<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>AISTHESIS</title>
	<atom:link href="http://bersarin.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bersarin.wordpress.com</link>
	<description>Texte zur Ästhetik, Philosophie und Kunstkritik</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 13:22:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='bersarin.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>AISTHESIS</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://bersarin.wordpress.com/osd.xml" title="AISTHESIS" />
	<atom:link rel='hub' href='http://bersarin.wordpress.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Daily Diary (21)</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/28/daily-diary-21/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/28/daily-diary-21/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 09:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daily Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Fetzen des Alltags]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5730</guid>
		<description><![CDATA[X &#160; &#160; Einsortiert unter:Daily Diary, Fetzen des Alltags<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5730&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_27_d_300_194.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5731" title="12_01_27_D_300_194" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_27_d_300_194.jpg?w=630&#038;h=418" alt="" width="630" height="418" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_27_d_300_195.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5732" title="12_01_27_D_300_195" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_27_d_300_195.jpg?w=630&#038;h=418" alt="" width="630" height="418" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/daily-diary/'>Daily Diary</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/fetzen-des-alltags/'>Fetzen des Alltags</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5730/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5730&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/28/daily-diary-21/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_27_d_300_194.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_27_D_300_194</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_27_d_300_195.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_27_D_300_195</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Nordfrankreich, Belgien, Bretagne – Ausgewählt öde Orte</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/26/nordfrankreich-belgien-bretagne-ausgewahlt-ode-orte/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/26/nordfrankreich-belgien-bretagne-ausgewahlt-ode-orte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgesucht öde Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgewählte Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Fetzen des Alltags]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Bretagne]]></category>
		<category><![CDATA[Charleroi]]></category>
		<category><![CDATA[Nordfrankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5726</guid>
		<description><![CDATA[Der Blogger Genova schrieb in seinem Kommentar zu meinem Text „Philemon und Baucis &#8230;“ in bezug auf Nordfrankreich ein sehr wahres Wort: es handelt sich bei dieser Region um eine vollständig verkannte Landschaft, was schon wieder eine eigene Blogreihe wert wäre: „Verkannte Landschaften“, erster Teil der Serie: „Berlin-Steglitz“. Ich möchte dazu, also nicht zu Steglitz, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5726&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blogger Genova schrieb in seinem Kommentar zu meinem Text <a href="http://bersarin.wordpress.com/2012/01/11/philemon-und-baucis-ein-hundeleben-oder-forschungen-eines-hundes/#comment-2751">„Philemon und Baucis &#8230;“</a> in bezug auf Nordfrankreich ein sehr wahres Wort: es handelt sich bei dieser Region um eine vollständig verkannte Landschaft, was schon wieder eine eigene Blogreihe wert wäre: „Verkannte Landschaften“, erster Teil der Serie: „Berlin-Steglitz“. Ich möchte dazu, also nicht zu Steglitz, sondern zu den Landschaften, einige erhellende Zeilen beitragen. In kenne diese Gebiet des nördlichen Frankreich zwar nur vom Durchfahren, um von Hier nach Da zu kommen, mithin handelt es sich um eine Landschaft des Transits, aber ich möchte irgendwann einmal in Nordfrankreich Urlaub machen, um Photographien zu fertigen. Nordfrankreich besitzt einen ganz eigenen Charme – dies bemerkte selbst der flüchtig dreinschauende Autofahrer oder der Zugreisende.</p>
<p>Tja, und dann erst Belgien. Das ist um Klassen besser. Belgien ist das Polen Frankreichs. Ich habe es geliebt, wenn ich in den 80ern im Nachtzug nach Paris durch das düstere Süd-Belgien fuhr. Kohlehalden, abgestorbene Ortschaften, die vermutlich auch bei Tage nicht anders ausschauen als bei Nacht, verfallene Industrie. Während alle im Zug schliefen, stand ich auf dem Gang, rauchte, denn das durfte man seinerzeit noch in den Zügen der Deutschen Bundesbahn, Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn, sah aus dem Fenster heraus in die wunderbare Nacht und ergötzte mich an jedem verfallenen Bahnhof, wo wir hielten. Gelbes, fahles Licht. Die Uhr zeigt 2, noch fünf Stunden bis Paris. Ich: alleine auf dem Gang und mein Blick in die Nacht. Ein Schluck aus der Weinflasche, ein Zug an der Zigarette und der Rauch kringelt aus dem offenen Fenster – für nichts.</p>
<p>2004 dann bin ich mit meiner damaligen Freundin, die eine verdammt schlechte Autokartenleserin ist, um das nur nebenbei zu erwähnen – und ich hoffe sie liest das hier mit – die also, um es zu wiederholen, eine miserable Autokartenleserin ist, auf die sich der Autofahrer nicht verlassen kann – bei der Autobahndirektion Düsseldorf-Eller kam es deshalb zu einen sehr heftigen Streit, der sich nur durch die mir innewohnende Wärme und die Deeskalationstaktik, welche ich von der Berliner Bereitschaftspolizei erlernt habe, geschlichtet werden konnte: 2004 also bin ich mit K. in die Bretagne gefahren, mit einem fünftägigen Zwischenstop in Paris, um ihr die Stadt zu zeigen, die sie mit ihren jungen 26 Jahren noch nicht kannte – ausgerechnet: jene Stadt, die ich liebe.</p>
<p>Da wir von Berlin bis Paris nicht in einer Tour durchfahren konnten, weil wir viel zu spät von dort aufgebrochen waren und zudem noch in Helmstedt einen familiären Halt einlegten, mußten wir uns in Belgien irgendein Quartier suchen. Als es dämmerte, fuhren wir – also konkret: ich, denn K. besitzt keinen Führerschein – von der belgischen Autobahn ab, in die nächstbeste belgische Stadt hinein. Gerne hätte ich die so schön beleuchtete belgische Autobahn, welche allerdings eine ziemliche Buckelpiste abgibt und an ein altes Automobil mit schlechter Federung einige Anforderungen stellt, auch nachts noch befahren, um in den Genuß einer Autobahnbeleuchtung zu kommen, die es in der BRD nicht gibt. Aber K. drängte mich zur Nachtruhe, also fuhr ich ab, denn die Lage war noch von Düsseldorf-Eller her ein wenig angespannt – Frauen können nicht vergessen und sind nachtragend. Ich bin es nicht so sehr, nur manchmal, nach zwei oder drei Jahren, fällt mir plötzlich etwas ein.</p>
<p>Es war dies ein eigenwilliger Ort, in den wir einfuhren: finstere Häuser aus grauem oder rußgeschwärztem Stein, meist windschief, unansehnlich, teils waren die Fenster mit Brettern vernagelt, teils hingen darin schmutzige, abgelebte Gardinen, die Fensterscheiben waren ungeputzt, von Staub bedeckt, auf den Gehsteigen konnten wir nicht eine Menschenseele entdecken, dabei dämmerte es erst. Wir fuhren weiter auf der einsamen Straße, die eine Hauptstraße war und wir schüttelten uns vor Entsetzen, noch nie hatten wir beide so etwas Trostloses, solche Verlorenheit und Traurigkeit gesehen, und da unsere Liebe noch frisch war, beanspruchten wir zudem eine Übernachtungsmöglichkeit, die unserer Liebe angemessen erschien. Nichts dergleichen war aber zu sehen.</p>
