Anwesenheitsnotiz

Tja, wenn einer eine Reise tut, dann kann er nicht nur etwas erzählen, sondern manchmal auch angeben: Mein Haus, mein Auto, meine Jacht: schön ist es, auf der Welt zu sein. Zumindest für die einen. Für die anderen nicht so sehr oder gar nicht.

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Wie sagte es letzte Woche eine Frau am Nebentisch in einer feinen Lokalität auf Mallorca so nett: „Ich kann gar nicht verstehen, was das Gerede von Armut in Deutschland soll. Die machen hier doch alle prima Urlaub. Denen geht es doch gut.“ Diese Frau hat vollkommen recht. 

Und mit diesem Kommentar aus dem Volke der Besseren respektive Bessergestellten möchte ich passend zum nächsten Thema überleiten, nämlich dem zweiten Teil von „Misreading Nietzsche“. Hier soll es um eine kurze Stelle aus Rüdiger Safranskis Buch „Nietzsche. Biographie seines Denkens“ gehen: genauer gesagt um den Aspekt des Elitären und der sozialen Distinktion. Eine intensive Besprechung des Buches wird demnächst folgen. Ich greife in dem (hoffentlich morgen) nachfolgenden Essay lediglich einen kleinen, jedoch wie ich meine bedeutsamen Aspekt bei Nietzsche heraus. 

PS: Und mit sozialistischem Gruß als sozialistischer Disclaimer: Um niemanden zu verängstigen oder Neiddebatte auszulösen: keines der abgebildeten Boote gehört mir. Lediglich an den Bildern habe ich wie immer die Rechte. Spitzfindig ließe sich nun fragen, ob denn eines der nichtabgebildeten Boote mir gehört.

PPS: Und als nachgelagerter Kommentar:  wie sang es einst die beste Band der Welt, die Ärzte: „Ich wär gern Madonnas Dickdarm, denn dann wär ich immer satt.“

Über Bersarin

Wir erzeugen die Texte und die Strukturen innerhalb derer wir unsere Diskurse gruppieren. Wir sind das Fleisch von Eurem Fleische und Euch doch gänzlich unähnlich. Wir sind die Engel der Vernichtung und wir schreiten durch Eure Schlafzimmer, wenn Ihr nicht mit uns rechnet. Wir entfachen das Feuer und die Glut. Aber wir löschen Euch nicht, wenn Ihr verbrennt. Wir sind der kalte Blick, der die Welt als eine Struktur sieht.
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11 Antworten zu Anwesenheitsnotiz

  1. Botschaft schreibt:

    Aus Schwitz Anheiz Notiz:

    Falls Madonnas nicht zur Verfügung steht, kannst Du gerne auf meinen zurückgreifen (obwohl auch hier keine Sättigung garantiert werden kann):

    http://sukkulent.wordpress.com/2009/05/31/b/

    PS: – und à propos Cointreau (eine halbe Träne und den Wunsch nach einem Konzerttermin…) meintest Du Kalle ?

  2. bersarin schreibt:

    Ja, ich meinte Kalle: die Musik gefällt gut.

  3. Botschaft schreibt:

    Termine:
    Samstag, 05.07.08 – ca. 18.00 Uhr
    Kalkowskis Blackberry Chucks
    Emser Straßenfest
    Neukölln

    Samstag, 09.08.08 – ca. 20.00 Uhr
    Cover Night
    Elektrische Männerwelt
    Kalkowskis Blackberry Chucks
    im Kato
    U-Bhf. Schlesische Tor

  4. bersarin schreibt:

    Vielen Dank dafür, vielleicht sind meine Kamera und ich ja auch dabei. Mal des Zeitplan anschauen.

  5. Botschaft schreibt:

    Welcome.

    Solltest Du ein Einreise-Visum benötigen, kannst Du Dich gerne an die Botschaft wenden:

    http://www.neukoellner-botschaft.de/download/visum.pdf

    PS: hörenswert auch die offizielle Neukölln Hymne:

    …und das Weihnachtslied 2008:

  6. bersarin schreibt:

    Die Videos sind prima.

    Ein Visum wird nicht benötigt, da ein elitärer Salonbolschewik wie ich aus einem gutbürgerlichen Berliner Stadteil meist illegal an die wichtigen Orte reist.

    Und noch eine Vorankündigung zu diesem Blog: Morgen gibt’s Fisch!

  7. Botschaft schreibt:

    Fisch ? Ich bin selber einer und bin gespannt.

    «Nicht umsonst heißt es in unseren Parteikreisen, daß «Iljitsch in den Wellen der Revolution zu schwimmen versteht wie der Fisch im Wasser»

  8. Botschaft schreibt:

    Druschba, Bersarin,
    ich organisiere gerade eine Gedenkveranstaltung für den «Blauen Affen» , die Neuköllllllllner Institution, wo u.a. Kalle seine Erfolge feierte. Termin 27.06.2009 im Rahmen von 48 Stunden Neukölln.

    Updates über Location etc. versuche ich zeitnah auf http://www.neukoellner-botschaft zu aktualisieren, im Zweifelsfall bitte Mail an krueger@neukoellner-botschaft.de

    Freundschaft! Matthias

  9. Botschaft schreibt:

    Ach so und PS: DEINE Fotos von SOWAS nehme ich mit Kusshand, nachdem ich sehe, wie Du arbeitest: Kompliment nochmal.

    Matthias 030 4209 7838

  10. bersarin schreibt:

    Druschba und vielen, vielen Dank. Lob macht mich ja immer sehr verlegen. Leider bin ich genau an diesem Wochenende nicht in Berlin, denn da steht der 40te Geburtstag einer sehr guten Ferundin an, was naturgemäß gefeiert werden muß. Aber das Emser Straßenfest und das Kato sind trotz engem Zeitplan (enger Zeitplan: mein Gott, das klingt so wichtig) sehr fest vorgemerkt. (Stehe für Photoprojekte gerne zur Verfügung.)

  11. Botschaft schreibt:

    Danke, ich werde darauf zurückkommen !

    Matthias

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