst erinnernde Welt haben gelangen können, dazu sind sie noch absurderweise mit einem Drahtgitter umhüllt worden, sind das dadaistische Objekte, oder handelt es sich doch um eine Windinstallation – ein wirklich lächerlicher Versuch, zwischen ihnen ein Vakuum zu erzeugen; es gibt offenbar Dinge, die es nicht gibt, die aber einen Schatten werfen, und wo um alles in der Welt ist eigentlich dieser Schatten. ich hoffe ich werde heut Nacht keine Alpträume haben.

  2. Das hoffe ich auch. Soviel sei verraten, obwohl ich ansonsten über meine Bilder ungerne Auskunft erteile: Es handelt sich hier um etwas Vorgefundenes, das genau so war wie abgebildet. Ich inszeniere meine Bilder nicht, etwa im Still des sehr guten Jeff Wall, indem ich eine Dramaturgie durch Aufbau, Arrangement und speziell positionierte Menschen erzeuge.

  3. alles gut gelaufen. Danke für die guten Wünsche. Hättest Du irgendetwas auf dem Bild inszeniert, wäre es in der Tat witzlos, sehe ich genauso.

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