Kunst und Geschmack (4)

Adornos Kritik des Geschmacksbegriffs (1)

(Ein Teil dieser Ausführungen wurde hier schon einmal veröffentlicht und im Rahmen einer Lektüre von Adornos Essay „Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression es Hörens“ zur Darstellung gebracht.)

„Autonom ist künstlerische Erfahrung einzig, wo sie den genießenden Geschmack abwirft. Die Bahn zu ihr führt durch Interesselosigkeit hindurch; die Emanzipation der Kunst von den Erzeugnissen der Küche oder der Pornographie ist irrevokabel. (…) Wer Kunstwerke konkretistisch genießt, ist ein Banause; Worte wie Ohrenschmaus überführen ihn. Wäre aber die letzte Spur von Genuß exstirpiert, so bereitete die Frage, wozu überhaupt Kunstwerke da sind, Verlegenheit.“ (Th. W. Adorno, Ästhetische Theorie, S. 26 f.)

In der Ästhetik des 20. Jahrhunderts liefert Adorno eine Gegenposition zu den rein subjektiven Bestimmungen, die sich im Geschmack manifestieren. Adorno scheidet zwar Geschmack nicht vollständig aus der Ästhetik aus, doch besitzt dieser Begriff als ästhetische Kategorie kaum noch die zentrale Position, wie etwa in der Ästhetik Kants oder der des 18. Jahrhunderts. Interessant wird es auch sein, einen Blick auf die Zwischentöne der späteren Texte Adornos zu werfen.

Die wohl schärfste Ablehnung erfährt der Geschmacksbegriff in Adornos Text „Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens“ (Bd. 14) Der erstmals 1938 in der „Zeitschrift für Sozialforschung“ veröffentliche Aufsatz ist sowohl eine immantente Kritik an Benjamins Kunstwerkaufsatz als auch eine am Hörerverhalten.

Die Klagen über den Verfall des musikalischen Geschmacks sind alt und reichen bis in die Antik, so eröffnet Adorno diesen Text. Adorno setzt hier, in Anlehnung an Nietzsches Tragödienbuch, das Dionysisch-Rauschhafte, das Überbordende, sowie das Apollinische Maß (bzw. die disziplinierende Funktion der Musik) in eine Beziehung. Im Zustand jener 30er Jahre nun, angesiedelt zwischen Faschismus, Stalinismus und westlichem Kapitalismus, geht es jedoch nicht mehr darum, das Verhältnis von Rauschhaftem und Maß innerhalb der Musik zugunsten einer Seite hin aufzulösen, und dieses Maß als mißlungen und jenen Rausch als irgendwie noch subversiv oder widerständisch auszuweisen. Eine womöglich auspendelnde oder versöhnende Dialektik und eine Bewegung der Sache ist kaum möglich und selber ein Stück des gesellschaftlichen Scheins, der sich im musikalischen Kunstwerk und insbesondere in seinen herabgesunkenen Desideraten, dem Schlager oder dem Jazz, niederschlägt.

Vollends ist dabei für Adorno im Rahmen des ästhetischen Urteils die Kategorie des Geschmacks ausgehöhlt. Ein „interesseloses Wohlgefallen“, ein Geschmacksurteil, wie es noch Kant in seiner „Kritik der Urteilskraft“ analysierte, ist hinfällig. „So wenig indessen das gegenwärtige musikalische Bewußtsein der Massen dionysisch heißen darf, so wenig haben auch dessen jüngste Veränderungen mit Geschmack überhaupt zu tun. Der Begriff des Geschmacks selber ist überholt. Die verantwortliche Kunst richtet sich an Kriterien aus, die der Erkenntnis nahekommen: des Stimmigen und Unstimmigen, des Richtigen und Falschen.“ (GS Bd. 14, S. 14)