<p>Da K. den Führer Adolf Hitler imitieren konnte, was für eine Frau ungewöhnlich ist, gab sie mir Führerfahrbefehle, aus dem alten Nissan wurde ein VW-Kübelwagen der Heeresstabsgruppe Aufklärung West, und wir überlegten, weshalb die Deutschen seinerzeit 1940 bei der Ardennenoffensive derart effektiv und schnell vorrückten: Sie wollten so zügig wie irgend möglich aus Belgien herauskommen, so redeten wir uns ein.</p>
<p>Nachdem wir einige Zeit umherfuhren, entdeckten wir schließlich eine Herberge, aber das Wirtshaus im Spessart sah gegenüber diesem Etablissement aus, wie eine seriöse 4-Sterne-Unterkunft. Nirgends ein Mensch zu sehen. Hier werden wir am nächsten Tag als Hacksteak für die Gäste des übernächsten Tages zubereitet und anschließend serviert, sofern hier überhaupt irgendwelche fremden Menschen herkommen, sinnierten wir beide, und das harmlos aussehende Belgische Gulasch, das wir zum Abend essen würden, stammte von den Gästen, zu dem sie verarbeitet wurden und die vor uns hierher kamen, um zu nächtigen. Und in der Vortäuschung, ein stilles Nachtlager zu erhalten, fänden sie bloß ihre letzte Ruhe in unseren Mägen, um dann am nächsten Tag irgendwo in Paris ausfäkaltiert zu werden.</p>
<p>Über Funk eine gehörige Portion Artilleriebeschuß anfordernd sowie die Luftunterstützung einiger Junkers Ju 87, um diesen Ort in den entsprechenden Schutt und die passende Asche zu zerlegen, wendete ich auf der Stelle den VW Typ 82, und wir brausten mit durchdrehenden Reifen und die Geschwindigkeit übertretend davon. Diese Zweiter-Weltkrieg-Scherze sind natürlich in keiner Weise komisch, und wir beide bereuten das hinterher durchaus tief, aber wir hatten die Angewohnheit, zuweilen uns in einem makaberen Humor gegenseitig hochzusteigern. Wären wir durch Bastogne gereist, stiegen wir sicherlich aus dem Auto und imitierten beim Schlendern durch die Stadt die 101st Airborne Division – soviel zum Ausgleich. Ich liebe Frauen, mit denen ich zusammen unendlichen Unsinn machen kann, die albern oder verspielt sind. Treffen diese Eigenschaften bei einer Frau zu, so kann sie gerne auch über 40 Jahre sein. Aber ich schweife von meiner Reiseroute ab.</p>
<p>Denselben Weg, welchen wir gekommen waren, um ein stillen Nachtlager zu ergattern, ging es dann zurück in die Richtung der belgischen A 15. Und als wir den Ortsausgang passierten, sahen wir das Schild: Charleroi</p>
<p>Charleroi besitzt einen eigenwilligen Ruf; es gibt dort sogar, wie ich unlängst im Reiseteil der „Zeit“ las, eine geführte Tour durch diese Stadt, welche den Besuchern die unansehnlichsten und fürchterlichsten Orte zeigt. Das Fremdenverkehrsamt von Charleroi ist von dieser Art Stadtführung nicht sehr angetan, weil es um das Ansehen der Stadt fürchtet. Diese Tour würde mich aber schon interessieren, und ich bin mittlerweile der Meinung, daß Charleroi einen Aufenthalt wert ist. Da K. und ich aber zu dieser Zeit auf einem anderen Weg waren, blieb für diese eigenwillige Stadt kein Platz in unserem Herzen übrig. Zum Übernachten landeten wir dann in Mons im nächstbesten Hotel.</p>
<p>Mons ist das Gegenteil von Charleroi: gesellig, schön, universitär geprägt, überall laufen junge Menschen herum, was das Fahren mit dem Kübelwagen in den engen, mir unbekannten Straßen schwierig macht. Ich bin übermüdet und gereizt, fahre fast einen belgischen Fußgänger um: Das ist für Lumumba hätte ich mal rufen sollen. Egal. Endlich ein Hotel in Sicht, K. will noch weitersuchen, weil sie in keiner Hotelkette nächtigen mag, also fahren wir weiter durch die Nacht, aber ich kann irgendwann nicht mehr und muß aus dem Auto heraus. Ich bleibe mitten auf der Straße stehen und bocke. Die Laune ist beiderseits gereizt. Auch das mangelhafte Lesen von Autokarten und die Verletzungen angesichts meines Unverständnisses werden zum nächtlichen Thema. Ich glaube, drei Jahre später scheiterte unsere Beziehung daran, daß ich mir immer noch kein Navigationsgerät zulegte und Dinge erwartete, die ich nicht hätte erwarten dürfen.</p>
<p>Paris spare ich in meiner Beschreibung jener Reise aus, das Fahren mit dem Auto funktioniert in den Straßen von Paris erstaunlich gut, ein potentieller Parisautofahrer muß sich dort nur angewöhnen, an keine Regeln sich zu halten und in einer Weise zu fahren, wie es einem das Herz gebietet, und nachdem die Reisenden das Hotel erreicht haben, sollten sie auf das Auto besser verzichten, es in der Garage parken und die wunderbare Metro benutzen, welche Zazie niemals zu Gesicht bekam. K. widerte die Arroganz der Pariser Bevölkerung an, insbesondere die der Bediensteten, Untergebenen und der Kellner. Ich hingegen fand, daß es sich im Vergleich zu den 80er und 90er Jahren erheblich gebessert hat. So können sich große Altersunterschiede in der Liebe manchmal auswirken.</p>
<p>Im „La Coupole“ bediente die ältere Bedienung zuvorkommend unfreundlich, was sicherlich an meiner Wehrmachtsuniformen lag, während der jüngere Garçon durchaus kollaborierte, was leider nicht meiner Person, sondern vielmehr Ks tiefem Dekolleté geschuldet war. Bei diesem Anblick habe sogar ich es vergessen, daß ihre Künste des Autokartenlesen sehr sehr mäßig gut waren. Aber es kann bei einem Menschen nun einmal nicht alles ausgeprägt und groß sein, und Künste glänzen dafür gerne auch bei anderen Dingen.</p>
<p>Weiter ging die Reise dann von Paris in die Bretagne nach Ploudalmézeau. Wer meint, die Franzosen des nördlichen Frankreich seien sehr unfreundlich, der ist niemals in seinem Leben in der Bretagne gewesen. Die Einheimischen dort verhalten sich nicht nur gegenüber deutschen, englische, niederländischen Touristen abweisend, sondern sie zeigen sich ebenfalls zu ihren eigenen Landleuten harsch und geben unverhohlen kund, was sie von Fremden halten. Der Haß oder neutraler: das abweisende Wesen, welches eine raue Landschaft hervorrufen mag, ist den Bretonen als umfassende Negativität eingeboren – fast möchte ich meinen, es sei dies ein genetisches Dispositiv. Wer in die Bretagne fährt, der wird zum Naturalisten (nein, nicht zum Nudisten, zu kalt selbst im Sommer) oder zum Biologisten und sie oder er glauben niemals mehr an das Gute im Menschen, darüber belehrte uns bereits der erste Tag in einem bretonischen Restaurant. Dennoch: die Landschaft der Bretagne ist schön, das Meer tost an Fels und Strand wie es eben nur dort zu tosen hat, wo es sich unendlich entfalten kann. Der Reiseführer versprach eine sonnenreiche Region.</p>
