Pferderennen – Horner Derby

Leben gibt es nirgends, aber es finden immerhin Pferderennen statt, und auch in Berlin läuft auf der Derbybahn Marienfelde die Rennwoche: das heißt: es traben und sprinten die Pferde, sodann zieht das Rennen nach Hoppegarten weiter, aber da weile ich bereits im Urlaub. Wer es geschickt anstellt, kann bei den Pferdewetten Geld gewinnen, ein Blick auf die Pferde und etwas Intuition, zuweilen auch Wissen reichen aus. Vor etwas über einem Monat schaute ich in Hamburg beim Horner Derby zu. Hier können die Bilder zum Rennen betrachtet werden.

Was bleibt ansonsten übrig?: Raben töteten 40 Lämmer, die USA werden im Rating um ein geringes herabgestuft, der Slutwalk findet am 13. August in verschiedenen Städten der BRD statt, Syrien ist momentan kein gutes Reiseziel, das Mittelmeer im europäischen Raum hingegen schon, die Bundesliga hat ihren ersten Spieltag, im Raum Buxtehude wurde eine Frau zerteilt, an verschiedenen Stellen abgelegt, und ihre einzelnen Teile nächtens an diesen Stellen im Feld und im Wald verbrannt, Stuttgart schlägt Schalke, Jahrestag Hiroshima, wesentlich erhöhte Werte von Radioaktivität in der Region um Fukushima, Fahndung nach einem zweifachen Todesschützen in Berlin und bundesweit. Das Wetter ist, wie es sein soll. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub im Elsaß samt einem Abstecher ins schöne französische Freiburg wird „Aisthesis“ sich mit Moody’s, mit Fitch, mit Standard und Armut zusammentun und die Blogs bewerten, die ich so lese. Das wird dann manche Überraschung bereiten, und da schauen wir mal, ob die von uns gelesenen Blogs ihrem Namen gerecht werden und wie sich das Rating auf die Blogroll auswirkt.

 

3 Gedanken zu „Pferderennen – Horner Derby

  1. Ein großer Blogvergleichstest steht an? Wir stehen vor einem spannenden Herbst. Danke auch für die Nachrichtenübersicht, sie erspart dem Leser viel Zeit.

  2. Ja, es muß sich Aisthesis zu einem Seviceblog, zu noch mehr Serviceblog, gleichsam zum brutalstmöglichen Serviceblog entwickeln, so meine es zumindest meine Controllerin.

  3. Schade, dass Syrien kein Öl hat wie Lybien. Sonst wären die Franzosen und Engländer schon längst dort einmarschiert. So werden die Menschen abgeschlachtet. Die syrische Armee stürmt immer mehr Protesthochburgen, die USA drängen ihre Staatsbürger zur Heimkehr – und der internationale Druck auf Baschar al-Assad wächst: Uno-Generalsekretär Ban hat den Staatspräsidenten am Telefon zu einem Ende der Gewalt aufgefordert. Alles Heuchler.

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