Diesen Passus Adornos, der sich radikal vom Geschmack abkehrt, und zwar zugunsten einer wissenschaftlicher Bestimmung von wahr/falsch innerhalb eines Kunstwerkes, kann man fast schon positivistisch nennen, und diese Lesart hat ihren Grund darin, daß eigentlich der Kategorie des Subjekts (weder als eines Lukácsschen kollektiven noch als bürgerlich-individualisiertes Subjekt) nicht mehr zu trauen ist in eben jener verwalteten und standardisierten Welt. Als Moment der Emanzipation des Subjekts und als ein Modus der Aufklärung kann der Geschmack kaum noch durchgehen. Es findet vielmehr eine Durchstreichung des (emphatisch gedachten) Subjekts statt, und dies tangiert naturgemäß auch die ästhetischen Kategorien. Solche Liquidierung reicht dann hin bis zur Rezeptionsästhetik, die dieser Aufsatz Adornos zu einem guten Teil ja auch ist, indem er über den Stand des Hörerbewußtseins Auskunft abgibt: gewissermaßen eine Rezeptionsästhetik ohne Rezipienten, zumindest jedoch mit sichtlich deformierten und zugerichteten:

„… die Existenz des Subjekts selbst, das solchen Geschmack bewähren könnte, ist so fragwürdig geworden wie am Gegenpol das Recht zur Freiheit einer Wahl, zu der es empirisch ohnehin nicht mehr kommt.“ (S. 14)

Was Adorno in diesem Text auf die Musik bezieht, das läßt sich mit den nötigen Abwandlungen genauso gut auf andere Künste übertragen. Die Voraussetzungen einer solchen zugegeben erst einmal generalisierenden These sind in diesem Text freilich nicht genannt, und man muß sie rekonstuieren, wenn man die weiteren Bewegungen des Aufsatzes mitgehen will. Ganz explizit geschieht dies dann in der „Dialektik der Aufklärung“, die den nötigen theoretischen Rahmen bereitstellt..

Die gesellschaftlichen Entwicklungen, welche bedingt ist durch eine zunehmende Verdinglichung aller sozialen Verhältnisse (und darauf reagiert Adornos Text ja), entzogen jedoch den einstmals wirkenden Kräften bürgerlicher und ästhetischer Subjektivität den Boden. Daß das Subjekt noch „durch eigene Reflexionsleistung selbst zu urteilen vermag“, gerät in der vollends entfalteten durchrationalisierten Warengesellschaft zum Trug. Dies motiviert Adornos Einsichten im Hinblick auf eine Rezeptionsästhetik, die als Gesellschaftskritik einzig noch die Mechanismen der Zerstörung aufzuzeigen hat; darin liegt der Grund für seine Skepsis gegenüber der einstmals so bedeutsamen ästhetischen Kategorie des Geschmacks. Wenige Jahre später wird Adorno in der DA für solche Prozesse den Ausdruck der „Kulturindustrie“ prägen, der wiederum 20 Jahre später von Hans Magnus Enzensberger zum Ausdruck „Bewußtseins-Industrie“ (4) umgeformt wird. Auszugehen ist vom deformierten Bewußtsein, das sich auf die Rezeption von Musik (und von Kunst überhaupt) insgesamt auswirkt:

„Sucht man etwa auszufinden, wem ein marktgängiger Schlager ‚gefalle‘, so kann man sich des Verdachtes nicht erwehren, daß Gefallen und Mißfallen dem Tatbestand unangemessen sind, mag immer der Befragte seine Reaktionen in jene Worte kleiden. Die Bekanntheit des Schlagers setzt sich an Stelle des ihm zugesprochenen Wertes: ihn mögen, ist fast geradeswegs dasselbe wie ihn wiedererkennen. Das wertende Verhalten ist für den zur Fiktion geworden, der sich von standardisierten Musikwaren umzingelt findet. Er kann sich weder der Übermacht entziehen noch zwischen dem Präsentierten entscheiden, wo alles einander so vollkommen gleicht, daß die Vorliebe in der Tat bloß am biographischen Detail haftet oder an der Situation, in der zugehört wird. Die Kategorien der autonom intendierten Kunst sind für die gegenwärtige Rezeption von Musik außer Geltung: weithin auch für die der ernsten, die man unter dem barbarischen Namen des Klassischen umgänglich gemacht hat, um sich ihr weiter bequem entziehen zu können.“ (S. 14-15)

Dieser Zustand läßt sich auf die gegenwärtige Kunst sowie auf die Weisen ihrer Rezeption applizieren. Was vorherrscht, so könnte man mit Adorno überspitzt formulieren, sind Geschmacksurteile, die keine Auskunft mehr geben können, über das, was sich im Inneren eines Werkes abspielt.

