Tonspur zum Sonntag

Für die Bloggerin Aléa als freundlicher, allerdings etwas mit Klischee behafteter Gruß, bevor Sie Ihre Reise in die Heimat antreten, von der besten, der lautesten, der härtesten Band der Welt: von den Ärzten aus BERLIN: Monsterparty.

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Ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise.

(Über mtv sage ich jetzt mal nichts, sonst geraten die guten Wünsche am Ende noch zu einer Tirade der Wut. Demnächst starte ich auf diesem Blog mein Projekt „Seit 16.228 Tagen Gefangener dieses Systems. Eine Photoserie mit Pappschildeinblendungen“. Ich melde das auch urheberrechtlich schon einmal an.)

Es ist die zweite Tonspur sicherlich ein Dokument der Kulturindustrie, aber ich möchte dem freundlich gesonnenen Leser auch dieses zweite Video noch vorführen, um ihm dem Eindruck zu vermitteln, das hier exakt bis ins Detail mein Geschmack von blonder Frau getroffen wurde. So und nicht anders wünscht es sich der Sowjetische Stadtkommandant.

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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Eine Antwort zu Tonspur zum Sonntag

  1. Aléa Torik schreibt:

    Lieber Bersarin,

    das ist ja großartig! Ich lache mich halbtot. Ich kannte die Ärzte vom Namen her – mein Musikgeschmack ist teilweise nicht aus Siebenbürgen herausgekommen – dieses Lied kannte ich allerdings nicht. Das ist sehr authentisch, genauso sieht es da aus. Das ist die transsylvanische Partylandschaft. Es gibt in dem Video allerdings ein kleines Problem. Das kann man nur erkennen, wenn man dort geboren und aufgewachsen ist und diverse Monster-Partys mitgemacht hat. Erfahrung, die sich sonst vielleicht auch simulieren lässt, ist in diesem Fall unerlässlich: Es findet sich zwischen 2: 37 und 2:38. In Worten: ein Monster lässt sich doch nicht von einem Tausend Tonnengewicht zerquetschen. Das Monster bekommt davon lediglich einen leichten cranio-sacralen Kopfschmerz (http://de.wikipedia.org/wiki/Cranio-Sacral-Therapie ).

    Ich muss Ihnen Recht geben, die Ärzte sind sicherlich die härteste Band der Welt. Aber die Sado Satanas mit ihrem Auftritt in Bukarest im Fire Club können ihnen zumindest das Wasser reichen: http://www.youtube.com/watch?v=bYBQAw0t3WU&feature=player_embedded

    Ich danke Ihnen für die Urlaubswünsche. Ich werde Fotos mitbringen und ich werde auch etwas zu erzählen haben, jenseits von Knoblauch und Blutgruppen.

    Herzlich
    Aléa

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