<p>Darüber sowie über die Stadt Brest gibt es mehr zu berichten im zweiten Teil der Serien „Ausgewählt öde Orte – unsere Landung in der Bretagne“.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/ausgesucht-ode-orte/'>Ausgesucht öde Orte</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/ausgewahlte-orte/'>Ausgewählte Orte</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/fetzen-des-alltags/'>Fetzen des Alltags</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/reisen/'>Reisen</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/belgien/'>Belgien</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/bretagne/'>Bretagne</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/charleroi/'>Charleroi</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/nordfrankreich/'>Nordfrankreich</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/paris/'>Paris</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/reisen/'>Reisen</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5726/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5726/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5726/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5726/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5726/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5726/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5726/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5726/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5726/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5726/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5726/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5726/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5726/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5726/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5726&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/26/nordfrankreich-belgien-bretagne-ausgewahlt-ode-orte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Zum 300. Geburtstag Friedrich II.</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/24/zum-300-geburtstag-friedrich-ii/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/24/zum-300-geburtstag-friedrich-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 05:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesrepublik Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstage]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Despoten]]></category>
		<category><![CDATA[Freidrich II.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5702</guid>
		<description><![CDATA[Zum Rühmen und zum Ehren ist da nicht viel – er war ein Kriegstreiber, eine Menschenschinder, ein Despot – einer von vielen in Europa. Nicht mehr und nicht weniger. Gewürzt und geschmückt wird das Leben des Despoten für die Nachwelt mit all den scheinbar spaßigen Anekdoten. Dieser Habitus ist besonders in Berlin und Brandenburg beliebt. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5702&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Rühmen und zum Ehren ist da nicht viel – er war ein Kriegstreiber, eine Menschenschinder, ein Despot – einer von vielen in Europa. Nicht mehr und nicht weniger. Gewürzt und geschmückt wird das Leben des Despoten für die Nachwelt mit all den scheinbar spaßigen Anekdoten. Dieser Habitus ist besonders in Berlin und Brandenburg beliebt. Ja, das Lied vom Wasserrad: wenn es doch wahr wäre. Aber immerhin kann Satire diese Typen mit dem Lachen töten, indem die gelungene Satire diese Gestalten dem Spotte preisgibt. An diesem Tag wird&#8217;s aber in den seltensten Fällen geschehen. Die Herrschaft schwingt große Reden, und auch ich bin mit dabei, muß aber zum Glück keine Reden für den Markt feilbieten. Tradition, Preußen, Deutschland, Pflicht, damit alles so bleibt, wie es ist. Der immergleiche Schmonz, welcher im Faseln dargeboten wird, die immergleichen, verdorbenen Traditionsstränge, die fortgewebt und internalisiert werden von schulaufan, ohne daß da einer käme und eine ganz andere Tradition auftut und aufzeigt, die es ja ebenso gegeben hat – und sei es nur, daß man die Geschichte einmal nur von unten her erzählt, wie es aus diesem Blicke aussah. Eine Geschichte von der anderen Seite.</p>
<p>Am heutigen Tage gibt es nichts, rein gar nichts zu feiern. Es ist die Selbstanschauung des Staates, welche in solchen symbolischen Akten durchgeführt und gravitätisch zelebriert wird. „Die Fiktion des Politischen“, um einen Titel von Philippe Lacoue-Labarthe abzuwandeln. Doch der Laden fliegt mit schöner Regelmäßigkeit den Subjekten, welche sich als solche noch glauben und zelebrieren, sowieso um die Ohren. Bleiben wir also beim unendlichen Gelächter, und in diesem Rahmen sei eine kleine Skizze von F.W. Bernstein gegeben.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_24_friedrich1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5710" title="12_01_24_Friedrich" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_24_friedrich1.jpg?w=630&#038;h=996" alt="" width="630" height="996" /></a></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/bundesrepublik-deutschland/'>Bundesrepublik Deutschland</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/geburtstage/'>Geburtstage</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/politik/'>Politik</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/despoten/'>Despoten</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/freidrich-ii/'>Freidrich II.</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5702/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5702/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5702/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5702/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5702/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5702/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5702/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5702/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5702/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5702/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5702/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5702/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5702/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5702/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5702&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/24/zum-300-geburtstag-friedrich-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_24_friedrich1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_24_Friedrich</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Der Omega-Punkt</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/21/der-omega-punkt/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/21/der-omega-punkt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 13:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgewählte Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[die Stadt und der Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhöfe an der Bergmannstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5694</guid>
		<description><![CDATA[Drehen wir doch mal den vielzitierten, zu Tode bemühten Kitschsatz des Schriftstellers Hermann Hesse um und schreiben: Jedem Ende wohnt ein Zauber inne. Ja, Friedhöfe sind ganz spezielle Orte, an denen eine besondere Aura herrscht. Nicht unbedingt Orte für einen Neuanfang, weil auf dem Friedhof in der Regel Schluß ist, so zumindest steht es im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5694&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drehen wir doch mal den vielzitierten, zu Tode bemühten Kitschsatz des Schriftstellers Hermann Hesse um und schreiben: Jedem Ende wohnt ein Zauber inne. Ja, Friedhöfe sind ganz spezielle Orte, an denen eine besondere Aura herrscht. Nicht unbedingt Orte für einen Neuanfang, weil auf dem Friedhof in der Regel Schluß ist, so zumindest steht es im postmetaphysischen Zeitalter, in der säkularisierten Welt zu vermuten, zu befürchten, zu hoffen – je nach Perspektive. Sowieso: „Den Himmel überlassen wir den Engeln und des Spatzen“. Und in Berlin den Tauben samt den Krähen gleich mit dazu. Über den Friedhof schlendert man am besten unter der Woche umher, wenn kaum jemand sich an den Gräbern aufhält. Aber auch an Wochenenden ist es ruhig, nur manchmal stehen die Verbliebenen an einem Grab und pflegen es oder verharren einfach nur davor, in ihre Gedanken versunken.</p>
<p>Im Dezember besuchte ich mit einer Freundin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedhöfe_an_der_Bergmannstraße" target="_blank">die Friedhöfe an der Bergmannstraße</a> in Kreuzberg. Und wer <a href="http://proteusphotographie.wordpress.com/2012/01/21/die-friedhofe-an-der-bergmannstrase-berlin-kreuzberg/" target="_blank">die Bilder von diesem Flaniergang</a> zwischen Steinen, Gras, Bäumen und Ruinen sehen möchte, der schaue doch bitte auf meinem, in letzter Zeit ein wenig in Vergessenheit geratenen Photographieblog „Proteus Image“ nach.</p>