Wenngleich diese Passagen über 70 Jahre alt sind, kann man von einem Veralten solcher Kritischen Ästhetischen Theorie kaum sprechen; ganz im Gegenteil: es geraten diese Analysen Adornos aktueller den je. Dort, wo Kunst zum Investitionsobjekt verkommt und zum bloß geschmäcklerisch Gefälligen gerät, dort wo der Kunst ihr Anspruch auf Wahrheit ausgetrieben wird zugunsten wirkungsästhetischer Marktmechanismen, ist kritisches Insistieren gefragt.

Der systematischen Reduktion Kritischer Theorie, der Eindampfung ihres Gehaltes, wie dies in unterschiedlichen Weisen betrieben wird – dort wo Frankfurt draufsteht, ist mittlerweile etwas ganz anderes drinnen – zugunsten sprachphilosophischer oder verständigungstheoretischer Kontexte ist zu opponieren. Gleichfalls ihrer Entschärfung im reinen Ästhetizismus wie dies Bohrer betreibt. Als einer ihrer klügsten Köpfe will mir, was die Ästhetik betrifft, immer noch Peter Bürger erscheinen.

Im nächsten Teil gebe ich einen Blick in Adornos Vorlesung „Ästhetik“von1958/59. Für eine Rekonstruktion des Fetischaufsatzes nehme ich demnächst eine Lektüre zum Kulturindustrie-Kapitel aus der „Dialektik der Aufklärung“ vor. Das Schönste sind doch immer die angestrebten Projekte. Ob sie dann auch durchgeführt werden: Wer weiß es?

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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11 Antworten zu Kunst und Geschmack (4)

  1. momorulez schreibt:

    You must remember this – a kiss is just a kiss …

  2. ziggev schreibt:

    „Eine womöglich auspendelnde oder versöhnende Dialektik und eine Bewegung der Sache ist kaum möglich und selber ein Stück des gesellschaftlichen Scheins, der sich im musikalischen Kunstwerk (…) niederschlägt.“

    Im Jazz also insbesondere würde man es nicht schaffen, die Sache auszupendeln, und übrig bleibt dann nur der Impuls, ein albernes Herumgewippe und Gefangensein und Auf-der-Stelle-Treten zwischen den „Synkopen“. Eigentlich mehr ein verhuschter Masochismus. Die Techno-Version von „Beat Me With Whe Rhythm Stick“, nicht ganz, aber fast.

    Im Jazz kommt aber zuerst der Impuls. Ich hätte in Deinem Text, Bersarin, da lieber den Konjunktiv gehabt. Vielleicht spiegelt sich in solchem Denken doch noch was anderes. Dabei denke ich an Arno Schmidt, der doch tatsächlich davon sprach, ich glaube es waren die jungen Leute, sie seien bereits „verjazzt“.

    PS. übrigens danke für den BenjaminAdornoHegel Einführungskurs. Ich les´ hier ganz gern mit.

  3. bersarin schreibt:

    @ momorulez

    Tja, das ist wohl wahr: das hast Du sehr, sehr schön geschrieben. Pointierter und poetischer nicht sagbar. Aber das ganze Leben ist ja eine Wiederholung. Und wenn einem durch einen Text so viel Gutes widerfährt, dann ist das gewiß ein Nochmal wert.

