Die Diskursivität des Nicht-Diskursiven (1)

Klingt nach Non Sense. Ist es auch. Ich starte eine neue Serie, die sehr bis äußerst unregelmäßig erscheinen wird, wie es bei all meinen Projekten und Serien der Fall ist. Fragmentiert-Serielles gäbe gewiß auch einen hübschen Namen für eine Serie ab.

In die Stadt mit dem meisten und besten Pop sowie den vielfältigsten Beats per Minute ist nun einmal zwangsläufig auch die Popkomm, diesmal vom 8. bis zum 10. September 2010, zu Hause. Selbst die Sowjetische Stadtkommandantur konnte das „Yeah, Yeah, Yeah“, welches zwischen dionysisch und apollinisch taumelt, mit Maßnahmen kaum verhindern. Doch immerhin gibt mir das Gelegenheit, in solchem Rahmen einmal auch außerhalb der „Tonspur zum Sonntag“ das eine und andere gelungene Pop-Stück vorzuführen, so wie zum Beispiel dieses hier, dem ich mich in seiner Aussage vollumfänglich affirmativ anschließe, denn schön ist es, mit Nietzsche geredet, dieses große Ja sagen zu dürfen. Auch die Sowjetische Stadtkommandantur Karlshorst sagt Ja zur modernen Welt:
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Ach ja, und so zur Nacht hin noch, dieses Pop-Stück für jene eine, viel zu schöne, zuweilen chaotisch-durcheinander mäandernde Frau mit dem schwarzen Haar, das ich liebte, die ich nie vergessen werde:
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Was die Popkomm so aus Menschen macht.

4 Gedanken zu „Die Diskursivität des Nicht-Diskursiven (1)

  1. varianten:

    – ein atemberaubendes zeugniss aus hinterrückmarsdorf in euphorischer aufbruchsstimmung anfang der 90er: mit pulli und pulle gemeinsam am lagerfeuer stimmungsvoll (im 1/4 takt am puls der zeit) die baldige einführung des kabelfernsehens feiernd.

    – zu solch kompromisslosem open mind sind nur abtrünnige splittergruppen evangelistischer splittergruppen im stande, die im zuge ihrer neuerlichen abgrenzungserklärung gegenüber bisherigen weltabgrenzungen sich von allem abgrenzen können, was letztere irgendwie ausmachte, bis aufs habitat stärkende gemeinsame singen.

    – wg 5, 2.OG links, besetztes haus ecke friedemannstraße: nach einem aufreibenden erörterungsmarathon, der wohl nach ingos resumée zum unlängst besuchten lektürezirkel „marx für marxisten“ losbrach, beschließt die wohngemeinschaft bis auf weiteres ihren boykott an der kapitalistischen ordnungsgesellschaft einzustellen und entspinnt trällernd, ganz gewiss nun, wie kommunismus kommen muss, eine konspirative haltung der versöhnung.

    … und gleich morgen pausch mir einen „modern *herz* talking“- sticker auf den oberarm und kauf mir einen walkman. ganz up-to-day wie loreley.

  2. Eigentlich dürfte ich Deinen Kommentar gar nicht freischalten, weil Du mir die Überraschung für die nächste Tonspur zum Sonntag vermasselt hast. Genau dieses Stück wollte ich zusammen mit einem kleinen Text geben. Aber ich bringe das Stück trotzdem. Es ist wirklich sehr sehr gut. „Und wer bei seinem Zahnarzt immer ‚Stern‘ und ‚Spiegel‘ liest, der weiß wie teuer ist ein guter Rat“ Wunderbares, witziges Stück. Aber heute abend dann mehr dazu.

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