<p>Die geneigten Leserinnen und Leser möchte ich zudem daran erinnern, daß gestern vor genau 70 Jahren in Berlin die Wannseekonferenz stattfand.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/ausgewahlte-orte/'>Ausgewählte Orte</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/berlin/'>Berlin</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/die-stadt-und-der-tod/'>die Stadt und der Tod</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/photographie/'>Photographie</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/friedhofe-an-der-bergmannstrase/'>Friedhöfe an der Bergmannstraße</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/kreuzberg/'>Kreuzberg</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5694/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5694/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5694/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5694/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5694/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5694/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5694/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5694&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/21/der-omega-punkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Einige grundsätzliche Bemerkungen zu den Begriffen Genuß, Geschmack und Gefallen (sowie das wunderbare Wort Jakobsmuschisalat)</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/19/einige-grundsatzliche-bemerkungen-zu-den-begriffen-genus-geschmack-und-gefallen/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/19/einige-grundsatzliche-bemerkungen-zu-den-begriffen-genus-geschmack-und-gefallen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 06:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmack]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5681</guid>
		<description><![CDATA[Es sind dies allesamt Begriffe, welche in diesem Blog hinsichtlich der Diskurse und Ausführungen zur Ästhetik lediglich am Rande vorkommen. Wer meint, ein Kunstwerk schlürfen zu wollen, wie Austern oder konkretistisch zu genießen wie Jakobsmuscheln, der ist hier falsch geparkt. Darum geht es in diesem Blog nämlich nicht, weil diese Weise des Umgangs mit Kunst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5681&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind dies allesamt Begriffe, welche in diesem Blog hinsichtlich der Diskurse und Ausführungen zur Ästhetik lediglich am Rande vorkommen. Wer meint, ein Kunstwerk schlürfen zu wollen, wie Austern oder konkretistisch zu genießen wie Jakobsmuscheln, der ist hier falsch geparkt. Darum geht es in diesem Blog nämlich nicht, weil diese Weise des Umgangs mit Kunst nicht nur amusisch sich verhält, sondern zugleich am Werk, mithin am Objekt um Meilen vorbeischrammt. Wer schlürfen, genießen, lecken (oder geleckt werden) möchte, der tue es in der Praxis, aber nicht in der Theorie. Und als Anweisung, wie Jakobsmuscheln zu essen sind, möchte ich auf diesen ganz wunderbaren, herrlichen „<a href="http://netbitch1.twoday.net/stories/64032529/" target="_blank">Rezepttipp zum Samstagabend: Jakobsmuschisalat</a>“ der Bloggerin Netbitch hinweisen, welche ich zugleich in meine Blogroll aufnehme. Ich habe das bisher nie gemacht, weil mitlesende, mich kennende Frauen &#8230;, ach, was weiß ich. Diese Praxis des Geschmacks ist nicht jederfraus oder jedermanns Sache. Ich halte sie für ausgesprochen interessant. Ja: probieren geht bekanntlich über studieren. Die Momente der Sinnlichkeit im Kunstwerk jedoch sind andere und haben mit diesen doch sehr angenehmen Dingen wenig zu schaffen. Und wenn ich die Wahl hätte, dann nähme ich natürlich beides: Jakobsmuschisalat und Kunstwerk. Beim Geschmack kann man jedoch sagen, daß er (im Kunstwerk) lediglich vaginal, nein ähm, ich meinte freudseidank marginal vorkommt. (Allein die Wendung „Jakobsmuschisalat“ ist großartig.)</p>
<p>Über den Begriff des Geschmacks als ästhetisch relevanter Kategorie schrieb ich hier im Blog einige Texte, die geneigte Leserin, geneigter Leser mit ein wenig Rechercheleistung sicherlich finden werden: einfach in Anführungszeichen klammern und „Kunst und Geschmack“ ins Suchfeld eingeben. Dort ist nachzulesen, inwieweit Geschmack als ästhetisch bedeutsame Kategorie im Feld der Ästhetik noch eine Rolle spielt.</p>
<p>Nein. Ich bin mittlerweile ungnädig, unwillig und bösartig geworden. Ich habe auf diesen Kommentarscheiß von El_Mocho oder auf Empfindungsdiskurse keine Lust mehr, weil ich immer wieder das selbe schreiben muß: es wird falsch zitiert, falsche Kontexte werden genannt, gefühlte Einstellungen werden kommuniziert, die dann am Ende mit Gefühl und Geschmack nicht das geringste zu schaffen haben, weil solche Äußerungen durch und durch gesellschaftlich vermittelt sind und sich eher der Rancune als der Sache schulden. Es handelt sich um Denken in Ressentiments, um einen naiven Realismus. Und auch Kommentatoren oder Kommentatorinnen wie „xmomox“ mit ihrem verdrehten om-om als leerer Hülse können sich ihre Einwortsätze in falscher Kleinschreibung schenken. Wer hier regelmäßig im Blog mitliest, der weiß, worum es bei solchen Photographien geht. Ich habe mittlerweile keine Lust mehr dazu, daß hier irgend jemand für zwei Sekunden in die gute Stube hereinschneit und dann kurz in die Ecke pißt.</p>
<p>Und diese Wiederholungen und immergleichen Diskurse bringen mich im Denken nicht weiter. Daß Kunst von Können kommt und daß sie dem Common sense zu gefallen habe, diese Gespräche führe ich, seit ich 15 Jahre alt bin.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/asthetische-theorie/'>Ästhetische Theorie</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/bloggen/'>Bloggen</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/asthetik/'>Ästhetik</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/geschmack/'>Geschmack</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5681/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5681&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/19/einige-grundsatzliche-bemerkungen-zu-den-begriffen-genus-geschmack-und-gefallen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Subjektivierungsweisen und Liebesdiskurse. Kommunikation und Reflexion des Selbst – Kleists Briefe</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/17/subjektivierungsweisen-und-liebesdiskurse-kommunikation-und-reflexion-des-selbst-kleists-briefe/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/17/subjektivierungsweisen-und-liebesdiskurse-kommunikation-und-reflexion-des-selbst-kleists-briefe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ästhetische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Kafka]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetische Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Felice Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich von Kleist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5668</guid>
		<description><![CDATA[Das Problem der Subjektivität als Indikator der Moderne, so könnte die Überschrift für diesen Text ebenfalls lauten – es handelt sich bei dieser Wendung um eine Textstelle aus Karl Heinz Bohrers Buch „Der romantische Brief. Die Entstehung ästhetischer Subjektivität“ (S. 12), die ich leicht modifizierte. Aber diese Lesart stellt nur einen von zahlreichen anderen Aspekte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5668&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem der Subjektivität als Indikator der Moderne, so könnte die Überschrift für diesen Text ebenfalls lauten – es handelt sich bei dieser Wendung um eine Textstelle aus Karl Heinz Bohrers Buch „Der romantische Brief. Die Entstehung ästhetischer Subjektivität“ (S. 12), die ich leicht modifizierte. Aber diese Lesart stellt nur einen von zahlreichen anderen Aspekte der Lektüre dar. Es könnte die Überschrift ebenso heißen: Die Fallen der Subjektivität. Am Ende reiht sich dieser (Blog-)Text in eine Poetik und <em>Erfahrung</em> des Datums ein, welche ich in diesem Blog für dieses Jahr in unterschiedlichsten Konstellationen, in verschiedenen Weisen der Darstellung unternehme. Es wird dies eine lose Reihe, welche ich anhand eines Titels oder einer Überschrift thematisch nicht immer markiere oder kennzeichne.</p>