    Ach, und die Frauen: Häufig hauchten sie erschöpft einstmals mir zu: „Mach’s noch einmal, Sam“. Und als junger Mann konnte ich einfach nicht „Nein“ sagen. Und manchmal ein flüchtiger Kuß. Doch schließlich ist eine Rose auch bloß eine Rose, womit wir von der Wiederholung und den Umkreisungen zum Satz der Identität kommen.

    Ich bin noch ganz gefangen, von diesem Satz, den man tausendmal hörte, aber so geschrieben … Passend.

  4. bersarin schreibt:

    Der Konjunktiv wäre insofern in der Tat besser, weil ich die Position Adornos wiedergebe. Mir ging es in diesem Part eigentlich auch mehr um ein generelles Moment: nämlich das von Gesellschaftskritik und dem Problematischwerden des Geschmacksbegriffs.

    Ich bin kein Fachmann für Musik, weshalb ich mich mit einem Verdikt gegen den Jazz zurückhalte. Ich könnte hier binnenästhetisch nicht viel beisteueren. Wichtig an Adornos Position ist jedoch, daß er auch die sogenannte E-Musik bzw. deren Rezeption nicht von der Verdinglichungskritik ausnimmt. Die Zäune zwischen E und U sind nur gezogen, wie es an einer anderen Stelle im Aufsatz heißt, damit die Subjekte nicht wahrnehmen, inwiefern sich ihre Präformation des Bewußtseins gleicht. Einzig die werkimmenante Analyse, freilich mit dem Ausblick in die Gesellschaft, mag Auskunft zu geben. Diese müßte man dann am Jazz vornehmen.

    Es hat dazu einen Aufsatz von Momorulez gegeben, den ich Dir, falls nicht sowieso schon gelesen, sehr ans Herz legen würden. (http://metalust.wordpress.com/2009/10/24/adorno-uber-jazz/) Obwohl ich für Jazz nicht so viel übrig habe, hat dieser Text eine große Wucht. Und noch einmal herüber zu „Metalust“: Chapeau für diesen phantastischen Text.

    Das Moment des Impulses würde ich (insbesondere im philosophischen Zusammenhang und im Denken Adornos) in der Tat sehr hoch ansetzen. Was er im Jazz bedeutet und wieweit er dort eine Rolle spielt, vermag ich nicht zu sagen.

    Ansonsten begrüße ich Dich hier natürlich herzlich und freue mich, wenn es von den Texten her, auch kritisch und mit Gegenstimme, zusagt.

  5. momorulez schreibt:

    Danke für den Chapeau!

    Und ich klebe ja schon ganzen Tag an dem Satz mit dem „Ihn mögen, heißt ihn wiederzuerkennen.“ Vielleicht lese ich das ja falsch, aber das wirkt auf mich so empört-entlarven wollend. Und ist denn das schlimm?

  6. Nörgler schreibt:

    Es ist schlimm, weil, was nicht wiederkannt, auch nicht ‚gemocht‘ wird. Das nicht eh schon Approbierte wird ausgeschieden.
    Die Songs des Dudelfunks werden gemocht, weil ihnen nicht zu entkommen ist, nicht, weil der sie Mögende ein eigenständiges Urteil fällt. „Mein Musikgeschmack“ ist schon gelogen, weil nicht Geschmack das Kriterium ist, sondern Omnipräsenz.

  7. ziggev schreibt:

    Der Text ist wirklich toll. Sogar einiges entdecke ich wieder, obgleich meine versuchte Charakterisierung dessen, was Adorno gemeint haben könnte, sich aus der fernen Erinnerung an einige Zeilen, die ich vor mehr als 10 Jahren gelesen haben muss, speist – und aus der latenten Empörung, die ich seitdem mit mir herumtrage ;-)

    Und ich freue mich natürlich, Cab Calloway wiederzutreffen! Jetzt gehe ich mir Jazz anhören (zur Session hier um die Ecke). good night …

  8. momorulez schreibt:

    @Nörgler:

    Ja, so macht das Sinn. Dann ist dann was, was mich sozusagen täglich quält inmitten der Kulturindustrie. Auch als „Macher“. Weil man wahnsinnig kämpfen muss, auch mal anderes zu platzieren.

