Weimar (2). Laß doch der Jugend ihren Lauf – und sei es nur ein Gewehrlauf!

 Zunächst möchte ich auf Proteus Image einige weitere (ungeordnete) Photographien von Weimar zeigen. Ich mache grundsätzlich hunderte von Bildern, wenn ich irgendwo bin; es kann geschehen, daß ich nach einem Samstagsausflug mit 800 Photos heimkehre. Es ist naturgemäß schwierig, da eine angemessene Auswahl zu finden. Um mein Vorgehen in Sachen der Auswahl zu erläutern: Ich lade mir zunächst die Bilder in Adobe Lightroom 3.4, ein relativ gutes Programm, um Bilder zu verwalten, zu verschlagworten, so daß sie suchbar sind, und um eine erste grobe Bearbeitung vorzunehmen. Sodann scrolle ich kurz durch, lösche die unbrauchbaren Bilder. Dazu trinke ich je nach Stimmung und je nachdem wie das Abendessen ausfiel, einen mir angenehmen Wein. Und wenn ich meine, daß es einmal wieder an der Zeit ist, hier im Blog einige Photographien zu präsentieren, dann suche ich mir Bilder für den Blog heraus. In der Regel tragen die Bildserien Ortsnamen. Manchmal stelle ich etwas thematisch zusammen und reflektiere auf die Anordnung, oft aber nehme ich, wie es kommt, zeige, was mir intuitiv gefällt. Und da ich den Abend über nicht unendlich Zeit habe, muß ich irgendwann einen Schnitt machen. 

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Falls es hier im Blog Leserinnen und Leser gibt, die Kinder haben, so schlage ich Ihnen einen schönen Pfingstausflug vor. Fahren Sie doch mal ins Umland oder durch ihre Heimatstadt, schauen Sie, ob es dort eine Kaserne der Bundeswehr gibt und wenn diese Kaserne Tag der offenen Tür macht, so gibt es dort, womöglich und wenn die Ausflügler Glück haben, viel zu sehen und zu erleben, so wie seinerzeit bei den Gebirgsjägerpionieren in die Karfreit-Kaserne. Also: Hinfahren und dann: Mach mit, mach‘s nach, mach‘s besser. 

We want you:

 Quelle und Copyright: Spiegel Online 

Wenn solche Bilder aus Afghanistan gezeigt würden, nur daß es sich bei den Kindern um kleine Afghanen handelte und die Soldaten wären Taliban: Wie wohl fiele die Reaktion aus? Aber ich vergaß: in der BRD geschieht es ja für eine gute Sache, und unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt. Schickes Jäckchen trägt der Sohnemann. Ob die Soldaten unserer neuen Freiwilligenarmee, welche nach Afghanistan gehen, wohl auch so gut betucht und begütert sind?

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