<p>Kommunikation im Sinne einer Mitteilung an eine oder einen andern, mithin jenseits monologischer und monadologischer Verfassung, ist für bestimmte Menschen schwer möglich – für sie gilt es, diese Kommunikation mit dem Anderen abzubrechen, was einem Verstummen gleichkäme und damit den Tod des Subjekts bedeutet, oder aber ihr gestörtes, zerstörendes Moment in der Phase des Abbruches, des Unstimmigen gestalterisch – gleichsam in zweiter Reflexion – auf den Begriff zu bringen und die Mechanismen, die zu dieser Zerstörung führen, (qua ästhetischer Form) in den Blick zu bekommen. Kleists Denken, seine Texte kreisen um diese <em>Formen von Kommunikation</em>, und darin erweist er sich als eminent moderner Schriftsteller. Kleists „Der zerbrochene Krug“ etwa ist ein Blick auf (aporetische) Kommunikation: auf ihr Mißlingen, die daraus resultierenden Mißverständnisse und auf die Momente der Verdeckung samt der damit korrespondierenden Freilegung von Wahrheit, die am Ende als das gesellschaftlich Unwahre sich erweist. (Die sexuellen Konnotationen des Textes sind noch einmal ein Kapitel für sich.) Ebenso bedeutsam ist das Sprechen <em>über etwas</em>: so in der „Penthesilea“: häufig wird dort von den Akteuren über Handlungen und Ereignisse kommentierend gesprochen, gleichsam als ob die griechischen Helden plötzlich ein antiker Chor wären, anstatt daß das Drama selbst in seinem Verlauf das gerade Beschriebene zur Darstellung brächte.</p>
<p>Kleist nahm solche Motive der Zerstörung und die Unmöglichkeit des adäquaten Ausdrucks für das frühe 19. Jahrhundert bereits vorweg: daß eine Angelegenheit nur in der dritten Person, im Konjunktiv oder womöglich sprachlich gar nicht mehr verhandelt werden kann. In Hugo von Hofmannsthals „Chandosbrief“ wurde für das 20. Jahrhundert diese Tücke des Ausdrucks dann sinnfällig und auf den Punkt gebracht manifestiert.</p>
<p>Bekenntnishaft schrieb Kleist an seine hochverehrte Schwester Ulrike: „Ach, es gibt kein Mittel, sich andern <em>ganz</em> verständlich zu machen und der Mensch hat von Natur keinen anderen Vertrauten, als sich selbst.“ (Brief an seine Schwester Ulrike von Kleist, Februar 1801, in: H. v. Kleist, Werke und Briefe, Bd. IV, S. 192, Fft/M 1986) In solchen Stellen zeigt sich die monadologisch-monologische Verfassung. Aber bei allem Bruch und bei aller Skepsis an den Formen der Mitteilung herrscht zumindest in solchen Passagen noch der Glaube an das Vertrauen bzw. an eine Form von Selbstpräsenz und Selbstrepräsentation innerhalb der Sprache <em>und</em> innerhalb des Subjekts. Kommunikation aber mit dem Auswendigen, dem anderen Subjekt ist wesentlich gestört – und zwar, in Kleists Diktion, von Natur aus –, wenngleich das Begehren des Sprechens dahin treibt, den unverstellten Ort einer erfüllten Präsenz (auch in der Gemeinsamkeit) zu finden. Das zeigen die Stücke Kleists gut, wenngleich man nicht voreilig von seinem Schriftwechsel und dem Biographischen auf seine Texte schließen soll. Die soziale und die physische Welt korrelieren zwar und durchdringen sich, wie so oft bei Kleist. Die Kleistsche Wunschmaschine will (einerseits) zusammenbringen, was in der Optik der Moderne nicht mehr zusammen gedacht werden kann. Und weil das nicht möglich ist, stellen sich jene Kleistschen Verwicklungen und Brüche ein, die ob der Unmöglichkeit samt dem gleichzeitigen Begehren nach der erfüllten Präsenz deshalb um so stärker hervortreten. Das reicht bis in die zerrüttete Sprache samt seiner eigenwilligen Syntax hinein.</p>
<p>Und innerhalb dieser Konzeption von (erfüllter) Einheit fällt Kleist dann wiederum hinter eine Moderne, welche die Kantische Ausdifferenzierung der Sphären zum Primat und zum Faktum bürgerlicher Ordnung erhob, zurück. Als Slogan oder Stichwort hierzu sei die Wendung „Kantkrise“ genannt – wenngleich zu recht bezweifelt werden darf, daß Kleist Kant überhaupt rezipierte. Diese Trennung als Signum der Moderne konnte und wollte Kleist in dieser Weise nicht akzeptieren. In seine literarischen Texten manifestiert sie sich in wechselnder Weise – etwa im „Erdbeben von Chili“, wo in den Verrüttungen, welche der Zufall der Natur produziert, Gesellschaft in den Wirbel gerät und am Ende Gewalt und Notwendigkeit um so unvermittelter hereinbrechen. Und insbesondere Kleists Briefe sind, als Medium der Selbstvergewisserung, die gleichzeitig Mitteilung in einem emphatischen Sinne sein möchte, davon durchdrungen.</p>
<p>Dennoch: Primat bleibt die gelungene Kommunikation, die auf ein unzerstörtes, bei sich seiendes Subjekt rekurriert, welches (verfügender) Herr im eigenen Hause ist. Das Bewußtsein des Risses, der gleichsam durch Welt <em>und</em> Mensch ragt – es ist bei Kleist zwar eminent vorhanden, aber der Wunsch nach Heilung ebenso: daß man ins Paradies käme, indem man die Erde einmal umrunde, wie es im Aufsatz zum Marionettentheater heißt. Welthaltigkeit und Ankunft als Wiederkehr – das ewige abendländische Motiv der odysseischen Reise. (Und manche der Bücher von Ernst Bloch beginnen ja ebenfalls in der Weise, daß sie das Motiv des klassischen Bildungsromanes als Form der Reise aufgreifen: „Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.“ (E. Bloch, Tübinger Einleitung in die Philosophie) Bei Kleist persifliert sich dieses Konzept von  Bildung aber gleichzeitig, man schaue auf die Novelle „Michael Kohlhaas“.</p>
<p>Insbesondere in den Briefen Kleists manifestieren sich die Formen der Selbstvergewisserung des Subjekts, der Subjektbildung. Und in diesem Sinne zeigen – contre coeur – gerade diese Briefe Kleists das spezifisch Moderne: die Ausdrucksform des Bürgerlichen, Schreiben als Selbstrepräsentation. Diesem ist freilich der Solipsismus bereits eingeschrieben – Ausdruck des Prinzips bürgerlicher Konkurrenz. „Die Notwendigkeit eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwille dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.“ Und einige Zeilen weiter dann: „Das alles verstehst Du vielleicht nicht, liebe Ulrike, es ist wieder kein Gegenstand für die Mitteilung und der andere müßte das alles aus sich selbst kennen, um es zu verstehen.“ So schriebt Kleist am 5.2.1801 an Ulrike (S. 194).</p>
<p>Dieses (unendliche) Begehren nach Selbstpräsenz und Wahrheit als unverstellter Anwesenheit und Bei-sich-sein sowie jenes Motiv des Beim-anderen-sein als Struktur des Begehrens reicht soweit, daß es sogar den Körper erfaßt bzw. durch die (zerteilten) Zeichen des (zerstückelten) Körpers repräsentiert werden muß: Kleist an Ulrike am 13/14. März 1803: „Ich weiß nicht, was ich Dir über mich unaussprechlichen Menschen sagen soll. – Ich wollte ich könnte mir das Herz aus dem Leibe reißen, in diesen Brief packen, und Dir zuschicken. – Dummer Gedanke.“ (Briefe S. 309) Die Mitteilung gerät zur Teilung und Zerstückelung. Individuum est ineffabile. (Den Bezügen respektive dem Gegensatz von der Sprache des Herzens, auch im Sinne Rousseaus, dessen Texte Kleist sehr gut bekannt waren, und der Schrift als dem (scheinbar) Sekundären und Parasitären (mithin Abgeleiteten) wäre im Sinne Derridas ebenfalls nachzugehen.) Und an diesem Grundwiderspruch zwischen Selbstpräsenz, Selbstrepräsentation, Körper und Gesellschaft zerbricht das schreibende Subjekt, welches bereits gestisch auf das bürgerliche Subjekt deutet. Der Riß geht mitten durch es hindurch.</p>