    Hatte nur gefragt, weil dem einen, der was von Mahler wieder erkennt, dem anderen, der sich freut, wenn der Yentl-Soundtrack aus der iPod dringt, dieses Vertraute auch Zuhause sein kann.

    Weil mich aber als jemand, der lieber neu ansetzt – oder das zumindest versucht -, als nun einen „Stil“ zu entwickeln in Produktionen, sieht man ja vielleicht bei meinen iPad-Spielereien, diese Frage nach dem „eigenen Stil“, der ja immer auch Wiedererkennbarkeit zu Verkaufszwecken ist, zunehmend nervt. Daß man einen Neo Rauch erkennt, einen Rothko usw., wo ich ja immer finde, daß man, um wahr zu zeigen, die Form aus dem Gegenstand heraus entwickeln sollte auch dann, wenn der Gegenstand z.B. die Selbstreferentialität ist. Und bei all dem, was jetzt eher aus meiner beruflichen Praxis gesprochen ist und wirklich sehr aufreibendes Fightjng-Field seit 17 Jahren, ich immer nicht so ganz genau weiß, was davon ich mir selbst gebastelt habe und was sich sehr indirekt auch Adorno verdankt.

    @Ziggev:

    Für mich war der Text Ergebnis einer eigentlich ganz schönen Erfahrung – in irgendeiner der gelegentlich aufbrandenden Blog-Streitigkeiten mit „den Adorniten“ wollte ich Pop-Heini denen eigentlich einen verpassen und habe den berühmten Jazz-Text heraus gekramt. Und dann habe ich den im Grunde genomnen erstmals richtig gelesen, was da wirklich steht, mich also nicht an diese allseits zitierten Phrasen wie „Jazz-Hörer wollen marschieren“ geklammert, und war richtig gehend verblüfft, wie großartig dieser Text ist. Sozusagen das Gegenteil dessen, was ich suchte, fand ich, und war begeistert.

    Nun hatte mein schwarzer Kompagnon parallel viel zu Ministrel und den schwarzen Variété-Theatern recherchiert. Für den war Adorno immer ein Scheiß-Rassist, weil der ja Jazz nicht mochte. Der hätte den nie angefasst. Und auf einmal verstand der nach langen Referaten meinerseits, wieso das blödsinnig ist, weil er ja nun selbst auf ganz anderen Recherche-Wegen bei manchen Ergebnissen auch gelandet war. Das war insgesamt wirklich prima, wie es möglich ist, sich dem in manchen Hinsuchten verrufenen Teddy wieder anzunähern, wenn zu den Texten selbst geht.

    Was jetzt hoffentlich alles noch Bersarins Text aufgreift, ich will die Diskussion davon gar nicht fort lenken.

  9. Nörgler schreibt:

    Sehr interessant und bewegend, Momorulez!

  10. bersarin schreibt:

    Das greift absolut meinen Text auf, was Du schreibst, Momorulez. Und da bin ich wegen Deines Jazz-Textes immer noch so angetan, weil das für mich eine neue Welt ist. Musikalisch komme ich von dem, was man E-Musik nennt her (Bach, Schubert (Winterreise) Beethoven, Mahler, Wagner, Schönberg) und dann Punk und New Wave-Zeug und französische Musik (Brel, Gainsbourg, Brassens usw.) Jazz allenfalls durch Boris Vian.

    Ich konnte mich hier leider nicht so einmischen, weil ich mit Kopfweh auf dem Sofa liegend, einen alten Schimansky-Tartort auf DVD-Festplatte mir anschaute.

    Und wenn ich schon am Loben bin: der Satz vom Nörgler hat es ja damals gut getroffen, daß man nicht immerzu und sofort kommentieren muß, sondern auch einmal auf sich wirken lassen soll: Alles kann, nichts muß. So und nicht anders ist es.

    Auch ich sage erst einmal gute Nacht.

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