Berlin – April. Texte zur Kunst

Eigentlich hätte es heute Bilder aus Mallorca geben sollen, aber ich habe beschlossen, eine kleine Serien von Photographien zu zeigen, die ich im April in Berlin schoß. Die Bilder von Mallorca liefere ich dann am Wochenende. Zunächst gibt es also auf Proteus Image diese Bilder zu sehen.

Weiterhin gibt es am Wochenende einen zweiten Teil zu der Frage „Wozu Kunst?“. Es wird sich dieser Text u.a. mit dem Ende der Kunst beschäftigen, das ja seit den Tagen Hegels die Kunst und die Diskurse, welche sich um sie herum gruppieren, beschäftigt. Das unendliche Ende mit dem Ende. Als Überbietung dieser Figur einerseits oder aber als Stillstellung, indem Kunst als eigenständig ausdifferenzierte Geltungssphäre gesetzt wird, die für die Moderne gleichsam paradigmatisch ist. So etwa in der Konzeption bei Habermas, der zum Status und zur Bedeutung der Kunst in seinem Text von 1980 „Die Moderne – ein unvollendetes Projekt“ einige Aspekte ausführt.

Hegels Ästhetik ist zwar gegenüber Kants Kritik der Urteilkraft lange nicht so bedeutsam, weil Kunst einerseits sehr klassifikatorisch abgehandelt wird und weil zum anderen ein Begriff von Natur dort gar nicht vorkommt. Doch soll hier noch nicht zu viel verraten oder versprochen werden. Denn gerade in seiner Eröffnung ist die Hegelsche Ästhetik nach wie vor spannend.

3 Gedanken zu „Berlin – April. Texte zur Kunst

  1. „Wozu Kunst“ war eine Frage, die sich mir bei kürzlichem Besuch der hegelschen Portraitierung (http://bersarin.de/wp-content/uploads/2011/05/HEGEL.jpg) stellte, war und ist doch nationalgaleristisch der Blick des Herrn H. nicht nur wässerig triefend, sondern äußerst bedrohlich – so jedenfalls auf die Diplomatie wirkend – die (eigentlich verbotene) Photographie wurde also nicht nur durch Aufseher, sondern auch durch Hegel selbst erschwert – und auch jetzt auf dem Bildschirm kann ich nur darauf vertrauen, das „Vertrauen die wahre sittliche Gesinnung“ ist und mich noch einmal hineinwagen, in die heiligen Hallen.

  2. Ich liebe diesen Blick von Hegel, und ich habe dieses Bild (natürlich nicht das Original) vor meinem Schreibtisch stehen.

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