<p>Eine ganz ähnliche Schreibsituation der monadologisch-monologischen Reflexion auf das Selbst, welche aber – über die bloße Reflexion hinaus, und anders gelagert als bei Kleist, zugleich um eine Frau kämpft – haben wir im Feld des Briefes dann 110 Jahre später. Es handelt sich um einen der faszinierendsten Schriftwechsel, die ein Autor mit einer Frau führte: Und zwar Franz Kafkas Briefe an seine Verlobte Felice Bauer. Die Briefe Felice Bauers sind nicht überliefert – am Ende war es ein Schreiben ins Nichts hinein: jenes unbeschriebene, leere Gesicht, welches Kafka bereits bei ihrer ersten Begegnung konstatierte.</p>
<p>Auch Kafka weiß um die Vergeblichkeit des Briefeschreibens als Medium von Fremd- und Selbstreflexion. Dies trifft insbesondere auf Liebesbriefe zu, welche sich nach Antworten sehen: daß der Strom, der unendliche Fluß des Schreibens nie abreißen möge, daß ein Brief immer ankommt, seinen Bestimmungsort, seine Bestimmung erreicht:</p>
<p style="padding-left:30px;">„Die leichte Möglichkeit des Briefeschreibens muß […] eine schreckliche Zerrüttung der Seelen in die Welt gebracht haben. [...]Briefe schreiben […] heißt, sich vor den Gespenstern entblößen, worauf sie gierig warten. Geschriebene Küsse können nicht an ihren Ort, sondern werden von den Gespenstern ausgetrunken.“ (Franz Kafka, Briefe an Milena, S. 302, Fft/M 1986)</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/asthetische-theorie/'>Ästhetische Theorie</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/franz-kafka/'>Franz Kafka</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/literatur/'>Literatur</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/asthetische-moderne/'>Ästhetische Moderne</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/felice-bauer/'>Felice Bauer</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/franz-kafka/'>Franz Kafka</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/heinrich-von-kleist/'>Heinrich von Kleist</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5668/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5668&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/17/subjektivierungsweisen-und-liebesdiskurse-kommunikation-und-reflexion-des-selbst-kleists-briefe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>59</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Daily Diary (20) – Pour des raisons de santé (2)</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/14/daily-diary-20-pour-des-raisons-de-sante-2/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/14/daily-diary-20-pour-des-raisons-de-sante-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 20:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daily Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Fetzen des Alltags]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Babelsberg]]></category>
		<category><![CDATA[SV Babelsberg 03]]></category>
		<category><![CDATA[Wannsee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5651</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich am heutigen Tage bloß friedlich spazieren gehen, fernab jeder Theorie sowie der Praxis – ganz der Genesung zugetan, um über die Bewegung samt dem Aufenthalt in der Natur oder dem, was man für Natur hält, den Körper ein wenig wiederherzustellen. Zuerst funktionierte dieses Vorhaben ganz gut: nämlich ein Stück Weg ging ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5651&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich am heutigen Tage bloß friedlich spazieren gehen, fernab jeder Theorie sowie der Praxis – ganz der Genesung zugetan, um über die Bewegung samt dem Aufenthalt in der Natur oder dem, was man für Natur hält, den Körper ein wenig wiederherzustellen. Zuerst funktionierte dieses Vorhaben ganz gut: nämlich ein Stück Weg ging ich bei Heckeshorn am Wannsee entlang. In meine Gedanken versunken. Oh Lord, won&#8217;t you buy me a Mercedes Benz? 190er oder 230er SL? Ein Alfa Romeo 2000 Spider wäre aber ebenso in Ordnung.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5653" title="12_01_14_1" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_1.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5654" title="12_01_14_2" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_2.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5655" title="12_01_14_3" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_3.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a><span style="color:#ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5656" title="12_01_14_4" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_4.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a><span style="color:#ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5657" title="12_01_14_5" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_5.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5658" title="12_01_14_6" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_6.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a></p>
<p>Nach einer dreiviertel Stunde ereilte mich aber die Schwäche, ich spazierte zurück und fuhr mit dem Auto unentschlossen umher, geriet nach Potsdam-Babelsberg und sah ein Polizeiaufgebot am S-Bahnhof Babelsberg, nahe des Karl-Liebknecht-Stadions, wo der SV Babelsberg 03 residiert. Neugierig bin ich ja, obwohl mein Nikon-Baby nicht dabei ist, mit dem sich die Kampfeinsätze gut bewerkstelligen lassen. Aber schon während ich aus dem Auto stieg, bemerkte ich, daß hier und heute nichts an Photographien zu holen ist, denn diese ungeahnte Schwäche überfiel mich sogleich. „Nur ein wenig gucken. Das mag doch drin sein!“, so ich zu mir selber. Beim Schlendern aber stieß ich zu den Hooligans des Hansa Rostock: widerliche Typen. Dumm, national und asozial – so könnte man rufen.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5661" title="12_01_14_7" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_7.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5662" title="12_01_14_8" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_8.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5663" title="12_01_14_9" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_9.jpg?w=630&#038;h=479" alt="" width="630" height="479" /></a></p>
<p>Ich photographierte und eine Sekunde später setzte es Drohungen und Rufe. Insbesondere das Rotzbürschchen rechts im Bilde, welches sich ein Taschentuch an seiner faschistischen Ostdeutschnase rieb, besaß ein großes Mundwerk und tat sich im Mich-Anschreien und Bedrohen hervor. Die Bereitschaftspolizei des Landes Brandenburg hielt ihn zurück, und so war es für beide Seiten gut. Ich entschloß mich zum Beidrehen, weil ich momentan nicht die Kondition zur adäquaten Gegenwehr und zum Laufen besitze. Und auch die Polizei schaute so drein, als ob sie auf mich gerade nicht gewartet hätte.</p>
