Stalinstadt

 20 Jahre keine DDR (Teil 2)

Der sozialistische Führer baute den Arbeitern
eine schöne neue Stadt und ein Stahlwerk:
(„Wir loben die guten Sozialisten“)
(Heute: Eisenhüttenstadt)

Vom chic des Totalitären?
Nein, nein, (eine Fortschreibung der „Wolokolamsker Chaussee“.)
Die Spur der Russischen Panzer durch die Geschichte verfolgend, Heiner Müller
jener Mann, ganz in schwarz mit der Zigarre und dem Whisky
Der Mann mit der monotonen Stimme,
auf seinem Balkon in Berlin-Friedrichsfelde, „Fickzellen mit Fernwärme“

„VERGESSEN UND VERGESSEN UND VERGESSEN
Das Thälmannlied Die Partisanen vom
Armur und Völker hört die Signale
Das roten Halstuch naß vom Stalinopfer
Und das zerrissene Blauhemd für den Toten
Gefallen an der Mauer Stalins Denkmal
Für Rosa Luxemburg Die Geisterstädte
VERGESSEN Kronstandt Budapest und Prag
Wo das Gespenst des Kommunismus umgeht
Klopfzeichen in der Kanalisation
VERGESSEN UND VERGESSEN UND VERGESSEN
Begraben immer wieder von der Scheiße
Und aus der Scheiße steht es wieder auf
VERGESSEN UND VERGESSEN UND VERGESSEN
Dreht seine Runden und geht seinen Gang“

(Wolokolamsker Chaussee V)

 

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