<p>Tja, soll ich irgendwann einmal Fußballphotos von 3.-Liga-Spielen machen, wo die interessantesten Hooligans sich tummeln? Es könnte ein harter Einsatz werden. Ich denke darüber nach, sobald ich wieder gesund bin.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/daily-diary/'>Daily Diary</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/fetzen-des-alltags/'>Fetzen des Alltags</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/photographie/'>Photographie</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/berlin/'>Berlin</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/potsdam-babelsberg/'>Potsdam-Babelsberg</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/sv-babelsberg-03/'>SV Babelsberg 03</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/wannsee/'>Wannsee</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5651/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5651/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5651/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5651/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5651/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5651/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5651/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5651/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5651&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/14/daily-diary-20-pour-des-raisons-de-sante-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_1</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_2</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_3.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_3</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_4.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_4</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_5.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_5</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_6.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_6</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_7.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_7</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_8.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_8</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_14_9.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_14_9</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Daily Diary (19) – Pour des raisons de santé (1)</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/12/daily-diary-19-pour-des-raisons-de-sante/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/12/daily-diary-19-pour-des-raisons-de-sante/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 21:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daily Diary]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnersuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Stilleben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5639</guid>
		<description><![CDATA[X X X X X X Einsortiert unter:Daily Diary, Photographie Tagged: Hühnersuppe, Stilleben<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5639&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5641" title="12_01_12_1" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_1.jpg?w=630&#038;h=472" alt="" width="630" height="472" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5642" title="12_01_12_2" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_2.jpg?w=630&#038;h=472" alt="" width="630" height="472" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5643" title="12_01_12_3" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_3.jpg?w=630&#038;h=473" alt="" width="630" height="473" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5644" title="12_01_12_4" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_4.jpg?w=630&#038;h=472" alt="" width="630" height="472" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><a href="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5645" title="12_01_12_5" src="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_5.jpg?w=630&#038;h=472" alt="" width="630" height="472" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">X</span></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/daily-diary/'>Daily Diary</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/photographie/'>Photographie</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/huhnersuppe/'>Hühnersuppe</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/stilleben/'>Stilleben</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5639/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5639/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5639/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5639/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5639/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5639/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5639/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5639/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5639/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5639/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5639/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5639/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5639/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5639/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5639&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/12/daily-diary-19-pour-des-raisons-de-sante/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_1.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_12_1</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_2.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_12_2</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_3.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_12_3</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_4.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_12_4</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://bersarin.files.wordpress.com/2012/01/12_01_12_5.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">12_01_12_5</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Philemon und Baucis: ein Hundeleben – Oder: Forschungen eines Hundes</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/11/philemon-und-baucis-ein-hundeleben-oder-forschungen-eines-hundes/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/11/philemon-und-baucis-ein-hundeleben-oder-forschungen-eines-hundes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 12:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[die Stadt und der Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Fetzen des Alltags]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5637</guid>
		<description><![CDATA[Hunde fressen verstorbenes Herrchen Eine grausame Entdeckung hat am Wochenende die Polizei im nordfranzösischen Haveluy gemacht: Die Hunde eines einige Tage zuvor verstorbenen 80-jährigen Mannes hatten angefangen, die Leiche ihres Herrchens zu fressen. Die ebenfalls 80-jährige Ehefrau habe dabei zugesehen, berichtet die Tageszeitung ‚La Voix du Nord‘. Nach ihren Angaben wohnte das kinderlose Ehepaar mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5637&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong>Hunde fressen verstorbenes Herrchen</strong></p>
<p style="padding-left:30px;">Eine grausame Entdeckung hat am Wochenende die Polizei im nordfranzösischen Haveluy gemacht: Die Hunde eines einige Tage zuvor verstorbenen 80-jährigen Mannes hatten angefangen, die Leiche ihres Herrchens zu fressen. Die ebenfalls 80-jährige Ehefrau habe dabei zugesehen, berichtet die Tageszeitung ‚La Voix du Nord‘. Nach ihren Angaben wohnte das kinderlose Ehepaar mit mehr als 80 Hunden zusammen, in dem Haus habe es bestialisch gestunken. Nachbarn riefen die Polizei, weil sie den Gestank gerochen hatten und mißtrauisch geworden waren.<br />
Aus: Berliner Zeitung, 10. Januar 2012, Panorma</p>
<p>Genauso gut könnte dieser Bericht aber auch aus Thomas Bernhards „Der Stimmenimitator“ stammen. Philemon und Baucis auf dem Weg in die Spätmoderne. Endliche und endende Existenz im Fragment, Dekonstruktion des Körpers: Solche Dinge machen uns nur die Franzosen vor: als ob in Frankreich bereits die Hunde mit Lacan und mit Derrida aufgewachsen wären, um die Mär von der Ganzheit des Subjekts im Zeitalter des Kapitalismus ins Absurde zu überführen. Vielleicht aber haben die Hunde auch nur den Mythos vom Dionysos-Zagréus um eine geringe Spur anders aufgefaßt. Es bedarf nur einer winzigen Veränderung in der Perspektive, damit ein ganz anderer Blick auf die Erlösung fällt.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/die-stadt-und-der-tod/'>die Stadt und der Tod</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/fetzen-des-alltags/'>Fetzen des Alltags</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/fundstucke/'>Fundstücke</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5637/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5637/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5637&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/11/philemon-und-baucis-ein-hundeleben-oder-forschungen-eines-hundes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Epstein-Barr</title>
		<link>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/10/epstein-barr/</link>
		<comments>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/10/epstein-barr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bersarin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Fetzen des Alltags]]></category>
		<category><![CDATA[Epstein-Barr-Virus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bersarin.wordpress.com/?p=5627</guid>
		<description><![CDATA[Nein, Epstein-Barr ist kein adliger preußischer Wehrmachtsgeneral aus dem Zweiten Weltkrieg, den Guido Knopp von irgendwoher ausbaggerte, es ist kein Wirtschaftsindex, um steigenden oder sinkenden Wohlstand einer Volkswirtschaft zu messen, es handelt sich nicht um eine ausgefallene Stellung beim Sex, es wird das nicht als innovativ-kreativer, neologistischer Vorname für hippe schwäbische Kinder von hippen schwäbischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5627&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, Epstein-Barr ist kein adliger preußischer Wehrmachtsgeneral aus dem Zweiten Weltkrieg, den Guido Knopp von irgendwoher ausbaggerte, es ist kein Wirtschaftsindex, um steigenden oder sinkenden Wohlstand einer Volkswirtschaft zu messen, es handelt sich nicht um eine ausgefallene Stellung beim Sex, es wird das nicht als innovativ-kreativer, neologistischer Vorname für hippe schwäbische Kinder von hippen schwäbischen Vorzeigemüttern aus dem Prenzlauer Berg, die in Cafés lästig fallen, vergeben, und es verbirgt sich dahinter auch keine SPD-Doppelnamenfrau, die in den 80er in der Politik wirkte und gegen die SPD-Politik des unseligen Helmut Schmidt ankämpfte, sondern vielmehr handelt es sich um eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epstein-Barr-Virus" target="_blank">Viruserkrankung</a>, deren Symptome vielfältig sind. Dauerhafte Erschöpfung z. B. Wer sich einmal damit ansteckte, kann Glück haben und bleibt für dahin verschont, bei anderen bricht dieses Virus immer wieder mit Regelmäßigkeit aus – so bei mir. Und da ich, wie schon vor einem Jahr, mit dieser Erkrankung zu tun habe, dachte ich mir: gib sie doch einfach an Deine Leserinnen und Leser weiter, damit die auch etwas davon haben. Diese Krankheit nennt sich übrigens sinnigerweise auch Kußkrankheit. Das erste Mal, es gibt im Leben bekanntlich immer ein erstes Mal, trat diese Erkrankung 2008 auf. Ich weilte bei einer Ex-Freundin, der ich ein wenig seelischen Beistand leistete, und als ich früh morgens in ihrem Bett aufwachte, sie schlief auf ihrem riesigen Sofa, welches ich immer als Wallensteins Lager bezeichnete, überfiel mich eine ungeheure Erschöpfung und Müdigkeit. Ich fand mich zwar nicht als ein Ungeziefer wieder, in das ich mich verwandelte, aber so ganz derselbe war ich fortan nicht mehr.</p>
<p>Das Problem bei diesem Virus ist, daß es aufgrund der Symptome von Ärzten häufig nicht gut erkannt wird. Manche glauben einem nach zwei Wochen die dauernde Erschöpfung nicht und kaschieren ihre eigene Unfähigkeit hinter Faulheitsbehauptungen oder dubiosen Diagnosen. Ich hatte Glück, denn ich gehe zu einem sehr guten Hausarzt – das Grandhotel Abgrund hält einen vorzüglichen medizinischen Service bereit –, der mir gleich auf den Kopf zusagte: „Bersarin, Du hast Epstein-Barr-Verdacht, das testen wir gleich mal!“ Und siehe, so war es. Über drei Wochen Krankenlager. </p>
<p>Es verhält sich nun nicht so, daß ich beständig im Krankenbett liegen muß – ich kann spazieren, kann einkaufen gehen, kann lesen. Aber nach einer gewissen Zeit überkommt mich diese Erschöpfung und die Müdigkeit: die Augen fangen an zu brennen, die Konzentration läßt nach, im Kopf gerät es schwindelig. Und so muß ich mich dann zu Bett legen oder strecke den Kopf auf mein Sofa und dämmere oder schlafe vor mich hin. Insofern ist langes Flanieren nicht möglich. Die Tätigkeiten sind sehr eingeschränkt.</p>
<p>Das bedeutet: ich muß meinen Text zur ästhetischen Subjektivität, welchen ich heute bringen wollte, ein wenig aufs Wochenende verschieben (diese Schreibunfähigkeit ist auch noch ein paar anderen Dingen geschuldet) und kann den Text erst dann (frühestens) liefern, denn im Moment benötige ich wegen der vielen Pausen für alles etwas länger.</p>
<p>Aufgrund dieses Virus muß dann auch die Rubrik „Der Blogtinker“, in welcher ich verschiedene, mir empfohlene Weine testen wollte, auf unabsehbare Zeit verschoben werden, weil Alkohol in diesem Zustande doch eher schädlich denn nützlich ist, namentlich dann, wenn, wie bei dieser Krankheit der Fall, die Milz sich vergrößert und auch die Leber angegriffen wird. Ich bitte meine Leserinnen und Leser um Entschuldigung, daß ich bis auf weiteres diesem Vergnügen der batailleschen Verausgabung jenseits jener beschränkten Ökonomie des Verrechnens nicht nachgehen kann. </p>
<p>Und so liege ich auf dem Sofa, lese, lege das Buch vor Erschöpfung beiseite. Sehe aus dem Fenster und schaue den Krähen zu, die durch die Straße fliegen.</p>
<p>„– schlafen –<br />
Schlafen! Vielleicht auch träumen! – Ja, da liegt’s:<br />
Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,<br />
Wenn wir den Drang des Ird’schen abgeschüttelt,<br />
Das zwingt uns stillzustehn.“</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://bersarin.wordpress.com/category/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://bersarin.wordpress.com/category/fetzen-des-alltags/'>Fetzen des Alltags</a> Tagged: <a href='http://bersarin.wordpress.com/tag/epstein-barr-virus/'>Epstein-Barr-Virus</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bersarin.wordpress.com/5627/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bersarin.wordpress.com/5627/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bersarin.wordpress.com/5627/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bersarin.wordpress.com/5627/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bersarin.wordpress.com/5627/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bersarin.wordpress.com/5627/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bersarin.wordpress.com/5627/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bersarin.wordpress.com/5627/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bersarin.wordpress.com/5627/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bersarin.wordpress.com/5627/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bersarin.wordpress.com/5627/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bersarin.wordpress.com/5627/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bersarin.wordpress.com/5627/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bersarin.wordpress.com/5627/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bersarin.wordpress.com&amp;blog=6490723&amp;post=5627&amp;subd=bersarin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bersarin.wordpress.com/2012/01/10/epstein-barr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>39</slash:comments>
	
		<media:content url="http://1.gravatar.com/avatar/923970bd6d2a130c6bbc2f79c929fe93?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">bersarin</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
